Yucky!
Produkt:
Dr. Oetker Mohnwickel
Datum: 05.11.09
Bewertung:
Vorteile: keine
Nachteile: alles
Die winterliche Backidee, die auch noch toll auf dem Bild aussieht, aber in der Realität nicht mal annähernd, oder ich bin einfach zu dumm dazu. Angezogen nun von dem Bild, aber auch auf die Aussicht, einen leckeren Mohngeschmack zu bekommen, habe ich nun diese Backmischung gekauft, die aber auch bei Lidl im Angebot war. Zu Hause habe ich dann sofort damit angefangen, die Backmischung zu verarbeiten, denn ich wollte am Nachmittag mit meiner Familie zusammen in den Genuss dieses Mohnwickels kommen.
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Der Hersteller:
Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG
33547 Bielefeld
www.oetker.de
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Der Preis, der Kaufort und die Haltbarkeit:
Gekauft habe ich nun diese Mischung bei Lidl in einer Sonderaktion und dort habe ich 1,99 Euro bezahlt, recht günstig wie ich finde. Diese Packung ist nun noch bis März 2011 haltbar.
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Die Verpackung:
Diese Verpackung stimmt in ihrem Dunkelblau mit den Puderzuckerflocken im Hintergrund schon richtig auf Weihnachten ein und vorne dann noch das Bild von dem leckeren Wickel, ja ich will sofort backen. Auf dieser Verpackung stehen nun noch die Angaben über den Hersteller, seine Worte, die Zutaten, die Nährwerte, die Menge, die Zubereitung und die Haltbarkeit. Außerdem ist natürlich auch noch aufgeführt worden, was man an weiteren Zutaten benötigt, um nun mit dem Backen loslegen zu können.
Die Backmischung ist nun in einem weißen Papierbeutel abgefüllt worden, genauso wie die 7 g Hefe. Auch die 130 g Mohnfüllüng sind im Beutel und alles war im Inneren sicher verpackt.
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Was wir benötigen:
Erst mal eine Springform mit Rohboden, die einen Durchmesser von 26 cm haben soll. Dafür benötigen wir dann noch Fett und Weizenmehl, damit später nichts klebt. Für die Mischung selber benötigen wir noch 120 ml Milch, 50 g Margarine oder Butter, 2 Eier und 150 ml warmes Wasser.
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Die Zutaten:
Weizenmehl, 30 % Mohnfüllung, (Blaumohn, Puderzucker, Semmelbrösel (Weizenmehl, jodiertes Speisesalz, Hefe), modifizierte Stärke, Dextrose, Süßmolkenpulver, Weizenmehl, Aroma (enthält Milchbestandteile), Trennmittel E 452, jodiertes Speisesalz, Emulgator E471, Säuerungsmittel Citronensäure), Zucker, Trockenbackhefe, Magermilchpulver, Kochsalz, Verdickungsmittel E 466, Emulgator.
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Die Nährwerte pro 100g Wickel / pro Portion:
- Brennwert: 1.206 kj / 446 kj
- Brennwert: 287 kcal / 106 kcal
- Eiweiß: 8 g / 3 g
- Kohlenhydrate: 39 g / 14,4 g
- davon Zucker: 13 g / 4,8 g
- Fett: 11 g / 4,1 g
- davon ges. Fettsäuren: 3 g / 1,1 g
- Ballaststoffe: 3 g / 1,1 g
- Natrium: 0,24 g / 0,09 g
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Die Mischungen:
Die Backmischung ist nun sehr locker und sieht aus wie Mehl, also auch weiß. Die Mohnfüllung ist ebenfalls sehr locker und man sieht klar und deutlich den Mohn, aber gemischt noch einem weißen Pulver. Nur zur Hefe, die trocken und körnig ist.
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Was sagt der Hersteller:
"Ein lockerer Hefeteig, gefüllt mit einer saftigen Mohnpaste - genießen Sie diese leckere Kombination in der kalten Jahreszeit. Die attraktive Optik des Mohnwickels können Sie ganz einfach erzielen, indem Sie den Wickel vor dem Backen zickzackförmig einschneiden."
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Ich backe:
Nein, hier wird nicht alles einfach in eine Schüssel geworfen, sondern wir müssen mal ein wenig mehr leisten.
