romantisch, spannend, aber nur für den, der es mag
Produkt:
Göttlich verdammt - Josephine Angelini (CD)
Datum: 30.09.11
Bewertung:
Vorteile: Bella und Edward-Fans werden es mögen, man erfährt etwas über griechische Mythologie
Nachteile: nichts für Nichtromantiker
Göttlich verdammt
Wo habe ich da gesehen?
Es war eine kleine Werbung in einem der vielen Zeitschriften über Bücher. Die Inhaltsbeschreibung fand ich ganz lustig. Für Fans von Vampirgeschichten wie Bella und Edward.
Also etwas für mich.
Ich holte mir das Hörspiel. Und jetzt kann ich nur noch mit dem Headset dasitzen und hören.
Helen Hamilton lebt auf einer kleinen Insel, die bei Touristen sehr beliebt ist, aber für einen Teenager, der dort aufwächst, total langweilig ist.
Sie und ihre beste Freundin Claire wünschen sich einfach, dass etwas interessantes passiert. Und das passiert. Eine neue Familie namens Delos zieht auf die Insel. Und die sieht aus. Einfach den Göttern gleich.
Alle sind begeistert. Nur Helen nicht. Die sanfte Helen ist total entsetzt, als sie auf einmal den angesagtesten unter ihnen - Lucas - anspringt. Selbst ihr Vater grinst, als er das mitbekommt. Die ganze Insel redet. Und Helen mag keine Aufmerksamkeit.
Helen will nicht, aber sie hasst Lucas und seine Familie. Sie erkennt sich selbst nicht mehr. Und sie hasst sich dafür. Hinzu kommen die Alpträume: Drei ekelhafte Frauen sitzen auch tagsüber in allen möglichen Ecken und stöhnen. Sie reden von Blut und Rache. Keiner kann sie sehen außer Helen. Bis Helen heraus bekommt, dass auch Lucas sie sehen kann. Er sagt ihr, was sie sind.
Und dann überschlägt sich alles. Helen findet endlich, Stück für Stück heraus, was sie ist. Sie schafft es sogar, die Furien zu vertreiben. Die Götter des Olymps gibt es wirklich. Und sie haben Nachkommen, die Halbgötter sind. Und Helen ist eine von ihnen.
Helen gerät in ein Wechselbad von Gefühlen. Sie begreift, dass ihre Mutter, von der sie meinte, sie würde sie hassen, weil sie sie und ihren Dad verlassen hatte. Aber so nach und nach machte das alles einen Sinn. Ihre Mutter wollte sie offenbar nur beschützen.
Helen wusste, dass sie anders war, als alle anderen, aber so anders?
Innerhalb von ein paar Tagen wurde alles wahr, was sie für einen Mythos gehalten hatte.
Also ich muss sagen, die Geschichte bringt immer wieder neue Wendungen und man lernt etwas über griechische Mythologie - sehr interessant.
Die Autorin
Josephine Angelini, eine Amerikanerin, studierte Theaterwissenschaft und interessierte sich immer für die griechische Mythologie.
Die Idee kam ihr ganz zufällig. Sie wollte eine moderne Form der Ilias schreiben. Halbgötter - in unserer Zeit. Na gut.
Meine Meinung:
Es ist wirklich etwas Neues. Nur, dass die griechische Mythologie nur am Rande vorkommt. Na ja, die Autorin hat die Mythologie nicht studiert. Aber sie weiß es, Spannung aufzubauen.
Da ist bis zum Schluss das Rätsel um Helens Mutter. Und dann heißt sie Helen, also Helena, eine tragische Figur im trojanischen Krieg. Und man heißt so einfach nicht. Sein Kind Helena zu nennen ist so, als ob ein Christ sein Kind Judas oder Luzifer nennt.
Und die zwei Frauen, die Helen angegriffen haben und offensichtlich auch starke Halbgötter sind. Und warum verspricht Lucas, Helen nicht anzurühren. Obwohl Helen allmählich auf einen Kuss hofft, rührt Lucas sie nicht an. Auch das ist ein Geheimnis.
Fazit: super für Romantik-Fans
Name des Mitglieds: LoisNo1




11.11.11
Liebe Grüße