Renault Mégane 1.6 16V Grandtour
Unsere Familienkutsche - Renault Mégane 1.6 16V Grandtour Auto

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Produkttyp: Renault Autos

Neuester Testbericht: ... deutlich schneller(mehr als 200kmh) ==Die Wertigkeit der Innenausstattung== Naja das ist leider der Punkt wo ich sage , das können die... mehr

Unsere Familienkutsche
Renault Mégane 1.6 16V Grandtour

Rappelzapppel

Name des Mitglieds: Rappelzapppel

Produkt:

Renault Mégane 1.6 16V Grandtour

Datum: 08.07.09, geändert am 08.07.09 (829 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Kofferraumgröße, Zuglast, 3 mal 3-Punkt auf Rückbank

Nachteile: schneller Wertverfall bei gleichzeitig hohen Reparaturkosten

Wieso sollte ich denn nicht über unsere Familienkutsche schreiben. Sie fährt uns ja immerhin üüüüberall hin. Wir haben nur einen PKW und das ist jener. Also, lasst euch von mir bilden.

Ich bin kein Technick oder Autofreak- ich bitte daher um Nachsicht- es ist der Bericht einer untalentierten Fahrerin und Familienmama.

Gekauft nach unserer Hochzeit 2003, da wurde unser alter Ford Escort Kombi abgelöst *schnüff*.

Wir wollten bar zahlen, dank Hochzeitsgeldern und angespartem, erschien uns das Vorhaben greifbar. Beim Blick auf den Automarkt dann aber doch nicht mehr ganz so dolle. Neu oder fast neu, so unser Anspruch.
Mein Göttergatte wollte einen Kombi, unbedingt, ich habs damals nicht verstanden, heute bin ich froh einen zu haben.

Wir hatten also ein Budget und einige Wünsche.
Großer Kofferraum, innen genug Platz, viel Anhängelast, bezahlbar und eben nicht alt...
Schnell war klar, über Kompaktklasse hinaus werden wir mit unseren Wünschen mit unserem finanziellen Hintergrund nicht kommen, ich war auch etwas beklommen ein "größeres" Schiff zu fahren, hatte meinen Fürherschein ja erst ein reichliches Jahr und bin nicht so der gute Autolenker, leider bis heute nicht.

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Was haben wir berappt?
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Wir haben dann schlussendlich einen Jahreswagen erstanden. 2003 lief diese Meganéserie aus. Der neue Megané kam auf den Markt.
Das war vermtulich für uns in dem Moment günstig. Die Jahreswagen waren dadurch preislich günstig im Vergleich zu den neuen Neuwagen der startenden Serie. Ca 13.000 Euronen haben wir dann bezahlt. Für einen 1,6er, 16V (mehr als 100 PS) fanden wir das gut.
Wir hatten uns noch bei Ford, Seat, Skoda und Peugoet umgesehen.
Ford war preislich nicht drin und bot weniger Anhängelast. Seat hat keinen nennenswerten Kombi zu bieten, nicht die entsprechende Anhängelast und kostet auch nicht weniger (im Gegenteil). Skoda passte uns der Fabia nicht in den Kram, der Octavia war uns damals zu groß (und auch noch etwas teurer als der Megané) und Kofferraum hatte der größere Octavia auch nicht soviel mehr. Peugoet war von der Preis-Leistung her auch nicht das was wir wollten. VW wäre toll gewesen, haben wir aber gar nicht drüber nachgedacht, Reichtum ist nicht gerad unser zweiter Name.

Was gefiel uns an unserem Auto?
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Renault wurde zu der Zeit als sehr sicheres Auto beworben, das war zugegebenermaßen schon auch ein wichtiger Punkt für uns.

Entschieden haben wir und für den Motor 1,6 16V, da die kleinste Variante des Autos bei 1,4 hinten eine Trommelbremse hatte. Unsere, die nächstgrößere Motorvariante, ist mit 2 Scheibenbremsen ausgestattet. Im Hinblick auf Anhänger etc, war das die bessere Wahl. Auch so, wäre der kleinste Motor zu schwach gewesen für unsere Zwecke.

Er kann 1300kg ziehen. Das ist für ein Auto dieser Größenordnung top, wir haben nichts vergeleichbares im Kompaktklassenbereich gefunden, zumindest nicht in dem Rahmen wo wir finanziell suchen konnten (was Audi etc an Lasten verträgt weiß ich nicht). Das war uns wichtig, da ich gerne die Option auf Pferdehänger inklusive Pferd haben wollte.
Er ist mittelgroß, keine Schuhschachtel aber auch kein Schiff.
Ich kam mir mit kleinen Autos oft gar nicht für voll genommen vor auf der Straße, speziell auf Autobahn oder Bundesstraße. Ein größeres Auto habe ich mir nicht zugetraut und war zu dem damaligen Zeitpunkt auch unnötig.
Er war optisch in Ordnung. Ich mag weder sehr kantige Autos noch "rundgelutschte" noch "Schnauzen" die zum Fürchten gewaltig aussehen.
Der Kofferraum war im Vergleich zu anderen Kompaktklassen sehr groß.

Der Fahrgastbereich erschien uns großzügig, im Hinblick auf etwaige Kinder hatten wir das mit einbezogen in die Entscheidung.

Die Probefahrt verlief positiv, wir beide waren mit dem Fahrgefühl zufrieden.
Es wurde also gekauft.

Was sagen wir heute?
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Wir erwarten das dritte Kind (nächsten Monat sind wir zu fünft- hurra) und die erste Sorge war: bekommen wir 3 Kindersitzpflichtige kleine KInder in dieses Auto? Gesagt getan- die Babyschale, den Sitz der bald 3jährigen(sie hat so einen Sitz für ab 9 Monate aufwärts, der doch relativ viel Platz noch wegnimmt) und das Sitzkissen unseres Fünfjährigen wurden auf die Rückbank gepackt und angegurtet, Türen zu und jaaaaa! Es ging. Wenn alle Türen zu sind und dann noch alle angegurtet sind, dann sollte das ja gehen. Hoffen wir mal. Was uns sehr zugute kommt- der Megané hat 3 mal 3-Punktgurte hinten. Also keinen Bauchgurt auf der Mittelposition wie sonst üblich, sondern einen Dreipunktgurt wie links und rechts davon. Der Gurt kommt von obenherab (am Übergang Hutablage zum Sitz kann man den "aus dem Dach" ziehen). Kann es nicht erklären, versucht er euch vorzustellen.
Die Handhabung dieses Gurtes ist leider nicht so einfach, ein Kind allein kann das schlecht und auch ich komme da "nicht so schnell zu Potte wie bei den Randsitzen"- auf Deutsch, das ist etwas Gefummel.
Der Kofferraum ist wirklich großzügig- ich kann einen Kinderwagen zusammengeklappt der Länge nach reinschieben und habe daneben dann noch Platz für anderes. Der neue Megané Grandtour hat knapp 1600l Kofferraumvolumen, ähnlich groß ist er auch bei unserem alten.

Der Platz für die Kinder wird auf der Rückbank knapp bezgl Fußfreiheit, wenn vorne sehr große Leute sitzen, die den Sitz weit zurück schieben müssen.

Mit Pferdehänger... nun ja..wir sind damit zB mit einem Haflinger an Bord plus Fohlen gefahren. Das Ganze ging, man merk aber, dass das Auto dafür nicht gemacht ist. Die Pferdehänger wiegen ja schon gerne 700kg
dazu noch ca 400kg Stute plus Fohlen (80kg?) plus wir als Insassen. Das geht an die Grenze des erlaubten Gesamtgewichtes des Zuges.
Es fährt, aber man merkt deutlich, dass das Auto zu kämpfen hat dann und so richtig wohl fühlt man sich dabei dann auch nicht. Wie gesagt, es klappt, auch bergauf, aber toll wars nicht. Neulich haben wir ein kleines Shetlandpony gefahren, da waren ca 900kg dann angehängt, das ging besser, sind so auch Autobahn gefahren. Die erlaubten 80km/h waren kein Problem, auch bergauf nicht.

Fahrgefühl:
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Ich als nichtpassionierter Fahrer, komme gut zurecht mit dem Auto. Ich kann damit einparken ohne alles mitzureissen was es zu umsteuern gilt.
Ich habe bei hohen Geschwindigkeiten kein unsicheres Gefühl- es klappert nichts oder schwimmt. (ich hatte vorher einen kleinen Seat Arosa und da hatte ich Angst auf der Autobahn). Wir sind damit öfters 180 gefahren, das passt ohne Panikattacken.
Ich kann damit auf der Landstraße zügig überholen, dh er beschleunigt zu meiner Zufriedenheit, auch bergauf.
Da es ein Kombi und damit langes Auto ist und nicht sehr hochgestellt, habe ich das Gefühl gut auf der Straße zu liegen. Gleichzeitig ist genug Bodenfreiheit da um nicht vor jedem Schlagloch oder unebenem Weg ein Gebet sprechen zu müssen.
Im Winter sind wir bisher nie am Berg hängen geblieben, kamen da immer wieder gut los, auch wenn vor uns wer ausgebremst hat.


Abnutzung des Autos, Reperaturen
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Der Unterboden des Autos sieht, obwohl kein Garagenauto und im Erzgebirge wirklich oft schlechter Witterung und schlechten Straßenbedingungen im Winter ausgesetzt (viel Salzmatschschnee) nach 7 Jahren noch sehr gut aus (lt. Werkstatt)
Wir hatten leider in den letzten reichlich 12 Monaten Reparaturen in Höhe von 1500Euro, mehr ist die Karre wohl auch nicht mehr wert, das ist ärgerlich. Neulich war die Motoraufhängung kaputt und ein Bremsseil der Handbremse. Letztes Jahr musste eine neue Bremse her- und jetzt kommts...da wir nachlässig waren und nicht sofort zur Werkstatt sind, sondern uns das komische Bremsgeräsuch noch lange angehört haben- ist mir die Bremse eines Tages komplett abgefallen. Es hat "Peng" gemacht, schlecht gebremst und mit Geholper stand ich dann- der Bremskolben hat dann das Auto zum Halten gebracht. Mein Mann wollte es erst gar nicht glauben, die bekloppte Frau kann ja viel erzählen, von verwegen Bremse abgefallen..er ist aber dann auch nicht weiter gefahren nach eigenem sich überzeugen. (da muss ich heute noch schmunzeln, dass er erst großspurig war und dann den Abschleppwagen gerufen hat). Wie dem auch sei- die Bremse komplett abfallen ist kreuzgefährlich, und sowas sollte nicht passieren. Der Zahnriemen musste letztes Jahr ebenfalls erneuert werden(das wiederum ist ja nötig alle paar Jahre, es fiel nur eben alles zusammen)- so dass wir eben die letzten Monate ganz schön in die Tasche greifen mussten.
Nun warten wir auf den Auspuff....der ist noch derselbe wie zu Beginn. Hat also lange gehalten.
In den 7 Jahren hat der Wagen nun 83.000km runter- damit ihr die ganze Sache einordnen könnt.

Mit Schrecken haben wir festgestellt wie wenig unser Auto laut Liste noch wert ist (und mehr ist s sicher nicht wert, da es leider in keinem super Pflegezustand ist).
der wertverfall von Renault ist also beachtlich bei gleichzeitig ganz schön hohen Reperaturkosten.

Verarbeitung:
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O-Ton Ehemann: "Könnte besser sein", die Heckklappe "schwabbelt". Als Beispiel.

Unterboden habe ich erwähnt.
Rost haben wir bisher keinen gesichtet, niergendwo am Auto.

Verbrauch Benzin:
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Auf der Autobahn ca 7l/100km, Kurzstrecken bis zu 8l/100km. Das meine Erfahrungswerte dazu.

Für die, die es genau wissen wollen:
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Hier ein Blick in die Papiere, zwecks Daten

geschlossener PKW
EURO 3 und D4

Leistung: K79/5750

Maße: 4437 *1698*1420 (L, B, H)

Sitzplätze: 5

Höchstgeschwindigkeit: 193km/h

Leergewicht: 1235kg

Zulässiges Gesamtgewicht des Zuges: 2650kg

zulässige Anhängelast: 1300kg (ungebremst 615)

Standgeräsch: 82dB, Fahrgeräusch: 73 dB

2 Scheibenbremsen

Abschließend:
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Wir haben den Kauf nicht bereut, das Auto war damals genau richtig und wie sich glücklicherweise gezeigt hat, ist es auch mit 3 kleinen Kindern noch nutzbar bzgl grundsätzlicher Dinge wie Unterbringung von Kindersitzen.
Für Leute die auf ihre Finanzen achten müssen und dennoch ein Minimum an Komfort haben wollen und vielleicht noch paar Sachen einpacken wollen außer ihren Kindern, ist dieser Kombi wirklich ideal.
Der schnelle Wertabfall und die doch nicht unerheblichen Reperaturkosten sind als Minus zu benennen.

Unser nächstes Auto wird jedoch größer sein, wenn wir uns in 3-5 Jahren neu umsehen.

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.
Mein Mann tendiert zu 3- also bekommt er 3. Ich als Frau habe da wohl auch nicht ganz so hohe Ansprüche.

Fazit: kauft keinen wieder, bereut es aber nicht mal einen besessen zu haben

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Fahreigenschaften:    
Ausstattung:    
Platzangebot: