


Erhältlich in: 2 Shops
Produkttyp: Eitech Baukästen
Neuester Testbericht: ... ja, wir haben das Set wie gesagt schon vor über einem Jahr gekauft, so ganz genau weiß ich es nicht mehr. Kurze Zeit später hat sich ... mehr
Geduldsspiel
Eitech - Metallbaukasten Starter Set Lok

Name des Mitglieds: Opinion83
Produkt:
Eitech - Metallbaukasten Starter Set Lok
Datum: 26.10.11
Bewertung:
Vorteile: konstruieren macht Spaß, stabiles Material
Nachteile: nicht genug Platz für Finger zum Befestigen der Teile, Teile fallen dadurch auch später öfter ab
Bei einem Bummel durch ein Spielwarengeschäft ist mein Mann auf eine kleine Metall-Lok zum zusammen bauen gestoßen. Unser Sohn war dafür noch viel zu klein, aber er wollte unbedingt selber etwas basteln, womit der Kleine dann irgendwann vielleicht mal mit spielen kann.
Hersteller
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eitech GmbH
Industriestraße 1
37308 Pfaffschwende
www.eitech.de
Infos
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Bezahlt haben wir vor über einem Jahr 5,99Euro im Toys r us dafür.
Enthalten sind 170 kleine und größere Einzelteile zum Zusammenbauen einer kleinen Lok mit Hänger. Das soll jetzt aber nicht erschrecken, denn darunter befinden sich einige Schrauben und viele kleine Unterlegscheiben, es sind am Ende gar nicht so viele Teile, die man eigentlich zusammenbauen muss.
Außerdem enthält das Set das benötigte, kleine Werkzeug in Form von einem Schraubenschlüssel, einem Kreuzschlitzschraubendreher und einem Schlitzschraubendreher.
Die Lok hat am Ende eine Länge von ca. 6cm und der Hänger von ca. 5cm.
Geeignet ist das Set laut Packung für Kinder ab 8 Jahren, wobei ich denke, dass damit eher das Alter für den Zusammenbau gemeint ist. Jüngere Kinder können sich aber sicher auch daran versuchen oder mindestens damit spielen. Die Aufsicht eines Erwachsenen ist aber bei ganz kleinen Kindern ab 3 Jahren aber unbedingt nötig, da die Lok aus vielen Kleinteilen besteht.
Material: Metall mit kleinen Plastikteilen.
Meine Meinung
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Nun ja, wir haben das Set wie gesagt schon vor über einem Jahr gekauft, so ganz genau weiß ich es nicht mehr. Kurze Zeit später hat sich mein Mann schon mal dran versucht und wollte die ersten Einzelteile zusammenbauen, allerdings hat er es nach den ersten paar Teilen wieder aufgegeben, da es für ihn einfach zu tüftelig durch die vielen kleinen Teile war.
Danach lag das Ganze erst einmal wieder für eine Weile im Zimmer meines Sohnes, ohne das sich jemand daran versuchen wollte.
Ich habe die Kiste nun vor einigen Tagen dann doch wieder hervor geholt und wollte es mal eben so zusammen bauen, auch weil ich mehr Geduld habe wie mein Mann. Doch das stellte sich dann doch als etwas schwieriger als gedacht heraus.
Die mitgelieferte Bauanleitung ist eigentlich ziemlich einfach zu verstehen. Die Bilder sind gut zu erkennen, man sieht genau, welche Teile gemeint sind und man erkennt auch genau, wo sie hingehören. Wenn man sich mal nicht ganz sicher ist, dann sind die einzelnen Teile in den Anleitungen aber auch noch mal mit den Zahlen aus der Einzelteilliste beschriftet, sodass man da noch mal nachsehen kann, welches Teil genau gemeint ist. War bei mir nicht nötig, bei Kindern aber sicher vorteilhaft.
Im großen und ganzen kommt man daher eigentlich recht schnell vorwärts. Man hat die Teile im Nu gefunden und zusammengesteckt, lediglich das Befestigen ist sehr knifflig, denn alle Teile werden durch kleine Schrauben + Muttern mit einander verbunden und das Problem dabei ist der Platz zwischen den einzelnen Teilen.
Denn die Schrauben werden zum größten Teil von beiden Seiten der zusammengesteckten Teile hineingeschraubt. Dabei treffen sie sich also im Innern und dort ist entweder gar kein Platz mehr oder gerade einmal 1-2mm. Somit bekommt man die Mutter der einen Seite noch problemlos auf die Schraube gedreht, steckt man aber auf der gegenüberliegenden Seite die Schraube rein, so ist nicht einmal mehr Platz um die Mutter dazwischen zu schieben und dann irgendwie fest zu drehen.
Dazu ist dann viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt, denn man muss die Schraube wieder etwas zurückfallen lassen, um dann mit geübten Fingern oder einem Hilfsmittel wie dem Schraubendreher, die kleine Mutter auf die Schraube fallen zu lassen, erst dann kann man die Schraube wieder vollständig hinein schieben und die Mutter versuchen fest zu drehen.
Das ganze Problem liegt also wirklich im Platz zwischen den einzelnen Teilen, die man zusammen bauen soll. Denn da ist nicht einmal 1cm und man kommt nicht mehr mit den Fingern dazwischen um die Mutter richtig zu drehen, auch der mitgelieferte Schraubenschlüssel passt nicht dort rein, was ich sehr schade finde.
Da haben Männerhände gar keine Chance, Frauenhände nur bedingt, einzig Kinderhände sind vielleicht noch in der Lage das Ganze zu handhaben, aber ich glaube, dass die dabei sehr schnell die Geduld verlieren, da nichts so schnell geht, wie man das will und Kinder wollen doch eher schnell einen Erfolg sehen. Selbst ich bin mit diesem Set ganz leicht an meine Grenzen der Geduld gestoßen, obwohl die sehr hoch angesetzt ist.
Nach vielem Fluchen und etlichen fallen gelassenen Schrauben und Muttern, habe ich es dann doch endlich geschafft alles fest zusammen zu bauen.
Das Endresultat sieht wirklich toll aus und man kann es als Lok mit Hänger gut erkennen. Auch fühlt es sich von der Struktur, durch die Metallteile, schön stabil und etwas schwer an, was ich sehr angenehm finde.
Mein fast 3 jähriger Sohn war sehr fasziniert von der Lok und so habe ich sie ihm auch zum Spielen gegeben, jedoch bin ich immer im Spiel dabei, was auch gut so ist, denn ich musste leider feststellen, dass sich zwischendurch doch Teile lösen können, wie z.B. die Anhängerkupplung. Das sind meist die Teile, wo sich die Schrauben, durch keinerlei Platz, nicht richtig haben festziehen lassen.
Fazit
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Von der Sache her eigentlich ein tolles Konstruktionsspiel, was Geduld und Kreativität bei Kindern fördert, allerdings wurde hier doch alles sehr knapp bemessen, sodass man wenig Platz hat, um alle Teile richtig zu befestigen. Kinder und Erwachsene stoßen gleichermaßen an die Grenzen ihrer Geduld und leider fallen zwischendurch auch immer mal wieder ein paar Teile ab, die man zwar wieder befestigen kann, wodurch man das Konstruierte aber keinem Kleinkind ohne Aufsicht zum Spielen geben sollte.
Fazit: s.o.

