Renault Mégane 1.9 DCI Coupé-Cabriolet
Ich fahre offen, aber warum seh ich keinen Himmel? - Renault Mégane 1.9 DCI Coupé-Cabriolet Auto

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Produkttyp: Renault Autos

Neuester Testbericht: ... mit besserer Übersetzung und schönerer Transaktion gefahren. Der Vorteil liegt einfach darin, dass Renault hier keine Experimente veransta... mehr

Ich fahre offen, aber warum seh ich keinen Himmel?
Renault Mégane 1.9 DCI Coupé-Cabriolet

B_Spit_H_43

Name des Mitglieds: B_Spit_H_43

Produkt:

Renault Mégane 1.9 DCI Coupé-Cabriolet

Datum: 27.05.09, geändert am 16.07.09 (531 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: bewährte Serientechnik, gute Sicherheitsausstattung

Nachteile: Kein Cabriogefühl, träges Fahrverhalten, keine Sportlichkeit

Ich bin jemand, der beruflich in den verschiedensten Ländern unterwegs ist und somit habe ich immer wieder mal für ein oder zwei Wochen einen Mietwagen, der mir zugeteilt wird. Vor ca. vier Wochen hatte ich einen Renault Mégane 1.9 DCI Coupé - Cabriolet bekommen und bin damit in einer Woche ca. 1500 km auf unterschiedlichsten Straßenarten gefahren. Das Panoramadach sieht von außen schick aus. Überhaupt ist der Wagen optisch recht ansprechend. Die etwas zu kurze Motorhaube stört das Gesamtbild zwar und die Heckpartie wirkt schon recht fett und ein wenig unförmig. Aber das ist nun mal eine Homeage an die Funktion des Fahrzeugs. Es soll ja leicht zu händeln sein und irgendwo muss das klappbare Dach ja auch hin verschwinden. Kurzum: Optisch recht erträglich; wirkliche elegante Sportlichkeit vermittelt die Karosserie nicht.
Innen ist der Wagen sehr gut ausgestattet und vom Design-Konzept her ansprechend gemacht. Das Auto war innen mit Leder schwarz/rot und die Sitze boten einen guten Seitenhalt.
Ein Witz allerdings ist das Panoramdach von innen. Das wird auch nicht besser wenn man das Dach öffnet. Man hat nichts vom Offenfahren oder vom Panoramadach, weil man, gleich in welcher Sitzstellung einfach nichts sieht. Man hat stets den viel breiten Frontscheibenrahmen über den Augen. Wenn man in den Himmel schauen möchte geht das nur, wenn man den Kopf auf höchst unbequeme Weise weit in den Nacken legt. Dann aber sieht man definitiv nichts mehr von der Straße. Immerhin ist man so Gott schon mal etwas näher...Spaß beiseite: Das ist ein echter Konstruktionsfehler und nicht verzeihlich.
Vom Standpunkt des Karosseriebaus her wird klar warum man das so machte. Es ist ein mit ziemlich wenig Aufwand aufgeschnittenes Megane-Dach. Die Verwindungssteifigkeit bei Kurvenfahrten erzielt man mit weiten Rahmenüberhängen wesentlich kostengünstiger und man kommt auch mit dem integrierten Überrollbügel aus, den man eh in der Limousinenfertigung schon drin hat. So läßt sich ein offener Wagen in der Serienfertigung halt am kostengünstigsten herstellen. Sinn macht im das Endergebnis für den Oben-ohne-Freund allerdings nicht.
Die Bedienelemente des Wagens erklären sich nicht intuitiv. Ein paar Sachen sind ein wenig unlogisch und gewöhungsbedürftig, aber das sind wirklich nur Kleinigkeiten. Ab Tag 2 geht es.
Enttäuschend fand ich das Fahrwerk. Wer hier eine ausgewogene Sportlichkeit erwartet wird herb enttäuscht. Es dämpft ganz gut, fühlt sich aber bei Kurvenfahrt eher unwillig und träge an. Allzu hohe Kurvengeschwindigkeit sind eh nicht empfehlenswert und machen mit dem Fahrzeug einfach keinen Spaß.
Verflucht habe ich das Windschott. Durch den langen Rahmenüberstand kommt es kaum zu Windzug in dem Auto. Mit dem Windschott ist es wirklich mit jeglichem Offenfahrgefühl vorbei. Das ist ein offener Wagen für Damen...die Frisur wird immer sitzen, auch ganz ohne das berühme Drei-Wetter-Taft.
Im Grunde kann man das Dach zulassen und die Klimaanlage einschalten. Ob nun mit oder ohne Dach; man sieht eh nix und Winderlebnisse stellen sich auch nicht ein.
Insgesamt handelt es sich eher um einen Cruiser. Cabrio-feeling kommt nicht so recht auf. Ich bezeichne das eher als eine Art "betreutes Offen-Fahren". Wer zudem auch noch auf Sound von hinten steht wird auch hier eher traurug gestimmt den Wagen verlassen. Außer Reifenabrollgeräuschen und einem Hauch von Windgeräuschen ist da nix.
Frech gesagt würde dann auch eine Familienschaukel mit großem Schiebedach reichen. Dann hätte man wenigsten ein vollwertiges Raumangebot.
Der Motor geht relativ behäbig zu Werke und ich habe schon Fahrzeuge mit besserer Übersetzung und schönerer Transaktion gefahren. Der Vorteil liegt einfach darin, dass Renault hier keine Experimente veranstaltet und er Wagen so sicher eine hohe Zuverlässigkeit bei überschaubaren Werkstattkosten bietet.
Die Lenkung arbeitet ziemlich exakt, obwohl da schon noch einiges mehr ginge. Wiederum etwas enttäuschend fand ich die Bremsen. Da man aber eh nicht wirklich schnell mit dem Auto unterwegs sein sollte ist das gerade mal ok so.
Auf schlechten Straßen treten Knarzgeräusche im Innenraum auf. Die Federung neigt dann auch recht schnell zum sog. Durchfedern.
Mein Fazit:
Das Auto ist ganz nett, aber für Offen-Fans nicht empfehlenswert. Für das Geld gibt es auch richtige Cabrio's oder gar kleine Roadster als Gebrauchtwagen bei denen man sich immer wieder daran erinnern muss, dass man doch eigentlich offen fährt und die sich beim Fahren auch so anfühlen wie sie aussehen.

