


Produkttyp: Magnat Auto-Verstärker
Neuester Testbericht: ... radio die Songs abzuspielen und die Lautstärke ordentlich aufzudrehen. +++DER SOUND+++ Der Magnat RX44 hat ordentlich Power. Zu diesem ... mehr
Der Beginn einer neuen Anlage, Teil 5
Magnat RX 44

Name des Mitglieds: constantnation
Produkt:
Magnat RX 44
Datum: 25.09.08, geändert am 25.09.08 (544 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Preis, Power, Anschlüsse, Verarbeitung, Klangbild
Nachteile: Bass zu stark, langweiliges Design
Diesesmal geht es um den Verstärker der die Boxen betreibt, die im Auto verbaut sind. Und es handelt sich um den:
Magnat RX44 Verstärker
+++KAUFGRUND+++
Wie aus meinen letzten Berichten über die Anlage, die ich, als erfahrener Einbauer, bei einem Kumpel von mir einbaue, berichtet habe, ist ganz klar dass es um eine Car-Hifi Anlage geht. Diese besteht momentan aus 4 Boxen 2 kleinen Hochtönern und 2 Subwoofern. Und da braucht es einfach auch einen Amp. Da der alte Kadett meines Kumpels nach einem Amp geschriehen hat, haben wir uns einfach nach einem kraftvollen Amp umgeschaut und fanden dann letztendlich den Magnat RX44.
Bezahlt haben wir für den Amp 179Euro übers Internet. Preislich also sicherlich kein teures Unterfangen.
+++DIE OPTIK+++
Der Magnat RX44 ist optisch gesehen nicht gerade ein Knaller. Das ist ganz einfach dadurch, dass er im Prinzip nur ein Klotz ist, der silbern daherkommt und keinerlei Effekt LEDs oder beleuchtete Logos usw. hat. Doch eigentlich braucht es das auch nicht.
Der Amp ist also sehr schlicht, und nichts für Optik-fetischisten die den Amp so anbringen wollen, dass er auf der Hutablage irgendwo thront und man ihn schon leuchten sehen kann, wenn man 10 Meter am Auto vorbeiläuft. Aber dass ist ja auch nicht der Sinn. Er soll ja Power haben.
Gut jedoch, im Gegensatz zu der langweiligen Optik, ist die gute Verarbeitung die einem schon auf den ersten Blick in die Augen sticht. Das sind die schön vergoldeten Kontakte. Die mit natürlich ECHTEM Gold gemacht wurden. Denn wie wir aus dem Physikunterricht in der Schule noch wissen, leitet Gold wunderbar und gilt als bester Leiter... Da haben sich die Magnat Entwickler also gleich was bei gedacht. Die Stromklemmen und auch die Klemmen für die Lautsprecher (wo einfach die Soundkabel bzw. Stromkabel reinkommen und auch der Remote) sind vergoldet und auch gekapselt, was für gute Signalübertragung und auch sicheren halt sowie gute Funktion steht. Auch von der Form her ist er gut gemacht. Er ist zwar nicht gerade ein Zwerg, da er 35x26x5 cm groß ist. Also eine Breite von 35 cm (wenn man die Anschlussleisten links und rechts sieht) und eine länge von 26,1cm. Die Höhe, also sprich die Dicke des Amps liegt nur bei 5cm und ist somit sehr kompakt. Das lädt natürlich ein, den Amp auch irgendwo ganz versteckt zu platzieren, etwa in der Reserveradmulde oder irgendwo einfach unterm Sitz, oder sonst wo. Letzteres erfordert aber eine sehr gute Verkabelung, da sonst da alles rumfliegt. Wir haben ihn auf jeden Fall in den Kofferraum gepackt. Einfach Links an den Rand, weil da beim Kadett eine Mulde frei ist. Ansonsten gibt es optisch eigentlich nichts mehr zu sagen.
+++DER EINBAU+++
gestaltete sich nicht als sonderlich schwierig. Zumindest wenn man es schon einmal gemacht hat. Gott sei Dank ist es ein altes Auto, denn da geht es sicherlich doppelt so schnell wie bei einem Auto das ab so 2003 oder so gebaut wurde. Denn so ein alter Kadett, der auch schon fast 20 Jahre auf dem Buckel hat, hat noch kaum Technik und das Kabellegen ist 1000 mal einfacher.
Auf jeden Fall haben wir das so gemacht:
Zu allererst gilt es einen geeigneten Platz zu finden, um den Amp zu positionieren. Wir haben dafür im Kofferraum einfach am Rand einen Platz gefunden, wo wir ihn aufrecht hingepackt haben und auch angeschraubt. Dort hält er sehr gut und behindert auch den Kofferraum nicht so. Also sehr einfach. Aber nachdem man ihn installiert hat (was man grundsätzlich erst fix machen soll, wenn alles angeschlossen ist, weil es ja sein kann dass die Stelle den Zugriff auf alle Kabel und so behindert), war er schön fest und konnte loslegen. Doch davor noch muss man alles verkabeln. Und hier nun, was man da verkabeln muss:
1) Stromkabel muss gelegt werden. Dazu haben wir einfach das Stromkabel, welches nicht beiliegt!!! genommen und es an den + Pol der Batterie gehängt. Dann das Loch gesucht, durch das die Amaturenstromkabel vom Motorraum in den Innenraum kommen, da durchgezogen und das Kabel dann einfach unter der Türverkleidung bis in den Kofferraum gezogen. Somit war die Stromquelle schon mal da und der Saft im Kofferraum.^^
2) Wichtig auch dass das Signal zum Amp kommt. Dies kommt meistens vom Radio also heißt es Kabellegen vom Radio zum Amp. Zum Glück hat mein Kumpel ein neues Radio mit RCA Anschlüssen, somit ging ein normales, 4 meter RCA Kabel perfekt. Einfach angeschlossen, hinten, unten an der Amaturenhinterseite herausgezogen (durch das Cockpit durch) und dann auf der anderen Seite, einfach in der Türverkleidung nach hinten gezogen (diesmal rechts, weil Links ja schon das Stromkabel ist). Und dann war es auch schon hinten.
3) Die Boxen verkabeln...
Dazu mussten wir die Boxen, die wir zuvor schon an der Box direkt, mit Kabel versehen hatten und noch nicht fix eingeschraubt waren (bis auf die Hutablage Boxen, die ja direkt im Kofferraum sind) einfach mit dem Amp verbunden werden. Somit einfach die Kabel richtig anschließen an die Box, und schauen, dass der Plus Pol an der Box auch der Plus Pol am Amp wird (Kabel haben dafür meistens auf einem Teil des Kabels einen blauen Streifen, oder auch einen gelben, oder sonst eine Farbe), denn sonst kann es sein, dass die Boxen abkacken, weil sich das Signal invertiert, und somit die Box negativ pulsiert, was heißt, dass die Membran falsch herum geht. Ist doof zu erklären.
Und ja dann muss man nur noch die Hochtöner an den Hochton Kanal schließen, die Mitteltöner an den Mitteltonkanal (man kann auch weichen verwenden, wenn es mehrere Boxen sein sollten) und den Bass Kanal haben wir freigelassen. Wir nahmen einfach 2 Weichen und haben die kleinen Hochtöner an den Hochton Kanal geschlossen, die Hutablage Boxen an den Mid-Channel und die in den Türen auch an den Mid Channel. Bass bekam die Subwoofer und dann war alles getan. Den Remote vom Radio noch legen, damit der Amp, wenn das Radio ausgeht, auch ausgeht und angeht wenn das Radio angeht und fertig ist alles.
Also prinzipiell ganz einfach.
