
Produkttyp: Ford Autos
Neuester Testbericht: ... nur noch kommt sind die Hydrostössel weil er klackert wie ein Disel . Das Auto hat jezt erst 113000 km is schon traurig ( : war vilei... mehr
Tolles Auto mit kleinen Macken
Ford Probe

Name des Mitglieds: PhantomFlyer
Produkt:
Ford Probe
Datum: 28.11.02, geändert am 28.11.02 (1290 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: schönes, sportliches Auto, großer Kofferraum, günstig im Unterhalt (Steuer, Sprit und Versicherung)
Nachteile: kleiner Rückraum, teilweise lange Lieferzeiten für Ersatzteile, manche Teile sehr anfällig
Der Probe 16V ist sicher ein tolles Auto, an dem man viel Freude haben kann. Es gibt aber auch einige Kleinigkeiten zu beachten. Bei Probes bis Bj. 9/94 ist die Feststellbremse ein echtes Problem, weil dort im Bereich der hinteren Bremssättel eine Dichtung verwendet wurde, die auf Dauer leider nicht hält. Die Folge: die Feststellbremse löst sich nicht mehr. Anfangs kann man sie noch mit der Hand lösen, später geht nix mehr. Dann ist ein neuer Bremssattel fällig, der allerdings dann neuerer Bauart ist. Dort tritt der Fehler dann nicht mehr auf, aber teuer ist das ganze.
Auch der Zündverteiler ist nicht gerade das non plus ultra, wenn da was defekt ist, dann ist nur ein kompletter Austauschverteiler zum Preis von ca. 1350.-DM erhältlich. Außerdem ist zu bedenken, daß der Probe ein US-Modell ist, was sich daran zeigt, daß der Händler oft die Teile nicht am Lager hat. Wenn sie dann in den USA bestellt werden müssen, kann das schon mal bis zu zwei Wochen dauern. Die Teile sind auch generell teurer als vergleichbare (aber leider nicht verwendbare) Teile einheimischer Modelle.
Bis auf diese Haken ist der Probe aber wirklich ein Lichtblick in der Autowelt.
Mittlerweile habe ich die Erfahrung gemacht, daß man bei ATU Bremssättel bekommt, die von einer skandinavischen Firma wiederaufgearbeitet sind. Von der Qualität her sind die Teile absolut mit den Neuteilen von Ford zu vergleichen, nur kosten sie nur einen Bruchteil, nämlich ca.70 Euro. Für die alten Dinger, die man ja dann ohnehin nicht mehr braucht, gibt´s bei ATU dann nochmal 12 Euro zurück.
Außerdem hat sich noch herausgestellt, daß die Wegfahrsperre (die von BOSCH, später wurde eine von VDO eingebaut), öfter mal über kalte Lötstellen verfügt, was zu der unangenehmen Eigenart führt, daß der Wagen unvermittelt ausgeht. Meist läßt er sich dann zwar nach ein bis drei Versuchen wieder starten, aber man macht sich im Feierabendverkehr an einer Ampel in der Stadt doch immens viele Freunde.
Wer Ersat
zteile sucht, kann es ja mal bei www.duw-repair.de versuchen. Allerdings sollte man darauf achten, daß z.B. die Bremsteile vom Mazda 626 stammen, aber beim Probe meist nicht aufgeführt sind. Deshalb kann es empfehlenswert sein, dort mal anzurufen. Da lässt sich dann recht viel Kohle sparen! Generell sind einige Teile vom Mazda MX6 oder vom 626 identisch, da kann man u.U. auch beim Mazda-Händler einiges sparen!
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Auto


