Mehr als nur Smart
Philips cSmart

Name des Mitglieds: Thommys
Produkt:
Philips cSmart
Datum: 04.02.02, geändert am 04.02.02 (288 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: lange Lampenbrenndauer, Kinoerlebnis zuhause, lichtstark, für Beamer relativ billig
Nachteile: absolut betrachtet zu teuer
oder er ist zum an die Wand werfen
Bisher sind Videobeamer nicht so weit verbreitet. Das scheint der Beliebtheit aber keinen Abbruch zu tun, immerhin musste der Händler drei Geräte schicken, bis einer bei mir ankam. Die beiden ersten kamen bei der Spedition abhanden. Kaum wurde das Gerät in einem neutralen Karton verschickt, schon klappt es auch mit der Spedition.
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Lieferumfang
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- Projektor
- Netzanschlusskabel
- Audio/Video RCA-Kabel
- S-Video-Verbindungskabel
- VGA/USB-Kabel
- RCA-/Anschlussadapter
- Scart/RCA Audio-Video-Adapter
- Fernbedienung + Batterien
- Weichtasche (gepolsterte Tasche aus reißfestem Stoff mit Tasche für Kabel + Fernbedienung)
- Benutzeranleitung, Projektionsassistenten und mehr auf
CD-ROM
- Schnellstartkarte
Richtig, mehr als 2700 Euro und eine Weltfirma wie Philips kann noch nicht mal eine richtige gedruckte Anleitung beilegen.
Liebe Firma Philips, man kann Ihr Gerät auch einfach an Videorecorder anschließen, ohne daß man einen Computer besitzt, und auch dann wäre eine Anleitung hilfreich, bei dem genannten Preis sollte das auch enthalten sein.
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Technische Daten
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Auflösung 800x600 (physikalisch)
-> wer das Bild sieht wird bestätigen völlig ausreichend
-> Höhere Computerauflösungen bis 1280x1024 werden umgerechnet und sind trotzdem erstaunlich scharf.
Helligkeit 1000 Ansi Lumen
-> reicht aus um bei Tageslicht in einem normalen Zimmer bei einer 2m Diagonalen noch alles zu erkennen.
Kontrast 350:1
-> unterschied Helligkeit zwischen schwarzem und weißem Punkt
Größe 102 x 328 x 226 mm
-> etwas mehr als A4 und 10 cm hoch
Gewicht 3,6 kg
Eingänge :
S-Video
Video (cinch)
Monitor (15pol.Sub-D für Signal Multiscan VGA bis SXGA)
2 x Stereo Audio
USB
Ausgänge:
Monitor (funktioniert auch w
enn Beamer im Standby)
Stereo Audio
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Praxis
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Im Prinzip Plug and Play, einfach Videoquelle über das passende Kabel verbinden und loslegen. Falls man den Computer über die mitgelieferte Kombination aus Monitor-/USB-Kabel anschließt, wird ein spezieller Maustreiber installiert, so daß die Ferbedienung des Beamers auch als Mauszeiger benutzt werden kann.
Das Videobild ist sehr überzeugend. Selbst an sonnigen Tagen kann man es gut erkennen, je dunkler im Raum umso beeindruckender natürlich.
Eine DVD kommt einfach bei 2m Diagonale besser als auf einem noch so großen Fernseher. Die Fokussierung erfolgt manuell durch einen Drehring. Ein zweiter Drehring ermöglicht das Zoomen des Bildes.
1 m Bilddiagonale erfordert 1,6 bis 2m Projektionsabstand, das Maximum liegt laut Hersteller bei 6,4m Diagonale bei 9,8 bis 12,8m Entfernung. Natürlich ist das Bild umso lichtstärker und kontrastreicher je kleiner die projizierte Fläche ist. Im Moment werf ich das Bild gegen die Raufaserwand, da mich das Muster aber leicht stört, werde ich wohl einen Stoff als Leinwand in Zukunft benutzen.
Bei Videobeamern sollte man auf 2 Dinge besonders achten, zum einen ist es das Geräusch, denn die Dinger werden verdammt heiß und besitzen deshalb einen Lüfter. Der Lüfter ist beim Philips akzeptabel, wenn man den Ton zusätzlich auch über den kleinen Lautsprecher im Beamer ausgibt, wird das Geräusch im Normalfall überdeckt. Greift man nicht zu diesem Trick, so kann man bei empfindlichen Ohren den Lüfter hören, und das stört den Kinogenuss.
Der zweite Punkt ist die Lebensdauer der Lampe. Hier sind die größten Unterschiede, während die normalen Beamerlampen ca. 1000 h halten, soll der Philips Csmart hier mit 6000h glänzen, und zusätzlich soll das Bild über die gesamte Lebensdauer kaum nachlassen. Dazu muß ich mich natürlich auf Herstellerangaben verlassen, aber ich gehe mal davon aus, daß hier alle Hersteller gleichermaßen ehrl
ich sind ;-))
Dieser Punkt ist vor allem deshalb so wichtig, da die Ersatzlampen so um die 500 Euro kosten.
Natürlich ist der Csmart auch für Deckenmontage und Rückprojektion geeignet, man kann das Bild dazu horizontal und Vertikal spiegeln.
Die mitgelieferte Tasche macht einen soliden Eindruck, die dicke Polsterung schützt das empfindliche Gerät sicher sehr gut.
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Beamer grundsätzlich betrachtet
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Ob die Anschaffung eines Beamers Sinn macht oder nicht, muß jeder für sich entscheiden. Es ist nicht zuletzt eine Frage des nötigen Kleingeldes. Privat lohnt es aus meiner Sicht nicht, dafür sind die Anschaffungskosten und die Unterhaltskosten zu hoch.
Wer trotzdem mit dem Kauf liebäugelt, sollte auf folgende Dinge achten. Die Mindesthelligkeit sollte 1000 Lumen betragen, ab dieser Grenze kann man auch das Gerät im Zimmer einsetzen ohne Abzudunkeln. Natürlich ist das Bild eines XGA-Beamers (1024x768) besser als das eines SVGA (800x600), nur sollte man auch bedenken daß solche Geräte mindestens ca. 1000 Euro mehr kosten und dass SVGA-Beamer meist ein kotrastreicheres Bild liefern. Zusätzlich kommt es auf die Bildquelle an, denn ein normaler VHS-Rekorder hat nur 240 Zeilen, DVD und Digitalvideo maximal 576 Zeilen. Problem dabei aber, daß viele DVD in einem anderen Format als 4:3 aufgenommen sind, so daß es bei anamorph aufgenommenen DVDs zu leichten Qualitätsverlusten führen kann. Ein Problem allerdings, daß nur im direkten Vergleich zweier Beamer zum Tragen kommt, und das stellt sich so nicht.
Link zum Thema DVD+PC : http://www.heise.de/ct/00/13/144/
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Fazit:
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Die Qualität des Csmart ist trotz der SVGA-Auflösung beeindruckend gut und garantiert echtes Kinovergnügen zuhause, mein Csmart ist allerdings für die Vorführung auf Messen. Wäre nicht die fehlende gedruckte Bedienungsanleitung hätte es volle Punktzahl g
egeben.
© Thommys 2002
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Beamer / Projektor


