John Sinclair 25: Ein Friedhof am Ende der Welt
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Geisterjäger John Sinclair 25 - Ein Friedhof am Ende der Welt (Dark, Jason)
Datum: 10.12.11, geändert am 02.05.12 (138 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: spannend, humorvoll, süchtigmachend
Nachteile: keine wirklich nennenswerten
Ein Friedhof. Ort der Ruhe und der Toten. Wir gehen dort hin, um unseren Toten zu gedenken. Mit Blumen geschmückte Gräber zeigen uns, dass Angehörige an ihre Dahingeschiedenen denken und ihre Gräber besuchen. Es ist ein friedlicher Ort, den man doch mit gemischten Gefühlen betritt.
Aber was ist, wenn ein Friedhof ein Ort ist, der einem Angst macht, einen gefangen hält und die schrecklichen Aussichten vermittelt, von hier niemals wieder fort zu kommen? Ein Ort voller Gefahren und dämonischer Aktivitäten?
Dann begrüße ich Euch alle zu meinem Bericht über Folge 25 der Hörspielserie "Geisterjäger John Sinclair" mit dem Titel "Ein Friedhof am Ende der Welt". Produziert wurde die Folge von Oliver Döring bei Lübbe Audio und erschien 2003 als zweiter Teil eines Dreiteilers.
--- Die Hauptpersonen des Hörspiels ---
John Sinclair
Nachdem er in eine Falle geraten ist, befindet sich der Oberinspektor jetzt in der Gewalt der Brockenhexen. Das Buch der grausamen Träume ist zum Greifen nah. Aber so leicht soll es ihm nicht gemacht werden, die Waffe zu bekommen, mit der er den Schwarzen Tod vernichten kann.
Bill Conolly
Der Journalist und Freund von John Sinclair versucht mit Jane Collins und Hilfe von Myxin in die Welt des Schwarzen Todes zu gelangen, um John zu Hilfe zu eilen. Doch um dort hin zu gelangen, muss er einen waghalsigen Flug meistern.
Jane Collins
Die Freundin von John und Privatdetektivin versucht mit Bill Conolly und Myxin in die Welt des Schwarzen Todes zu gelangen. Ein Unterfangen, dass auch sie in höchste Gefahr bringen wird.
Myxin
Es steht viel auf dem Spiel für den kleinen Magier. Sein Erzfeind, der Schwarze Tod, bläst zum letzten Gefecht. So verbündet er sich erneut mit dem Sinclair-Team und versucht mit Bill Conolly und Jane Collins in die vom schwarzen Skelett erschaffene Welt zu gelangen. Doch seine Magie wird in der anderen Welt nicht von Nutzen sein.
Suko
Nach dem Abenteuer am Brocken kann Johns Partner entkommen und versucht irgendwie John zu helfen. Schon bald aber gelangt er auf andere Weise an den Ort, an dem es zum letzten Duell kommen wird.
Will Mallmann
Nach dem Abenteuer am Brocken gerät Will in die Gewalt des Schwarzen Todes. Als Gefangener in der Welt des Dämons, der seine Frau auf dem Gewissen hat. Zusammen mit anderen Gefangenen ist er den Launen des Schwarzen Todes ausgeliefert.
Sir James Powell
Gefangen in der Welt des Schwarzen Todes bleibt der Superintendant wie üblich besonnen und kann nur darauf hoffen, dass John Sinclair ihn und die anderen Gefangenen retten wird.
Sven Jansson & Arthur Cornwall
Die beiden Geologen wurden in die Welt des Schwarzen Todes geschleudert, um darin ein Grab für John Sinclair auszuheben. Nun sind sie weiterhin auf dem Friedhof am Ende der Welt gefangen. Verzweifelt hoffen die Männer, denen schon schwer zugesetzt wurde, auf Rettung. Stattdessen gelangen immer mehr weitere Gefangene in ihre Situation.
--- Kurze Zusammenfassung des ersten Teils ---
Der Schwarze Tod bläst zum letzten Gefecht. In einer von ihm geschaffenen Welt hat er zwei Geologen gefangen genommen, um darin auf einem gigantischen Friedhof ein Grab auszuheben. Währenddessen reisen John Sinclair, Suko und Will Mallmann zum Brocken, um dort Hinweisen eines Reporters nachzugehen. Angeblich soll es dort Hexen geben, sowie das Buch der grausamen Träume. Dieses Buch soll das Wissen enthalten, wie man den Schwarzen Tod vernichten kann. Auf einer Seilbahn geraten die drei in eine Falle der Hexen. Die Dämonen durchtrennen die Seile und John stürzt in die Tiefe...
Und der Schwarze Tod hat Sir James Powell überwältigt und ihn in seine Welt verschleppt.
--- Ein Friedhof am Ende der Welt ---
John Sinclair gerät mit seiner Gondel in den Nebel. Will Mallmann muss zwei Gondeln dahinter mit ansehen, was geschieht. Dann hält die Seilbahn an. Suko hangelt sich am Drahtseil entlang und springt auf einem Wartungsplateau an einem der Pfeiler. Aber der Funkkontakt zu John ist abgebrochen. Über Will fängt das Seil an zu knirschen. Es wird durchtrennt und er hat keine Chance mehr dem Sturz in die Tiefe zu entgehen...
Bill Conolly wird vom Ministerium für innere Sicherheit zu Scotland Yard gerufen. Es ist dringend, den Superintendant Powell ist entführt worden.
Jane Collins und Winston Wakefield vom Ministerium empfangen Bill. Wakefield erzählt vom Vorfall mit dem Taxi, durch das Sir James verschwunden wurde. Ein Zusammenhang mit dem Fall von John Sinclair wird vermutet. Bill und Jane erhalten den Auftrag, Sir Powell zu finden.
Sir James erfährt von Sven und Arthur, was sie wissen. Ihm wird klar, dass John Sinclair in eine Falle geraten soll und er nun als Köder dient. Auf jeden Fall haben sie noch eine Chance, denn früher oder später wird der Oberinspektor hier auftauchen.
Plötzlich erscheint der Schwarze Tod vor ihnen und liefert einen weiteren Mann ab. Darauf verschwindet das Skelett wieder. Der Mann, der nun im bewusstlosen Zustand vor ihnen liegt, ist Will Mallmann.
John Sinclair befindet sich entwaffnet in der Gewalt der Hexen. Nur sein Kreuz konnten sie ihm nicht nehmen. Der Meister der Hexen, der Schwarze Tod, hat ihnen befohlen John in sein Reich zu bringen. Dabei scheint der Dämon ein falsches Spiel zu spielen, denn er will einem wehrlosen Geisterjäger entgegentreten. John provoziert die Hexen und fordert sie auf, ihm das Buch der grausamen Träume auszuhändigen. Amüsiert darüber stimmen die Dämoninnen ein, ihm das Buch zu überlassen. Es liegt auf einem altarähnlichen Felsen und die Hexen bilden eine Gasse, um John an das Buch zu lassen. Obwohl er eine Falle vermutet, nähert sich John dem Buch. Als er den Würfel betrachtet, in dem das Buch aufbewahrt ist, sieht er in diesem Würfel ein Bild. Seine Freude gefangen auf einem gigantischen Friedhof. Er begreift, dass sie ein Köder für ihn darstellen.
Im Anwesen der Conollys beraten Jane, Sheila und Bill, was zu tun ist. Jane schlägt vor, Myxin um Hilfe zu bitten, was Bill nicht begeistert. Da betritt der kleine Johnny den Raum und hat einen winzigen schwarzen Totenschädel in seiner Hand. In Angst um Johnny versuchen sie Johnny von dem Totenschädel zu befreien. Bill will versuchen, vorsichtig den Gegenstand von seiner Hand zu schießen. Aber blitzschnell verbeißt sich der Totenschädel in der Hand von Bill. Erfüllt von unerträglichen Schmerzen versucht Bill das Ding loszuwerden. Um Bill zu helfen, versucht Jane ihn niederzuschlagen, damit er nicht zappelt. Aber bei dem Versuch schlägt Bill Jane versehentlich nieder und ist bereit, sich selbst durch die Hand zu schießen. Auf einmal aber lässt der Totenschädel ab und fängt an zu reden. Er erzählt von Sir James und Will Mallmann, die am Friedhof am Ende der Welt vom Schwarzen Tod gefangen gehalten werden und was John blühen wird. Mit einem Schuss vernichtet Bill den Totenschädel, aber Jane liegt noch am Boden. Sie hat von Bill voll eins auf die Nase bekommen und nach einem Blick in den Spiegel ist sie erst mal wütend auf Bill. Zum Glück aber klingelt das Telefon. Suko ruft an und erzählt Bill von den jüngsten Ereignissen am Brocken.
Auf dem Friedhof erzählt Will den anderen, was geschehen ist. Als die Männer fast schon streitend beraten, was sie tun sollen, hört Will auf einmal eine Stimme. Die Stimme seiner toten Frau, die ihn um Hilfe bittet. Der Kommissar folgt der Stimme bis zu einem übergroßen Raben. In den Augen des Tieres erkennt er seine Frau Karin.
Die Hexen ermutigen John, sich das Buch zu holen und versprechen ihm, ihn zu seinen Freunden zu bringen, nachdem er das Buch gelesen hat. John aber schafft es nicht den Würfel zu öffnen, in dem sich das Buch befindet. Die Hexen demonstrieren ihm damit, dass er keine Chance hat. Er soll sich lieber dem Schwarzen Tod zum Opfer anbieten, damit er seine Freunde retten kann. John erkennt die aussichtslose Lage und willigt ein. Die Hexen triumphieren, jedoch entsteht plötzlich ein gewaltiger Strudel in der Höhlendecke, der die Hexen lähmt und John zu Boden reißt. Eine Stimme, die sich als Seher bezeichnet, ist gekommen. Der Seher ist ein uraltes Wesen mit großer Macht. Er unterstützt John mit seinen Informationen. John muss den Schwarzen Tod besiegen und gleicht die Chancen aus, indem er dafür sorgt, dass John die Seiten des Buches lesen darf, indem es um den Schwarzen Tod geht. Doch niemals darf er alles lesen. Da verschwindet der Seher auch wieder, so wie er erschienen ist. Auch die Hexen sind fort. Das Buch und der Würfel sind ebenso fort, bis auf ein paar Seiten, die John hinterlassen wurden. John fängt an die Seiten zu lesen...
Bill und Jane wissen nicht weiter. Da taucht Myxin auf und bietet seine Hilfe an. Er kennt einen Weg zum Friedhof am Ende der Welt. Er existiert in einer magischen Blase am Südpol. Zwar kann Myxin nicht selbst seine magischen Fähigkeiten in der anderen Welt entfalten, jedoch kann er mächtige Verbündete rufen: die Schwarzen Vampire. Mit deren Hilfe soll eine gigantische Schlacht geschlagen werden. Bill und Jane willigen ein, mit Myxin aufzubrechen. Sheila macht sich große Sorgen, aber es gibt keine andere Möglichkeit. Mit Hilfe einer magischen Teleportation von Myxin gelangen sie zu dritt in die Nähe des Durchgangs.
Nachdem John mit den letzten Worten des Textes endet, ist er enttäuscht. Er hat nichts erfahren, was ihm nützlich sein kann. Der Text endete an der interessantesten Stelle. Auf einmal verändern sich die Seiten des Buches und verformen sich zu einem silbernen Boomerang. John wird klar, dass er nun die Waffe hat, mit der er den Schwarzen Tod vernichten kann. Auf einmal erscheinen die Hexen wieder und wollen John angreifen. Von einer fremden Macht gesteuert lässt John den Boomerang fliegen und alle Hexen werden auf einen Schlag vernichtet.
Karins Stimme lockt Will weiter an. Sir James und die beiden Geologen wollen ihn daran hindern, sich dem Raben zu nähern. Als Will zu nahe kommt, greift der Rabe an und stößt seinen Schnabel in die Schulter des Kommissars. Dann fliegt er in die Kronen der Bäume. Als die anderen Männer zu Hilfe eilen, fliegt der Rabe einen Scheinangriff, um zu warnen. Der nächste der versucht zu fliehen, ist tot.
Bill, Jane und Myxin befinden sich in einem amerikanischen Militärstützpunkt. Myxin hat dafür gesorgt, dass die Wachen sie nicht stören werden. Hier finden sie die nötigen Waffen und Ausrüstung, um urzeitlichen Kreaturen im Reich des Schwarzen Todes entgegenzutreten. Mit einem Hubschrauber müssen sie nun durch eine Eisspalte unter die Erde fliegen, um die Welt des Schwarzen Todes zu erreichen.
Auf sich allein gestellt beginnt John den Abstieg vom Brocken. Da hört er eine Stimme. Jemand kommt auf ihn zu. John kann es nicht fassen. Es ist Karin Mallmann. Sie hat eine Aufgabe zu erfüllen. John zum Friedhof am Ende der Welt zu bringen. Zu ihrem Meister.
Bill fliegt den Hubschrauber. Myxin weist den Weg, der mehr als halsbrecherisch erscheint. Er führt Bill durch eine enge Eisspalte, die nur mit großer Vorsicht zu schaffen ist. Letztendlich gelingt es ihm, den Hubschrauber durch den engen Tunnel zu fliegen. Sie durchbrechen ein Dimensionstor und befinden sich in der Welt des Schwarzen Todes. Eine urzeitliche Welt ohne Sonne und Hoffnung. Und da geraten sie schon an die erste Gefahr. Flugsaurier greifen den Hubschrauber an. Mit dem Bordgeschütz versucht Bill die Vögel abzuwehren. Einen nach dem anderen kann er abschießen, jedoch gerät der letzte in die Rotorblätter. Der Hubschrauber schmiert ab. Myxin, der das Steuer übernommen hat, kann nur noch versuchen die Maschine so zu steuern, dass sie in einem See abstürz.
Fortsetzung folgt...
--- Das Hörspiel ---
Nach dem nicht ganz so spannenden Auftakt des Dreiteilers ist nun der zweite Teil von vorne bis hinten interessant und mit viel Spannung bespickt. Diesmal spitzt sich die Lage weiter zu. John selbst ist die ganze Folge über auf sich allein gestellt und hat es mit den Brockenhexen zu tun. Nun ja, die gaukeln ihm etwas Hilfe vor. Aber das nur, um ihn mehr oder weniger zu demütigen. Die Überraschung aber kommt dann nicht nur für John, sondern auch für die Hexen. Dieser Seher mischt sich ein und hilft John, indem er die nötigen Seiten des Buchs der grausamen Träume überlässt.
Es ist ziemlich phantastisch, was da abgeht. John liest die Seiten, von denen der Hörer ein paar Textstellen von einer Art dämonischen Erzählerstimme mithört. Dann verwandeln sich die Seiten selbst in eine Waffe. Der Boomerang. Und die Macht des Boomerangs wird gleich demonstriert, indem die angreifenden Hexen mit einem einzigen Wurf damit komplett vernichtet werden. Na, das erhöht doch die Chancen.
Am Friedhof am Ende der Welt sind inzwischen Sir James und Will Mallmann dazu gekommen. Alles, was hier wirklich interessant ist, ist schnell gesagt. Will hört in dem Wächterraben die Stimme seine toten Frau Karin. Und er versucht ihr zu folgen. Aber der Rabe ist erbarmungslos. Der Friedhof dient in dieser Folge mehr als Sammelstelle für die Gefangenen des Schwarzen Todes, die John als Köder dienen sollen.
Das Trio Bill Conolly, Jane Collins und Myxin sind da schon wesentlich interessanter. Sie versuchen von sich aus in die Welt des Schwarzen Todes zu gelangen. Was der kleine Totenschädel in der Hand von Johnny wirklich zu bedeuten hatte, ist schleierhaft. Allerdings ist das nun der Weg, der sie auf die Fährte bringt, die sie suchen.
Die Beziehung zwischen Bill und Myxin ist sehr unterhaltsam gemacht, da die beiden sich nicht ausstehen können. Immer wieder diese Sticheleien und Streitereien. Jane versucht immer wieder zu schlichten, zum Glück mit Erfolg. Aber wenn es wirklich ernst wird, halten auch Bill und Myxin zusammen. Vor allem der Flug durch die Spalte ist am Ende sehr spannend ausgeschmückt. Ein paar Scherze nebenbei müssen natürlich sein, um den Humor der Serie zu wahren. Das ist überaus gelungen, ohne lächerlich zu wirken. Am Ende kriegen wir es auch noch mit Flugsaurieren zu tun, die den Hubschrauber angreifen. Zwar wird der Angriff abgewehrt, aber ein Saurier in den Rotorblättern eines Hubschraubers bewirkt eben doch noch einen Absturz. Und so erleben wir in den letzten Momenten der Folge, wie der Hubschrauber mit einem Knall in einem See landet, in dem weitere Gefahren angekündigt werden. Also ein weiterer Cliffhanger, der uns gespannt wie ein Schnitzel nach der nächsten Folge bibbern lässt.
Interessant ist auch, dass Karin Mallmann dabei ist. Sie ist doch tot. Und jetzt begegnet sie John Sinclair. Schnell wird klar, dass sie nicht mehr die Karin ist, die sie zu Lebzeiten war. Denn nun ist der Schwarze Tod ihr Meister. Sie selbst sagt über sich, dass sie tot war. Es wird also weiter spannend bleiben, denn wir wolle natürlich mehr darüber wissen, was nun aus Karin geworden ist und wie es dazu kam.
Der Anfang der Folge ist gelungen gemacht. Es sind die letzten Momente, die wir aus Folge 24 "Die Drohung" kennen. Jedoch erlebten wir die Momente auf der Seilbahn in "Die Drohung" aus der Sicht von John. Der sich im Nebel befindet. Diesmal beginnt die Folge mit derselben Szene aus der Sicht von Will Mallmann, der sich in der hintersten Gondel befindet. Das ist gelungen.
Wir erleben endlich mal den kleinen Johnny, der jetzt bestimmt 2 bis 3 Jahre alt ist. Oder doch nicht? Denn der kleine Johnny kommt nicht zu Wort. Nur der Erzähler beschreibt an dieser Stelle die Ereignisse und eben dann die Stimmen von Bill, Jane und Sheila. Aber für Johnny noch einen sehr jung wirkenden oder sehr jungen Sprecher zu nehmen, war wohl etwas viel verlangt. Schade, aber dieses kleine Manko tut dem Hörspiel keinen Schaden.
Spannung ist diesmal wirklich groß geschrieben. John bei den Hexen, Sir James und Will mit den Geologen am Friedhof. Bill, Jane und Myxin dringen in die Welt des Schwarzen Todes ein. Das sind drei Stellen, die immer wieder miteinander abwechseln. Aber das ist bei den meisten Hörspielen so der Fall.
Nun können wir gespannt sein, wie es im dritten Teil endet. Der große Showdown steht unmittelbar bevor und bietet ein wahres Highlight in der Serie. Wir wissen schon mal, dass John zum Friedhof gelangen und dem Schwarzen Tod in einem letzten Duell entgegentreten muss. Auch müssen sich Bill, Jane und Myxin nach ihrem Absturz zum Friedhof am Ende der Welt durchschlagen. Myxin hat die schwarzen Vampire angekündigt. Also können wir uns auch schon mal auf eine dämonische Massenschlacht freuen. Und natürlich wird uns ein emotionales Ohrenkino zwischen Will Mallmann und Karin erwarten. So viel wissen wir schon mal von den Geschehnissen, die in dieser Folge passiert sind.
Spannung pur in gewohnt brillanter Qualität von Sprechern und Soundkulisse wird uns ein Spektakel geboten, der definitiv Lust auf mehr macht. Zwar läuft das Hörvergnügen nur 46 Minuten, aber das ist für John Sinclair inzwischen eine normale Spieldauer. Dafür wird diese Folge nicht langweilig und wir erleben eine Dreiviertelstunde Hochspannung am Stück.
--- Die Sprecher ---
John Sinclair: Frank Glaubrech
Bill Conolly: Detlef Bierstedt
Erzähler: Joachim Kerzel
Jane Collins: Franziska Pigulla
Myxin: Eberhard Prüter
Winston Wakefield: Manfred Lehmann
Sir James Powell: Karl-Heinz Tafel
Will Mallmann: Lutz Riedel
Hexe #1: Marie Bierstedt
Sheila Conolly: Ulrike Lau
Sven Jansson: Oliver Rohrbeck
Arthur Cornwall: Joachim Tennstedt
Hexe #2: Dorette Hugo
Hexe #3: Dascha Lehmann
Suko: Martin Max
Seher: Klaus Sonnenschein
Karin Mallmann: Joseline Gassen
Stimme: Walter Gontermann
Schädel: Jochen Malmsheimer
Der Schwarze Tod: Thomas Friebe
Ansage: Fred Bogner
Die Sprecher sind größtenteils die gleichen wie in der vorherigen Folge. Allesamt natürlich exzellente Sprechleistung. Ein paar sind nun aber noch dazu gekommen, die ich hier gerne erwähnen würde.
