Novalac BK 1 Säuglings-Milchnahrung
Die Nahrung war unsere Rettung - Novalac BK 1 Säuglings-Milchnahrung Babynahrung

Produkttyp: Zambon Babynahrung

Neuester Testbericht: ... des gesamten ersten Lebensjahres gegeben werden. Folgemilchnahrungen sind nicht notwendig. Folgemilchnahrungen dürfen auch Gerste, Roggen ... mehr

Die Nahrung war unsere Rettung
Novalac BK 1 Säuglings-Milchnahrung

Aga2222

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Produkt:

Novalac BK 1 Säuglings-Milchnahrung

Datum: 12.10.05, geändert am 26.11.05 (9547 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Sehr viele

Nachteile: Leider nur in Apotheken erhältlich

Grundkenntnisse
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Säuglingsmilchnahrungen mit dem Zusatz „Pre“ oder „A“
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Säuglingsmilchnahrungen mit dem Zusatz Pre oder A enthalten ebenso wie Muttermilch als einziges Kohlenhydrat Milchzucker (Laktose). Ihnen ist keine Stärke zugesetzt. Sie ist somit ähnlich dünnflüssig wie Muttermilch. Pre- oder A-Nahrungen sind die Säuglingsmilchnahrungen, die in ihrer Zusammensetzung der Muttermilch am ähnlichsten sind. Sie werden daher häufig auch als „adaptierte“ Säuglingsmilchprodukte bezeichnet. Vorteil der Pre/A-Nahrung: Das Kind kann, wie beim Stillen, immer dann gefüttert werden, wenn es Hunger hat. Es besteht keine Gefahr, den Säugling zu überfüttern. Pre/A-Säuglingsmilch kann während des gesamten ersten Lebensjahres gegeben werden. Häufig jedoch wird sie durch so genannte Folgemilch (siehe unten) ersetzt. Ein solcher Wechsel ist aber nicht notwendig.

Säuglingsmilchprodukte mit dem Zusatz 1 oder B
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Säuglingsmilchnahrungen mit dem Zusatz 1 oder B enthalten neben dem physiologischen Hauptkohlenhydrat der Muttermilch (Milchzucker = Laktose) auch Stärke. Man bezeichnet solche Produkte deshalb auch als „teiladaptierte“ Säuglingsmilchnahrungen.
Ebenso wie Pre/A-Nahrungen können auch 1/B-Säuglingsmilchprodukte während des gesamten ersten Lebensjahres gegeben werden; auch hier ist ein Wechsel zu so genannten Folgemilchen nicht nötig. Anders als bei Pre/A-Nahrungen kann man 1/B-Säuglingsmilchnahrungen allerdings nicht nach Bedarf verfüttern. Die zugefügte Stärke macht die Nahrung sämiger, was zu einer längeren Sättigung und somit zu weniger Mahlzeiten führen kann. Man muss deshalb die auf den jeweiligen Packungen angegebenen Mengen und Dosierungen genau einhalten. Der Messlöffel darf auch nicht zu großzügig bemessen, sondern muss tatsächlich immer mit dem Messerrücken abgestrichen werden. Zu dick angerührte Milch kann – da die entsprechende Flüssigkeitsmenge fehlt – die Nieren der Säuglinge überfordern und/oder zu Verstopfung führen. Deshalb sollte der Messlöffel des einen Produktes auch nie für ein anderes verwendet werden. Stärkehaltigen Nahrungsmitteln wird nachgesagt, man könne mit ihnen Kinder „überfüttern“ und dick machen. Entsprechende Studien allerdings, die dies nachweisen könnten, stehen bislang aus.