Schlusserklärung und Rechtlicher Hinweis
(Leider nicht ganz lustig)

Nicht-Diebe müssen das nicht lesen ))

Meine Berichte sind mein geistiges Gut. Dieses stelle ich Dooyoo oder vielleicht auch mal anderen Plattformen für eine von mir nicht näher bestimmte Nutzungsdauer zur Verfügung; das aus reiner Freude am Schreiben und Gelesenwerden.

Da ich auch in beruflicher Hinsicht oft Vorträge formuliere und ausführe, Berichte für die Fachpresse im Bereich Wirtschaft und Finanzen verfasse oder Schulungsmaterial erstelle, setze ich mich schon seit längerem mit dem Urheberrecht auseinander.

Darin werde ich, wie in einigen anderen Bereichen der Rechtsberatung, von einem hochkarätigen Rechtsanwalt meines Vertrauens betreut.

Nachdem ich heute satirische Absätze, wie auch andere, von mir im Internet entdeckte, die aus meinen Berichten geklaut wurden, leiste ich mir den Luxus meinen Anwalt auch mit der Überwachung meiner privaten Spaßberichte zu betrauen. Weil die Rechtsverfolgung bei privatem Gut manchmal schwierig sein kann werden meine Bericht ab heute nicht mehr in meiner Eigenschaft als natürliche Person sondern in meiner Eigenschaft als juristische Person veröffentlicht.

Für Diebe:
Es gilt der generelle Auftrag der sofortigen Rechtsverfolgung bei Missbrauchsfeststellung.

Jeder darf gerne Spaß mit meinen Berichten haben. Aber ich mag es nicht, wenn andere mit meiner Arbeit Geld oder Geldähnliches verdienen wollen.

Daher werden es Diebe meines geistigen Gutes mit folgender Kanzlei zu tun bekommen:

Kanzlei am Siegestor

Dr. Friedo Schröder

Schackstraße 1

80539 München

So, wer das nun nicht glaubt oder leichtfertig missachtet, kann da gerne nachfragen.

Fazit: Im Grunde gutes Auto, aber als Cabrio nicht empfehlenswert

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Zuverlässigkeit:    
Fahreigenschaften:    
Ausstattung:    
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