
Produkttyp: Porsche Autos
Neuester Testbericht: ... Opel Kadett oder ein Golf II. Ich bin bei 70% und zahle 25,- € im Monat. Steuern 300,- im Jahr. Für einen Porsche ist das doch gar nicht... mehr
Fahrspaß der 70'er: Porsche 924
Allgemein zum Porsche 924

Name des Mitglieds: christian2009
Produkt:
Allgemein zum Porsche 924
Datum: 02.11.01, geändert am 02.11.01 (1225 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: ein optisches Gesellenstück
Nachteile: hoher Verbrauch, geringe Leistung
Der 924 ein fast optisch gelungener Sportwagen. Als Mitte der 70’er ein Nachfolger für den legendären 911´er gesucht wurde (dieser war übrigends erst ein paar Jahre alt) kamen die Techniker und Ingenieure von Porsche auf die Idee einen Frontmotorsportwagen zu gestalten. Lange Rede kurzer Sinn raus kam der 928 und dann die abgespeckte Version der 924.
Gerüchten Zufolge stammt der Motor von Audi (was auch stimmt), Leistungsgesteigert von Porsche (höhere Kompression) anderer Sound zwei Modellreihen wurde auch mit einem Turbo noch etwas aufgeblasen (170 PS war damals echt viel und die GT-Modell mit ca. 220 PS ). Leider waren die ersten Baureihen bis ca. 1980 mit einem Werksfehler ausgestattet. Bei einem warmen Motor bildetet sich in der Einspritzanlagen Zuleitung für Benzin eine Luftblase welche das starten des Wagens bei warmen Motor erheblich erschwert. Sprich man ist erst mal einige Zeit damit beschäftigt dem Anlassersound zu lauschen bis sich der Motor entscheidet anzuspringen. Ab der Modellreihe 1980 ist dieser Fehler behoben worden. Für die Modelle der frühere Baujahre gab es einen Patch der eher schlecht weiterhalf. Ab höheren Laufleistungen fangen die Motoren bei schlechter Wartung an leicht Öl zu verlieren. Motoren in einem guten Zustand verbrauchen ca. 1 Liter Öl auf ca. 1500 Km. Alles andere deutet darauf hin, dass der Motor überholt werden muß. Das kann billig sein, dann werden nur die Ventilschaftdichtungen und die Ventile ersetzt oder teuer dann weisen die Laufbahnen für die Kolben Riefen auf und müssen geschliffen werden und mit neuen Kolben ( ca. 400,-- DM pro Stück x 4 )ausgestattet werden (Da sollte dann aber aus Kostengründen auf einen überholten Motor zurückgegriffen werden).
Die Karosse ist zum Teil verzinkt welches das Rostproblem beseitigt, einen verrosteten 924 habe ich persönlich noch nicht gesehen (ein absoluter Pluspunkt an dem Wagen).
Bei der Innausstattung findet man heute oft Modelle mit gerissenen Sitze
n (stammen aus der 911´er Baureihe welches eine Neubeschaffung gleich teuer macht), diese sind aber bequem und machen auch lange Touren keine besonderen Rückenproblemen. Geplatzen Amaturenbretter (Neupreis ab ca. 900,-- DM) und schlechte Rollos für die hintere riesige Hutablage sind ein weiteres Problem.
So zwischen 300.000 und 400.000 Km macht der Tacho schlapp und muß in der Regel durch einen NEUEN ersetzt werden. Hier sollte man sich nicht auf gebrauchte Tachos zurückgreifen, da diese auch schon oft in einem echt schlechten Zustand sind.
Bei einem Kauf sollte peinlichst darauf geachtet werden das die Wartungsintervalle immer eingehalten wurden, den eine Reparatur ist nicht günstig und es kann für die Motorüberholung oder den Tausch der Zahnriemen schon mal ein Monatsgehalt eines normal Sterblichen drauf gehen.
Bei der Sicherheit hat Porsche wert auf den Fahrer gelegt, an deren Tür findet man ein Metallrohr welches bei einem Seitenaufprall vor Verletzungen schützen soll. Da Armaturenbrett ist aus einem elastischen Material welches das Verletzungsrisiko verringert. Das war es allerdings auch mit der passiven Sicherheit in dem Fahrzeug bis auf die Sicherheitsgurte.
Leider sind die meisten Modelle die heute auf dem Markt noch zu erhalten sind in einem richtig schlechten Zustand. Also Obacht geben auf das was man kauft.
Fazit:
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