
Produkttyp: Volkswagen Autos
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Allgemeines zum VW Passat Variant

Name des Mitglieds: uhu51
Produkt:
Allgemeines zum VW Passat Variant
Datum: 29.09.11
Bewertung:
Vorteile: Qualität
Nachteile: Der Name muss bezahlt werden !
Ich schrieb bereits über Volkswagen allgemein. Diesem Bericht war zu entnehmen, dass ich sowohl Polo und verschiedene Golf-Varianten als auch Passat fuhr. Heute möchte ich noch einmal näher auf den Passat-Variant eingehen.
UHUHUHUHUHUHUHUHUH Meine eigenen Erfahrungen UHUHUHUHUHUHUHUHUH
Anfang der 90er des vergangenen Jahrhunderts fuhr ich Polo, Mitte der 90er Jahre Golf, Ende der 90er Jahre Passat. Es liegt in der Natur der Dinge, dass man bei einem neuen Auto gern eine Klasse größer wählt. Das war auch bei mir so, ist aber ein genereller Trend.
Nicht bei mir, aber generell liegt das auch darin begründet, dass junge Leute meist noch allein sind, allein fahren und mit einem kleinen Auto gut zurecht kommen. Dann wird das Auto zur "Familienkutsche" und muss etwas größer ausfallen. Der Kofferraum muss eine Größe aufweisen, die einen Kinderwagen fassen kann. Werden die Kinder dann größer, fällt die Sache mit dem Kinderwagen weg, aber die Personen selbst brauchen mehr Raum für sich.
Dann, wenn die Kinder aus dem Haus sind, könnte man wieder zur nächst niedrigeren Stufe zurückkehren. Meist ist man aber noch nicht so alt, dass man an die Pensionierung denken kann, sondern ist (oder fühlt sich) "in den besten Jahren" und wünscht sich ein entsprechendes Fahrzeug. Ja, oft geht es da auch ein bisschen ums Prestige.
Später dann, wenn man bereits auf den Ruhestand zusteuert, wählt man gern wieder eine Nummer kleiner. Man ist nur noch zu Zweit, so dass im Grunde genommen ein Kleinwagen genügen würde. Aufgrund des Gepäcks, welches man aber für die geplanten Reisen benötigen wird oder weil man auch mal die Enkel zum Ausflug mitnehmen will, entscheidet man sich dann ggf. doch wieder für einen (kleineren) Mittelklassewagen.
So weit meine allgemeinen Beobachtungen, die ich in meinem allernächsten Umfeld bei meinen Freunden und Kollegen machen konnte bzw. die teilweise auch für mich selbst zutreffen.
Volkswagen hat einen äußerst hohen Bekanntsheitsgrad in Deutschland, Europa und auch der Welt, so dass ich darauf nicht eingehen muss. Und VW erfreut sich auch hoher Beliebtheit. Und das wiederum lässt die Hersteller immer auch an der Preisschraube drehen. Mit jedem neuen Modell, welches natürlich auch immer technische Neuerungen mit sich bringt, steigt der Preis immer weiter. Allein die Grundvariante lässt manchmal fast schon den Atem stocken. Und dann wünscht man für den persönlichen Bedarf noch das eine oder andere Extra. Und das kostet dann auch Aufpreis. Rechnet man das Gesamtsümmchen aus, kommt man gelegentlich zu dem Schluss, dass das eine oder andere Extra zwar ganz schön wäre ("nice to have"), aber das man es doch nicht wirklich braucht. Interessant sind oft Angebote, die von den Herstellern zeitlich begrenzt angeboten werden. Mal gibt es ein Sommerpaket, das dann die Klimanlage günstiger werden lässt, aber dann schlagen beheizbare Sitze zu buchen. Ein anderes Mal gibt es ein Winterpaket, wo es sich dann genau entgegengesetzt verhält. Man muss also genau prüfen und abwägen, was einem selbst wichtig ist und was den Preis günstig gestaltet. Von daher ist es gut, wenn man das Auto nicht dringend zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, sondern der Kauf langfristig geplant werden kann.
Die oben beschriebene Reihenfolge des Autokaufs trifft natürlich vorrangig für meine Generation zu. Man begann die Autolaufbahn mit einem Kleinwagen. Seit einigen Jahren ist der Einstieg oft ein Kleinstwagen. Das erste Kleinstwagenmodell, dass VW auf den Markt brachte, war der Lupo. Das war im Jahr 1998. Inzwischen wird der Lupo nicht mehr gebaut. Aber der VW-Kleinstwagen ist nicht vom Markt verschwunden, sondern es gibt Nachfolgemodelle.
Nach dem Kleinwagen kam dann die Kompaktklasse, der Golf. Und danach stieg man auf die Mittelklasse, also z. B. den Passat um.
Seit 2002 produziert auch VW die Oberklasse, den Phaeton. Er wird in Dresden hergestellt. Man kann in der sogenannten "Gläsernen Manufaktur" auch - wie in Wolfsburg - eine Betriebsbesichtigung miterleben. Ob der Phaeton wirklich noch ein VOLKSwagen, also ein Wagen für's Volk ist, wage ich fast zu bezweifeln. Man sieht ihn zwar ab und zu im Straßenbild, aber Polo, Golf und Passat sind doch die gängigsten Modelle.
Der Passat nun also das Mittelklassemodell von VW.
Auch die Modelle selbst werden mit jeder "Neuausgabe" größer. Diese Aussage trifft auch wieder auf alle Klassen zu. Der Polo ist heute nicht mehr so klein wie vor 20 Jahren. Ebenso ist es bei Golf und Passat. Die Abmessungen des Passat nahmen immer um ein paar Zentimeter zu.
