Volleyball Allgemein
Mit Technik geht es leichter - Volleyball Allgemein Ballsport

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Mit Technik geht es leichter
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Affinity

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Volleyball Allgemein

Datum: 03.05.02, geändert am 03.05.02 (54 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: weniger Verletzungen, bessere Ballkontrolle, mehr Spaß

Nachteile: Übung erforderlich

Ich bin seit ca. 3 Jahren eine begeisterte Volleballerin. In dieser Zeit habe ich festgestellt, dass Kraft nicht das Wichtigste ist. Es kommt auf die Technik und den richtigen Stand an. Auch für die Just-for-fun-Spieler sollte es wichtig sein, ein bißchen die Technik und die Regeln zu beherrschen. Es macht doch viel mehr Spass, wenn der Ball dort hin geht, wo er hin gehen sollte. Oder?

Zum Thema Technik haben bereits einige dooyoo-Mitglieder was geschrieben. Ich möchte trotzdem gern noch etwas dazu schreiben, weil ich es für wichtig halte.

Die Technik beim Vollebayll ist, wie in jeder anderen Sportart, reine Übungssache. Je öfter man es wiederholt, um so einfach und ausgefeilt wird die eigene Technik. Dabei sollte jeder darauf achten, dass er auch danach geht, was für ihn selber am einfachsten und effektivtesten ist.
Grundsätzlich wird ja beim Volleyball das Baggern und Pritschen unterschieden.
Unter Baggern wird das "unter Zuspiel" verstanden. Hierbei streckt man beide Arme nach vorne. Man bildet mit der einen Hand eine Faust und umschließt diese mit der anderen Hand. Dabei ist darauf zu achten, dass die Daumen nicht gekreuzt sind, sondern neben einander liegen. (Es gibt auch andere Techniken, z.B. eine Hand ausgestreckt wird von der anderen gehalten. Achtung: Handgelneke nach unten abwinkeln, damit die Spannung in den Armen erhalten bleibt!)Der Ball sollte optimalerweise nicht mit den Händen gespielt werden, sondern auf den Unterarmen aufkommen. (Was auch weniger schmerzhaft ist, sollte der Ball mal etwas schärfer angeflogen kommen.) Die Arme bleiben während der Ballannahme gestreckt und es wird versucht aus dem Körper herauszuspielen. Dazu geht man vor Ballannahme leicht in die Knie und während des Zurückspielens werden dann die Knie gestreckt. Man erreicht eine nach vorn gerichtete Bewegung, indem man den Oberkörper leicht nach vorne beugt. Das Gewicht sollte auf den Fußspitzen liegen.
Um die Technik wirklich gut zu beh
errschen bedarf es einiger Übung und Geduld.
Hinter der Bezeichnung "Oberes Zuspiel" verbirgt sich das Pritschen. Hierbei wird der Ball nur mit den Fingerspitzen gespielt. Normalerweise reichen sogar pro Hand 2 Finger und der daumen aus, um einen Ball zu pritschen. Aus Stabilitäts- und Sicherheitsgründen werden aber oft alle Finger genutzt. Die hände bilden dabei einen Korb, d.h. die Daumen werden aneinander gehalten und bilden zusammen mit den Zeigefingern ein Dreieck. Die restlichen Finger formen ein Korb, so als wolle man den Ball darin auffangen. Es ist sehr wichtig, dass man die Finger nicht anspannt, sondern locker läßt, damit der Ball einfach wieder rausfedern kann. (Vorsicht: spannt man die Finger an, kann zu bösen Verstauchen kommen, die sehr sehr schmerzhaft sind.) Die Arme sind leicht angweinkelt und die Ellenbogen zeigen nach aussen (vom Körper weg). Der Ball wird mit Hilfes des oben erwähnten Dreiecks (Gebildet von Daumen und Zeigefingern) anvisiert, d.h. man schaut einfach durch. Der Ball sollte etwas schräg oberhalb (d.h. vor dem Kopf) gespielt werden. Eine kleine Faustregel gibt es hierbei: Der Ball sollte auf die Stirn fallen, wenn man die Hände wegläßt. Wie auch beim Bagger, sollte man nicht aus den Armen sondern aus dem Körper spielen. Also, wieder Gewicht auf den Fußspitzen und gebeugte Knie. In dem Moment, indem der Ball gespielt wird, erfolgt wieder die Bewegung aus dem Körper heraus. (Knie strecken!)
Auch hier gilt: Übung macht den Meister.

Allen, die es jetzt versuchen möchten, wünsche ich viel Spaß und wenig Verletzungen.

Fazit: