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Produkttyp: Mercedes-Benz Autos
Neuester Testbericht: ... damals vor meinen Kauf alles neu machen lassen und ich hatte somit null Probleme mehr. Und solche Qualitätsmängel an einem Mecedes sind ... mehr
Ein Stern leuchtet
Mercedes-Benz C 280

Name des Mitglieds: ohhappy
Produkt:
Mercedes-Benz C 280
Datum: 19.09.10
Bewertung:
Vorteile: Sehr geräumig und zuverlässig
Nachteile: Viel ROST
Hallo zusammen liebe Dooyooler,
hier ein Bericht über folgendes Produkt;
der Mercedes Benz C 280 Typ W202
Der gute alte Stern - bestimmt jeder kennt dieses Modell denn es war der absolute Liebliing der Taxifahrer. Aber auch ich hatte mal privat so einen Mercedes und es war ein sehr guter Griff.
Die Modellgeschichte der C-Klasse (Typ W202)
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06/1993 Einführung der Baureihe. Benzinmotoren: 1,8 Liter 122PS, 2,2 Liter 150PS und 2,8 Liter V6 mit 193PS. Dieselmotoren: 2,0 Liter Diesel 75 PS, 2,2 Liter 95 PS, 2,5 Liter 113 PS
10/1993 Neu: 2,0 Liter Benziner mit 136 PS
06/1994 Beifahrerairbag und Fondkopfstützen serienmäßig
08/1995 Modellpflege: geändertes Armaturenbrett sowei neue Motoren. C 250 TD 150 PS und C230 Kompressor mit 193 PS
05/1996 Einführung des T-Modells (Kombi)
08/1996 2,2 Liter durch 2,3 Liter 150 PS ersetzt, neue Fünfgang Automatic lieferbar
06/1997 Facelift, serienmäßig Seitenairbags und neuer V6; C 240 170 PS und C280 jetzt mit 197 PS
04/1998 Dieselmotoren auf Common-Rail Technik umgestellt: C 200 CDI 102 PS, C 220 CDI 125 P. C250 bleibt aber weiterhin im Angebot
06/2000 Modellwechsel durch neue C Klasse W203, alte Kombivariante wird aber noch ein Jahr weitergebaut.
Die C-Klasse (W202) wurde als Nachfolger der erfolgreichen 190er-Reihe im Mai 1993 vorgestellt. Sie gehört zur Mittelklasse und lehnt sich optisch an den Mercedes W124 und an den Mercedes W140 an. Neben der Standardausführung "Classic" wurden zum Modellstart die Ausstattungsvarianten "Esprit" (ohne Mehrpreis), "Elegance" (Mehrpreis 3.393 DM) und "Sport" (Mehrpreis 4.600 DM) angeboten. Im Herbst 1995 wurden auf der IAA in Frankfurt einige Neuerungen vorgestellt. In der Mitte der Bauzeit wurde die Modellreihe im Juni 1997 einer Modellpflege unterzogen. Zu den wichtigsten Neuerungen der Modellpflege gehören serienmäßig Bremsassistent und Sidebags sowie ein Schlüssel ohne Bart ("Elcode") und flexible Wartungintervalle durch das "Assyst-System". Motorseitig sind die neuen V6-Motoren zu nennen, die über Dreiventiltechnik und Doppelzündung verfügen. Für Dieselinteressenten ist das Jahr 1997 ebenfalls interessant, da im September die Common-Rail-Direkteinspritzung im C 220 CDI Einzug hält, welcher kurzfristig als C 220 Turbodiesel bezeichnet wird. Ab 1998 versah Mercedes-Benz den Unterboden mit einer neuartigen Grundierung, die einen besseren Rostschutz bieten sollte. Die neue Grundierung wurde aber 1999 schon wieder abgeschafft, da die Fahrzeuge von 1998 und 1999 mehr rosteten als jemals zuvor.
Allgemeines
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Zum ersten Mal bot Mercedes-Benz ab März 1996 in dieser Baureihe ein Kombimodell an, das mercedestypisch als T-Modell und intern mit S202 bezeichnet wird. Nach dem Modellwechsel der Limousine im Jahr 2000 wurde das T-Modell in seinem letzten Jahr mit dem 2-Liter-Kompressormotor als C 200 Kompressor, dem 2-Liter-Saugmotor als C 180 und dem 2,6-Liter-V6-Motor als C 240 aus der neuen Baureihe W203 angeboten.
Es gibt ein Phänomen bei Mercedes, das typisch für Mercedes ist. Mit jedem neu erschienen Modell melden sich selbst ernannte Fans der Tradition, die soeben abgelöste Baureihe als die absolut beste aller Zeiten preisen und den Nachfolger schlecht reden.
Nicht anders erging es der 1993 brandneuen C-Klasse. Von qualitativer Minderwertigkeit war die Rede, von allzu auffälligem Billigplastik. Grad so, als hinge der Fortbestand der Marke an der Oberflächenstruktur der Mittelkonsole. Allerdings erhöhte Merdedes auch diese Unkennrufer - ab 1195 war Echtholz Serie in allen Modellvarianten. Davon gibt es drei; Classic als Standard, dazu die Edelnummer Elegance und Sport.
