
Produkttyp: Mitsubishi Autos
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Fahrspaß pur
Mitsubishi GDI Pajero Pinin

Name des Mitglieds: telefonino
Produkt:
Mitsubishi GDI Pajero Pinin
Datum: 23.04.03, geändert am 23.04.03 (1262 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Wendigkeit, Fahrwerk, Übersichtlichkeit
Nachteile: Radioanlage, nicht eben leise
Habe einen Tag lang einen Mitsubishi Pajero Pinin fahren dürfen - der Wagen hatte 18.000 km auf dem Buckel, war also kein Neuwagen mehr.
Gegenüber einen "normalen" Auto fällt sofort die hohe Sitzposition, die gute Übersichtlichkeit und der spritzige, agile Motor auf. Ich fuhr die 1,8l Benziner - Version. Es gibt noch eine 2l Version. Man denkt kaum, daß der Wagen ein Gewicht von immerhin 1,4 Tonnen hat, so wendig ist er. Gut, ab 80kmh strengt sich der Motor ziemlich an und auch wenn die Klima-Anlage an ist, kann man nicht mehr um die zweitausend Touren fahren, hier ist Ausdrehen des Motors bis 3500 Umdrehungen angesagt. Der Motor selbst ist nicht sehr leise - eher sportlich, wenn man es so will. Das Getriebe ist etwas hakelig. Eine Untersetzung o.ä. gibt es nicht. Der Kofferraum ist bescheiden, dafür ist der Innenraum schlichtweg riesig und durch die kastenform des Wagens auch für sperrige Gegenstände gut zu gebrauchen.
Das Radio / Bordcomputer- Teil ist informativ, der Klang eher durchschnittlich, wobei andere Radios, bspw. das des Mitsubishi Spacestars leichter zu bedienen ist.
Was mir am meisten gefallen hat, ist das Fahrwerk und die Fahreigenschaften. Wie schon gesagt ist der Pinin extrem wendig, agil und hat einen rel. kleinen Wendekreis. Der Allradantrieb ist permanent. Für so ein großes Auto mit weichem Fahrwerk (nickt beim Bremsen ziemlich ein) ist das Fahrwerk sehr spurttreu, selbst auf Kopfsteinpflaster bricht es nicht aus und durch den Allradantrieb ist scharfes Abbiegen ohne wegrutschen (Drift) kein Problem.
Wie sieht es im Gelände aus? Grobe Straßenunebenheiten nimmt der Pinin ohne Probleme. Bodenwellen, bei denen Kleinwagen aufsetzen, sind kein Problem. Die Traktion ist sehr gut, auch auf losem Untergrund. Subjektiv vermißt man die Untersetzung nicht, denn der erste Gang ist niedrig ausgelegt . Anfahren im zweiten Gang ist übrigens nicht möglich, von der Übersetzung her.
Feldwege, die mit dem normalen Auto allerhöchste
n mit Schrittgeschwindigkeit zu meistern sind, nimmt der Pinin locker mit 20-30km/h ohne das man das Gefühl hat dem Auto etwas zuzumuten.
Fazit:


