
Produkttyp: Toyota Autos
Neuester Testbericht: ... lang mit normalen Drehzahlen gefahren ist, schaltet sich dieser Modus aus. Das Auto gibt es mit zwei Ausstattungsvarianten, die beide... mehr
Mein Lieblingsauto
Toyota Celica 1.8

Name des Mitglieds: georg1980
Produkt:
Toyota Celica 1.8
Datum: 01.09.08
Bewertung:
Vorteile: Gute Ausstattung, geringer Verbrauch, Sportliches Aussehen, Vorbildliche Technik
Nachteile: Nicht sehr Langstrecken geeignet
Der Toyota Celica 1.8 S (Typ Bezeichnung T23) ist ein absolutes Traumauto. Ich hebe einen BJ.2000 gebraucht im Jahr 2003 gekauft. Der Neupreis war etwa 45.000 DM als 3 Jahre altes Auto musste man min. 15.000 Euro ausgeben. In Deutschland sind etwa 10.000 dieser tollen Autos verkauft worden.
Besonders Interessant an diesem Auto ist die Technik und die Ausstattung. Besonders bei der Technik war Toyota im Jahr 2000 der deutschen Konkurrenz einige Zeit voraus. Es gab da schon ein 6 Gang Getriebe serienmäßig, was in deutschen Benzinern bis heute nicht immer der Fall ist, aber die Lücken wurden zu damals Gott sei dank deutlich geschlossen. Durch die 6 Gänge ist das Auto sehr sparsam, so kommt man auf einen Schnitt mit 7,5 Liter Super aus, was für 143 PS ein sehr guter wert ist. Wenn man sich langsam auf der Autobahn bewegt, kann man auch schon mal unter die 6L Marke kommen, dabei muss man sich aber sehr zurückhalten.
Aufgrund des Kunststoff Ansaugkrümmers ist allerdings der Umbau auf Gas Antrieb nicht möglich, soweit die erhaltene Information richtig ist.
Der Wagen hat noch andere Technische Feinheiten, wie eine Differenzialsperre, Eine Variable Ventilsteuerung, die den Wagen ab 4500 U/Min einen richtigen ruck gibt, 15" Bremsanlage die sehr gut Zupackt und einen Sport Modus, der sich automatisch einschaltet, wenn man viel Gas gibt. Den Sport Modus merkt man schnell, wenn man denn Wagen mit viel Gas in die Hohen Drehzahlen tritt ist man sofort im Sportmodus, dabei wird die Lenkung Schwergängiger (weniger Servolenkung Unterstützung) und er Wagen ist noch ein tick spritziger. Erst wenn man eine Zeit lang mit normalen Drehzahlen gefahren ist, schaltet sich dieser Modus aus.
Das Auto gibt es mit zwei Ausstattungsvarianten, die beide über dem Durchschnitt der normalen deutschen Fabrikate zu dieser Zeit lagen. Besonders zu empfehlen ist die "S" Ausstattung, die auch von den meisten genommen wurde, da für einen Aufpreis von 1000-2000 Mark sehr viel geboten wurde, was auf dem Gebrauchtwagenmarkt einen höheren Wert von 1000-2000 Euro einbrachte. Ein wichtiges Extra, was nicht in der Serienausstattung dabei ist, ist die Einparkhilfe, da der Wagen nach hinten sehr unüberschaulich ist und selbst die Länge des Autos ist durch die runden Kanten nicht gut Einschätzbar.
Besonderheiten in der Grundausstattung:
Servolenkung
ABS
Zentralverriegelung mit FB
El. Fensterheber
Klimaanlage
Kassetten Radio
Sportsitze
Höhenverstellbares Sport Lederlenkrad
Beheizte Elektrische Spiegel
15" Alufelgen
Zusätzliche Ausstattung der 1.8 "S" Version:
Klimaatuomatick
Nebelscheinwerfer
16" Alufelgen
CD Radio
ab 2003/2004 mit Xenon und ESP
Motor Varianten:
Es gibt zwei 1,8L Maschinen, eine mit 143 PS und eine mit 192 PS.
Farben:
Weiß, Rot, Silber, Schwarz
Mein Favorit ist Silber, da kommen die vielen Spielereien am Blech am besten zur Geltung, Rot passt am wenigsten zu diesem Auto, obwohl Rot die Sportwagen Farbe schlechthin ist.
Die Wartungskosten sind sehr gering, selbst die 60.000 Inspektion kostet nur 300 bis 350 Euro, obwohl da alles gemacht wird, was bei dem Wagen zu machen ist. Bei dieser Größten Wartung wird folgendes Gemacht:
Öl Wechsel (0W40)
Getriebe-Öl Wechsel
Kühlwasser Wechsel
Bremsflüssigkeit Wechsel
Zündkerzen Wechsel
Und natürlich die anderen kleinen Arbeiten, die so anfallen.
Allgemein hat der Wagen einen Wartungsintervall von 15.000, dass ist zwar recht kurz, aber durch die geringen Kosten noch vertretbar. Zudem ist das kein Langstrecken Diesel. Ein Zahnriemen muss/kann nicht gewechselt werden, da der Wagen eine Wartungsfreie Kette hat. Auch der Keilriemen soll lange halten, erste Sichtkontrolle steht erst nach 120.000 KM an, allerdings musste ich den Keilriemen schon nach 90.000 wechseln, da er schon Geräusche gemacht hat, wenn er feucht wurde, bei Regenwetter beispielsweise. Wenn das jemanden nicht stört könnte gerne noch damit weiterfahren, da es keine Schäden am Keilriemen gab. Der Austausch war so einfach, dass ich ihn selbst durchgeführt habe und man nicht einmal ein Werkzeug braucht, da der Keilriemen durch einen Luftzylinder gespannt ist.
Dieser Keilriemen war das einzige, was ich neben der Inspektion bis zu einer Laufleistung vom 95.000 am Wagen machen musste, nicht einmal die Bremsbelege waren bis zu dieser zeit abgefahren. Danach habe ich den Wagen verkauft, da ich jetzt mehr Langstrecken Fahre und die Sitze nicht sehr Langstrecken geeignet sind und ein moderner Diesel auf Dauer rentabler ist.
Der Wagen ist ein echter Hingucker, da gab es einige Leute, die mich nur wegen meines Autos erkannten und mich Fragten, du bist doch der mit dem Silbernen Sportwagen. Ich habe die Zeit sehr genossen und war immer mit dem Auto sehr zufrieden, obwohl die Sitze nicht sehr angenhm bei langen Fahrten waren, dafür gaben sie aber sehr viel Seitenhalt und ein sportliches Gefühl beim fahren. Ich kann das Auto allen empfehlen, die was schönes fürs Auge haben wollen, mit einer sehr guten Technik und viel Fahrspaß.
Fazit: Sehr zu empfehlen, da er nicht oft auf den Strassen zu sehen ist und mich nie im stich gelassen hat.
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