First-e
FRECHHEIT: Ultimatum an First-e  - Kunden! - First-e Bank

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FRECHHEIT: Ultimatum an First-e - Kunden!
First-e

knuthe

Name des Mitglieds: knuthe

Produkt:

First-e

Datum: 24.09.01, geändert am 24.09.01 (149 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: War einmal mit grossen Versprechungen gestartet ...

Nachteile: ... von denen jetzt nichts mehr übrig bleibt!

Es ist in der Tat unglaublich, was man sich als gutgläubiger Verbraucher scheinbar so alles gefallen lassen muss ...

INFO
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Die First-e, eine Onlinebanktochter der frz. Banque d'Escompte in Paris, stellt zum 1. Oktober 2001 ihre Aktivitäten in Deutschland ein. Es bleibt einem nur die Wahl, sein Geld auf ein anderes Konto zu transferieren oder ein neues bei der DAB (Deutsche Anlage Bank) zu eröffnen. Rührt man sich nicht bzw. hat wegen überlasterter Server keine Möglichkeit, etwas online zu verändern, wird das Konto ab diesem Zeitpunkt in Paris offline weiter geführt - zu nicht bekannten Gebühren und o h n e jedwede Verzinsung!


WIE ALLES BEGANN...
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Es ist ein gutes Jahr her, als die First-e mit einer gewaltigen Werbeoffensive sowie einer Traumverzinsung von sich reden machte. 6% auf Einlagen, Werbeprämien bis zu DM 100.- pro Vermittlung, einfache Onlineführung (meines Wissens) ohne Gebühren - und das in einer Zeit, wo das Zinsniveau in Deutschland am Boden lag!

So war es kein Wunder, das die First-e zumindestens am Anfang von Kunden nur so überrannt wurde - und sei es nur, um sich bei Fairad DM 20.- gutschreiben zu lassen :-)

Doch auf den Höhenflug zum Start von First-e in Deutschland folgte der langsame aber sichere Absturz. So wurde die Höhe der Guthabenzinsen seit Anfang des Jahres langsam aber sicher immer weiter zurück geschraubt - bis auf ein Niveau, was die First-e von der Spitze der Konkurenz in das graue Mittelmaß zurück fallen liess. Statt 6 Prozent gibt es jetzt in den letzten Tagen "nur" noch 1,25%, nicht mehr als auf einem normalen Sparbuch ...

Es hat den Anschein, als wenn sich die Onlinesparte für die Banque d'Escompte im Zuge der allgemeinen Internetflaute einfach nicht mehr lohnt. Oder sollte man sich einfach nur übernommen haben ???


FAZIT
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Es kann viel versprochen werden - nur das Halten, das fällt den mei
sten schwer! Wie am Fall der First-e zu sehen, sollte man sich daher von solch sonnigen Aussagen nicht blenden lassen.

Eine Frechheit ist meiner Meinung nach die kurze Zeitspanne, welche die First-e ihren Kunden zur Reaktion einräumt - nicht einmal drei Wochen! So wird es wohl nicht ausbleiben, das zB. einige Urlauber oder Geschäftsreisende bei ihrer Rückkehr im Oktober vor vollendeten Tatsachen stehen. Ihre Einlagen werden dann in Paris zu bisher nicht bekannten Gebührenkonditionen unverzinst verwaltet - und dort das Geld abzuziehen, das wird wohl nicht so einfach sein ...


Fazit: