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HRC Myrtle Beach: Die Pyramide von Myrtle Beach
Hardrock Café

Name des Mitglieds: volleysandra
Produkt:
Hardrock Café
Datum: 11.11.06
Bewertung:
Vorteile: Hard Rock Cafe ; - ), Ausstellungsstücke, Essen, Bedienung
Nachteile: man zahlt für den Namen mit
Hier kommt ein weiterer Bericht über ein Reiseerlebnis in den USA! Nachdem wir 3 Tage in Washington, D.C. verbracht hatten, machten wir uns mal wieder auf eine lange Autofahrt. Diesmal ging es Richtung Süden, und zwar zur Tante meines (jetzt EX-) Freundes nach Wilmington. Das liegt an der Ostküste Amerikas im Staat North Carolina, etwa 8 Autostunden von Washington entfernt. Dort haben wir 10 Tage verbracht. Allerdings lagen wir nicht nur an den (übrigens wunderschönen) Stränden, sondern unternahmen natürlich auch einige Ausflüge. Einer führte uns in den Nachbarstaat South Carolina, genauer gesagt in die Touristenstadt Myrtle Beach.
Meiner heutiger Bericht soll nun um das
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Hard Rock Cafe in Myrtle Beach
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gehen, in dem wir zu Mittag gegessen haben.
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Geschichte des HRC
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Am 14. Juni 1971 eröffnete in London das erste Hard Rock Cafe (HRC) der Welt. Isaac Tigrett und Peter Morton wollten nicht nur. erstklassige amerikanischer Küche und freundlichen Service anbieten, vor allem die Rock'n Roll Atmosphäre und Musik brachte dem HRC Erfolg. Mittlerweile gibt es über 120 HRCs auf der ganzen Welt.
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Anfahrt
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Also wie wir genau gefahren sind, daran kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, vor allem weil wir zuerst mit dem Auto eine kleine Stadtrundfahrt gemacht haben.
Allerdings weiß ich noch, dass sich das HRC mitten in Myrtle Beach befunden hat, am "Broadway at the Beach". Das ist die Hauptvergnügungsmeile in Mytrle Beach - wobei... eigentlich ist ganz Myrtle Beach nur auf das Vergnügen der Touristen ausgelegt. Aber dazu kommt in den nächsten Tagen vielleicht ein gesonderter Bericht. Am "Broadway at the Beach" findet man z.B. auch ein Aquarium (über das ich auch noch einen Bericht schreiben werde), viele kleine Shops und einen Miniatur-"Walk of Fame", mit nicht ganz so berühmten Promis. Das ganze ist dann noch um einen künstlichen See herum angelegt.
Ist man am "Broadway at the Beach", kann man auch schon das HRC sehen, das eine unverwechselbare Form und eine unübersehbare Größe hat.
Auch im Internet sind die Informationen leider etwas spärlich. Dort findet man keine Anfahrtsbeschreibung oder -skizze, und noch nicht mal die Adresse. Oder brauch ich ne Brille?
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Das HRC von außen
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Wie schon gesagt hat das HRC in Myrtle Beach eine unverwechselbare Form und unübersehbare Größe. Es handelt sich hierbei nämlich um eine Pyramide, von der ich auch ein Foto hochladen werde.
Treppen, die von goldenen Geländern umrahmt werden, führen zum Eingang empor. Treppen gibt es an jeder Seite, allerdings gibt es nur einen Eingang.Den erkennt man daran, dass darüber das HRC-Logo prangt. Links und rechts neben der Treppe vor dem Eingang, läuft Wasser einige Stufen hinab. Die Pyramide ist rundherum mit Palmen und Büschen bepflanzt.
Insgesamt gefällt mir die Aufmachung ganz gut. Sie ist für ein HRC jedenfalls einmalig auf der Welt. Nachts wird das ganze dann noch in bunten Farben beleuchtet. Bilder davon gibts auf der homepage.
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Atmosphäre - das HRC von innen
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Betritt man die Pyramide, befindet sich gleich nach dem Eingang recht der Shop, in dem man T-Shirts und andere HRC-Souvenirs kaufen kann. Dazu komme ich aber später nochmal. Zuerst sind wir nämlich essen gegangen.
