Der günstigste und beste Möhrenbrei!
Produkt:
Bebivita Babymenü
Datum: 26.11.02, geändert am 16.06.04 (1608 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: günstig, gut
Nachteile: keine
Mal ehrlich: Möhrenbrei ist überall nur Möhrenbrei, egal ob von Alete, Hipp, oder sonstwem. Ich mal die Inhaltsstoffe von Hipp-Möhrenbrei und Bebivita-Möhrenbrei verglichen und konnte keinen Unterschied feststellen: Möhren, Wasser, pflanzliche Öle.
Auch geschmacklich scheint es keine Unterschiede zu geben. Das fand jedenfalls mein Sohn. Ihm war es relativ egal, was auf der Verpackung steht, mehr als Möhren sind sowieso nicht drin. Er hat jede Sorte von Möhrenbrei in Nullkommanix weggeschlappert.
Möhrenbrei kann man den lieben Kleinen ab dem 4. Monat geben. Wobei man eigentlich immer mit Möhrenbrei anfangen sollte. Es ist also quasi die erste "richtige" Nahrung, die ein Baby zu sich nimmt. Somit führt an Möhrenbrei kein Weg vorbei!
Da die Gläschen aber auch auf Dauer ganz schön ins Geld gehen können, hab ich mich recht schnell auf die Breie von Bebivita festgelegt, da diese wesentlich billiger waren, als die von Hipp oder Alete.
Der einzige Unterschied zwischen den verschiedenen Sorten von Möhrenbrei der Preis und da sehe ich nicht ein, wieso ich für ein 190 g Glas bei Hipp 0,90 Euro bezahlen soll, wenn es doch bei Bebivita das Gläschen für 0,59 Euro gibt.
Die Produktbeschreibung liest sich folgendermaßen:
Gemüse-Zubereitung fürs Baby. Aus sorgfältig ausgewählten und streng kontrollierten Zutaten hergestellt. - ohne Zusatz von Kochsalz - Zucker und Aromen - ohne Zusatz von Bindemitteln - falls sich Flüssigkeit absetzt, bitte umrühren - babygerecht mild - ohne Zusatz von Milcheiweiß - glutenfrei - stuhlfestigend. Alle Zutaten aus streng kontrolliertem Vertragsanbau und Vertragslieferungen.
Mehr gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen.
Aus meinen vielen Surftouren im Internet habe ich außerdem erfahren, dass das Bebivita-Zeugs auch von Hipp hergestellt wird, quasi in der selben Fabrik.
Da ich jetzt wieder so einen kleinen Zwerg zu Hause habe, der in ca. 4 Monaten wohl seine
n ersten Möhrenbrei schlecken darf, habe ich mir die aktuellen Preise mal genauer angesehen:
Mein Sohn ist jetzt 3 Jahre alt und ißt natürlich schon lange keinen Möhrenbrei mehr, aber als er noch zu den Konsumenten gehörte, kosteten die Breie von Bebevita genau 0,85 DM bei Rossmann. Jetzt sind sie nicht unter 0,59 ? zu haben. Da soll mir noch einer sagen, es gäbe keine Inflation bzw. man würde es sich nur einbilden, dass durch den Euro die Preise gestiegen sind. Im Falle von Babynahrung sind die Preise bei allen Marken um 30 - 50 % in den letzten zwei Jahren gestiegen!
Selbermachen ist im Falle von Möhrenbrei allerdings keine rechte Alternative: Nur als Mama mal auf die Idee kam, selbst Möhrenbrei (Möhren aus eigener biologischer Ernte!) herzustellen, war Jonas überhaupt nicht begeistert. Das Zeug hat irgendwie merkwürdig herb geschmeckt und er habe es Mama direkt wieder entgegen gesprudelt.
Da werde ich mich demnächst wohl wieder für den günstigsten Möhrenbrei von Bebivita entscheiden!
Was man sich als junge Eltern allerdings nicht entgehen lassen soll sind die Werbepakete der diversen Hersteller (kann man z.Bsp. über Internet anfordern: www.baby-bonus.de, www.hipp.de usw.). Auch in den ganzen Infomaterialien, die in den Entbindungskliniken dutzendweise verteilt werden, finden sich Karten, wo man sich Werbegeschenke schicken lassen kann.
Da lassen sich Hipp, Alete und Humana wirklich nicht lumpen. Man bekommt meist mehrere Glässchen Brei, diverse Fertigbreie, Tees und Pflegeprodukte und andere nützliche Warenproben in einem Paket zugesandt. Bei Hipp war sogar noch ein Baby-Body mit drin. Nach ein paar Monaten kommen dann nochmal Pakete mit Produkten die dem neuen Entwicklungsstand des Babys angepasst sind.
Auf diese Weise kam der Kleine z.B. in den Genuß, einen Brei mit Spinat testen zu dürfen. Den hätte Mama sonst wohl nie gekauft. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.
Fazit:
Name des Mitglieds: anebel
Weitere Testberichte: im Bereich Babynahrung
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12.02.04
Das Bebivita und Hipp aus dem gleichen Haus stammt habe ich auch nicht gewusst. Ich habe zwischen beiden Sorten oft gewechselt. Wusstest du eigentlich das alle Mittagsgläschen zu wenig Fett enthalten? Man sollte dies mit einem Löffelchen Fett entgegenwirken, das man dem angewärmten Gläschen hinzugibt und kräftig verrührt. Diesen Ratschlag habe ich auch bei Stiftung Warentest gelesen das die Gläschen dem Preis und der Qualität her einmal verglichen hat.