NEC HT1000
Professionals are coming home - NEC HT1000 Beamer / Projektor

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NEC HT1000

alias_rob

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Produkt:

NEC HT1000

Datum: 23.10.03, geändert am 17.12.08 (290 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Gute Lichtleistung

Nachteile: OSD und Einstellmenüs unverständlich

Verarbeitung und Aussehen

Der HT1000 ist mit einem hellen, kompakt und stabil wirkenden Kunststoffgehäuse, nach vorne herausgezogener Projektionsoptik und einem soliden Transportgriff ausgestattet. Der Frontgrill, der für eine optimale Luftzufuhr des Innenlebens sorgt, gibt dem Ganzen einen gewissen Eindruck davon, welche Power sich hinter diesem Gitter steckt. Alle Anschlussbuchsen sowie der PC-Card-Slot befinden sich auf der Rückseite.


Optik

Die Brennweite des manuell zu bedienenden Zooms ist mit 22,4 bis 27 mm so kurz, dass man schon aus einem Abstand von ca. 1,8 m ein Bild von einem m²! projiziert werden kann. Der Off-Axis-Winkel, der dafür sorgt, dass der untere Bildrand immer deutlich oberhalb der optischen Achse liegt, ist ebenfalls sehr beeindruckend. Das Bild ist ohne Verzerrungen kräftig nach oben verschoben, ohne dass der Projektor schräg gestellt werden müsste. Dieser Beamer ist somit super für den Einsatz in kleinen Räumen geeignet. Durch die hohe XGA-Auflösung ist das Gerät auch für eine einwandfreie Darstellung von Video-Games oder computergestützten Präsentationen geeignet. Mit der Auto-Adjust- Funktion lässt sich das Gerät am besten auf das gelieferte Signal einstellen. Das Ergebnis ist dann ein ruhiges, scharfes Bild.


Ausleuchtung und Helligkeit

Wenn man einen Beamer, mit angegebenen 1000 Lumen vor sich hat, erwartet man auch ein helles Bild. Ich war geradezu geblendet. Und, ich hab nicht davor gesessen. Das Bild ist selbst bei weiterer Entfernung in hellen Räumen immernoch sehr gut erkennbar. Auch die Ausleuchtung ist nicht schlecht. Insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass das Gerät einen sehr großen Off-Axis-Winkel hat und die Projektionsoptik daher auch in ihren problematischen Randbereichen optimal arbeiten muss.


Praktisch

Praktischen Nutzen bietet der PCMCIA-Slot, der sowohl Speicherkarten als auch entsprechende Netzwerkkarten akzeptiert. Mit Hilfe derer lässt sich der der Projektor z.B. fernwartbar machen. Mit der Speicherkarte kann kann man z.B. eine oder mehrere Präsentationen als "Diashow" aufnehmen, oder aber auch als elektronisches Sicherheitsschloss konfigurieren. In diesem Fall wird der Projektor ohne die Karte seinen Dienst verweigern und kann folglich nicht von Unbefugten eingesetzt werden.

die Funktion: 3D Reform.

Sehr praktisch, nicht jedoch im Hinblick auf die kompromisslos beste Bildqualität als viel mehr in dem unpraktischen Zustand, den Projektor nicht im 90°-Winkel auf die Wand projizieren lassen zu können. Viele der heute auf dem Markt befindlichen Projektoren sind in der Lage, die Verzerrungen, die bei einem vertikal geneigten Projektor entstehen, elektronisch zumindest soweit zu korrigieren, dass das Bild wieder vier rechtwinklige Ecken hat. Der HT1000 ist in der Lage, zusätzlich auch horizontale Neigungen auszugleichen. Die korrigierte Projektion ist von guter Qualität. Die Elektronik kann (natürlich) den Lichtabfall zur entfernteren Seite des Bildes nicht ausgleichen und auch bei der Fokussierung muss man etwas zurück stecken. Schade.

Man sollte aber auch nicht zuviel erwarten.


Senf

Einzig störender Aspekt an diesem Gerät ist das etwas zu laute Betriebsgeräusch. Das lässt sich aber über den ECO-Modus auf ein angenehmes Maß reduzieren. Auch die Menüführung ist alles andere als selbsterklärend.

MfG Rob*

Fazit: Top Gerät mit stolzem Preis. Trotzdem jedem der sich einen guten Beamer zulegen möchte, zu empfehlen

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Installation:    
Bildqualität:    
Klangqualität: