
Wo schon Goethe seinen Cappuccino trank
Cafe Greco

Name des Mitglieds: AlBester23
Produkt:
Cafe Greco
Datum: 20.05.01, geändert am 20.05.01 (145 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: gemütlich, Preise im Stehen OK
Nachteile: überteuert, wenn man sich setzt
Zwischen den Läden berühmter Modedesigner in der Via Condotti und ganz in der Nähe der Spanischen Treppe findet man das Caffè Greco. Es hat eine kleine, unscheinbare Fassade und schon so mancher Tourist ist wohl schon achtlos daran vorbei gegangen ohne zu wissen welch bedeutendes Café sich dahinter verbirgt.
Das Greco ist das letzte der großen Künstlercafés in Rom. Früher gab es viele solcher kleinen Läden und sie waren der Treffpunkt für Maler, Poeten und andere Künstler. Heute existiert nur noch eines. Der wohl bekannteste Stammgast war Goethe, der hier während seines Aufenthalt in Rom seinen Cappuccino getrunken hatte und unter dem Pseudonym Filippo Miller bekannt war.
Innen ist das Caffè Greco etwas nostalgisch, aber sehr gemütlich eingerichtet. Es ist sehr schmal, geht aber weit nach hinten. Durch viele Trennwände, wodurch die meisten Sitzplätze in heimeligen Nischen setehen, wirkt das Café viel kleiner als es in Wirklichkeit ist. Da in unterschiedlichen Ecken immer andere Farben (vor allem Rot- und Grüntöne) vorherrschen, ist auch etwas Abwechslung in der Dekoration. An den Wänden hängen überall die Bilder von Künstlern, die hier einmal zu Gast gewesen waren. Auch ein Portrait von Goethe findet man.
Sehr zu empfehlen ist der berühmte Cappuccino, den auch ich mir bestellt habe. Wie in italienischen Cafés üblich gibt es auch hier zwei unterschiedliche Preise: einen im Stehen und einen im Sitzen, doch selten ist der Unterschied zwischen Stehen und Sitzen so groß. Im Stehen kostet ein Cappuccino 2.400 Lire, im Sitzen 9.000 Lire. Daher hab ich meinen Cappuccino doch im Stehen genossen.
Fazit:
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