Efco Photo Pearls Starterset
Wir stecken Bilder! - Efco Photo Pearls Starterset Basteln / Malen

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Efco Produkte

Neuester Testbericht: ... durch die Munkplast AG in Uppsala (Schweden), den Vertrieb in Europa übernimmt allerdings die hobbygross Erler GmbH mit Sitz in Rohrbach.... mehr

Wir stecken Bilder!
Efco Photo Pearls Starterset

Koeln-Zicke

Name des Mitglieds: Koeln-Zicke

Produkt:

Efco Photo Pearls Starterset

Datum: 20.05.10

Bewertung:

Vorteile: fördert Feinmotorik und Phantasie

Nachteile: hoher Preis

Mit großer Freude kam ich in den Genuss als Tester für das Photo Pearls ausgewählt zu werden ... Ok genauer gesagt meine Tochter wurde als Tester gewählt ... Aber egal hat ja jeder was von. Vor einigen wochen nun also kam das Test-Set an und wir haben uns direkt dran gemacht es zu testen. Leider fand ich erst jetzt die Zeit den bericht zu verfassen ....

Dieser Bericht ist gegliedert in folgende 9 Kapitel

1. Was ist Photo Pearls?
2. Inhalt des Startsets
3. Installation der Software
4. Erstellen des ersten Motives
5. Arbeiten mit einem bereits gespeicherten Bild
6. Der erste Ausdruck
7. Das erste Bild
8. Meine Meinung
9. Fakten zum Hersteller & Kauf

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1. Was ist Photo Pearls?

PhotoPearls ist ein Trend der eigentlich aus Schwenden kommt, jetzt aber auch die Bastelwütigen in Deutschland erobert. Bei den PhotoPearls handelt es sich um farbige Perlen, die auf einer Legeplatte nach einer vorher selbst erstellten Vorlage gesteckt und anschließend aufgeklebt werden.

Mit Hilfe der benutzerfreundlichen Software lassen sich die eigenen digitalisierten Fotos als Steckvorlage umrechnen. Auf diese Art und Weise entstehen ganz persönliche Bilder und Erinnerungen.

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2. Inhalt des Startsets

Das ganze Set befindet sich in einem kleinen durchsichtigen Plastikköfferchen, Insgesamt findet man 15.000 Perlen in 30 unterschiedlichen Farben (also 500 Perlen je Farbe), die CD mit der Software, 4 Steckplatten je 15x15 cm und 2 selbstklebende Folien.

Die Perlen sind jeweils farblich voneinander getrennt in kleinen Fächern untergebracht, man muss also nicht erst stundenlang sortieren. Ob nun wirklich von jeder Farbe 500 Perlen vorhanden sind, haben wir natürlich nicht nachgezahlt, sondern einfach mal auf die Angaben des Herstellers verlassen.

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3. Installation der Software

Die Installation des erforderlichen Programmes ist sehr einfach auch wenn es in Englisch gehalten ist. Man muss einfach nur den Anweisungen folgen und hat es dann rasch installiert. Zum Aktivieren des programmes, muss noch der beigefügte Lizenskey eingegeben werden und es kann losgehen.

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4. Erstellen des ersten Motives

Nachdem wir dann also das Programm fertig installiert hatten konnten wir mittels des Icons auf dem Desktop das erste Mal zur Tat schreiten.

Nach dem berühmten Doppelklick auf das recht lustig ausschauende Icon (die Form einer gelben Bügelperle) öffnet sich nun als ein kleines Programmfenster. Rechts im Bild begrüßt einen dann diese gelbe Bügelperle namens Nabbi. Daneben ist eine kurze Einleitung ins Programm und der Hinweis dass man nur den Anweisungen folgen muss. Unten im Bild hat man dann die Wahl ob man ein ganz neues Bild erstellen möchte oder ob man ein bereits vorher erstelltes und gespeichertes Bild öffnen möchte.