Das Restaurant befindet sich nicht auf gleicher Ebene wie der Shop, sondern sozusagen im "Keller" der Pyramide. Also gingen wir die große, mit rotem Teppich ausgelegte Treppe hinunter. Mitten im Raum ist der Hauptteil des Restaurants, in dem sich die meisten Tische befinden. Zusätzlich gibt es noch rundherum Tische, die auf einer kleinen Erhöhung mit Geländer stehen. Die Bar ist auf der rechten Seiten, war zu der Zeit, als wir dort waren, aber total leer.
Auch innen setzt sich der "Pyramiden"-Stil fort. Wer nicht weiß, was damit gemeint ist, schaut sich am besten mal auf der homepage von HRC um, da gibts einige nette Bilder. Leider kann ich vom inneren keine eigenen Bilder einstellen, da es im HRC einfach viel zu dunkel ist. Die Wände sind natürlich mit den Memorabilias, also den Geschenken berühmter Musiker, und (Goldenen) Schallplatten geschmückt, für die das HRC ja berühmt ist.
Typisch für jedes HRC ist natürlich auch die laute Rockmusik, die aus den Lautsprechern dröhnt. Untermalt wird das ganze von zahlreichen Bildschirmen, die in der gesamten Pyramide verteilt hängen, und einer großen Leinwand, auf denen Musikvideos laufen. Wie gesagt, die laute Musik ist typisch für jedes HRC, aber in diesem ist die Musik fast unerträglich. Auch ist es so dunkel, dass ich am Anfang große Mühe hatte, die Karte überhaupt lesen zu können, doch nach einigen Minuten gewöhnen sich die Augen daran.
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Service
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Der Service ist, wie fast überall in Amerika, hervorragend. Ach ja, wir waren Mittags dort und es war sehr wenig los, vielleicht war das Personal auch deswegen noch so super gelaunt.
Am Eingang wurden wir schon von weitem von einem Angestellten begrüßt, der uns die Tür öfnnetet, dann singend an uns vorbei die Treppe hinunter rannte, nur um uns unten wieder begrüßen und an unsere Kellnerin "weitergeben" konnte.
Der Service war wirklich klasse. Die Kellnerin war super nett, das Essen wurde sehr schnell gebracht. Und, was in Amerika üblich ist, Softdrinks werden kostenlos immer wieder aufgefüllt.
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Essen und Trinken
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Essen
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Auf der Karte stehen neben sieben verschiedenen Burgern und sieben Sandwiches auch Salate, Vorspeisen, Beilagen und Desserts.
- Burger:
Natürlich dürfen der klassische Hamburger und der Cheeseburger nicht fehlen. Hier hat man sogar die Auswahl zwischen vier verschiedenen Käsesorten.
Dazu gibts noch den Veggie Burger, den Hickory BBQ Bacon Cheeseburger, den Bacon Cheeseburger und den Stromy Blue Burger.
Die Preise für die Burger beginnen so bei 8 $, was okay ist. Klar, man bezahlt hier auch den Namen HRC mit, allerdings sind die gelieferten Portionen auch ausreichend groß. Somit sind die Preise absolut gerechtfertigt.
- Sandwiches
Die Preise hier sind etwas höher als bei den Burgern, was mich etwas verwundert hate. Doch als ich die Portionen sah, wusste ich, wieso.
Man bekommt nich nur ZWEI Sandwiches, die üppig belegt sind, nein, das Ganze wird dann auch noch auf einer großen Portino Pommes serviert! Ich hab für mein Chicken Club Sandwich etwa 12 $ bezahlt, aber die Portion war echt riesig. Zur Auswahl stehen noch das Cajun Chicken Sandwich (etwas würziger), das Original BLT (wie das Chicken Club, nur ohne Chicken), das Pulles-Pork Sandwich, das Classic French Dip Sandwich und das Ahi Tuna Steak Sandwich.
- sonstiges
Die Auswahl an Salaten ist für amerikanische Verhältnisse richtig groß und der Salat schmeckt auch richtig gut. Leider kann ich mich an den Preis, den wir für den Ceasar Salad bezahlt haben, nicht mehr erinnern, aber auch hier galt: riesige Portion!
Ein Dessert konnten wir bei besten Willen nicht mehr essen, so satt waren wir.
Trinken
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Viel kann ich dazu nicht sagen, da wir nur Cola getrunken haben. Dafür haben wir ungefähr 3 $ bezahlt, was sehr günstig ist, wenn man bedenkt, dass immer kostenlos nachgeschenkt wird.
Neben Softdrinks gibt es natürlich auch noch Alkoholisches. Das haben wir aber nicht probiert, schließlich war es 12 Uhr mittags. Ich find es ganz witzig, dass die Drinks nach Musikrichtungen eingeteilt sind. So findet man unter Heavy Metal z.B. den Long Island Ice Tea, Red Rocker oder Rockarita. Unter Hip Hop wäre ich wohl eher fündig geworden, denn dort gibt es Pina Colada, Strawberry Daiquiri oder Sex on the beach.
Toll ist die Rubrik Classic Rock. Diese Drinks werden in Souvenirgläsern serviert. Dort findet man z.B. Cosmopolitan, Ultimate Martini oder B-52.
Des weiteren gibt es noch diverse Wein- und Biersorten, Wasser und Energydrinks.
Die genauen Speise- und Getränkekarten findet ihr auch im Internet, aber leider ohne die Preise.
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Memorabilia
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Das ist das, was jedes HRC einzigartig macht. Angefangen hat alles mit Eric Clapton, der seine Gitarre an die Wand des HRC in London hängen ließ, um seinen Lieblingsplatz zu markieren. Ein Woche später folgte schon die zweite Gitarre, diesmal von Pete Townshend.
In Myrtle Beach hängen neben diversen Goldenen Schallplatten unter anderem eine Gitarre von Joe Perry (Aerosmith), Lederstiefel von Johnny Cash, ein Ledermantel von Axl Rose und eine Gitarre von Frank Zappa.
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Souvernirshop
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Hier findet man die Andenken, die es in jedem HRC-Shop gibt: T-Shirts, Pullis, Anstecker, Tassen, Baseballcaps... Die Preise sind dabei durch den günstigen Dollar-Kurs umgerechnet niedriger als in Europa. So bekommt man z.B. ein T-Shirt für 25 $, was ca. € 20 sind. In Europa bezahlt man für die T-Shirts locker mal € 25.
Natürlich kam auch ich nicht daran vorbei, mir ein T-Shirt aus dem Shop mitzunehmen. Allerdings sah ich schon von weitem: in der "Damen-Abteilung" bracuh ich es gar nicht erst versuchen! Die T-Shirts und Pullis fallen (wie überhaupt in Amerika) sehr, sehr groß aus. Also ab in die Kinderabteilung. Dort wurde ich dann fündig und nahm mit ein T-Shirt in Größe M (wohlgemerkt Kindergröße! Normalerweise habe ich Gr. 36) mit und bezahlte dafür nur 17 $. Wer also auch Gr. 36/ 38 hat: schaut ruhig mal in die Kinderabteilung. Da gibts meist die gleichen T-Shirts, nur billiger.
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Wenn man schon dort ist
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kann man sich gleich den Broadway at the Beach ansehen. Wie gesagt findet man dort eine Miniaturausgabe des berühmten Walk of Fames, etliche kleine Shops und Restaurants. Sehenswert ist aber vor allem "Ripley´s Aquarium", in dem man Haie, Rochen, eine Schildkröte, Piranhas und viele andere Meeresbewohner sehen kann. Von diesem Aquarium werde ich euch dann wahrscheinlich in meinem nächsten Bericht erzählen.
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Fazit
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Ich finde, dass sich der Besuch im HRC Myrtle Beach gelohnt hat. Von außen ist die Pyramide absolut sehenswert und innen setzt sich der ägyptische Stil fort. Zwar finde ich die Musik beim Essen etwas zu laut, aber das ändert nichts daran, dass das Essen dort toll ist. Zwar bezahlt man etwas mehr als in Fast Food Restaurants, dafür bekommt man aber auch einiges geboten und der Service ist klasse.
Fazit: Sehr schön
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