Lexus LS 400
Toyota's Versuch eine S-Klasse zu bauen. - Lexus LS 400 Auto

Produkttyp: Lexus Autos

Neuester Testbericht: ... BMW und auch mittlerweile Audi sind in ihrer Heimat fast unantastbar. Viele Autofahrer behaupten.... für nen Lexus bekomme ich doch na... mehr

Toyota's Versuch eine S-Klasse zu bauen.
Lexus LS 400

Tobias+8-%29

Name des Mitglieds: Tobias 8-)

Produkt:

Lexus LS 400

Datum: 10.06.00, geändert am 27.10.04 (935 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Geräusche, Preis

Nachteile: Fahrwerk, Getriebem, Anmutung, Detailösungen nicht durchdacht.

In der Karossierieform erkennt man schnell, auf welches Produkt aus Deutschland dieses Automobil abzielt. Dieser Lexus (ein Ableger von Toyota) hat starke Änlichkeiten in der Seitenlinie und den Abmessungen mit der alten S-Klasse, die breits Geschichte ist.
Doch nach den Design hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Technisch sind klare Unterschiede auszumachen.
Die Fahreigenschaften, die versucht wurden extrem komfortabel zu gestalten, sind dabei kräftig zu weit getrieben worden. Ohne zu übertreiben wurde mir beim überfahren einiger Bodenwellen, die in verkehrsberuhigten Bereichen in den Belag eingebracht werden, leicht übel. Das Fahrzeug wippt mehrfach nach. Ab besten ist dieses Verhalten mit mittlerem Seegang zu vergleichen.
Ansonsten glänzt der Innenraum eher mit tristem Look. Die Materialien wurden wohl aus dem selben Regal entommen, das die restlichen Fahrzeuge der Toyota-Familie auch versorgt. Das ist in dieser Klasse jedoch nicht angemessen.
In der getesteten Version mit Navigationsgerät und Touch-Screen viel auf, das die Bedienung etwas unglücklich geraten ist. Da man seitlich auf das gerade im Amaturenbrett sitzende Gerät schaut und die Oberfläche des Monitors etwa 0,5 bi 1 cm oberhalb der tatsächlichen Projektionseben liegt trifft man bei Tippen mit dem Finger meist die rechts daneben liegende Schaltfläche. Besonders fällt das auf, wenn der Bildschirm sich in eine Art Schreibmaschinentastatur verwandelt mit vielen eng gelegenen tasten.
Ein weiteres nett gemeintes Gimmick ist der Sonnensensor, der z.B. dafür sorgt, daß das Display tags einen weißen Hintergrund und schwarze Schrift aufweist, und dieses achts invertiert. Dumm ist nur das bei jeden durchfahren einer Brücke die Über die Straße führt das Display sofort wechselt und direkt danach wieder zurück. So blinkt das Display eben ab und zu sinnlos vor sich hin. Derartige kleinigkeiten fällen nach und nach auf und machen den Unterschied, der sich ja auch im Preis ausdrückt deutlich.

Positiv zu erwähnen ist jedoch das Geräuschniveau, das im Fahrzeug herrscht.
Die Automatik schaltet nicht so souverän, wie man das in dieser Klasse von Mercedes gewohnt ist.
Platz ist bei diesen Abmessungen - wie zu erwarten - genügend vorhanden.

Alles in allem bekommt man die Ausmaße einer S-Klasse mit der Anmutung einer Kompaktklasse zum Preis einer Mittelklasse.

Fazit: