Taberna de Buenaventura
Mittwoch, 13. Dezember 2000, die Zweite! - Taberna de Buenaventura Bar / Cafe international

Neuester Testbericht: ... sind ja bekanntlich auch manchmal die besseren. Uns empfängt in der Taberna de Buenaventura dunkles Holzinterieur, der gewohnt... mehr

Mittwoch, 13. Dezember 2000, die Zweite!
Taberna de Buenaventura

sverimalin

Name des Mitglieds: sverimalin

Produkt:

Taberna de Buenaventura

Datum: 27.12.00, geändert am 27.12.00 (25 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: ruhig, günstige Preise, große Weinauswahl

Nachteile: noch keine entdeckt

An oben besagtem Tag befanden wir uns auf der Madrid-Abschieds-Kneipentour und nachdem wir das El Rincón de Goya in der Calle Lagasca verließen, sollte das Highlight (bis zu diesem Zeitpunkt wußte ich es aber noch nicht) des Abends angesteuert werden.

Von der Calle Lagasca bergaufkommend sind wir direkt in die Calle Hermosilla eingebogen. Eine kleine Seitenstraße parallel zur Calle de Goya laufend (Stadtteil Salamanca immer noch), mit netten Geschäften und etlichen Kneipen. Vor der Hausnummer 69 haben wir dann die Bremse gezogen. Heißt es manchmal doch so schön: Der Mensch denkt und Gott lenkt. In diesem Fall war es aber wohl mehr die sehr einladende Außenfassade eines Lokals und da diese auch meiner Freundin noch neu war, sind wir direkt hineinspaziert. Das Highlight mußte noch warten und spontane Entscheidungen sind ja bekanntlich auch manchmal die besseren.

Uns empfängt in der Taberna de Buenaventura dunkles Holzinterieur, der gewohnte Bartresen, ein paar besetzte Tische, Bilder von wohl berühmten Toreros an der Wand und eine etwas ungewohnte Ruhe. Nun gut, es ist nicht direkt überfüllt, aber der angenehm niedrige Geräuschpegel tut erst mal wohl. Oops! Hier finden sich wohl mehr die Weintrinker ein. Die Wand hinter dem Tresen ist über und über mit den köstlichsten Tropfen der spanischen Weinkeller bestückt. Wir überlegen und entscheiden uns dann doch für ein Bier. Irgendwie sind wir noch in dieser Laune.

Dazu werden uns sofort unaufgefordert ein paar einfache Tapas vor die Nase gestellt. Mehr mußte es auch wirklich nicht sein, denn von der Vorgängerkneipe sind wir noch gut satt. Die Ober laufen an uns aber mit duftenden Köstlichkeiten vorbei. Oh Mann! Sollen wir nicht doch? Nein, es geht danach ja noch woanders weiter. Das Bier ist wieder gewohnt süffig. (Was war das eigentlich für eins? San Miguel habe ich öfters gelesen!?!? Da muß ich das nächste Mal besser darauf achten.) Und die Häppchen wandern dann auch ganz wie von alleine in uns
ere Münder. Baguette mit Chorizo (so eine Art Paprikasalami, sehr lecker) und Käse.

Geistig legen wir diesen Zwischenstop schon mal in den Langzeitspeicher unseres Gedächtnisses ab, beim nächsten Madridbesuch muß die Küche hier genauer getestet werden. Aber bereits der kleine Zwischenstopp in heimeliger Atmosphäre hat sich rentiert.

Fazit: