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Produkttyp: Mazda Autos
Neuester Testbericht: ... beträgt genau 1.245 kg. Das zulässige Gesamtgewicht liegt aber gerade mal bei 1.355 kg. Der schlaue Rechner wird jetzt feststellen, das h... mehr
ZoomZoomFeeling im Spassmobil
Mazda MX-5 1.6i 16V

Name des Mitglieds: cwagner
Produkt:
Mazda MX-5 1.6i 16V
Datum: 27.06.02, geändert am 16.09.04 (3666 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: spritzig, Preis-Leistung
Nachteile: ---
Hier möchte ich euch über meine Erfahrungen mit einem Mazda MX-5 berichten, den ich seit etwa drei Jahren fahre. Es ist ein MX-5 NA Miata, Baujahr 1990 (also ein US Import, da es dieses Modell erst ab 1991 als deutsche Version gab), er ist aussen „Klassisch-Rot“ und innen schwarz.
Der Neupreis betrug damals ca. 35.500 DM (genauer 16.100 US$, es ist ja ein Ami), heute, seit 1997 gibt es die neue Modellreihe NB, sind die Basismodelle ab etwa 20.000 € zu haben, Gebrauchte gibt es ab etwa 5.000 €.
Er ist in die Versicherungsklassen VK:23; TK:34; HPF:15 eingestuft, also gar nicht soo teuer.
Technik:
+ 4-Zylinder Reihenmotor, 1,6 Liter
+ 16 Ventile, elektronische Benzineinspritzung, wassergekühlt
+ Leistung: 85 kW (115 PS) bei 6500 Umdrehungen pro Minute, Drehmoment weiss ich leider selber gar nicht
+ 5 Gang-Getriebe
+ Hinterradantrieb, Einzelradaufhängung, vorn und hinten Doppelquerlenker und Schraubenfedern, Scheibenbremsen vorne und hinten (vorn innenbelüftet), LM-Felgen, Servolenkung
Fahrleistungen:
+ Die Beschleunigung ist mit etwas unter 10 Sekunden von Null auf 100 Km/h angegeben.
+ Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 193 km/h, laut Tacho bei etwa 210 km/h. Das sollte man dann allerdings nur mit geschlossenem Dach fahren, wobei schon ab etwa 160 km/h die Windgeräusche unangenehm laut werden, offen kann man dagegen bis etwa 140 km/h ohne Sturm im Inneren fahren, vorrausgesetzt man hat ein Windschott (ohne Windschott sind schon 120 km/h sehr windig).
+ Der Verbrauch liegt zwischen 7,5 und 11 Litern Benzin bleifrei pro 100 km, das hängt natürlich von der Fahrweise ab, aber um über 9 Liter zu kommen muss man sich aber schon sehr anstrengen oder offen über die Autobahn rasen.
Das sind natürlich nur die puren Zahlen, was die aber nicht ausdrücken, das ist der Fahrspass, den man mit diesem Auto haben kann. Das geht schon eher durch einige weitergehende Beschreibu
ngen:
+ Enges Cockpit, ganz in schwarz gehalten, gut verarbeitet (kein Klappern)
+ Kleiner (bis winziger) Kofferraum (es passt nur ein Kasten Bier oder Sprudel hinein, und das auch nur, wenn man das Reserverad ausbaut, allerdings war ich auch schon zu zweit für ein paar Tage beim Zelten, komplett mit Zelt, Schlafsäcke, Isomatten, und Gepäck...)
+ „Schlafaugen“ (= Klappscheinwerfer, die hat der „Neue“ NB leider nicht mehr)
+ Klassische, schön geschwungene Karosserieform
+ Kurze knackige Schaltwege
+ Meiner hat noch einige ganz lustige Features, wie kleine Boxen in den Kopfstützen der Sportsitze, Klimaanlage, Tempomat, elektrische Fensterheber, das sind wohl die Überbleibsel der amerikanischen Ausgabe, eigentlich Luxus, die aber doch ganz nett sind, wenn man sie hat.
+ Der MX-5 hat eine sehr gute Balance, je 50 % des Fahrzeuggewichtes liegen auf der Vorder- bzw. Hinterachse, dadurch ergibt sich ein hervorragendes Handling und ein tolles Kurvenverhalten. Obwohl es mir manchmal so vorkommt, dass die tiefe Sitzposition die subjektiven Fahreindrücke noch verstärkt, es kommt einem eben so vor als „klebt“ man auf der Strasse. Die Fahrweise erinnert somit stark an die eines Gokarts, was durch die direkte Lenkung unterstrichen wird.
Interessant ist auch, dass der MX-5 der erste Roadster seit den Siebzigern nach diesem alten, klassischen, eigentlich ur-englischem Konzept ist: Zwei Sitze, Cabrio, eher sportliche Fahrleistungen, und nur mit dem Ziel seinem Fahrer Fahrvergnügen zu offerieren.
Nachfolger oder Nachahmer gab und gibt es viele: BMW Z3, Audi TT, Fiat Barchetta, Mercedes SLK, Opel Roadster, Honda S2000, etc.
Im Vergleich mit diesen schneidet der MX-5 aber recht gut ab, er ist um einiges besser verarbeitet als der Fiat, ist erheblich billiger als der Mercedes oder der BMW, ist natürlich aber auch kein reinrassiger Rennwagen wie zum Beispiel der Honda S2000.
Ich fahre „
;Meinen“ nun seit etwa drei Jahren, ich bin noch nie liegengeblieben oder hatte gössere Reparaturen, sonder musste nur einmal den Fensterhebermotor austauschen, und hatte einen Marderbiss an den Kabeln zu den Zündkerzen, die als Spätfolge allerdings einen neuen Katalysator nach sich zogen.
Fazit:
Der MX-5 vermittelt die in der Werbung angesprochene Freude am Fahren, das Zoom-Zoom-Feeling, er hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, kurz er macht einfach Spass und keinen Kummer.
Probierts doch mal aus!
Grüße cwagner
Fazit:

