Range Rover 4.6 Autom.
Range Rover - Range Rover 4.6 Autom. Auto

Produkttyp: Range Rover Autos

Neuester Testbericht: ... halben neupreis gekauft, seit´her praktisch keine reparaturen, tolles fahrgefühl, leider hoher verbrauch ca 16 - 20 l super, hat aber ei... mehr

Range Rover
Range Rover 4.6 Autom.

yeahboy

Name des Mitglieds: yeahboy

Produkt:

Range Rover 4.6 Autom.

Datum: 25.03.08

Bewertung:

Vorteile: super Innenausstatung

Nachteile: nicht so sparsamer Verbrauch

Der Range Rover 4.6HSE hat wie der Name schon sagt einen 4.6 Liter Motor mit kW165 bzw. dann 224PS . Den Motor benötigt er auch, denn das Gewicht (2220 kg) muss erst einmal auf die 220 kmh spitze gewuchtet werden.
Danach ist schluss, egal ob beladen oder leer, denn das elektr. Motorsteuergerät riegelt ab. Aber viel schneller sollte man nicht fahren, denn die Reifen haben dank tiefem Profil bei der Geschwindigkeit die Angewohnheit schwammig zu werden.
Jeder der ein Mountain Bike hat und zu schnell gefahren ist, merkt das Kontrolle dann reine Glückssache ist und mit dem Auto ist es leider das Gleiche.
Des weiteren beginnt das große Spiegelflattern bei hoher Geschwindigkeit... Es erinnert stark an Micky Mouse.

Innenausstattung:
Alles was das Herz begehrt.Lederausstattung, Anlage von harman/kardon, 6fach CD-Wechsler, Klimaautomatik, riesiger Kofferraum, und alles andere elektrisch (Spiegeleinstellung, Scheibenwischer etc). Fernbedienung für die Anlage ist im Lenkrad eingebaut. Der Boardcomputer gibt viele Informationen aus (Bremslist defekt, Schiebedach offen etc.).
So viel Technik hat seinen Preis, der in Euro gemessen wird... damit meine ich nicht den Anschaffungspreis der eine Spannweite von 60.000Euro bis 120.000Euro (4.4i VOGUE) aufweist. Je nach Ausstattung, Motor und Sonderwünschen wie DVD Player und Plasmamonitor, sondern diesmal meine ich den Preis der Technik.
Je mehr Technik drin ist, um so mehr kann kaputt gehen. Und wenn dann mal die Batterie der Fernbedienung des Türöfners leer ist, dann hat man ein Problem, wenn der 2. Schlüssel nicht in greifbarer Nähe ist. Die Fernbedienung generiert einen Code den der Wagen erkennt. Wird das Auto also wie üblich mit der Fernbedienung geschlossen, so erwartet der Wagen auch das er genau so wieder geöffnet wird.
Verwendet man allerdings den Schlüssel welcher in der Fernbedienung integriert ist, wird der Diebstahlschutz aktiviert.
Sobald man drin sitzt wirkt alles wie in einem schlechten Film, die Scheiben gehen hoch die Türen verriegeln sich und der Motor lockt sich ab (der Chip unterbricht die Strom und Benzinzufuhr und er kann nicht gestartet werden). Und als ob das noch nicht genug wär, meldet sich auch noch die Alarmanlage zu Wort.
Viel Spaß, die Prozedur hält etwa 15 min an und man fühlt sich wie ein Affe im Käfig.
Ich kenne diesen Vorgang genau, denn das ist mir einmal passiert. Die Rettung ist dann ein geheimer Code der über Zündschlüssel und Türschloss eingegeben werden muss, natürlich von außen. Also 15 min Haft sind abzubrummen wenn man den Alarm auslöst.
Sicher das klingt jetzt alles nach Luxus mit einigen Tücken, mh irgendwie ist es das auch. Aber es passiert nur einmal und dann nie wieder... normalerweise ...
Alufelgen, Scheibenbremsen hinten und vorne, Luftfederung die sich auf 4 Stufen einstellen lässst, 255er Reifen von Pirelli Scorpion II mit einem Profil so tief wie der Grand Canyon... naja vielleicht doch nicht ganz so tief.
Das Aufblendlicht ist extrem hell und macht die Nacht zum Tag, leider ist der Hebel dafür ein Wippschalter und das abblenden dauert dann zu lange.

Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 18 - 20 Litern Super, kann aber bei sportlicher Fahrweise auch schon mal 30 Liter schlucken. Wobei sportlich nicht = rasen, denn dazu ist er nicht gedacht. Sondern um eher ab und zu mal den Kickdown ausprobieren, denn es klingt super und geht auch genau so ab.
Dank des hohen Verbrauchs ist der Tank auch etwas größer als bei einem nissan micra, 100 Liter dürfen es schon sein. Das reicht normalerweise für 460km. Bei den heutigen Benzinpreisen kommen einem da die Tränen.
Steuer:
Da es sich ja im weitesten Sinne um einen Kombi handelt, zumindest vor dem Gesetz, kann dieser aufgewichtet werden, das bedeutet ein Gang zum TÜV und dieser trägt dann das neue Gewicht ein.
Klingt zunächst unsinnig, spart aber Geld. Denn nun wird es als LKW eingetragen und wird auch so besteuert. Denn seit etwa 2 oder 3 Jahren geht das auch bei Benzinfahrzeugen und nicht wie früher nur bei Diesel. Das sollte übrigens auch für andere Jeeps gelten, aber nagelt mich nicht drauf fest.

Alles in allem ist es eher ein Auto um gemütlich zu cruisen, mit dem Gedanken im Hinterkopt das man einfach rechts abfahren könnte und querfeldein genau so schnell wäre, denn eins ist klar, der Range Rover ist ein Geländewagen, und nicht so ein aufgebockter 5er BMW (X5) oder der Geländemacho mit dem Stern (ML).
Jeder der das Geld hat und ein absolut wintertüchtiges Auto will, welches auch bei 40cm Neuschnee ihn sicher zur Arbeit bringt (es sei denn es ist glatteis, denn wenn er rutscht dann rutscht er und nur eine Wand oder ein Baum können ihn stoppen...) dann sollte er sich für ihn entscheiden, vorrausgesetzt er hat es nicht eilig.

Fazit: siehe text

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Fahreigenschaften:    
Ausstattung:    
Platzangebot: