
Produkttyp: Bugatti Autos
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Der erste in einen Pkw eingebaute V18-Motor
Bugatti EB 218

Name des Mitglieds: AirEnzo
Produkt:
Bugatti EB 218
Datum: 24.09.00, geändert am 24.09.00 (940 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Fast fühlt man sich im Bugatti, als wäre man in einem der gemütlichen italienischen Häuser zu Gast
Nachteile: k.A.
Hallo Leute,
letztes Jahr, am 19. März 1999 in Genf, stellte der Volkswagen-Konzern den Bugatti EB 218 - ein Concept Car aus der Luxusklasse vor, die auf der 1998 vorgestellten Studie EB 118 fußt.
Sowohl der EB 118 als auch der EB 218 verweisen auf den ersten in einem Pkw jemals verwendeten Motor mit 18 Zylindern.
Das Triebwerk verfügt über drei Reihen von Sechszylinderbänken, die in einer W-Form (2 x 60°) angeordnet sind und somit eine maximale Laufruhe bei einer geringen Gesamtabmessung ermöglichen. Das Triebwerk wurde von VW konzipiert und entwickelt.
Bei einem Hubraum von 6,3 Litern leistet der Direkteinspritzer (GDI) 408 kW/555 PS bei 6.800 U/min und bringt ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmetern bei 4.000 U/min.
Jeweils drei der 18 geschmiedeten Pleuel besitzen einen gemeinsamen Hubzapfen. Der Kraftabgriff erfolgt über ein Stirn-Zahnradpaar in Kurbelwellenmitte.
Der Bugatti EB 218 führt die Tradition des legendären Bugatti Typ Royale von 1926 fort. Das Gardemaß von fünf Metern wird um knappe 38 Zentimeter überschritten. Die fülligen Rundungen der Aluminiumkarosserie (Aluminium-Space-Frame-Technologie) erstrecken sich über einen Radstand von drei Meter Länge.
Mächtige Reifen (mit der Dimension 285/50 ZR 18 sollen die Traktion verbessern) unterstreichen den monumentalen Auftritt. Er ist mit permanenten Allradantrieb und einem Vierlenker - Fahrwerk ausgestattet.
Auch fehlt es der Karosserie mit knapp zwei Metern nicht an gediegener Breite. In der Linienführung des EB 218 lebt die formale Beschwingtheit der klassischen 57er-Typenreihe fort. Die Karosserie zitiert mit fließenden Linien den Stromlinien-Baustil, der die Bugatti-Modelle der 30er Jahre kennzeichnete. Die Rückenlinie verweist auf den Typ Atlantic von 1936.
Und auch die Tropfenform der Seitenfenster zählt zu den eigenwilligen Charakterzügen klassischer Bugatti-Modelle. Die Leichtmetallräder erinnern mit ihrem glatten Zen
trum an die Idee des genialen Urvaters Ettore Bugatti, Rad und Bremstrommel als ein Stück zu gießen. Automobile Perfektion ist im Bugatti EB 218 ganz im Stil der frühen Limousinen dieser Marke in distanzierte Eleganz verpackt.
Die schwungvolle Linie der Kotflügel ist nicht so stark ausgeprägt wie beim Coupé EB 118. Und auch das Heck zeigt nicht den bis auf die Stoßstange fließenden Bogen. Als traditionelles Element prägt den EB 218 ein leichter Knick des Hecks zwischen Rückfenster und Kofferraum.
Die harmonische Linie der Karosserie findet im komfortablen und eleganten Innenraum ihre Fortsetzung. Die Weite und die Großzügigkeit der Platzverhältnisse sowie die Qualität der Sitze im EB 218 stehen außer Zweifel. Das Ambiente des Innenraumes distanziert sich vom herkömmlichen Design unserer Tage. Die schwarzgraue Zweckmäßigkeit wird von zarten hellen Farbtönen abgelöst.
Die Armaturentafel ist in feinstes Seidenleder in der Farbe „Biscuit“ eingebunden. Unterstrichen wird diese edle Anmutung durch helles Nussbaumholz und ausgewogene Metallapplikationen.
Im Innenraum fallen oval geformte und in Chrom gefaßte Instrumente, deren Skalen in hellem Nougatton gehalten sind sofort ins Auge.
Zur Ausstattung gehören moderne Kommunikations- und Navigationssysteme, die, um das elegante Ambiente nicht zu stören, versteckt bleiben. Bei Bedarf können sie mit einer Fernbedienung aktiviert und an die Oberfläche der Armaturentafel geholt werden. Das Lenkrad ist eine Komposition aus Holz und Leder: Von vorne sieht das Auge edles Nussbaumholz, dahinter versteckt sich geschmeidiges Leder, das die Griffigkeit erhöht. Einen besonderen Luxus beschert der Bugatti EB 218 durch seinen Kofferraum mit Laufboden, den man hervorzieht, seine Gepäckstücke darauf stellt, und die ganze Ladung dann bequem hineinschiebt. Unter diesem Rollbrett besitzt der Bugatti zudem ein vielleicht überflüssiges, doch liebenswertes Bonbon. Sauber ausgeric
htet, ruht auf dem Veloursteppich ein Satz feinstes Werkzeug – das vermutlich unbenutzt bleiben wird.
Mehr fällt mir zu diesem Traumobjekt aus Aluminium, Leder und Chrom nun nicht mehr ein.
Für diejenigen unter Euch, die sich für diesen Wagen interessieren, kann ich nur sagen daß er sein Geld auf alle Fälle wert ist.
Wünsche allen noch viel Spaß beim Lesen, Schreiben und Surfen, ciao Euer Enzo.
Fazit:
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