Ford Fiesta 1.3 60 PS 3-türig
Mein treuer Freund - Ford Fiesta 1.3 60 PS 3-türig Auto

Produkttyp: Ford Autos

Neuester Testbericht: ... ich habe mir mein Wissen nur über Literatur und zusehen erworben, so dass ich jedem Reparaturen an diesem Auto zutraue. Klar gab es auch sc... mehr

Mein treuer Freund
Ford Fiesta 1.3 60 PS 3-türig

nor-man

Name des Mitglieds: nor-man

Produkt:

Ford Fiesta 1.3 60 PS 3-türig

Datum: 15.06.01, geändert am 15.06.01 (804 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: treu, günstig

Nachteile: Radlager, Querlenker

Etwas mehr als 9 Jahre ist es jetzt her, seit er das Licht der Welt erblickte. Sicherlich schon ein wenig in die Jahre gekommen und doch tut er immer noch täglich seine Pflicht. Als ich ihn damals (1995) als Gebrauchtwagen kaufte, ahnte ich noch nicht, dass er mich so lange treu begleiten würde (*dreimalklopfaufholz*).

Mein Ford Fiesta 1.3 ist aus dem Jahre 1992, hat 60PS und, wie schon an seiner Bezeichnung zu erkennen, 1,3 Liter Hubraum. Sein Tank fast 45 Liter, obwohl in der Fahrzeugbeschreibung nur 42 Liter angegeben sind. Der Verbrauch war früher so bei durchschnittlich 7 Litern Super Bleifrei, jetzt sind es schon mal locker 8-9 Liter, bei den steigenden Benzinpreisen ein wichtiger Fakt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt laut Fahrzeugschein 153 km/h (hab ich mit satten 190 km/h weit übertroffen). Auf längeren Autobahnfahrten kann man ihn mit durchschnittlichen 140 km/h gut fahren. Er ist wegen seines relativ geringen Gewichts (Leergewicht 825 kg) recht spritzig und in der Stadt absolut flott unterwegs.

Er ist Ferrari-rot *g*, allerdings ist die Farbe im Laufe der Zeit ganz schön verblaßt. Die eine richtige Politur, die ich ihm einmal im Jahr gönne, kann daran nicht allzu viel ändern. Seine getönten Rückscheiben hatte er schon als ich ihn bekam. Er ist für 5 Personen zugelassen, wobei ich das den drei Hintensitzern nicht zumuten möchte. Von Beinfreiheit kann hinten nicht die Rede sein. Elektrische Aussenspiegel, Fensterheber oder gar Sitzheizung sucht man vergebens. Aber das sind alles Dinge, die für mich nicht wichtig sind. Erstens sitze ich nicht hinten und zweitens macht es keine Mühe die Fenster per Hand zu kurbeln.

Sein Cockpit ist, wie bei der CLX-Variante so üblich, vom Drehzahlmesser und der digitalen Uhr geprägt. Sonst ist wohl zum CL-Modell nicht anders. Auf die Tankanzeige sollte man sich allerdings nicht verlassen, die kann einen schon mal täuschen. (*zurtankstellelaufundkanisterauffüll*)*g*

Nun, da ich in den
Jahren so an die 130.000 km gefahren bin, hatte ich natürlich auch die ein oder andere Reparatur. Deren Kosten waren aber immer relativ leicht zu tragen. Ein extrem häufig auftretendes Problem scheint wohl ein ausgeschlagenes Radlager zu sein, jedenfalls ist das bei mir schon des öfteren gewechselt worden. Ein weiteres Problem ist wohl der Querlenker, dessen Reparatur würde aber meine finanziellen Möglichkeiten übersteigen. Die letzte Vorbereitung zu TÜV und ASU schlug mit knappen 800,-DM zu Buche. Nicht gerade wenig, aber dafür ist er erst mal wieder eine Weile fit.

Auf jeden Fall bin ich mit meinem Auto sehr zufrieden, und werde es wohl noch so lange fahren, bis es wirklich nicht mehr will. Mein Fiesta hat jetzt 160.000 km runter und bringt mich immer noch zum Ziel. Es ist ein sehr schönes Einsteigerauto oder einfach nur ein Stadtflitzer, welches man aber nicht unbedingt kaufen sollte, wenn es mehr als fünf Jahre auf dem Buckel hat.

Na dann – Gute Fahrt.

Gruß...Nor-Man



Fazit: