Antarctica - Steve Berry
Netter Zeit vertreib - Antarctica - Steve Berry Belletristik
Netter Zeit vertreib - Antarctica - Steve Berry Belletristik

Erhältlich in: 7 Shops

Kurzbeschreibung: Genre: Krimi / Thriller / Jahr: 2008

 
 

Netter Zeit vertreib

Produkt:

Antarctica - Steve Berry

Datum: 15.10.11

Bewertung:

Vorteile: Geschichte, Spannung

Nachteile: Ich kannte die Bücher davor nicht, das Ende

Als meine Maus nach ihrem Krampfanfall auf Intensiv musste, konnte ich bei ihr bleiben. Da ich mein Kind nicht allein lassen wollte nahm ich die Möglichkeit wahr und blieb bei meiner Tochter. Da ich dort aber nichts hatte, ließ ich mir ein Buch mitbringen um ein bisschen Unterhaltung zu haben. Nun möchte ich euch über dieses Buch berichten Vorweg schonmal ich werde von dem Buch kein Foto anhängen, da es hier ein Produktbild gibt wo man sich ein Bild vom Cover machen kann.


Kaufort& Preis:
Mein Vater kauft regelmäßig neue Thriller wenn er in der Stadt ist. So hat er auch im Februar dieses Buch bei Thalia gekauft. Den Preis weiß ich auch, obwohl ich nicht dabei war, denn er steht auf dem Buch. Das Buch hat 13Euro gekostet.


Fakten zum Buch:
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: 1.Auflage (17. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442373352
ISBN-13: 978-3442373352
Originaltitel: The Charlemagne Pursuit
Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 5 cm


Übern Autor:
Steve Berry war viele Jahre als erfolgreicher Anwalt tätig, bevor er seine Leidenschaft für das Schreiben entdeckte. Mit jedem seiner hochspannenden Thriller stürmt er in den USA die Spitzenplätze der Bestsellerliste. Steve Berry lebt mit seiner Frau und Tochter in Camden County, Georgia.


Worum geht's:
Nach Jahrzehnten bekommt Ex-Bundesagent Cotton Malone Einsicht in die Akten seines verstorbenen Vaters. Malone wusste zwar, dass er in einem U-Boot starb, doch nichts von den mysteriösen Umständen, die zu seinem Tod unter dem ewigen Eis der Antarktis führten. Vom Südpol bis nach Aachen macht sich Malone auf die Suche nach der Wahrheit. Doch welche Rolle spielen dabei die geheimen Schriften, die er im Grab von Karl dem Großen entdeckt? Und wer sind seine Verfolger, die offenbar selbst vor Mord nicht zurückschrecken?


Aufbau des Textes:
Ich persönlich fand das Buch sehr angenehm zu lesen. Es ist klar verständlich und schön gegliedert. Der Autor springt zwar hin und wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was aber sehr deutlich kenn bar gemacht ist und nicht verwirrend ist. Mir persönlich gefällt die Schreibweise sehr gut, es war nicht mühsam das Buch zu lesen und dem geschehenden folgen zu können.


Die Charaktere:
Das Buch ist ein Teil aus der Malone Serie. So kommen die Hauptcharaktere auch schon in den anderen Büchern vor, nur die Gegnerischen Charaktere ändern sich in den Büchern. Die Haupt Charaktere, meiner Meinung nach sind:
Cotton Malone:
In dem Buch kommt er mir als Draufgänger rüber. Obwohl der Ex-Agent mittlerweile einen Antiquitäten Buchladen führt wird er immer wieder in gefährliche Abenteuer reingezogen. In diesem Buch geht es um die Vergangenheit und um seinen Vater, man merkt das ihm viel daran liegt und er einiges Beriet ist zu riskieren. Er ist immer wachsam und misstrauisch und hat eine sehr gute Beobachtungsgabe.

Stephanie Nelle:
Cotton Malones ehemalige Vorgesetzte, eine analytisch denkende Person, die verbissen ihrer Arbeit als Einsatzleiterin beim CIA nachgeht. Sie hilft Malone immer wieder und bringt sich dadurch selbst immer tiefer in Schwierigkeiten und wird immer mehr in die Geschichte verwickelt.


Leseprobe:
Hier ist eine kleine Leseprobe aus dem ersten Teil des Buches, es ist noch direkt am Anfang.
Er griff nach dem Umschlag. Sie verhinderte den Zugriff mit dem Schuh. "Noch nicht. Stephanie sagte, ich solle Sie eindringlich darauf hinweisen, dass Sie beide damit quitt sind."
Letztes Jahr hatte er seiner ehemaligen Chefin in Frankreich aus der Patsche geholfen. Zu dem Zeitpunkt hatte sie ihm gesagt, dass sie ihm einen Gefallen schulde und dass er sich dessen klug bedienen solle. Das hatte er getan."Einverstanden. Die Schuld ist beglichen." Sie wandte sich vom Teleskop ab. Vom Wind waren ihre Wangen gerötet. "Ich habe im Magellan Billet von Ihnen gehört. Sie sind so eine Art Legende. Einer der ursprünglichen zwölf Agenten."Mir war gar nicht bewusst, dass ich so beliebt bin." "Stephanie sagte, dass Sie auch bescheiden wären."
Er war nicht in der Stimmung für Komplimente. Die Vergangenheit erwartete ihn. "Könnte ich die Unterlagen jetzt haben?"
Ihre Augen funkelten. "Klar."
Er nahm den Umschlag an sich. Der erste Gedanke, der ihm durch den Kopf zuckte, war die Überlegung, wie etwas so Dünnes so viele Fragen beantworten konnte.
"Das muss wichtig sein", sagte Jessica.
Noch eine Lektion, die er gelernt hat. Übergehe Fragen, die du nicht beantworten möchtest. "Sind Sie schon lange beim Billet?"
"Seit ein paar Jahren." Sie trat vom Teleskopsockel herunter. "Aber es gefällt mir nicht. Ich denke übers Aussteigen nach. Wie ich hörte, sind auch Sie vorzeitig ausgestiegen."
So sorglos, wie sie sich verhielt, erschien die Kündigung ihm als ein guter Karriereschritt. Während seiner zwölf Jahre beim Billet hatte er nur drei Mal Urlaub gemacht, und während dieser Zeit war er ständig auf der Hut gewesen. Paranoia war eine der Berufskrankheiten des Agenten, und nach zwei Jahren freiwilligen Rückzugs aus diesem Leben war er noch immer nicht geheilt.
"Viel Spaß beim Skifahren", wünschte er Jessica.
Morgen würde er nach Kopenhagen zurückfliegen. Heute wollte er noch in der Gegend bleiben und bei ein paar Läden für seltene Bücher vorbeischauen - eine Berufskrankheit seines neuen Betätigungsfeldes. Er war Buchantiquar.
Mit einem wütenden Blick griff sie nach ihren Skiern und Stöcken. "Das habe ich auch vor."
Sie verließen die Terrasse und gingen durch das beinahe menschenleere Besucherzentrum. Jessica wandte sich dem Lift zu, der sie ins Bergtal bringen würde. Malone kehrte zur Seilbahn zurück, die ihn dreitausend Meter tiefer am Fuß des Berges absetzen sollte.
Er trat in die leere Gondel, den Umschlag in der Hand. Es gefiel ihm, dass außer ihm keiner in der Gondel war. Doch unmittelbar bevor die Tür sich schloss, eilten ein Mann und eine Frau Hand in Hand herein. Der Seilbahnwart schlug die Tür von außen zu, und die Gondel glitt langsam von der Station weg.
Malone sah aus den vorderen Fenstern.
Eingeschlossen sein war schon schlimm genug. Aber in einem engen Raum eingeschlossen zu sein, das war noch schlimmer. Er litt nicht an Klaustrophobie, nein, es ging eher um ein Gefühl verwehrter Freiheit. Er hatte das bisher schon oft genug ertragen - mehr als einmal hatte er sich unter der Erde befunden -, aber sein Unbehagen war einer der Gründe, aus denen er sich vor Jahren, als er zur Navy ging, anders als sein Vater nicht für U-Boote entschieden hatte.
"Mr. Malone." Er drehte sich um. Die Frau stand da, eine Pistole in der Hand. "Ich nehme diesen Umschlag an mich."


Meine Meinung:
Kommen wir mal zum Ende. Ich persönlich fand das Buch nicht schlecht. Manchmal fand ich es bissl doof wenn es mal wieder in die Vergangenheit gesprungen ist, aber insgesamt ein doch sehr spannender Geschichts-Thriller. Allerdings hätte ich es schöner gefunden vorher die anderen Bücher auch gelesen zu haben. Man kann dem geschehen folgen aber manchmal wäre es schöner gewesen zu wissen was gemeint ist, wenn Anspielungen auf vorherige Sachen kamen. Auch hätte ich persönlich vom Ende ein bisschen mehr erwartet, aber das ist ja denke ich Ansichtssache. Ich kann das Buch trotzdem weiter empfehlen weil es wirklich spannend und gut geschrieben ist. Es bekommt von mir 4 Sterne.

Fazit: siehe Bericht

Autor-Name: BellaSwan