Das Geheimnis der Puppe (Hammesfahr, Petra)
Das war eine lange Nacht ... - Das Geheimnis der Puppe (Hammesfahr, Petra) Belletristik

Kurzbeschreibung: Herbig, Langen/Müller Verlag

 
 

Das war eine lange Nacht ...

Produkt:

Das Geheimnis der Puppe (Hammesfahr, Petra)

Datum: 18.09.01, geändert am 18.09.01 (84 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: sehr spannend

Nachteile: -

...aber dann hatte ich es geschafft und das Buch durchgelesen. Superspannend !

Angeregt durch die vielen Beiträge über Petra Hammesfahr Bücher hier bei DooYoo und auch bei Ciao, bin ich in die Bücherei gestürmt und habe mir alle vorhandenen ausgeliehen ( es waren nur 4 ).
Am besten hat mir dieses " Das Geheimnis der Puppe " gefallen, obwohl auch ich schon feststellen musste, dass das nicht ihr typischer Stil ist.

Dieses Buch reiht sich gut zwischen Stephen King, Dean R.Koontz und John Saul ein. Ein Thriller mit unheimlichen
parapsychologischen Elementen und sehr spannend geschrieben.

Nun kurz zum Inhalt :

Laura und Tom beschliessen als sich ihr zweites Kind ankündigt in ein Haus aufs Land zu ziehen.
Von einem Haus fühlt sich Laura besonders in den Bann gezogen und unternimmt alles, damit die Familie bzw. ihr Mann Tom mitzieht. Sie beschliessen diese Haus mit der magischen Anziehungskraft erst einmal für ein Jahr zu mieten.

Von ihrem Vater erfährt Laura, dass ihre Mutter einst als Dienstmädchen in diesem Haus gearbeitet hat.
Seit Lauras Geburt leidet ihre Mutter an schweren Depressionen, die die Mutter aber nicht ärztlich behandeln lassen will.
Das ist der Hinweis auf das erste Geheimnis. Was ist mit der Mutter los ?
Was geschah damals in diesem Haus mit ihr ?

Laura selbst ist auch nicht ganz ohne. Sie mag keine verschlossenen Räume oder abgesperrten Türen.
Warum ?

In einem zunächst verschlossenen Verschlag unter der Treppe entdeckt sie nach Aufbrechen des Schlosses nicht nur Gerümpel sondern auch eine abgeliebte schäbige Stoffpuppe. Wem gehörte die ?

Diese Puppe taucht an verschiedenen Stellen im Haus immer mal wieder auf.
Wieso ?

Kurz nach dem Einzug taucht ums Haus herum immer wieder ein kleines ca. 3 - 4 Jahre altes Mädchen auf.
Es scheint zu niemandem zu gehören und als Laura sein Vertrauen gewinnt, zieht es mit in das
Haus ein und wird als weiteres Familienmitglied aufgenommen.
Das kleine Mädchen ist sehr blass, ein Schatten seiner selbst, kann nicht sprechen,ist sehr zurückhaltend und isst kaum.

Sehr merkwürdig, woher kommt es und warum spielt es immer mit der alten Puppe ? Welches Geheimnis birgt diese Haus, welche Geschichte steckt dahinter ?

Dieses Geheimnis zu lösen, haben sich Tom und besonders Laura zur Aufgabe gemacht.
Sie befragen ehemalige Angestellte, Lauras Vater, den Pfarrer und die Nachbarn.

Als sich dann Lauras Mutter nach einem scheinbar glücklichen Besuch im neuen Heim erhängt, kommt ein schrecklicher Verdacht auf.
Welcher, das verrate ich nicht.

Wer als Leser alle Tatsachen und Äusserungen der Zeitzeugen genau mitverfolgt hat, kann zusammen mit Tom zu einem nicht mehr ganz so überraschenden, aber dennoch unheimlich schrecklichen Ergebnis kommen.

Na, habe ich Euch neugierig gemacht ?

Das Buch ist sehr lesenswert, aber wie schon anfangs erwähnt, wohl kein typisches Buch dieser Autorin.
Die Sünderin und Der gläserne Himmel haben mir nicht so gut gefallen wie dieses hier.
Diese sind von der Art her wirklich ganz anders.

Erschienen ist es inzwischen schon länger als Taschenbuch im Rowohlt Verlag 16,90 DM.


Fazit:

Name des Mitglieds: Zeusi