
Neuester Testbericht: ... Tempel Bar, der Dubliner Musik- und Kneipenszene, ist es nur einen Katzensprung über die " Halfpenny- Brücke" zurück. Da man in ... mehr
Die Russen kommen.
Prawda

Name des Mitglieds: Jörg Müller
Produkt:
Prawda
Datum: 07.08.00, geändert am 25.03.01 (73 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: sehenswert
Nachteile: Musik
Der Name Prawda stammt aus dem Russischen und heißt "Wahrheit", selbigen Name trägt auch die bekannteste
russische Tageszeitung.
Von der Grafton Street, der Haupteinkaufsstraße aus geht man in Richtung Norden über die Westmorland Street bis zur O'Connell Brücke, der größten Brücke des Flusses Liffey, von der O'Connell Brücke aus hält man sich links (West) und
erreicht so eine weitere kleine Brücke, die um 1816 erbaute wurde, die sogenannte Halfpenny Brücke.
Hat man die Brücke überquert, stößt man direkt in deren Verlängerung auf die Liffey Street. Dort befindet sich das etwas andere Pub, Prawda.
Es ist kein bisschen irisch aber trotzdem finde ich es interessant, weil die Inneneinrichtung vermuten lässt, mitten in Russland zu stehen, ich würde es nicht als Pub, sondern als Sehenswürdigkeit einordnen. Die Einrichtung ist ein interessanter Mix aus Fabrik und Schiff, ich kam mir vor wie auf dem Panzerkreuzer "Potemkin" und von den Wänden schauen dich aufgemalte Matrosen an. Die gesamte Einrichtung ist russisch. Sämtliche Beschriftungen und Schilder sind mit kyrillischer Schrift versehen. Das macht die Suche nach den Toiletten etwas abenteuerlich, wenn man diese Zeichen nicht kennt.
(Tipp Russisch "T" sieht aus wie ein deutsches "m")
Zumindest der untere Teil dieses absolut trendigen Pubs ist wirklich mal einen Besuch wert, wenn auch die Discomusik
(es werden die Hitlisten hoch und runter gespielt) nicht unbedingt zum Verweilen einlädt, so ist aber die Einrichtung sehenswert.
Übrigens nach Tempel Bar, der Dubliner Musik- und Kneipenszene, ist es nur einen Katzensprung über die " Halfpenny- Brücke" zurück.
Da man in der Prawda keinen Eintritt zu bezahlen hat sollte man vor einem Tempel Bar Besuch erst mal für 1 bis 2 Stunden reinschauen. In Tempel Bar waren die meisten Pubs bis etwa 23.00 Uhr geöffnet, deren Eintritt war auch frei, die später öffnenden Clubs
kosten fast immer Eintritt. Neuerdings haben die Pubs etwa eine Stunde länger geöffnet.
Im oberen Teil des Schiffes oder Pubs sollen sich besonders irische Yuppies, die wichtige Handy-Träger Generation wohl fühlen, wir dagegen hielten uns im unteren Teil auf, es war da nicht ganz so voll.
Wie immer in dieser Gegend wurden wir natürlich am Eingang einer Ausweiskontrolle unterzogen (in Irland gelten strengere "Jugendschutzgesetze" als in Deutschland). Einlass findet man dort erst ab einem Alter von 18, 21 oder 25. Genaueres weiß aber keiner so genau. Das klingt jetzt zwar bisschen blöd aber so ist es auch.
Es werden auch nicht gern größere Gruppen, welche gewaltbereit sein könnten und auch keine total Betrunkenen reingelassen.
Man kann auf Grund dieser Auswahl von einem Durchschnittsalter der Besucher von Mitte bis Ende 20 ausgehen.
Dieses Pub ist zum Anschauen bestens geeignet, für den Fan irischer Musik allerdings nicht.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Bar / Cafe international
- Starbucks im Herzen Londons
- Colonial
- Champagner-Eiscreme - nur bei Gelateria Giolitti
- Bora Bora
- Les Pipos, Bar a vin
- "be good or be gone..."
- Tolle Lage, aber hohe Preise & mäßiger Service
- Cocktailbar Zebra in Paguera - die etwas andere Cocktailbar auf Mallorca
- Das tägliche Brot zum Frühstück
- Wiener Kaffeehauskultur im Kunstrahmen

