
Neuester Testbericht: ... nicht weniger als acht verschiedene Biersorten. Drei verschieden Stouts, zwei Ales und drei Sorten Lager. Damit ist fast garantiert, ... mehr
Probiert das Austernbier
Porter House

Name des Mitglieds: kenjohn
Produkt:
Porter House
Datum: 20.06.01, geändert am 05.07.01 (256 Lesungen)
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~ ~ Das Porterhouse, im berühmten Dubliner Touristenbezirk Temple Bar, ist in Wirklichkeit mehr als nur ein Pub/Restaurant.
Es öffnete seine Tore erst 1996 und war die erste Mikro-Brauerei, die je in Irland eröffnet wurde. Und obwohl viele andere seitdem versucht haben, diesem Erfolg nachzueifern, bleibt das Porterhouse zweifellos der Führer in diesem lukrativen Markt.
~ ~ Im Gegensatz zu den altmodischen traditionellen Irish Pubs verkörpert
Porterhouse alles was neu und innovativ in Sachen Pub Design ist. Man hat jedoch nicht die Tatsache aus den Augen verloren, daß es sich in erster Linie um ein "Irish" Pub handelt. Doch alles am Porterhouse ist wesentlich besser als bei den üblichen "Themenkneipen", die heute so verbreitet sind.
Und zwar in der Art, daß es 1999 den begehrten Jameson's Whiskey "Pub of
the Year" Award gewann.
~ ~ Das Besondere am Porterhouse ist, daß alle Biere direkt im Anwesen gebraut werden. Der ganze Keller wurde dafür eingerichtet.
Man verkauft nicht weniger als acht verschiedene Biersorten. Drei verschieden
Stouts, zwei Ales und drei Sorten Lager. Damit ist fast garantiert, daß für den Geschmack und Genuß jedes Gastes etwas dabei sein wird. Eigentlich werden zehn verschiedene Sorten von dieser Gesellschaft
gebraut, aber einige sind so einzigartig, daß sie jeder Beschreibung trotzen.
Das erste, das ich erwähnen möchte, ist ein Gebräu namens Oyster Stout.
Es wird mit frischen Austern gebraut, die direkt von den Häfen der Westküste
Irlands kommen, und für das das Pub sehr schnell berühmt wurde.
Ein anderes heißt Wrasslers. Es ist ein Stout, das nach einer Rezeptur aus der seit langem stillgelegten Deasy's Brauerei in West Cork, produziert wird, welches zuletzt Anfang des letzten Jahrhunderts hergestellt wurde.
Es wird erzählt, daß es zu den Lieblingsgetränken keiner geringeren
Persönlichkeit als Michael Collins zählte, einem der G
ründerväter der irischen Republik.
Um den Geschmack der jüngeren Generation zu versorgen, stellt das Porterhouse auch ein Lager namens Chiller her. Dafür werden Hopfen und Weizen extra aus den USA importiert. Und es schmeckt so gut, daß es heißt,
es wäre bei
der Dubliner Jugend beliebter als Budweiser.
Man kann auch ein Probiertablett mit kleinen Gläsern bestellen und erst mal alle zehn Biere durchprobieren, um herauszufinden, was einem schmeckt, bevor man ein ganzes Pint bestellt.
Nebenbei bemerkt ist das Porterhouse das einzige Pub Dublins, das KEIN Guinness verkauft!!
~ ~ Das Erdgeschoß des Gebäudes wird von der Bar beherrscht. Wenn man einen Sitzplatz haben möchte, ist es ratsam, gleich nach dem Öffnen einzutreffen, weil die Popularität des Porterhouse langsam legendär wird.
Den zweiten und dritten Stock des Pubs erreicht man über eine Reihe von altmodischen Holztreppen, die zum Restaurant führen.
Die Speisen hier lassen sich in keinster Weise mit denen in den üblichen "Traditional" Irish Pubs vergleichen. Hier wird eine Auswahl aller Arten von internationaler Küche geboten: Traditionell irisch, karibisch, südamerikanisch, afrikanisch.
Einige der Speisen sind so ausgefallen wie das Bier, das sie brauen.
Es gibt eine "Beef and Stout Pie", bei der das Fleisch in Wrassler's Stout mariniert wurde und dann von einem delikaten, knusprigen und lockeren Teig umhüllt wird.
Oder man kann den traditionellen irischen Lachs bestellen, oder Pasta, oder heißes und pikantes Hühnchen und Chili.
Ein Gericht, das man keinesfalls auslassen sollte, ist eine Schüssel mit irischen Muscheln, die direkt von den Fischereien an der Westküste kommen (sie sind absolut delikat).
Die Preise sind sogar für moderne Verhältnisse recht günstig. Das teuerste
Hauptgericht ist ein 12oz T-bone Steak für 13,95 Pfund und den Großteil der
Gerichte gibt's für weniger als einen Zehner.
~ ~ Wenn jeman
d ein Souvenir von seinem Besuch mitnehmen möchte, wird man ihm auch ein T-Shirt verkaufen, auf dem ein Bild eines der berühmten Biere auf der Vorderseite prangt (7,50 Pfund).
~ ~ Das Porterhouse, das im Schatten des Dublin Castle liegt, ist etwas, das ihr bei eurem nächsten (oder ersten) Besuch in Dublin bestimmt nicht ausgelassen werden solltet.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Bar / Cafe international