1. Der Teig wird zu erst zubereitet. 100 ml Milch erwärmen. Backmischung in eine Rührschüssel geben, Hefe zufügen und gleichmäßig untermischen. Butter oder Margarine, warme Milch und 1 Ei hinzufügen. Alles mit einem Handrührgerät kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeitet. Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehenlassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Den Teig in der Schüssel mit einem Tuch bedecken.
2. Wir füllen. Mohnfüllung in eine Rührschüssel geben. 1 Ei und Wasser hinzufügen und mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Springform mit Rohrboden fetten und den Backofen vorheizen. (Ober-Unterhitze etwa 180°C, Heißluft etwa 160°C), Den Teig nun mit Mehl bestäuben, mit Hilfe einer Teigkarte aus der Schüssel nehmen und auf leicht bemehlter Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen. Mohnfüllung aufstreichen, dabei etwa 2 cm Rand frei lassen. Teig von der Längsseite her aufrollen und mit der Naht nach unten in die Form legen. Kuchen mit übriger Milch bestreichen und mit einer Schere oder einem Messer zickzackförmig einschneiden
3. Wir backen. Vor dem Backen den Kranz nochmals zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Springform auf dem Rost im unteren Drittel in den Backofen schieben. Backzeit: 25 Minuten.
So, ich habe diesen Plan absolut befolgt und das war schon ein wenig Arbeit, aber es sollte sich lohnen. Am Schwierigsten fand ich zunächst das Zusammenlegen und dann das Einlegen in die Form, etwas kniffelig. Dann dieses Einschneiden. Ich habe dafür das Messer verwendet und bei mir ist es nicht annähernd so schön geworden, wie auf dem Bild. Mit der Schere kam es mir doch etwas merkwürdig vor so im Teig rum zu schneiden.
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Und ?
Ehrlich? Scheiße! Sorry, aber es ist so und dann auch noch einfach alles. Man macht sich diese ganze Arbeit, will seine Familie glücklich machen, schaut nach 25 Minuten in den Backofen und fragt sich, ob es hier einen Verkehrsunfall gegeben hat. So sieht mein Kranz zumindest aus, nicht mal annähernd so wie auf dem Bild der Verpackung.
Dann der Geschmack. Was ist das? Das kann ich doch nicht meinen Kinder geben und mein Mann würde mich nur auslachen, oder davon ausgehen, ich würde ihn vergiften wollen. Man nimmt etwas in den Mund und erst wird es minimal süß, aber dann fangt mal an zu kauen und ihr werdet ein Wunder erleben. Der Mohn ist zwar heraus zu schmecken, aber eher minimal und dann gibt es da noch so einen herben und bitteren Beigeschmack, der mich sehr stark an Speisestärke erinnert. Locker ist er zwar gebacken, also weich, da kann man nichts gegen sagen, aber dieser Geschmack erinnert mich überhaupt nicht an einen Mohnzwickel. Ich sitz da also am Küchenstück und verspeise das erste Stück, man muss ja probieren, oder besser gesagt, Vorkosten, und unser Labrador sitzt neben mir, bettelnd wie immer. Ich kaue und kaue und kaufe, und bekomme das Zeug einfach nicht klein, geschweige denn, herunter geschluckt, und als ich es dann doch endlich schaffe, schmeckt alles in meinem Mund bitter und auch noch ein wenig salzig, bäh. Unser Hund ist da schmerzfrei, denn das letzt Stückchen will ich einfach nicht mehr essen und so gebe ich es ihm, ich weiß, das soll man nicht, aber er schaut so lieb und er schluckt es ohne zu kauen runter und schaut mich erwartungsvoll an, will mehr. Der Hund ist überzeugt, ich nicht.
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Ich glaube es zwar nicht, dass ich noch weitere Backmischungen aus der Serie der winterlichen Back-Ideen testen werde, aber es gibt noch Folgende:
- Schoko Mandel mit Kirschen
- Bratapfel Kuchen
- Schoko Gewürzkranz
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Na toll, jetzt habe ich auch noch Sodbrennen bekommen. Das ist mit Abstand die schlechteste Backmischung, die ich je gekauft und verwendet habe, so ein ekeliger, herber und bitterer Geschmack. Da gehe ich lieber zum Bäcker und kaufe einen frischen Mohnzwickel, kosten zwar mehr, schmeckt aber. Daher auch keine Kaufempfehlung von mir.
Fazit: Ekelig.
Name des Mitglieds: cyborg2221
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06.11.09
Selber backen ist eh viel cooler und genügend Rezepte gibt es im Internet auch ;) Trotzdem guter Bericht! LG Lydia