Sportlich sind aber alle drei nicht wirklich, weder in den fahrdynamischen Anlage noch von der Motorisierung her. Auch nicht die stärkeren Versionen C280 und C230 Kompressor die jeweils kanpp 200 PS mobilisieren. Wie auch die anderen Mercedes wird die vorhandene Leistung wohlwollend zur Kenntnis genommen aber nicht unbedingt ausgereizt. Danach verlangen schon eher die selbstsaugenden Diesel in C 200 und C 220 die erst im oberen drittel ihres Drehzahlbandes verwertbare Leistung aufbauen und ansonsten allenfalls die Dynamik Wünsche von Taxigästen erfüllen wollen.
Dies ändert sich erst Anfang 1998 mit Erscheinen des C220 CDI. Auch sonst sind jüngere C Klasse Modelle die bessere Wahl. Das Facelift von 1997 machte das Auto zwar nicht schöner aber um serienmäßige Sidebags reicher und ab Sommer 1999 ist auch ESP in Serie an Bord. Unbedingt nötig hat die C Klasse letzteres nicht, das Fahrverhalten ist auch ohne elektronische Hilfen tadellos. Zu kritisieren wäre allenfalls eine ungebührliche Seitenwind-Empfindlichkeit die besonders bei starken Böen deutlich wird, diese fällt aber bei 5 und 6 Zylinder Modellen nicht so stark aus. Doch die Mehrzahl hat sich damals für den 1,8 Liter vierzylinder entschieden.
Der W 202
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Länge: 4487-4516 mm
Breite: 1720-1723 mm
Höhe: 1385-1427 (ohne Dachreling) mm
Radstand: 2690 mm
Leergewicht: 1350-1610 kg
Vorgängermodell: Mercedes-Benz 190
Nachfolgemodell: Mercedes-Benz W203
Die Mängel und Pannen
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Bei der C Klasse tritt der Wurm gern in der Elektrik auf, das beginnt mit Kabelbrüchen geht weiter mit Startproblemen, defekten Wegfahrsperren und Zentralverriegelungen sowie Generatorschäden und Ausfällen an den Instrumenten.
Bei den Dieselmotoren machen sie gerne Defekte in der Vorglühanlage breit - ein Problem das erst durch neue Glühkerzen behoben werden konnte.
Im Jahre 1995 häuften sich die Schäden an der Zylinderkopfdichtung - darauf hin wechselte Mercedes den Lieferanten und hatte dieses Problem wieder im Griff.
Bei den Benziner des Baujahres 1994-1996 wurden überdurchschnittlich oft Defekt an Benzin und Wasserpumpe festgestellt.
*Das Fahrwerk*
Mercedes Typisch ist erhöhtes Lenkspiel sowie ausgeschlagene Spurstangen vorhanden. Die Vorderachse ist in beiden Generationen ab dem fünften Jahr anfällig. Sehr solide sind die Antriebswellen und es gibt kaum Rost am Fahrwerk.
*Das Licht*
Helle Freude in allen Baujahren und Lob für gute Lichteinstellung. Nur die häufig defekten Blinker trüben den guten Gesamteindruck ein wenig.
*Die Bremsen*
Einzig die häufig beanstandeten Bremsleitungen und Bremsschläuche verderben dem W202 beim TÜV die Bestnote.
Mein Fazit
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Die beste Wahl bei bei dieser C Klasse sind entweder die neueren CDI Diesel Motoren oder eben der 2,8 Liter V6 so wie ich ihn mal gehabt hatte. Doch beim Gebrauchtwagenkauf ist wirklich vorsicht geboten - dieses Modell leidet nach sovielen Jahren extrem an Rost an den vorderen Kotflügeln, an den Türen (Kantenrost) sowie an der Heckklappe. Dies alles hatte der Vorbesitzer damals vor meinen Kauf alles neu machen lassen und ich hatte somit null Probleme mehr.
Und solche Qualitätsmängel an einem Mecedes sind da sehr schnell gefundenes Fressen. Aber im Tüv Report gibt sich die C Klasse durch alle Baujahre sehr solide und zuverlässig. Gerade der C 280 mit seinem kräftigen V6 hat einen guten Durchzug und die Laufkultur ist um Welten besser als die vierzylinder Modelle. Und mit einem Verbrauch um die zehn bis elf Liter kann man nicht klagen für ein Auto das mehr als 14 Jahre auf dem Buckel hat.
Die alte C Klasse wird im Alter immer Besser und ist somit auch ein Kauftipp für alle die einen alten, zuverlässigen und günstigen Mercedes fahren wollen. Preislich geht es ab cirka 2000 Euro los je nach Alter und Laufleistung und geht hoch bis 6000 Euro für die letzten Modelle der Baureihe.
Alles in allem gibt es 4 Sterne von mir ****
Fazit: Bei Kauf genau hinschauen !!!
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