


Neuester Testbericht: ... o Leselampe sowie o Transportkoffer. Der etwa 100,00 DM preiswerte Leica Pradovit 300 unterscheidet sich von der IR Ausga... mehr
Eine gute Wahl
Leica Pradovit 300

Name des Mitglieds: aswie
Produkt:
Leica Pradovit 300
Datum: 06.09.01, geändert am 06.09.01 (968 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Robust, Zuverlässig
Nachteile: Permanenter Autofokus
Als Anhänger der Kleinbildfotografie und hier ganz speziell der von Dias braucht es natürlich das nötige
Equipment um seine Bilder auch entsprechend präsentieren zu können. Bei der Auswahl eines entsprechenden Projektors mußten deshalb folgende Mindestkriterien erfüllt werden:
1. Überblendtechnik soll realisierbar
sein
2. Der Projektor soll mit einem
Qualitätsobjektiv ausgestattet oder
nachrüstbar sein ( denn was nutzt
ein gutes Objektiv bei der
Aufnahme, wenn bei der Projektion
auf ca. 2m Bilddiagonale die
Schärfe auf der Strecke bleibt oder
das Bild verzerrt wird)
3. Die Technik sollte robust, d.h.
nicht allzu störanfällig sein.
Gerade im Überblendbereich bietet Rollei mit seiner Twin-Serie eine Alternative. Aber das „Vergnügen“ hatte ich schon. Da aber das gute Stück einmal im Jahr wegen des (zumindest bei meinem Modell) noch äußerst anfälligen Transportes in Reparatur war, hatte ich nach der dritten Reparatur (jeweils 250,00 bis 300,00 DM) die Schnauze endgültig voll und sah mich nach etwas Robusterem um.
Übrig blieb für mich Rollei, schon wegen seiner hervorragenden Objektive. Äußerlich macht der Projektor einen robusten und ansprechenden Eindruck. Die Funktionalität beschränkt sich auf das Wesentliche. Der Ablauf kann sowohl direkt am Projektor (vorwärts, rückwärts), als auch über die abnehmbare Fernbdienung gesteuert weden. Nur über die Fernbedienung kann die Schärfe des Bildes nachgeregelt werden. Der Autofokus mag eine schöne Sache sein, schöner wäre es, wenn er abstellbar wäre. Ist der Projektor erst mal etwas in Betrieb fängt unweigerlich das Nachjustieren an. Die Bilder werden mit dem Leica Vario-Elmarit-PL (Extra) 1:2,8 70-120mm scharf und ohne Verzerrung projiziert. Der Pradovit 300 ist mit allen gängigen Magazinen zu benutzen. Das Lüftergeräusch des Projektors ist bei der Pr
ojektion deutlich hörbar, aber nicht störend Die Projektionslampe kann in zwei Helligkeitsstufen eingestellt werden.
Gut gefällt mir, daß sowohl die zwei Sicherungen, als auch die Halogenlampe über spezielle Abdeckvorrichtungen schnell und einfach zugänglich sind. Ein Aufschrauben des Gehäusedeckels ist somit für
Austauscharbeiten nicht nötig. Dias können über eine weitere Klappe bei der Projektion entnommen werden .Die Netzkabel werden nach der Benutzung ordentlich am Gehäuseboden aufgerollt und fixiert. Ebenfalls am Boden befinden sich ein robuster ausklappbarer Tragegriff.
Als kostenpflichtiges Zubehör gibt es folgende Teile:
o Tageslichtaufsatz
o Leselampe sowie
o Transportkoffer.
Der etwa 100,00 DM preiswerte Leica Pradovit 300 unterscheidet sich von der IR Ausgabe lediglich durch die Fernbedienung. Beim kleineren Bruder läuft das ebenfalls über eine abnehmbare Fernbedienung, die aber durch ein Kabel mit dem Projektor verbunden ist.
Was mir nicht gefällt.
Schade, daß der der Autofokus nicht abstellbar ist. Außerdem würde es mir gefallen, wenn ich bei der Projektion die Bildnummer sehen könnte. Damit wären auch schon alle Schwachstellen aufgelistet.
Ergänzung
Ich betreibe zwei Leica Pradovit 300 mit einem Steuergerät für Überblendtechnik. Es ist wirklich ein Genuß, Dias ohne Dunkelpause dafür mit regelbarer Überbelndtechnik zu betrachten. Gerade der Zübehörhandel bietet für Leica Projektoren eine große Auswahl an entsprechenden Steuergeräten.
Mir gefällt der Projektor nach drei Jahren störungsfreien Betriebs so gut, daß ich ihn jederzeit nochmals kaufen würde. Auf jeden Fall empfehle ich ihn im Freundes- und Bekanntenkreis fleißig weiter.
Nützliches Zubehör
Leselampe (wird am Projektor befestigt) ca 80,00 DM
Pasender Transport/Aufbewahrungskoffer ca 200,00 DM
Tageslichtaufsatz ca 270,00
DM
Trotz bisher einer Reparatur des Rollei 300IR (die Filmbühne war defekt, d.h. bei der Projektion ragte immer ein Teil des Transportes ins Bild, so dass die obere rechte Ecke abgedunkelt wurde) habe ich diesen Kauf nicht bereut.
Fazit:
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