Folgemilchnahrungen mit dem Zusatz 2, 3 oder C
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Folgenahrungen haben die Kennzahl 2, 3 oder C in ihrem Namen. Sie sind nicht der Muttermilch angeglichen, sondern sollen der Beikost angepasst werden. Sie können frühestens ab dem 5. Monat verfüttert werden, müssen es aber nicht. Ebenso gut können die oben genannten Pre- beziehungsweise 1-Nahrungen während des gesamten ersten Lebensjahres gegeben werden. Folgemilchnahrungen sind nicht notwendig. Folgemilchnahrungen dürfen auch Gerste, Roggen und Hafer enthalten. Dadurch kann es bei entsprechend gefährdeten Kindern zum Ausbruch einer so genannten Zöliakie kommen. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Magen-Darm-Traktes, deren Ursache eine Überempfindlichkeit gegen das Klebereiweiß Gluten ist. Gluten ist vor allem in Weizen und Roggen, weniger in Gerste, Hafer und Dinkel enthalten. Es führt dazu, dass sich bestimmte weiße Blutkörperchen vermehren, die die Schleimhaut des Dünndarms schädigen können. Folge ist, dass bestimmte Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden können. Je länger Säuglinge mit Muttermilch oder adaptierter Milch ernährt werden und je später sie getreidehaltige Nahrungsmittel erhalten, desto später kommt auch der Darm mit dem allergieauslösenden Gluten in Berührung und desto weniger schwer wird die mögliche Erkrankung verlaufen. Manche Folgemilchnahrungen enthalten neben Laktose und Stärke noch andere Kohlenhydrate wie zum Beispiel Zucker. Säuglingsnahrung sollte grundsätzlich möglichst keinen Zucker enthalten.
Zucker bringt für die Gesundheit des Säuglings keine Vorteile. Im Gegenteil, er fördert lediglich die Gewöhnung an einen süßen Geschmack und bringt erhebliche Nachteile für die Zahnentwicklung mit sich – das bereits auch dann, wenn die Zähne noch gar nicht da sind. Häufig „verstecken“ die Hersteller aber auch den in ihren Produkten enthaltenen Zucker, in dem sie ihn als Saccharose, Maltose, Glukose(sirup), Fruktose, Honig, Traubenzucker, Fruchtzucker oder Apfel- beziehungsweise Birnendicksaft bezeichnen. Auch der Zusatz „Kristallzuckerfrei“ bedeutet nicht, dass das Produkt tatsächlich zuckerfrei ist.

Hypoallergene Nahrung
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Hypoallergene Produkte tragen den Zusatz „HA“ (hypoallergen). Basis der HA-Nahrung ist Kuhmilch, deren Eiweiß durch ein spezielles Verfahren so gespalten wird, dass die Bruchstücke in den meisten Fällen vom Körper des Säuglings nicht mehr als fremdes Eiweiß, also als Allergen, erkannt werden. Solche Produkte unterliegen den gleichen gesetzlichen Regelungen wie herkömmliche Säuglingsnahrung und unterscheiden sich auch in der Nährstoffzusammensetzung nicht von dieser.
Ein kleiner Teil der Kinder reagiert allerdings auch auf hypoallergene Milch allergisch. Kinder, die schon eine Allergie auf Kuhmilch ausgebildet haben, dürfen nicht mit einer hypoallergenen Nahrung gefüttert werden. In diesen Fällen kommt möglicherweise eine noch stärker gespaltene Spezial-Säuglingsnahrung in Betracht, die teurer ist als die „herkömmliche“ HA-Nahrung und nur in Apotheken erhältlich ist.

Milch auf Sojabasis
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Bei Kindern, die auf die „herkömmlichen“ HA-Produkte allergisch reagieren, kommt möglicherweise auch Milch auf Sojabasis in Betracht. Das allerdings sollte unbedingt mit dem behandelnden Kinderarzt besprochen werden. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass es sich bei solchen Sojaprodukten um Säuglingsnahrung handelt. Sojadrinks sind nicht für Säuglinge geeignet. Um Allergien bereits von Anfang an vorzubeugen, ist es nicht empfehlenswert, auf Sojamilchprodukte zurückzugreifen. Zahlreiche Studien
haben gezeigt, dass Sojaprodukte genauso häufig Allergien auslösen wie herkömmliche Säuglingsnahrung.

Vorsicht bei Ziegen-, Schaf- oder Stutenmilch
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Das Gleiche gilt für die Milch anderer Tierarten. Gelegentlich wird immer noch empfohlen, allergiegefährdete Kinder zum Beispiel mit Ziegen-, Schaf- oder Stutenmilch zu ernähren. Diese allerdings können genauso Allergien auslösen wie Kuhmilch. Der Grund: Das, was die Allergie auslöst, ist das fremde tierische Eiweiß – und das ist in der Milch von Ziegen, Schafen oder Stuten ebenso enthalten wie in der von Kühen. Darüber hinaus ist bei der Milch anderer Tierarten das Risiko einer Mangelversorgung höher, da
sich Tiermilch grundsätzlich anders zusammensetzt als Muttermilch. Außerdem ist das Risiko einer Infektion deutlich höher als bei Kuhmilch, weil es sich meistens um Rohmilch handelt.
Quelle: www.tk-online.de

Novalac BK1
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Ist eine Spetialnahrung bei Blähungen und Koliken.

Da oft das Milchzucker (Lactose) bei Säuglinden zu Blähungen bzw. Krämpfen führt (es gibt Studien mit Kindern mit 3-Monatskoliken, die davon ausgehen, dass in 70% der Fälle noch keine ausreichende Lactose-Verwertung erfolgt) wurde bei Novalac dieses zum größten Teil durch Maltodextrin (Maltodextrine sind kleinere Traubenzuckerketten, die sehr leicht verdaulich, aber kaum süß sind) ausgetauscht.

Wichtiger Hinweis:
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Spezialnahrungen sind für besondere Ernährungsstörungen vorgesehen. Jedes Baby und Kind mit einer Ernährungsstörung oder dem Verdacht auf solche, muss dem Kinderarzt vorgestellt werden!

Eigenschaften:
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- Glutenfrei
- Im Eiweiß adaptiert
- Saccharosefrei
- Mit Eisen angereichert
- Die Säuglingsnahrung Novalac BK stellt eine Komplett-Nahrung dar.
- Das ausgeglichene Fettsäureprofil gewährleistet eine gesunde Entwicklung des Nervensystems.
- Alle erforderlichen Mineralien und Spurenelemente bereit gestellt.
- Hier einige Werte (pro 100ml trinkfertige Nahrung):

Energie: kcal 65.4
kj 273.4

Eiweiß: 1.6g

Kohlenhydrate: 7.3g
davon:
Lactose: 2.34g
Maltodextrin: 4,96g

Fett: 3.3g
davon:
Linolsäure 0.5g
a-Linolensäure 53.3mg


Dosierung
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Wie bei den meisten Babymilchprodukten kommt auch hier 1 Messlöffel pro 30 ml Wasser (40°).
Wichtig!!!!
Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass die beiliegenden Messlöffeln zu groß ausfallen und somit bei jedem Fläschchen 20 ml Wasser verwendet. So sollte sich jeder, der die Milch verwendet die Mühe machen die Messlöffel zu zählen. Ich habe dazu mir oben auf dem Deckel ein Zettel geklebt und dann bei jeder Zubereitung mir die Anzahl aufgeschrieben. Eine 800g Dose müsste 186 Messlöffel ergeben.




Vorteile:
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- Die größten Vorteile liegen auf der Hand: Linderung der Beschwerden
- Die Milch ist weder süß noch schmeckt sie künstlich.

Nachteile:
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- Es enthält kein LCP (besonders wichtig in den ersten 12 Wochen)
- Ist nicht prebiotisch.
- Keine Hypoallergene Säuglingsnahrung
- Das Fehlen des Milchzuckers hat auch einen Nachteil: der Stuhlgang ist fester.

Meine Erfahrungen
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Unser Kleiner war von Anfang an ein sehr schwieriges Kind was das Essen anbelangt. Zwei Monate bekam er Muttermilch (abgepumpt). Entnervt gab ich es dann auf und stellte ihn auf Beba H.A. Start um. Es hat sich kaum was geändert, er trank gerade nur so viel, dass er überlebte. Zeitweise mussten wir ihm Kalorienzusätze verabreichen. Zufällig las ich mal was über Novalac BK 1 und bestellte diese in der Apotheke. Wir konnten es nicht glauben, unser Sohn trank die Milch wie nichts. Das Krampfen, Überstrecken und Schreien beim Essen hörte auf. Er schläft wieder ruhig, braucht nicht ständig den Schnuller und das Liegen auf dem Bauch findet er auch nicht mehr sooo schlimm.
Es gibt noch viele andere Sorten von Novalac - Für jedes Problem eine Lösung.
Nähere Informationen hier zu www.novalac.de

Inhalt und Verpackung
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800g Milchpulver befindet sich in einer Dose, die mit einem Plastikdeckel verschlossen ist. Der Messlöffel liegt in der Dose zusammen mit der Milch. Er ist in zwei Teilen an einer runden Halterung gesteckt und muss, wie ich finde, umständlich von dieser gelöst und zusammengesteckt werden.


Preis
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Novalac BK 1 kostet bei uns 12,95 Euro pro Dose. Online bekommt man diese oft viel günstiger.

Ich habe einem Vergleich mit Aptamil Comformil gemacht:

Novalac BK 1 - 2400g (3x800g) kosten ca. 38,85 Euro ergeben ca. 18,60 Liter Milch
Aptamil Comformil - 2400g (4x600g) kosten ca. 41,00 Euro ergeben ca. 15,79 Liter Milch

Somit ist Novalac BK1 viel günstiger.

Allerdings ist bei Allergiegefährdeten Säuglingen Aptamil Comformil sinnvoller! Nähere Informationen unter www.milupa.de

Fazit: Ich denke, dass diese Milch die richtige für meinen Sohn ist und kann sie nur weiterempfehlen!