Das erfundene Mittelalter (Illig, Heribert)
Fast nur für Fachleute  - Das erfundene Mittelalter (Illig, Heribert) Belletristik

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Fast nur für Fachleute

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Das erfundene Mittelalter (Illig, Heribert)

Datum: 22.04.02, geändert am 22.04.02 (45 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: interessant

Nachteile: zu fachspezifisch

Sind wir tatsächlich schon im 3. Jahrtausend seit der Zeitenwende oder fehlen bis dahin in Wirklichkeit noch ein paar Jahre?
Mit dieser Frage setzt sich dieses Buch über die „grösste Zeitfälschung der Geschichte“ auseinander. Die Behauptung, dass 3 Jahrhunderte im Nachhinein in die Geschichte hineingefälscht wurden und in Wirklichkeit Karl der Grosse niemals existierte, versucht der Autor in seinem Buch anhand verschiedener Fakten zu beweisen. Soviel zum grob umrissenen Inhalt. Ob man Illig dabei Glauben schenken muss oder nicht, dass sollte jeder Leser selbst entscheiden.
Das Thema ist mit Sicherheit sehr interessant und gerade für geschichtlich und in der Architektur interessierte Leser zu empfehlen. Aber genau hier liegt aus meiner Sicht das Problem des Buches. Für mich ist es zu speziell, fast schon hochwissenschaftlich geschrieben bzw. erfordert es ein sehr intensives Befassen mit der Materie. Gerade die Problematiken der Architektur sind für einen Laien nicht sofort nachzuvollziehen.
Daher kann ich das Buch mit Sicherheit als sehr spezielles Fachbuch weiterempfehlen, als Literatur für „zwischendurch“ ist es aber aus meiner Sicht eher weniger geeignet.

Daten zum Buch: Econ Verlag ISBN 3-430-14953-3
habe das Buch als 10. Auflage 2001 über den Versandhandel (BOL.de) erworben.



Fazit:

Name des Mitglieds: thomiw