Zunächst erstellten wir natürlich ein neues Bild und klickten diese Auswahl an und dann rechts unten auf weiter. Man hat jetzt die Möglichkeit durch einen Klick auf das oberste Bild auf dem PC nach einem geeigneten Bild zu suchen. Darunter hat man zusätzlich die Möglichkeit das Bild zu spiegeln oder zu drehen. Was anfangs etwas verwirrend war, dass das ausgewählte Bild links im Anzeigefenster spiegelverkehrt gezeigt wurde.

Im nächsten Schritt hat man dann die Auswahl nach der Anzahl der Perlen. Man kann hier nun also zwischen

- 6 Steckplatten, 60 x 90 Perlen
- 4 Steckplatten 60 x 60 Perlen
- oder eine eigene Größenangabe wählen

Da wir zunächst erstmal gar keine Vorstellung bezgl. der Größe und auch nur die 4 Steckplatten vom Starter-Set zur Verfügung hatten entschieden wir uns erst für die zweite Wahlmöglichkeit mit 4 Steckplatten.

Also weiter zum nächsten Schritt, in diesem konnten wir nun als die Größe und die Position des Bildes auswählen. Den Anzeigerahmen zur Auswahl des gewünschten Motivausschnitts kann man leicht in die gewünschte Position schieben. Hat man sich also nun auf die Größe und die Position geeinigt geht man im nächsten Schritt zum Erzeugen des Perlenmusters.

Man sieht links das gewählte Motiv und rechts die Farbpalette, darunter lässt sich noch mittels eines Reglers je der Kontrast und / oder die Helligkeit verändern. Klickt man nun unter diesen Reglern auf erzeugen errechnet das Programm die benötigten farblichen perlen und gibt diese nun im Ansichtsfenster aus. Es kann jetzt hierbei vorkommen, dass die Farben nicht ganz mit dem Original übereinstimmen und manche Stellen auch ziemlich abweichen. Man hat aber noch die Möglichkeit durch entfernen eines oder mehrerer Häkchens einige Farben aus der Farbpalette für dieses Bild auszuschalten. Durch erneutes klicken auf erzeugen bekommt man nun ein neues Bild. Dieses kann man so oft wiederholen, bis man mit dem umgerechneten Bild zufrieden ist.

Der nächste Schritt erfragt eigentlich dann noch, ob man doch noch etwas am Bild ändern möchte. In diesem Schritt könnte man nun also bei Bedarf durch Klicken auf einzelne Perlen im vorgegebenen Bild die Farbe für die ausgewählte perle in der Farbpalette die Farbe ändern.

Zum Abschluss lässt sich in diesem Schritt die gewünschte Druckart auswählen. Man kann auswählen zwischen den Druckvarianten:

- Farbencode - Dieser Druck zeigt die Perlen als ein Farbcode und ist in Schwarz/Weiss.
- Farbenmuster - Dieser Druck ist in Farbe und erfordert einen Farbdrucker.
- Farben und Code - Dieser Druck zeigt die Perlen in Farbe, mit Farbcode und Erfordert einen Farbdrucker.
- Perlenliste - Zeigt welche Farben im Muster verwendet und wie viele benutzt werden, um das Perlenmuster zu machen.

Der letzte Punkt, der ebenfalls mit Perlenliste deklariert ist, dient lediglich zur Anzeige der benötigten Perlen.

Im nun abschließenden Schritt hat man dann noch die Möglichkeit das erstellte Bild abzuspeichern um es zu einem späteren Zeitpunkt zu drucken.

Das Programm zum erstellen des Bildes lässt sich jederzeit durch einen Klick auf das Symbol links unten beenden.

Die ausgedruckten Motive sind so gestaltet, dass sie zur einfacheren Arbeit beim Erstellen des Bildes unter die transparenten Steckplatten gelegt werden können.

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5. Arbeiten mit einem bereits gespeicherten Bild

Hat man bereits ein Bild nach den zuvor beschriebenen Schritten erstellt und bislang nur abgespeichert, so kann man in der Startmaske den unteren Menüpunkt ein abgespeichertes Perlenmuster öffnen,

Nach einem Klick auf den Weiter - Button öffnet sich nun ein neues Fenster und man hat nun die Möglichkeit auf dem PC das gewünschte bereits erstellte Bild herauszusuchen. Hat man das gewünschte Bild mittels Doppelklick ausgewählt gelangt man danach direkt in die bereits oben beschriebene Maske zur Druckauswahl.

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6. Der erste Ausdruck

Nachdem wir dann eine Ewigkeit rumprobiert hatten und dann endlich ein Bild gefunden hatten, welches uns auch in dem umformatierten Perlenmuster gefiel, konnte es dann nun also in Richtung Drucken gehen. Wir entschieden uns spontan für die 2. Auswahl bei den Druckmöglichkeiten, denn wir vermuteten mal, dass dies am einfachsten sei, wenn man die Farben gleich sieht. Da wir ja 4 Platten verwenden für das Muster, wurden die Vorlagen natürlich auch auf 4 Seiten gedruckt. Die 4 Seiten werden aber nicht ausgedruckt, weil das Programm euren Papiervorrat aufbrauchen will, sondern weil die Platten so einfach mit dem Muster unterlegt werden können (Die Steckplatten sind ja durchsichtig). Oben auf den Seiten steht aber dann wie man die Seiten zusammensetzt um das gewünschte Motiv zu bekommen.

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7. Das erste Bild

Nachdem wir dann die 4 Seiten wie beschrieben zusammengesetzt und unter die Steckplatten gelegt hatten, konnte es losgehen.

Es ist eine ganz schön mühselige Arbeit, auch schon bei 4 Platten. Denn das Motiv besteht ja aus 60 x 60 Perlen, das macht nach meinem Rechenvermögen 3600 Perlen die nun zu stecken waren. Aber dank der tollen Vorlage unter den Platten, war das auffinden der jeweiligen Farbperlen gar nicht so schwer. Wie lange wir nun allerdings für unser 3600 Perlen - Steckbild genau benötigt haben kann ich gar nicht mehr so genau sagen, denn es musste eben einige Male wegen anderen Terminen unterbrochen werden.

Irgendwann hatten wir es dann aber geschafft, dass sich alle Perlen wie auf der Vorlage an ihrem Platz saßen und auf das weitere Vorgehen warteten. Denn noch ist das Bild ja nicht bereit um es irgendwie aufzuhängen oder zu stellen - da ja noch alle Perlen lose aufgesteckt sind. Nun kommt die in der Verpackung enthaltene Klebefolie zum Einsatz.

Da wir ja 4 Platten verwendet haben, war das mit der Folie recht einfach. Wir mussten diese nur in 4 gleich große Teile zurechtschneiden. Dann wurde das Silikonpapier von der Folie entfernt und das erste Stück der Folie auf die Perlen der ersten Platte angebracht. So verfährt man auch mit den restlichen Stücken der Klebefolie und den restlichen Platten. Im Anschluss daran, werden die 4 Platten zusammengesetzt, damit man nun das vollständige Motiv hat. Nun wird die Folie von dem restlichen Silikonpapierschutz befreit. Hierbei muss man nun sehr aufmerksam arbeiten, denn es darf nicht anderes auf die Klebefolie gelangen. Nachdem wir auch diese Hürde genommen hatten, nahmen wir die beiliegende Pappe und pressten diese auf die nun freigewordene Klebefläche. Noch einmal mit der Hand über die Fläche gestrichen, damit wir sicher sein konnten dass auch alles fest war.

Zum Abschluss wird die Pappe dann herumgedreht, so dass wir nun das Bild vor uns liegen hatten, welches aber noch mit den Steckplatten als "Deckel" vor uns lag. Wir entfernten also vorsichtig die Platten und fertig war das Perlensteckbild. Ein paar der Perlen bleiben zwar trotz allem an den Steckplatten hängen, aber diese lassen sich Problemlos an die gewünschte Stelle wieder in das Bild einfügen. Da wir das Bild verschenken wollten, bekam die Rückseite der Pappe noch eine Aufhänger und unser Werk war vollendet.

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8. Meinung

Da ich dieses Produkt ja zum Testen zur Verfügung gestellt bekam, hat mich dieses Set natürlich gar nichts gekostet. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch ganz froh drüber...

Die Idee ist im Grunde eigentlich total super, allerdings gibt es da eben auch den ein oder anderen Makel. Fangen wir direkt mal mit dem erstellen eines Perlenmusters an. Da wir als Tester die Vorgabe bekamen ein Portrait zu erstellen, probierten wir natürlich einige Bilder auf deren Tauglichkeit aus. Leider gestaltete sich das doch schon als recht mühselig. Denn hatten wir ein Bild gefunden, welches auch in der Perlenmustervorgabe top aussah, stellten wir eben fest, dass die vorhandenen Perlen nicht ausreichend sind bei einigen Farben. Andrer Bilder wiederrum entpuppten sich sehr schnell als völlig ungeeignet für dieses Set, denn die Motive wären total unkenntlich oder extrem verfälscht gewesen.

Ein weiterer Makel ist der enorme Zeitaufwand den man für ein gutes Bild benötigt. Wie gesagt, eine genaue Zeit kann ich nicht mehr angeben, aber durch das experimentieren um ein geeignetes Bild zu finden und dass anschließende Stecken der Perlen vergeht schon ein längerer Zeitraum.

Allerdings hatten wir zusammen mit den Kindern enorm viel Spaß bei Auswählen des Motives und natürlich beim Stecken desselbigen. Auch wenn wir einmal ein kleines Malheur hatten, als ich mit der Hand einen Teil der Perlen wieder von den Steckplatten holte ....

Unserer Meinung nach ist ein Basteln mit den PhotoPearls eher für schon etwas ältere Kinder - ab 8 Jahren aufwärts - denn es nimmt eben schon sehr viel Zeit und Konzentration in Anspruch.

Was wir alle besonders positiv fanden ist der positive Effekt, dass mit den Perlen die Feinmotorik geschult wird, die Phantasie gefördert sowie die Konzentration angeregt wird. Ebenfalls ist der Spaßfaktor nicht zu verachten. Zumindest war der bei uns extrem hoch.

Negativ anzumerken sind hingegen der recht hohe Preis und die Tatsache, dass man mit dem Starterset nicht wirklich weit kommt. Ein Nachkauf gewisser Farben ist daher nicht umgeh bar. Sonst sind manche gewünschte Motive nicht zu erstellen, da es eben an der Menge der passenden Farbe bei den Perlen fehlt. Auch das Experimentieren um ein passendes Bild zu finden hält enorm auf und stört schon vorab etwas die Freude aufs Basteln.

Von uns bekommt dieser neuartige Bastelspaß trotzdem 3 Sterne. Denn der Spaßfaktor ist einfach sehr hoch allerdings erscheint uns der Preis sehr hoch angesetzt - auch aufgrund der Tatsache, dass man wohl oder übel schon zum Startset Perlen besorgen muss - und dafür ziehen wir eben 2 Sterne ab.

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9. Fakten zum Hersteller & Kauf

Hergestellt werden die PhotoPearls durch die Munkplast AG in Uppsala (Schweden), den Vertrieb in Europa übernimmt allerdings die hobbygross Erler GmbH mit Sitz in Rohrbach.

Das Set gibt es bei verschiedenen Bezugsquellen oder in efco - Bastelshops. Online den bislang günstigsten Preis habe ich bei amazon.de gesehen. Dort ist dieses Set für knapp 48,- Euro zu haben. Im Schnitt liegt der Preis für das Starterset bei 50-55 Euro.

Wie ich gerade noch der Homepage von efco (www.efco.de) entnehme, ist das Photo Pearls Starterset als Komplettset des Jahres auf dem 2. Platz bei den Gewinnern des Innovationspreises.

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Sollte diesem Bericht ein wichtiger Punkt fehlen oder irgendetwas anderes unklar sein, so teilt mir das doch bitte mit. - "Nobody is perfect".

©Koeln-Zicke / KoelnZicke

Fazit: Ich denke mal dass es schon noch das ein oder andere Werk geben wird ....