Doch nun etwas über den Amp und wie er sich so verhält:
+++WAS KANN DER AMP?+++
Wir haben den Amp über 4 Ohm laufen, da er da einfach die meißte Power bringt. Aber was auch sehr gut ist, ist die Tatsache, dass er über 2 Ohm auch stabil verläuft. Das ist aber für uns nicht notwendig, ihn auf 2 laufen zu lassen, da 4 eben auch die meisten Boxen unterstützen, sag ich mal, und so passt das schon.
Der Amp leistet über 4 Ohm, mit einem Stromdurst der 14,4V beträgt ganze 1280 Watt. Das ist mal fett. 4 Kanäle á 320 Watt. Da kann man schon einiges herausholen. Wir haben es aber diesmal so gemacht, dass wir, da die Hochtöner doch ordentlich Power brauchen, um die Subwoofer zu übertönen, den Mid Channel also die 4 Boxen mithilfe der Weichen und noch einigen Kabeln, einfach gebrückt haben. So kriegen die mehr Power, aber der Amp ist unsicherer. Doch das ist bisher noch kein Problem gewesen.
Die Power stimmt also schon mal. Der Amp hat natürlich auch Tiefpass und Hochpassfilter eingebaut, damit es da zu keinerlei Problemen mit dem Amp kommt, und der Sound sich auch so anhört wie er sich anhören soll. Auch ein Variabler Tiefpass sowie Hochpass ist enthalten. der Tiefpassfilter geht im Frequenzbereich von 40-300 Hz "arbeiten" mit 12dB pro Oktave, genauso wie der Hochpass. das ist einfach n bissel Attitüde, für guten Sound, den sich der Amp da erlaubt. Und ich finde das doch mal sehr gut.
die Nennleistung des Amps liegt jedoch nicht wie vorhin angeschrieben bei 1280 Watt. Sondern genannt sind eigentlich 4x125 Watt, was ja dann 500 wären. Das allerdings über 2 Ohm. Doch wenn man mal hinört wenn alles verkabelt ist, erkennt man schon, dass es dennoch eher auf die 1000 Watt zugeht, als auf die Nennleistung. Denn auch die Frequenzbandbreite ist sehr gut. Sie reicht von 5Hz bis 50 KHz (50.000 Hertz) was schon eine riesige Bandbreite ist. 5 Hertz sind unheimlich tief und so wird man sogar Probleme haben, einen subwoofer zu finden der auf 5 Hertz kommt. Aber es geht trotzdem. 50.000 Hertz sind möglich, jedoch nicht brauchbar, da kein Mensch bis 50.000 hertz hört, sondern der Mensch je nach alter schon ab 25.000 Hertz nichts mehr hört, kann auch etwas mehr sein, oder weniger. Aber im Endeffekt kann man dann doch sagen, dass dieser Amp alle Hörbaren Frequenzen, zumindest nach oben hin, für den Menschen produzieren kann. Und das ist doch schon mal gut, aber auch nichts besonderes.
Man kann beim Amp auch den Kanalmodus einstellen, mit einem Wahlschalter, also ob man jetzt 2 oder 4 Kanäle nutzen will zB. das ist sehr essentiell, wenn man zB nur normale Boxen hat, dann lässt man die (wenn es 4 oder nur 2 sind) über 2 Kanäle laufen und die haben dann im Gegensatz zur 4 Kanal einstellung einfach die doppelte Power. Das find ich auch richtig gut.
Also alles in allem hat der Amp eine menge guter Funtkionen. Doch wie klingt der Sound? Dazu gleich noch mehr.
+++DIE ANWENDUNG+++
Alle Kabel lassen sich leicht anbringen und sicher verschrauben, sodass man den Amp gleich benutzen kann. Sobald die Zündung und der Radio angeht, kommt schon der Sound. Der Amp reagiert schnell auf das Signal und die Kraft ist schon nach einigen Sekunden voll da.
Der Überlastungsschutz und der Kurzschlussschutz haben bisher noch nicht eingreifen müssen, was zum einen bedeutet dass die Brückung der Mid Channels sich als nicht bedenklich erwiesen haben. Also erbläst er das.
Die Anwendung an sich ist sehr einfach, und wenn mal alles verkabelt und angeschlossen ist, muss man praktisch nix mehr tun, als im radio die Songs abzuspielen und die Lautstärke ordentlich aufzudrehen.
+++DER SOUND+++
Der Magnat RX44 hat ordentlich Power. Zu diesem Schluss sind wir ja schon gekommen. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie ich den Sound beschreiben will, wenn dieser ja über die Boxen kommt, die bei jeder Anlage verschieden positioniert sind, andere Marken sind, anderes Setup und andere Einstellungen. Nun, das ist grundsätzlich nicht möglich.
Deswegen gibt es auch keinen Bericht wie der Sound des Amps so ist. Ich kann nur sagen, was ersichtlich ist, anhand der Funktion des Amps:
Der Amp arbeitet sehr gut. Die Signale sind richtig fett und die Bassboxen drücken ungemein. Da fällt mir dann aber doch ein wenig was negatives ein. Mir kommt vor, dass er sehr viel Power auch in den Basschannel wirft. Ich habe einen Amp, wo man das regulieren kann, und so haben wir jetzt das Problem, dass der Sound viel zu bassig ist. Und auch mit dem EQ lässt sich da nicht allzuviel machen. Es klingt dann einfach etwas unrund. Ich weiß nicht was das genau liegt, ob die Balance innerhalb des Amps einfach unausgewogen ist oder so, aber toll ist es nicht.
Alles in allem, da wir ja auch genug Hoch und Mitteltöner haben und mein Kumpel echt ein SUPER Radio hat, geht es einigermaßen. Aber ich muss abzug geben, dafür, dass der Amp irgendwie ein bisschen unbalanciert daherkommt, vom Sound her. Habe es auch schon mit andern Boxen probiert. Und über den Bass Channel kommt einfach hammer Druck, der mir etwas zu stark für eine Bassbox ist.
Das führt auch dazu, dass der Sound manchmal etwas krakelig ist, was man aber mit guter Weichenkonfiguration und auch ordentlichen Equalizereinstellungen beheben kann. Das rauschen haben wir in den Griff bekommen, aber manchmal muckt er noch ein bisschen, wenn wir zB sehr laut aufdrehen. Die Kraft müsste da sein, aber irgendwie übersteuert er leicht.
Aber so schlimm wie es jetzt klingt ist es nicht. Der Musikgenuss ist immer noch ganz klar da, und es macht Spaß mit der Anlage und dem Amp Musik zu hören. Und ich würde dem Klangbild und vor allem den Signalen die der Amp bringt, eine Schulnote von 2,3 geben. Also ein nicht ganz optimales gut.
+++MEIN FAZIT+++
Der Magnat RX44 ist ein echter Kraftprotz. Er hat massig Power die man auf über 1200 Watt Maximalleistung bringen kann, er ist mit unter 5 Kilogramm nicht überschwer, und mit 5cm dicke sehr dünn, und somit auch mal unter nen Sitz zu bringen.
Seine Anschlüsse sind sehr gut gemacht, echt vergoldet und exzellent verarbeitet. Das Anschließen ist einfach und geht schnell und die Signalübertragung ist sehr gut. Einzige Probleme sind vl. das doch langweilige Design, die Tatsache dass der Bass Kanal meiner meinung nach zuviel Power bekommt, und die nicht immer 100 prozentige Rauschunterdrückung, bei höheren Lautstärken, was mit dem leichten Übersteuern, zudem der Amp neigt zu tun hat. Doch alles in allem ist es ein sehr guter Amp, der mit 170-200 Euro auch nicht zu stark in den Geldbeutel greift. Der Sound ist, je nach Boxen Qualität, die bei uns sicherlich gut ist, verschieden. Aber ein scheiß ist der Amp mit Sicherheit nicht... Also gibt es von mir für einige Schwächen, aber seeehr viele Stärken 4/5 Sterne und ein:
SEHR EMPFEHLENSWERT!!!
Fazit: siehe Bericht..
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