Während die Erstausgabe des Passat noch 4,20 Meter Länge und 1,60 Meter Breite maß, ist man heute bei 4,77 Meter Länge und 1,82 Meter Breite angekommen.
Den Passat gibt es als klassische Limousine und als Kombiversion, die dann "Variant" heißt. Ich hatte einen Passat Variant.
Es handelte sich um ein Dieselfahrzeug. Dieselfahrzeuge sind was für Vielfahrer. Man sollte vorher abwägen, ob es sich rechnet, ein Dieselfahrzeug anzuschaffen. Zwar ist der Kraftstoff günstiger, aber die Neuanschaffung und die Steuern sind höher. Und diese Aussage war damals noch sehr ausschlaggebend. Mittlerweile ist der Dieselpreis auch mächtig in die Höhe geschnellt, so dass das jeder für sich genauer beleuchten sollte.
Der Motor bei meinem Passat war ein TDI-Motor. VW-Motoren bringen generell eine gute Elastizität mit. Für welche PS-Zahl man sich entscheidet, hängt auch ein wenig von den persönlichen Vorlieben ab. Es geht natürlich nicht einfach nur um Schnelligkeit, sondern mir persönlich ging es auch darum, dass er für Überholvorgänge genug Power hat. Ich war viel auf Autobahnen unterwegs und da war mir das wichtig.
Der Passat hatte eine formschöne Karosse.
Die Farbe des Fahrzeugs war dunkelblau. Wer mit der Anschaffung eines neuen Autos liebäugelt, sollte die Farbwahl nicht unterschätzen. Die dunklen Wagen (Schwarz, Dunkelblau) sehen zwar immer chic aus, machen aber häufige Fahrten in die Autowäsche erforderlich.
Der Kofferraum konnte durch Umklappen der Rücksitze zum Laderaum werden. Die Rücksitzbank war übrigens geteilt, so dass man im Bedarfsfall noch eine Person auf den hinteren Sitzen mitnehmen konnte.
Hatte man ganz lange Teile zu transportieren, dann konnte man praktisch die gesamte rechte Fahrzeughälfte für das Transportgut nutzen und der eigentliche Beifahrer saß eben mal auf dem Platz hinter dem Fahrer. Sprich: Mal einen langen schmalen Möbelkarton aus dem Möbelhaus oder ein paar Leisten aus dem Baumarkt holen, das stellte mit diesem Fahrzeug kein Problem dar.
Auch größere Kartons zu transportieren war okay. Allerdings musste man hier darauf achten, dass der Wagen nach oben hin konisch zulief, d.h. passte ein Karton unten in der Breite durch die Kofferraumöffnung konnte es im schlimmsten Fall passieren, dass er oben nicht hineinpasste. Aber so große Kartons, dass das beim Passat passiert, hatte ich nie. Lediglich bei einem kleineren Fahrzeug, welches ebenso gebaut war, trat dieses Problem mal auf.
Nicht nur für zu transportierende Güter gibt es genügend Platz. Auch alle Fahrgäste haben ausreichend Platz, um sich nicht nur auf Kurzstrecken im Stadtverkehr, sondern auch auf längeren Fahrten im Fernbereich wohlzufühlen. Gerade auf längeren Strecken ist ein größeres Auto ein Plus. Auch die Sitzqualität ist wichtig. Hier waren wir mit VW immer zufrieden. Die Sitzpolster sind angenehm fest. Und die Bezüge weisen ebenfalls eine angenehme Oberfläche auf.
Die Innenausstattung ist bei VW immer gut.
Gute Qualität kommt daher mit dem Einsatz hochwertiger Materialien und einwandfreier Verarbeitung.
Die Fahrzeuge sind praktisch ausgestattet, die Bedienelemente gut zugänglich und auch gut erkennbar.
Es gibt bestimmte Dinge in der Serienausstattung und immer auch noch Wahlmöglichkeiten.
Klimaanlage - manuell zu regeln? Oder lieber Climatronic?
Autoradio ja, aber welches? (Darauf gehe ich an dieser Stelle nicht näher ein, denn das wäre für diesen Bericht dann doch zu umfassend. Ggf. wäre das einen eigenen Bericht wert.)
Was auch immer wieder nachgebessert wurde (nicht nur bei VW, sondern auch bei anderen Herstellern) war die Lage der Verriegelungsknöpfe für die Türen von innen. Erst waren sie praktisch da, wo man eher die Ellenbogen hat als die Hände. Im Bedarfsfall, also wenn man das Auto im Falle einer (möglichen) Gefahrensituation von innen schließen wollte, war das umständlich und hätte im Notfall zu lange gedauert. Später wurden die Knöpfe nach vorn verlagert und waren so schnell zu betätigen. Inzwischen befindet sich der Verriegelungsknopf bei den neuen Fahrzeugen an der Mittelkonsole. Wie gesagt: Der zu weit hinten angebrachte Knopf war wirklich schlecht, ob der Knopf nun an Fahrer- und Beifahrertür vorn oder aber, für beide zugänglich, in der Mitte positioniert ist, das kommt aus meiner Sicht auf's Gleiche raus.
Ansonsten haben wir uns mit dem Fahrzeug immer sicher gefühlt. Das Fahrverhalten war stets einwandfrei. Wir sind gut durch Sommer und Winter gekommen. Auch den Winter haben wir unfallfrei hinter uns gebracht.
Wir waren mit dem Passat Variant zufrieden.
Fazit: Für Mehrpersonenhaushalte sehr zweckmäßig
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