111 Gründe Hunde zu lieben - Hauke Brost
Eine Liebeserklärung fürs ganze Leben - 111 Gründe Hunde zu lieben - Hauke Brost Belletristik
Eine Liebeserklärung fürs ganze Leben - 111 Gründe Hunde zu lieben - Hauke Brost Belletristik

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Kurzbeschreibung: Genre: Belletristik / Erscheinungsjahr: 2009

 
 

Eine Liebeserklärung fürs ganze Leben

Produkt:

111 Gründe Hunde zu lieben - Hauke Brost

Datum: 21.03.09, geändert am 21.03.09 (490 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Liebeserklärung an Hund und Mensch

Nachteile: keine

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*11 Millionen Deutsche haben einen Hund.

Aber warum nur?, fragt Hauke Brost. Und beantwortet die Frage gleich 111 mal, denn so viele Gründe gibt es (mindestens), Hunde zu lieben.

Wer einen Hund hat, sagt 111 Mal: 'Genau so ist es.' Wer sich einen Hund wünscht , der hat jetzt 111 gute Gründe, den Wunsch wahr werden zu lassen. Aber es gibt auch 111 Argumente gegen Vierbeiner: von der leidigen Zeckensuche bis zum Urlaubsproblem, vom Gassigehen in strömenden Regen bis zum verschwundenen Hund im Fuchsbau.
Diese augenzwinkernde Liebeserklärung an alles, was vier Beine hat und bellt, ist ein sehr subjektives Hundebuch von Bestsellerautor Hauke Brost, der schon vor Jahren auf den Hund kam. Zur Zeit geht er mit einem Neufundländer und einer Dackeldame Gassi.*

(Einbandtext zum Buch)


Und damit

Hallo, liebe Leserschar

Ich habe ein nagelneues Buch im Bücherschrank, eine Erstausgabe, nahezu ladenfrisch und grad erst gelesen....

_/_/_/_/_/_/_/_/_/_/ 111 Gründe Hunde zu lieben _/_/_/_/_/ _/_/_/_/_/


Wundert irgendwen, dass ich solch ein Buch habe? Mich schon, denn eigentlich kenne ich ja jeden einzelnen Grund auch ohne zu lesen, selbst.


Das Buch in Fakten:

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Hauke Brost
111 Gründe, Hunde zu lieben

Taschenbuch: 240 Seiten
1. Auflage 2009
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN-10: 3896028898
ISBN-13: 978-3896028891
Preis: 9,90 Euro (Stand März 2009)

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'Tierliebe, Liebe zum bellenden Partner, das Schauen in treue Augen, den vierbeinigen Freund immer und überall an der Seite - das ist Hundeliebe.

Hauke Brost, Jahrgang 1948, gehört zu den Menschen, .die sich mit dem Miteinander der Menschen und ihren Problemen und Wünschen beschäftigt. Er ist Journalist, Partnerberater und Hundefan. Und Leute, die Hunde haben und mit ihnen intensiv leben, können über Hunde sprechen, über ihre Erfahrungen mit den Vierbeinern und ihren Glücks- und Trauermomenten.
Hauke Brost ist ein Mann klarer Worte und Beschreibungen und das zeigt er in diesem Buch.

Er vermeidet die Formulierung *sich einen Hund anschaffen* konsequent. Und er hat Recht! Ich kann mir ein Buch oder ein neues Auto anschaffen, einen Hund hingegen hole ich mir an meine Seite, in mein Leben. Ein Hund ist ein Lebewesen, ein Lebewesen, das mein Leben verändern wird.


Hauke Brost hat seine Liebeserklärung in 10 Kapitel mit Unterkapiteln gegliedert. Diese einzelnen Liebeserklärungen sind jeweils unter einer Hauptüberschrift zusammengefasst:

Kaptitel 1: Die Gründe 1- 11 - Der Hund als solcher
Kapitel 2: Die Gründe 12- 22 - Das bessere Wesen
Kapitel 3: Die Gründe 23- 33 - Gesundheit
Kapitel 4: Die Gründe 34- 44 - Die Familie
Kapitel 5: Die Gründe 45- 55 - Nachbarn
Kapitel 6: Die Gründe 56- 66 - Graue Zellen
Kapitel 7: Die Gründe 67- 77 - Flirts und mehr
Kapitel 8: Die Gründe 78- 88 - Berufliches
Kapitel 9: Die Gründe 89- 99 - Thema Urlaub
Kapitel 10:Die Gründe 100-111 - Hier nennen Hundehalter ihre ganz persönlichen Gründe


Jeder einzelne der Gründe ist auf eigenen Seiten zusammengefasst, so dass man ein wunderschönes Nachschlagewerk vor sich hat.

Das hat System! Jedes einzelne Kapitel und die ganzen dazu gehörenden Überschriften umfassen eigentlich prinzipiell alles, was jeder von uns im täglichen Leben hat - Tag und Nacht, Schlaf und Munterkeit, Arbeit und Freizeit, Liebe und Frust, Gesundheit und Krankheit....
Es gibt keinen Bereich des täglichen Lebens, in dem man seinen Hund nicht integrieren kann, in dem Hund nicht mit seiner Liebe und seiner Hingabe positiv auf die Lebenssituation einwirkt.

Und einen der 111 und mehr Gründe, warum ich persönlich so sehr in meinen Hund verliebt bin, beschreibt Hauke Brost unter Grund 50:

(Leseprobe Seite 108)

Grund Nr. 50 - Weil er Kinderaugen strahlen lässt

*Es gibt doch nichts Schöneres, als in die glücklichen Augen eines Kindes zu sehen. Dazu werden Sie mit Hund reichlich Gelegenheit haben. Kinder lieben Hunde. Vor allem Welpen haben es ihnen angetan.
Die ganz kleinen sowieso. Aber fast noch putziger sind ja die grossen Rassen mit riesigen Tatzen und einem unverhältnismässig grossen Kopf. Dazu noch dieses wuschelige Langhaar!
Die Kinder aus der Strasse werden Ihnen schon bald die Bude einrennen. 'Dürfen wir mit ihm spielen?' 'Dürfen wir ihn ausführen?'
Ihr Hund hat schon bald so viele Kinderfreunde, dass ihm niemals langweilig sein wird. Ein Nachbarskind sucht er sich dann aus. Das wird sein Liebling und fortan sind die Beiden unzertrennlich.
Kinder hocken manchmal stundenlang mit so einem kleinen Hund zusammen, streicheln ihn und flüstern ihm Geheimnisse ins Ohr, die ausser ihm nur noch ihr Teddy wissen darf. Dem Hund ist es recht. Hauptsache, es kümmert sich jemand um ihn. Er hört aufmerksam zu, er schnauft und fiept an der richtigen Stelle, er wedelt mit dem Schwanz und schaut so abgrundtief liebevoll zu dem Kinderfreund auf, dass Sie beinahe eifersüchtig werden könnten.
Wenn es nicht so schön wäre, zwei glückliche kleine Lebewesen friedlich vereint zu sehen.*


Wenn ich das lese, sehe ich meinen schwarzen kleinen Teufel Max vor mir, wie er, vor etwa 9 Jahren noch als kleiner Welpe, mit meinen Nichten und Neffen, die nicht viel älter sind und waren als er, spielt, sich streicheln lässt, geduldig sich an den Öhrchen ziepsen lässt, ins Maul greifen und umärmeln lässt, dass einem Menschen nur das Herz aufgehen kann.
Es gibt wenig so grosse Lieben, wie die zwischen Hund und Mensch.
Da kann ein Katzenbesitzer nicht mithalten, dafür sind Katzen viel zu egoistische Einzelgänger.

Was mich dann wieder zu meinem Bericht über *Schmitz Katze* brächte und der Tatsache, dass Hunde in der T'at ein Herrchen wollen, Katzen indessen lediglich Personal. Und das ist nicht mal abwertend gemeint.


Der Hund ist, und das sagt dieses Buch mit jeder Zeile, ein Teil des eigenen Lebens. Wenn ich krank bin, dann legt sich mein Hund besorgt neben mich und passt auf, .dass mir niemand etwas böses will.

Anders herum, wenn mein Hund krank ist, bin ich mit krank! Unser Max ist letztes Frühjahr kastriert worden. Im reifen Alter von 9 Jahren hatte er sich an seiner Prostata Zysten angesammelt.
Die Kastration war daher unvermeidlich.
Ich habe den Lütten morgens in der Tierklinik abgeliefert und war dann bis zum Abholen am Nachmittag zu überhaupt nix fähig. Umgekehrt hörte ich beim Abholen schon vor der Klinik meinen Hund lautstark bellen, sein Frauchen rufen *hol mich ab, wo bist Du* Die Wiedersehensfreude kann man nicht beschreiben, das kann kein Aussenstehender verstehen. Dem Hund gings wahrhaft nicht wirklich toll, als er dann neben mir im Auto sass, kuschelte er sich an mich, legte seinen Kopf auf mein Bein und schlief völlig entspannt ein.
Frauchen war wieder da und das Leben nahm wieder normale Bahnen!

Übrigens - alles was ich von mir und Max hier erzähle, steht in diesem Buch! Glaubt Ihr mir nicht?

Jeder, wirklich jeder, Hundebesitzer, der es so wie ich es zulässt, dass Hund ein Familienmitglied wird, wird sich in Hauke Brosts Buch zwingend wiederfinden. Jeder, der die Hundeseele in sein Herz lässt, wird dieses Buch als Buch SEINES Hundes sehen.

Ich weiss, ich gerate ins Schwärmen und werde sentimental. Aber das Buch gibt das her. Es ist kein nüchternes Sachbuch, es ist ein Buch mit Seele und voller Liebe geschrieben.

Und deshalb kann ich es Euch nur empfehlen, Euch, die Ihr Hunde so liebt wie ich, Euch, die noch überlegen, sich einen bellenden Vierbeiner anzuschaffen und natürlich auch Euch, die Ihr bisher nicht verstehen könnt, wieso es für einen Hundebesitzer nichts wichtigeres gibt, als dass es seinem Wautz gut geht, genau so gut wie dem Menschen, den der Hund besitzt. Und letzteres war kein Schreibfehler.

Zum Schluss meines Berichtes möchte ich Euch allen, die Ihr in verschiedenen Altersgenerationen diesen Bericht lest, noch Grund 74 vorstellen.
Zum Zustimmen, Nachdenken, und zur Entscheidungsfindung!

(Leseprobe Seite 148)

Grund Nr. 74:

*Die soziale Funktion von Hunden kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Wie viele ältere Menschen gibt es, die keinerlei Kontakte zu anderen mehr haben und eigentlich auch garn nicht mehr möchten!
Durch den Hund kommen sie täglich mit anderen Menschen, und vor allem mit anderen Generationen, ins Gespräch.
Da ist der kleine Junge, der nach der Schule seinen Hund Gassi führt: Schon ist der einsame Rentner mit ihm in eine Diskussion über Hunde vertieft, die ihn abends noch glücklich lächeln lässt.
Man verabredet sich, man sieht sich wieder, man grüsst sich freundlich und ist plötzlich nicht mehr allein! Oder jemand braucht einen Hundesitter: Da gibt es bestimmt eine ältere Dame in der Nachbarschaft, die auch einen Hund hat und die man einfach mal fragen könnte!
Ich kenne viele ältere Menschen, die nur eines bereuen: dass sie sich nicht schon früher für einen Hund entschieden haben. 'Dann hätte ich den Tod meines Mannes viel besser verkraftet', sagt eine 77-jährige Rentnerin. 'Aber zum Glück habe ich dieses wunderbare Experiment dann doch noch begonnen. Bereut habe ich es nie. Wie viele Menschen habe ich schon kennengelernt durch meinen Hund! Seitdem bin ich nicht mehr allein.'

Dem habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Ausser vielleicht:

Der Max-Hund, kohlrabenschwarz mit grau werdendem Bart und riesiggrossen klugen treuen dunklen Augen sitzt vor mir und fixiert mich genau.
Er will einfach nur sagen: 'Das Wetter ist so schön, lass uns spazieren gehen!' Und genau das werde ich jetzt tun. Mein Hund ist gut für meine Gesundheit, er sorgt für meine Bewegung.

Und das ist gut so!


Alles Liebe,

Anette


PS: Ich danke allen ausdrücklich, die bis zum Ende gelesen haben, freue mich über nette Worte in meiner KS und hoffe, dass die Standardgrüsse eher die Minderheit sind.

Fazit: Das Fazit kuschelt mit Max auf der Couch und schmökert im Buch.

Name des Mitglieds: AnetteW