Tröstliches
Produkt:
Hipp Gute-Nacht-Brei Milchbrei mit Schoko
Datum: 28.04.07
Bewertung:
Vorteile: schmeckt gut, Konsistenz zum Füttern geeignet, bio
Nachteile: Zucker, Weizen, Dinkel, Milch, Altersangabe falsch
Eigentlich wollte Falko mit Papa ja nur ein paar Briefe ausfahren. In längstens zwei Stunden wären die beiden dann zurückgewesen, gerade rechtzeitig zu Falkos Mittagessen. Und während Papa Briefe ausliefert, kann Falko seinen Vormittagsschlaf halten.
Aber denkste! Statt der anvisierten drei Briefe befanden sich 30 in der Tasche und die waren auf 20 Weiler zu verteilen. Papa und Falko waren erst kurz vor Sandmännchen wieder da und Falko dementsprechend hungrig und verheult.
Hipp Gute-Nacht-Brei Schoko
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kam da als Trost gerade recht. Nach dem Wichtigsten (Trostnuckeln) und dem Zweitwichtigsten (Trockenlegen) öffnete ich das Glas, welches mit freundlichem Klicken seine Frische verkündete, holte einen Löffelvoll braunen Brei und stopfte ihn in das brüllende Mäulchen.
Abrupt war Stille. Falko musste erst mal nachschmecken, was da so unerwartet im Mund gelandet war. Dann schluckte er Brei und Tränen hinunter und sperrte die Schnute wieder auf – diesmal lautlos.
Falko ist selbst bei Heißhunger kein guter Esser. Trotzdem landete fast das halbe 190-gr.-Gläschen beim ersten Anlauf in Falkos Mund. Demnach hat der Brei geschmeckt. Meist isst Falko nämlich nur wenige Löffel und macht dann 5 Minuten Pause vorm Weiteressen.
Der Brei ist etwas wabbelig und erinnert mit Konsistenz, Farbe und Geruch an Schokoladenpudding. Damit war er fest genug, um auf dem Löffel zu bleiben und flüssig genug, dass Falko ihn schlucken konnte.
Mit einem zweiten Löffel (meine Karies braucht Falko jetzt noch nicht zu bekommen) habe ich den Brei auch mal probiert. Auch vom Geschmack her erinnert er stark an Schokopudding, ich merke jedoch, dass da noch etwas anderes enthalten ist. Am ehesten entspricht der Geschmack dem Schokobrei zum Anrühren, nur – so homogen und zart bekomme ich den nie angerührt.
Selbstreinigung
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scheint das Glas auch zu besitzen. Denn als ich einige Minuten später das Glas wegräumen wollte, war es leer. Nur etwas braune Flüssigkeit schwamm noch auf dem Boden. Womit sich bestätigte, was sich beim Füttern schon andeutete: Der Brei zieht Wasser und sollte in einem Rutsch gegessen werden.
Ich zeigte Jasmin das Glas. Ja, sie hatte den restlichen Brei gegessen und er hatte sehr gut geschmeckt. „wie Schokolade“. Also ist der Brei auch für Dreijährige noch geeignet *g
Mit Vollwertflocken
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verspricht Hipp, für zufriedene Babys. Und was noch?
Vollmilch, Wasser, Weizengrieß, Zucker, Schokoladenpulver, Stärke, Vollkorngetreideflocken (Weizen, Dinkel, Hafer), Calcium-Carbonat, Vitamin B1
Und das ganze deklariert Herr Hipp dann für 6 Monate alte Babys. Nun, die werden das gut essen können und ganz sicher mögen. Trotzdem halte ich das nicht unbedingt für geeignet. Kuhmilch ist für Babys im ersten Lebensjahr nicht besonders gut geeignet und vor allem allergiegefährdete Kinder sollten Milch meiden. Weizen enthält Gluten, das die Darmschleimhaut angreift und für zarte Babykörperchen schlecht zu verdauen ist. Jetzt hat Hipp zwar den glutenarmen Hafer dazugemischt, die gute Absicht aber mit Dinkel wieder zunichte gemacht – Dinkel wird zwar von Weizenallergikern meist vertragen, enthält aber noch mehr Gluten als Weizen. Und zu guter Letzt gibt Herr Hipp auch noch Zucker dazu, der in Babynahrung ebenfalls nichts zu suchen hat. Da helfen weder die Zugabe von knochenstärkendem Kalzium noch der Hinweis, dass man Babys Zähnchen nach dem Genuß putzen müsse. Das nämlich war mit meinem kuschelbedürftigem Babys an dem abend eh nicht mehr drin.
So gut wie alles da drin ist aus biologischem Anbau. Das gesamte Glas enthält 156 Kcal aus 4,8 gr. Eiweiß, 25,5 gr. Kohlehydraten und 4,0 gr. Fett. Falkos Kinderärztin würde diesen Brei somit empfehlen, wenn nur Milch und Gluten nicht wären. Ihr ist Falko nämlich zu leicht und sie meinte jedes Mal, Falko muss mehr Kohlehydrate zu sich nehmen. Zucker hat sie damit allerdings nicht gemeint.
Fazit:
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Schlecht ist der Brei nicht. Aber für Säuglinge von 6 Monaten aufgrund der Bestandteile umgeeignet. Für Falko war es jetzt ein feiner Trostbrei, den er gerne auch noch einmal essen darf – aber das erst nach seinem 1. Geburtstag. Dann kann sich sein Verdauungssystem allmählich an Milcheiweiß und Gluten gewöhnen.
Fazit: für Säuglinge von 6 Monaten aufgrund der Bestandteile umgeeignet.
Name des Mitglieds: Miem!
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