Lada Niva
Der Lada Niva - Lada Niva Auto

Produkttyp: Lada Autos

Neuester Testbericht: ... und kaufte den Wagen Papi ab. Der Wagen musste schließlich vom Hof. Gegenüber dem 76er Modell wurde der Wagen in einigen sehr wesentl... mehr

Der Lada Niva
Lada Niva

blaubaer13

Name des Mitglieds: blaubaer13

Produkt:

Lada Niva

Datum: 09.01.10

Bewertung:

Vorteile: preiswert, robust

Nachteile: sehr spartanische Ausrütung, durstig, schlechte Verarbeitung

Ich möchte Euch in meinem Beitrag nicht mit stupiden technischen Details langweilen. Alle, nach meinen Dafürhalten, wichtigen Dinge habe ich in diesem Beitrag untergebacht.

Da Beiträge über Autos die meisten Leser nerven, habe ich meinen Bericht mal als eine Geschichte verfasst und hoffe sie gefällt den einen oder anderen :-)

Fahzeugtyp:
Lada Niva / Geländewagen (Allrad zu / abschaltbar)

Türen:
2 +1

Hubraum / Ps:
1,7 l / 80 Ps

Benzinart:
Normal (damals)

Internet:
www.lada.de

Der Lada Niva. Eine fahrende russische Export Schrankwand, welche bei den Förstern und Jägern in den (ehemals) alten Bundesländern sehr begehrt war.

Ich habe den Niva nie in so einer rot / weißen Farbe gesehen. Ich kenne ihn nur mit der typischen einfallslosen und gräßlichen "russisch" grün Farbe. Na egal.
Erst mal ein freundliches "Hallali" dem interessierten Leser :-).
Auf gehts zur Jagd! Warum war denn der kantige Russe vorallem bei unsen Waidgenossen sehr beliebt? Ganz einfach, er ist robust und einfach gebaut. Das knapp 4 lange Gefährt pirschte sich mit einem 1,7 Liter Motor und 80 Hirschen (ulk, es waren natürlich Pferde), einem Leiterrahmen, permanenten Allradantrieb, zuschaltbarer Geländerreduktion und Differenzial Sperre durch den Wald. Hatte man es mit dem Wald gekutsche satt und war frustriert, weil die Hasen und Sauen wieder mal schneller oder schlauer war, als unser Jäger selbst, so konnte man sich mit 140 km/h auf der Landstraße austoben. Das einzige Manko waren die Reifen, welche für den Geländeeinsatz nicht so recht Regelkonform waren, aber für damals
etwa 12000.-DM so glaube ich, kann man sich schon noch ein paar Geländeschlappen leisten, zumal der Preis deutlich unter denen von Mercedes oder Landrover lag und die im Gelände auch nicht schneller waren.

Der Russe säuft und zwar gewaltig 14 - 16 Liter Benzin waren kein Thema.

Der Innenraum war karg, vier Sitze, viel Blech. Eine einfache Ausstattung eben. Man musste auch erst mal zwischen den Hebelchen sortieren, welche für die Gänge und Untersetzungen zuständig waren und die recht seltsamen Motive deuten.
Ansonsten war der Lada Niva in allen Ersatzteilen preiswert und die einfache und robuste Bauweise war fürs Gelände optimal geeignet.
Die Einfachheit machte auch vor der Verarbeitung nicht halt, aber sie passte irgendwie schon.
Für eine plastik Wanne, in welcher das erbeutete Wild gelagert wurde, war im Kofferraum genügend Platz.
Nun ja, nicht das der Jäger Erfolg gebabt hat und ein Reh erschoss. Nein, ab und zu läuft auch mal eines vor ein Auto und wird umgenietet und da ist nun mal der Jäger oder Förster zuständig.
Aber auch sonst, sollte man Hase, Sau und Reh nicht unterschätzen, denn so doof sind die garnicht und im Kofferraum vom Lada Niva mitfahren, wollten die erst Recht nicht. :-))

Fazit:
eine echte russische Grobschmiede für Spartanisten

So, liebe Freunde, soweit mein Ausflug in die russische Automobilindustrie. Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten, Euer Blaubaer :-)

Fazit: keine Kaufempfehlung

Verarbeitung:    Verarbeitung
Zuverlässigkeit:    Zuverlässigkeit
Fahreigenschaften:    Fahreigenschaften
Ausstattung:    Ausstattung
Platzangebot:    Platzangebot