Manfred Lehmann spricht Winston Wakefield. Zwar nur eine Nebenrolle, aber dennoch ist es ein bekannter Sprecher. Er ist die deutsche Synchronstimme von Dolph Lundgren, Kurt Russell und James Woods. Außerdem hat er schon mehrmals in "Tatort" mitgespielt und in "Ein Fall für zwei".
Dascha Lehmann, die hier eine der Hexen spricht, ist übrigens seine Tochter.
Sheila Conolly ist auch mal wieder dabei. Gesprochen von Ulrike Lau ist sie nicht wirklich auffallend, da sie eher einen unwichtigen Teil darstellt. Aber wir kennen Sheila ja aus vorherigen Folgen. Schade aber ist, dass sie ihre ursprüngliche Sprecherin nicht beibehalten hat.
Klaus Sonnenschein als Seher ist erstens eine Überraschung für die Story an sich. Zweitens ist der Sprecher dazu gut gewählt. Denn er klingt mit einer älteren Stimme sehr erhaben und weise. Seine Stimme ist bekannt durch die Synchronisation von Sean Connery, Morgan Freeman, John Goodman, Gene Hackman, Christopher Lee, William Shatner und anderen in verschiedenen Filmen.
Joseline Gassen spricht wieder Karin Mallmann. Ein Wiederhören mit der deutschen Stimme von z. B. Linda Hamilton und Kirstie Alley. Aber ein sehr mysteriöses Wiederhören. Na gut, man darf gespannt sein, wie es um sie weitergeht.
Und wird haben diesen kleinen Totenschädel, der von Jochen Malmsheimer gesprochen wird. Der Kabarettist aus "Neues aus der Anstalt" hat ja mit seiner letzten Rolle, Grimes, ausgedient. Nun hat er wieder eine kurze Rolle bekommen. Immerhin schön, ihn zu hören.
--- Lesehörprobe ---
Bill:
Du liebe Zeit!
Jane:
Was zum Henker ist das hier?
Myxin:
Ein amerikanischer Militärstützpunkt. Ein unbequemes Relikt aus der Zeit des kalten Krieges.
Jane:
Warum hat man so ein Lager in der Nähe des Südpols eingerichtet?
Bill:
Weil man auch nach dem atomaren Overkill noch gewappnet sein wollte. Man war bereit, bis zum letzten Mann zu kämpfen. Sogar hier, am Ende der Welt.
Jane:
Das ist ja nicht zu fassen.
Myxin:
Und ihr behauptet, wir Dämonen wären wahnsinnig.
Bill:
Wie kommt es, dass so ein großer Stützpunkt nicht bewacht wird?
Myxin:
Oh, er wird bewacht. Aber die Soldaten werden uns nicht stören, dafür hab ich gesorgt.
Jane:
Warme Kleidung, Konserven. Hier kann man es mühelos aushalten.
Bill:
Seht euch nur die Waffen an. 7 mm Thomson, M16 Maschinengewehre, F1 tragbare Raketenwerfer. Das sind die neuesten Modelle.
Jane:
Ich denke, der kalte Krieg ist vorbei.
Myxin:
Du siehst ja, wie vernünftig die Menschen geworden sind.
Bill:
Zu schade, dass uns der ganze Militärkram nichts nützen wird.
Myxin:
Falsch, Conolly. Im Reich des Schwarzen Todes befinden sich nicht nur Dämonen, sondern auch Bewohner der Urzeit.
Jane:
Dinosaurier?
Myxin:
Wir sollten uns auf jeden Fall bis an die Zähne bewaffnen.
Bill:
Kannst du uns diese Biester nicht vom Leib halten?
Myxin:
Nein. Im Reich meines Erzfeindes wirkt meine Magie nur noch eingeschränkt.
Bill:
Also gar nicht.
Jane:
Bill!
Myxin:
Lass ihn nur, Jane. Er hat bald Gelegenheit, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Bill:
Bin für alles offen.
Myxin:
Also gut. Kannst du einen Hubschrauber fliegen?
Bill:
Eine meiner leichtesten Übungen.
Myxin:
Dann wird es dir ja nichts ausmachen, uns durch eine Eisspalte bis tief unter die Erde zu bringen.
Bill:
Was?
Myxin:
Kommt, hinter diesem Tor befindet sich der Hubschrauber.
Bill:
Nun wartet doch mal...
Jane:
Was ist denn, Bill? Willst du etwa kneifen?
Bill:
Nein, aber ich meine... mit einem... also...
Myxin:
(flüstert Jane zu) Ich wusste, dass ihm sein großes Maul noch vergehen wird, Jane.
Jane:
Aber treib den Spaß nicht zu weit, Myxin. Sonst glaubt er wirklich, er müsste noch durch das Eis fliegen. Was ist? Warum siehst du mich so an?
Myxin:
Ich hätte mich nie mit Menschen einlassen sollen.
Jane:
Wieso? Das mit der Eisspalte war doch nur ein Spaß, oder? Myxin? Warum antwortest du nicht? Myxin!?
--- Der Preis ---
Wer "Ein Friedhof am Ende der Welt" bei amazon.de bestellt, löhnt dafür 7,99 Euro. Gebraucht gibt es das Hörspiel aber schon bei privaten Anbietern derzeit ab 2,98 Euro zzgl. 3,00 Euro für den Versand.
Bei pop.de kostet die Folge nur 6,99 Euro. Für Käufer von Neuware ist hier die günstigste Alternative.
--- Meine Meinung ---
Der zweite Teil des Dreiteilers geht nun wirklich in die vollen, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Der ultimative Showdown kommt ja erst noch, aber inzwischen wird es wesentlich spannender und die Situationen spitzen sich zu. Mir gefallen alle drei Schauplätze sehr gut. John Sinclair selbst auf sich allein gestellt entpuppt sich als ungewöhnlich erfolgreich. Sonst kriegt er ja immer aufs Maul. Na gut, am Anfang ist er von der Gondel in die Tiefe gestürzt und befindet sich in der Gewalt der Hexen. Und da wird seine aussichtslose Lage immer mehr demonstriert. Aber toll finde ich, wie plötzlich sich das Blatt durch das unerwartete Eingreifen einer höheren Macht wendet. Etwas schade ist, dass wir dadurch schon wissen, wie der Schwarze Tod wohl vernichtet wird. Der Boomerang, den John erhält, ist ja offensichtlich das Objekt des Sieges. Nun, vielleicht auch nicht? Das bliebe abzuwarten.
Am besten gefällt mir, wie sich Bill und Jane mit Myxin zusammentun und sie als Trio losziehen, um John helfen zu wollen. Besonders die Neckereien zwischen Bill und Myxin verleihen der Folge einen Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln bringt. Das Ende mit dem Hubschrauberflug ist äußerst spannend dargestellt und der Cliffhanger mit dem Absturz ist erste Sahne.
Der Schwarze Tod hatte leider nur mal einen ganz kurzen Auftritt, in dem er Will Mallmann abgeliefert hat. Schade, denn es dreht sich ja hauptsächlich um ihn. Aber es ist ja noch nicht der Showdown, der seine Anwesenheit unentbehrlich macht.
Zwar heißt die Folge "Ein Friedhof am Ende der Welt", doch handelt es sich dabei nur um einen der drei Schauplätze. Und es ist auch noch der Schauplatz, der hier am kürzesten zur Geltung kommt. Aber darin sehe ich kein Problem.
Mir hat die Folge sehr gut gefallen und ich habe sie schon so oft gehört, dass ich nicht mehr mitzählen kann. Alles in allem ein wirklich packender zweiter Teil, der mit Action, etwas Grusel und Humor auf den Showdown hinarbeitet. Sprecher und Sound passen 1A wie man es gewohnt ist und auch erwartet. Von daher vergebe ich wieder volle 5 Sterne und spreche eine definitive Empfehlung aus. Mit der Länge der Spielzeit kann man bei der kurzweiligen Unterhaltung gut leben.
Ich wünsche euch noch einen schönen Samstag und wenn ihr mal zum Südpol reisen wollt, dann haltet euch fern von Bodenspalten im Eis.
Euer Randal
Aber was ist, wenn ein Friedhof ein Ort ist, der einem Angst macht, einen gefangen hält und die schrecklichen Aussichten vermittelt, von hier niemals wieder fort zu kommen? Ein Ort voller Gefahren und dämonischer Aktivitäten?
Dann begrüße ich Euch alle zu meinem Bericht über Folge 25 der Hörspielserie "Geisterjäger John Sinclair" mit dem Titel "Ein Friedhof am Ende der Welt". Produziert wurde die Folge von Oliver Döring bei Lübbe Audio und erschien 2003 als zweiter Teil eines Dreiteilers.
--- Die Hauptpersonen des Hörspiels ---
John Sinclair
Nachdem er in eine Falle geraten ist, befindet sich der Oberinspektor jetzt in der Gewalt der Brockenhexen. Das Buch der grausamen Träume ist zum Greifen nah. Aber so leicht soll es ihm nicht gemacht werden, die Waffe zu bekommen, mit der er den Schwarzen Tod vernichten kann.
Bill Conolly
Der Journalist und Freund von John Sinclair versucht mit Jane Collins und Hilfe von Myxin in die Welt des Schwarzen Todes zu gelangen, um John zu Hilfe zu eilen. Doch um dort hin zu gelangen, muss er einen waghalsigen Flug meistern.
Jane Collins
Die Freundin von John und Privatdetektivin versucht mit Bill Conolly und Myxin in die Welt des Schwarzen Todes zu gelangen. Ein Unterfangen, dass auch sie in höchste Gefahr bringen wird.
Myxin
Es steht viel auf dem Spiel für den kleinen Magier. Sein Erzfeind, der Schwarze Tod, bläst zum letzten Gefecht. So verbündet er sich erneut mit dem Sinclair-Team und versucht mit Bill Conolly und Jane Collins in die vom schwarzen Skelett erschaffene Welt zu gelangen. Doch seine Magie wird in der anderen Welt nicht von Nutzen sein.
Suko
Nach dem Abenteuer am Brocken kann Johns Partner entkommen und versucht irgendwie John zu helfen. Schon bald aber gelangt er auf andere Weise an den Ort, an dem es zum letzten Duell kommen wird.
Will Mallmann
Nach dem Abenteuer am Brocken gerät Will in die Gewalt des Schwarzen Todes. Als Gefangener in der Welt des Dämons, der seine Frau auf dem Gewissen hat. Zusammen mit anderen Gefangenen ist er den Launen des Schwarzen Todes ausgeliefert.
Sir James Powell
Gefangen in der Welt des Schwarzen Todes bleibt der Superintendant wie üblich besonnen und kann nur darauf hoffen, dass John Sinclair ihn und die anderen Gefangenen retten wird.
Sven Jansson & Arthur Cornwall
Die beiden Geologen wurden in die Welt des Schwarzen Todes geschleudert, um darin ein Grab für John Sinclair auszuheben. Nun sind sie weiterhin auf dem Friedhof am Ende der Welt gefangen. Verzweifelt hoffen die Männer, denen schon schwer zugesetzt wurde, auf Rettung. Stattdessen gelangen immer mehr weitere Gefangene in ihre Situation.
--- Kurze Zusammenfassung des ersten Teils ---
Der Schwarze Tod bläst zum letzten Gefecht. In einer von ihm geschaffenen Welt hat er zwei Geologen gefangen genommen, um darin auf einem gigantischen Friedhof ein Grab auszuheben. Währenddessen reisen John Sinclair, Suko und Will Mallmann zum Brocken, um dort Hinweisen eines Reporters nachzugehen. Angeblich soll es dort Hexen geben, sowie das Buch der grausamen Träume. Dieses Buch soll das Wissen enthalten, wie man den Schwarzen Tod vernichten kann. Auf einer Seilbahn geraten die drei in eine Falle der Hexen. Die Dämonen durchtrennen die Seile und John stürzt in die Tiefe...
Und der Schwarze Tod hat Sir James Powell überwältigt und ihn in seine Welt verschleppt.
--- Ein Friedhof am Ende der Welt ---
John Sinclair gerät mit seiner Gondel in den Nebel. Will Mallmann muss zwei Gondeln dahinter mit ansehen, was geschieht. Dann hält die Seilbahn an. Suko hangelt sich am Drahtseil entlang und springt auf einem Wartungsplateau an einem der Pfeiler. Aber der Funkkontakt zu John ist abgebrochen. Über Will fängt das Seil an zu knirschen. Es wird durchtrennt und er hat keine Chance mehr dem Sturz in die Tiefe zu entgehen...
Bill Conolly wird vom Ministerium für innere Sicherheit zu Scotland Yard gerufen. Es ist dringend, den Superintendant Powell ist entführt worden.
Jane Collins und Winston Wakefield vom Ministerium empfangen Bill. Wakefield erzählt vom Vorfall mit dem Taxi, durch das Sir James verschwunden wurde. Ein Zusammenhang mit dem Fall von John Sinclair wird vermutet. Bill und Jane erhalten den Auftrag, Sir Powell zu finden.
Sir James erfährt von Sven und Arthur, was sie wissen. Ihm wird klar, dass John Sinclair in eine Falle geraten soll und er nun als Köder dient. Auf jeden Fall haben sie noch eine Chance, denn früher oder später wird der Oberinspektor hier auftauchen.
Plötzlich erscheint der Schwarze Tod vor ihnen und liefert einen weiteren Mann ab. Darauf verschwindet das Skelett wieder. Der Mann, der nun im bewusstlosen Zustand vor ihnen liegt, ist Will Mallmann.
John Sinclair befindet sich entwaffnet in der Gewalt der Hexen. Nur sein Kreuz konnten sie ihm nicht nehmen. Der Meister der Hexen, der Schwarze Tod, hat ihnen befohlen John in sein Reich zu bringen. Dabei scheint der Dämon ein falsches Spiel zu spielen, denn er will einem wehrlosen Geisterjäger entgegentreten. John provoziert die Hexen und fordert sie auf, ihm das Buch der grausamen Träume auszuhändigen. Amüsiert darüber stimmen die Dämoninnen ein, ihm das Buch zu überlassen. Es liegt auf einem altarähnlichen Felsen und die Hexen bilden eine Gasse, um John an das Buch zu lassen. Obwohl er eine Falle vermutet, nähert sich John dem Buch. Als er den Würfel betrachtet, in dem das Buch aufbewahrt ist, sieht er in diesem Würfel ein Bild. Seine Freude gefangen auf einem gigantischen Friedhof. Er begreift, dass sie ein Köder für ihn darstellen.
Im Anwesen der Conollys beraten Jane, Sheila und Bill, was zu tun ist. Jane schlägt vor, Myxin um Hilfe zu bitten, was Bill nicht begeistert. Da betritt der kleine Johnny den Raum und hat einen winzigen schwarzen Totenschädel in seiner Hand. In Angst um Johnny versuchen sie Johnny von dem Totenschädel zu befreien. Bill will versuchen, vorsichtig den Gegenstand von seiner Hand zu schießen. Aber blitzschnell verbeißt sich der Totenschädel in der Hand von Bill. Erfüllt von unerträglichen Schmerzen versucht Bill das Ding loszuwerden. Um Bill zu helfen, versucht Jane ihn niederzuschlagen, damit er nicht zappelt. Aber bei dem Versuch schlägt Bill Jane versehentlich nieder und ist bereit, sich selbst durch die Hand zu schießen. Auf einmal aber lässt der Totenschädel ab und fängt an zu reden. Er erzählt von Sir James und Will Mallmann, die am Friedhof am Ende der Welt vom Schwarzen Tod gefangen gehalten werden und was John blühen wird. Mit einem Schuss vernichtet Bill den Totenschädel, aber Jane liegt noch am Boden. Sie hat von Bill voll eins auf die Nase bekommen und nach einem Blick in den Spiegel ist sie erst mal wütend auf Bill. Zum Glück aber klingelt das Telefon. Suko ruft an und erzählt Bill von den jüngsten Ereignissen am Brocken.
Auf dem Friedhof erzählt Will den anderen, was geschehen ist. Als die Männer fast schon streitend beraten, was sie tun sollen, hört Will auf einmal eine Stimme. Die Stimme seiner toten Frau, die ihn um Hilfe bittet. Der Kommissar folgt der Stimme bis zu einem übergroßen Raben. In den Augen des Tieres erkennt er seine Frau Karin.
Die Hexen ermutigen John, sich das Buch zu holen und versprechen ihm, ihn zu seinen Freunden zu bringen, nachdem er das Buch gelesen hat. John aber schafft es nicht den Würfel zu öffnen, in dem sich das Buch befindet. Die Hexen demonstrieren ihm damit, dass er keine Chance hat. Er soll sich lieber dem Schwarzen Tod zum Opfer anbieten, damit er seine Freunde retten kann. John erkennt die aussichtslose Lage und willigt ein. Die Hexen triumphieren, jedoch entsteht plötzlich ein gewaltiger Strudel in der Höhlendecke, der die Hexen lähmt und John zu Boden reißt. Eine Stimme, die sich als Seher bezeichnet, ist gekommen. Der Seher ist ein uraltes Wesen mit großer Macht. Er unterstützt John mit seinen Informationen. John muss den Schwarzen Tod besiegen und gleicht die Chancen aus, indem er dafür sorgt, dass John die Seiten des Buches lesen darf, indem es um den Schwarzen Tod geht. Doch niemals darf er alles lesen. Da verschwindet der Seher auch wieder, so wie er erschienen ist. Auch die Hexen sind fort. Das Buch und der Würfel sind ebenso fort, bis auf ein paar Seiten, die John hinterlassen wurden. John fängt an die Seiten zu lesen...
Bill und Jane wissen nicht weiter. Da taucht Myxin auf und bietet seine Hilfe an. Er kennt einen Weg zum Friedhof am Ende der Welt. Er existiert in einer magischen Blase am Südpol. Zwar kann Myxin nicht selbst seine magischen Fähigkeiten in der anderen Welt entfalten, jedoch kann er mächtige Verbündete rufen: die Schwarzen Vampire. Mit deren Hilfe soll eine gigantische Schlacht geschlagen werden. Bill und Jane willigen ein, mit Myxin aufzubrechen. Sheila macht sich große Sorgen, aber es gibt keine andere Möglichkeit. Mit Hilfe einer magischen Teleportation von Myxin gelangen sie zu dritt in die Nähe des Durchgangs.
Nachdem John mit den letzten Worten des Textes endet, ist er enttäuscht. Er hat nichts erfahren, was ihm nützlich sein kann. Der Text endete an der interessantesten Stelle. Auf einmal verändern sich die Seiten des Buches und verformen sich zu einem silbernen Boomerang. John wird klar, dass er nun die Waffe hat, mit der er den Schwarzen Tod vernichten kann. Auf einmal erscheinen die Hexen wieder und wollen John angreifen. Von einer fremden Macht gesteuert lässt John den Boomerang fliegen und alle Hexen werden auf einen Schlag vernichtet.
Karins Stimme lockt Will weiter an. Sir James und die beiden Geologen wollen ihn daran hindern, sich dem Raben zu nähern. Als Will zu nahe kommt, greift der Rabe an und stößt seinen Schnabel in die Schulter des Kommissars. Dann fliegt er in die Kronen der Bäume. Als die anderen Männer zu Hilfe eilen, fliegt der Rabe einen Scheinangriff, um zu warnen. Der nächste der versucht zu fliehen, ist tot.
Bill, Jane und Myxin befinden sich in einem amerikanischen Militärstützpunkt. Myxin hat dafür gesorgt, dass die Wachen sie nicht stören werden. Hier finden sie die nötigen Waffen und Ausrüstung, um urzeitlichen Kreaturen im Reich des Schwarzen Todes entgegenzutreten. Mit einem Hubschrauber müssen sie nun durch eine Eisspalte unter die Erde fliegen, um die Welt des Schwarzen Todes zu erreichen.
Auf sich allein gestellt beginnt John den Abstieg vom Brocken. Da hört er eine Stimme. Jemand kommt auf ihn zu. John kann es nicht fassen. Es ist Karin Mallmann. Sie hat eine Aufgabe zu erfüllen. John zum Friedhof am Ende der Welt zu bringen. Zu ihrem Meister.
Bill fliegt den Hubschrauber. Myxin weist den Weg, der mehr als halsbrecherisch erscheint. Er führt Bill durch eine enge Eisspalte, die nur mit großer Vorsicht zu schaffen ist. Letztendlich gelingt es ihm, den Hubschrauber durch den engen Tunnel zu fliegen. Sie durchbrechen ein Dimensionstor und befinden sich in der Welt des Schwarzen Todes. Eine urzeitliche Welt ohne Sonne und Hoffnung. Und da geraten sie schon an die erste Gefahr. Flugsaurier greifen den Hubschrauber an. Mit dem Bordgeschütz versucht Bill die Vögel abzuwehren. Einen nach dem anderen kann er abschießen, jedoch gerät der letzte in die Rotorblätter. Der Hubschrauber schmiert ab. Myxin, der das Steuer übernommen hat, kann nur noch versuchen die Maschine so zu steuern, dass sie in einem See abstürz.
Fortsetzung folgt...
--- Das Hörspiel ---
Nach dem nicht ganz so spannenden Auftakt des Dreiteilers ist nun der zweite Teil von vorne bis hinten interessant und mit viel Spannung bespickt. Diesmal spitzt sich die Lage weiter zu. John selbst ist die ganze Folge über auf sich allein gestellt und hat es mit den Brockenhexen zu tun. Nun ja, die gaukeln ihm etwas Hilfe vor. Aber das nur, um ihn mehr oder weniger zu demütigen. Die Überraschung aber kommt dann nicht nur für John, sondern auch für die Hexen. Dieser Seher mischt sich ein und hilft John, indem er die nötigen Seiten des Buchs der grausamen Träume überlässt.
Es ist ziemlich phantastisch, was da abgeht. John liest die Seiten, von denen der Hörer ein paar Textstellen von einer Art dämonischen Erzählerstimme mithört. Dann verwandeln sich die Seiten selbst in eine Waffe. Der Boomerang. Und die Macht des Boomerangs wird gleich demonstriert, indem die angreifenden Hexen mit einem einzigen Wurf damit komplett vernichtet werden. Na, das erhöht doch die Chancen.
Am Friedhof am Ende der Welt sind inzwischen Sir James und Will Mallmann dazu gekommen. Alles, was hier wirklich interessant ist, ist schnell gesagt. Will hört in dem Wächterraben die Stimme seine toten Frau Karin. Und er versucht ihr zu folgen. Aber der Rabe ist erbarmungslos. Der Friedhof dient in dieser Folge mehr als Sammelstelle für die Gefangenen des Schwarzen Todes, die John als Köder dienen sollen.
Das Trio Bill Conolly, Jane Collins und Myxin sind da schon wesentlich interessanter. Sie versuchen von sich aus in die Welt des Schwarzen Todes zu gelangen. Was der kleine Totenschädel in der Hand von Johnny wirklich zu bedeuten hatte, ist schleierhaft. Allerdings ist das nun der Weg, der sie auf die Fährte bringt, die sie suchen.
Die Beziehung zwischen Bill und Myxin ist sehr unterhaltsam gemacht, da die beiden sich nicht ausstehen können. Immer wieder diese Sticheleien und Streitereien. Jane versucht immer wieder zu schlichten, zum Glück mit Erfolg. Aber wenn es wirklich ernst wird, halten auch Bill und Myxin zusammen. Vor allem der Flug durch die Spalte ist am Ende sehr spannend ausgeschmückt. Ein paar Scherze nebenbei müssen natürlich sein, um den Humor der Serie zu wahren. Das ist überaus gelungen, ohne lächerlich zu wirken. Am Ende kriegen wir es auch noch mit Flugsaurieren zu tun, die den Hubschrauber angreifen. Zwar wird der Angriff abgewehrt, aber ein Saurier in den Rotorblättern eines Hubschraubers bewirkt eben doch noch einen Absturz. Und so erleben wir in den letzten Momenten der Folge, wie der Hubschrauber mit einem Knall in einem See landet, in dem weitere Gefahren angekündigt werden. Also ein weiterer Cliffhanger, der uns gespannt wie ein Schnitzel nach der nächsten Folge bibbern lässt.
Interessant ist auch, dass Karin Mallmann dabei ist. Sie ist doch tot. Und jetzt begegnet sie John Sinclair. Schnell wird klar, dass sie nicht mehr die Karin ist, die sie zu Lebzeiten war. Denn nun ist der Schwarze Tod ihr Meister. Sie selbst sagt über sich, dass sie tot war. Es wird also weiter spannend bleiben, denn wir wolle natürlich mehr darüber wissen, was nun aus Karin geworden ist und wie es dazu kam.
Der Anfang der Folge ist gelungen gemacht. Es sind die letzten Momente, die wir aus Folge 24 "Die Drohung" kennen. Jedoch erlebten wir die Momente auf der Seilbahn in "Die Drohung" aus der Sicht von John. Der sich im Nebel befindet. Diesmal beginnt die Folge mit derselben Szene aus der Sicht von Will Mallmann, der sich in der hintersten Gondel befindet. Das ist gelungen.
Wir erleben endlich mal den kleinen Johnny, der jetzt bestimmt 2 bis 3 Jahre alt ist. Oder doch nicht? Denn der kleine Johnny kommt nicht zu Wort. Nur der Erzähler beschreibt an dieser Stelle die Ereignisse und eben dann die Stimmen von Bill, Jane und Sheila. Aber für Johnny noch einen sehr jung wirkenden oder sehr jungen Sprecher zu nehmen, war wohl etwas viel verlangt. Schade, aber dieses kleine Manko tut dem Hörspiel keinen Schaden.
Spannung ist diesmal wirklich groß geschrieben. John bei den Hexen, Sir James und Will mit den Geologen am Friedhof. Bill, Jane und Myxin dringen in die Welt des Schwarzen Todes ein. Das sind drei Stellen, die immer wieder miteinander abwechseln. Aber das ist bei den meisten Hörspielen so der Fall.
Nun können wir gespannt sein, wie es im dritten Teil endet. Der große Showdown steht unmittelbar bevor und bietet ein wahres Highlight in der Serie. Wir wissen schon mal, dass John zum Friedhof gelangen und dem Schwarzen Tod in einem letzten Duell entgegentreten muss. Auch müssen sich Bill, Jane und Myxin nach ihrem Absturz zum Friedhof am Ende der Welt durchschlagen. Myxin hat die schwarzen Vampire angekündigt. Also können wir uns auch schon mal auf eine dämonische Massenschlacht freuen. Und natürlich wird uns ein emotionales Ohrenkino zwischen Will Mallmann und Karin erwarten. So viel wissen wir schon mal von den Geschehnissen, die in dieser Folge passiert sind.
Spannung pur in gewohnt brillanter Qualität von Sprechern und Soundkulisse wird uns ein Spektakel geboten, der definitiv Lust auf mehr macht. Zwar läuft das Hörvergnügen nur 46 Minuten, aber das ist für John Sinclair inzwischen eine normale Spieldauer. Dafür wird diese Folge nicht langweilig und wir erleben eine Dreiviertelstunde Hochspannung am Stück.
--- Die Sprecher ---
John Sinclair: Frank Glaubrech
Bill Conolly: Detlef Bierstedt
Erzähler: Joachim Kerzel
Jane Collins: Franziska Pigulla
Myxin: Eberhard Prüter
Winston Wakefield: Manfred Lehmann
Sir James Powell: Karl-Heinz Tafel
Will Mallmann: Lutz Riedel
Hexe #1: Marie Bierstedt
Sheila Conolly: Ulrike Lau
Sven Jansson: Oliver Rohrbeck
Arthur Cornwall: Joachim Tennstedt
Hexe #2: Dorette Hugo
Hexe #3: Dascha Lehmann
Suko: Martin Max
Seher: Klaus Sonnenschein
Karin Mallmann: Joseline Gassen
Stimme: Walter Gontermann
Schädel: Jochen Malmsheimer
Der Schwarze Tod: Thomas Friebe
Ansage: Fred Bogner
Die Sprecher sind größtenteils die gleichen wie in der vorherigen Folge. Allesamt natürlich exzellente Sprechleistung. Ein paar sind nun aber noch dazu gekommen, die ich hier gerne erwähnen würde.
Manfred Lehmann spricht Winston Wakefield. Zwar nur eine Nebenrolle, aber dennoch ist es ein bekannter Sprecher. Er ist die deutsche Synchronstimme von Dolph Lundgren, Kurt Russell und James Woods. Außerdem hat er schon mehrmals in "Tatort" mitgespielt und in "Ein Fall für zwei".
Dascha Lehmann, die hier eine der Hexen spricht, ist übrigens seine Tochter.
Sheila Conolly ist auch mal wieder dabei. Gesprochen von Ulrike Lau ist sie nicht wirklich auffallend, da sie eher einen unwichtigen Teil darstellt. Aber wir kennen Sheila ja aus vorherigen Folgen. Schade aber ist, dass sie ihre ursprüngliche Sprecherin nicht beibehalten hat.
Klaus Sonnenschein als Seher ist erstens eine Überraschung für die Story an sich. Zweitens ist der Sprecher dazu gut gewählt. Denn er klingt mit einer älteren Stimme sehr erhaben und weise. Seine Stimme ist bekannt durch die Synchronisation von Sean Connery, Morgan Freeman, John Goodman, Gene Hackman, Christopher Lee, William Shatner und anderen in verschiedenen Filmen.
Joseline Gassen spricht wieder Karin Mallmann. Ein Wiederhören mit der deutschen Stimme von z. B. Linda Hamilton und Kirstie Alley. Aber ein sehr mysteriöses Wiederhören. Na gut, man darf gespannt sein, wie es um sie weitergeht.
Und wird haben diesen kleinen Totenschädel, der von Jochen Malmsheimer gesprochen wird. Der Kabarettist aus "Neues aus der Anstalt" hat ja mit seiner letzten Rolle, Grimes, ausgedient. Nun hat er wieder eine kurze Rolle bekommen. Immerhin schön, ihn zu hören.
--- Lesehörprobe ---
Bill:
Du liebe Zeit!
Jane:
Was zum Henker ist das hier?
Myxin:
Ein amerikanischer Militärstützpunkt. Ein unbequemes Relikt aus der Zeit des kalten Krieges.
Jane:
Warum hat man so ein Lager in der Nähe des Südpols eingerichtet?
Bill:
Weil man auch nach dem atomaren Overkill noch gewappnet sein wollte. Man war bereit, bis zum letzten Mann zu kämpfen. Sogar hier, am Ende der Welt.
Jane:
Das ist ja nicht zu fassen.
Myxin:
Und ihr behauptet, wir Dämonen wären wahnsinnig.
Bill:
Wie kommt es, dass so ein großer Stützpunkt nicht bewacht wird?
Myxin:
Oh, er wird bewacht. Aber die Soldaten werden uns nicht stören, dafür hab ich gesorgt.
Jane:
Warme Kleidung, Konserven. Hier kann man es mühelos aushalten.
Bill:
Seht euch nur die Waffen an. 7 mm Thomson, M16 Maschinengewehre, F1 tragbare Raketenwerfer. Das sind die neuesten Modelle.
Jane:
Ich denke, der kalte Krieg ist vorbei.
Myxin:
Du siehst ja, wie vernünftig die Menschen geworden sind.
Bill:
Zu schade, dass uns der ganze Militärkram nichts nützen wird.
Myxin:
Falsch, Conolly. Im Reich des Schwarzen Todes befinden sich nicht nur Dämonen, sondern auch Bewohner der Urzeit.
Jane:
Dinosaurier?
Myxin:
Wir sollten uns auf jeden Fall bis an die Zähne bewaffnen.
Bill:
Kannst du uns diese Biester nicht vom Leib halten?
Myxin:
Nein. Im Reich meines Erzfeindes wirkt meine Magie nur noch eingeschränkt.
Bill:
Also gar nicht.
Jane:
Bill!
Myxin:
Lass ihn nur, Jane. Er hat bald Gelegenheit, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Bill:
Bin für alles offen.
Myxin:
Also gut. Kannst du einen Hubschrauber fliegen?
Bill:
Eine meiner leichtesten Übungen.
Myxin:
Dann wird es dir ja nichts ausmachen, uns durch eine Eisspalte bis tief unter die Erde zu bringen.
Bill:
Was?
Myxin:
Kommt, hinter diesem Tor befindet sich der Hubschrauber.
Bill:
Nun wartet doch mal...
Jane:
Was ist denn, Bill? Willst du etwa kneifen?
Bill:
Nein, aber ich meine... mit einem... also...
Myxin:
(flüstert Jane zu) Ich wusste, dass ihm sein großes Maul noch vergehen wird, Jane.
Jane:
Aber treib den Spaß nicht zu weit, Myxin. Sonst glaubt er wirklich, er müsste noch durch das Eis fliegen. Was ist? Warum siehst du mich so an?
Myxin:
Ich hätte mich nie mit Menschen einlassen sollen.
Jane:
Wieso? Das mit der Eisspalte war doch nur ein Spaß, oder? Myxin? Warum antwortest du nicht? Myxin!?
--- Der Preis ---
Wer "Ein Friedhof am Ende der Welt" bei amazon.de bestellt, löhnt dafür 7,99 Euro. Gebraucht gibt es das Hörspiel aber schon bei privaten Anbietern derzeit ab 2,98 Euro zzgl. 3,00 Euro für den Versand.
Bei pop.de kostet die Folge nur 6,99 Euro. Für Käufer von Neuware ist hier die günstigste Alternative.
--- Meine Meinung ---
Der zweite Teil des Dreiteilers geht nun wirklich in die vollen, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Der ultimative Showdown kommt ja erst noch, aber inzwischen wird es wesentlich spannender und die Situationen spitzen sich zu. Mir gefallen alle drei Schauplätze sehr gut. John Sinclair selbst auf sich allein gestellt entpuppt sich als ungewöhnlich erfolgreich. Sonst kriegt er ja immer aufs Maul. Na gut, am Anfang ist er von der Gondel in die Tiefe gestürzt und befindet sich in der Gewalt der Hexen. Und da wird seine aussichtslose Lage immer mehr demonstriert. Aber toll finde ich, wie plötzlich sich das Blatt durch das unerwartete Eingreifen einer höheren Macht wendet. Etwas schade ist, dass wir dadurch schon wissen, wie der Schwarze Tod wohl vernichtet wird. Der Boomerang, den John erhält, ist ja offensichtlich das Objekt des Sieges. Nun, vielleicht auch nicht? Das bliebe abzuwarten.
Am besten gefällt mir, wie sich Bill und Jane mit Myxin zusammentun und sie als Trio losziehen, um John helfen zu wollen. Besonders die Neckereien zwischen Bill und Myxin verleihen der Folge einen Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln bringt. Das Ende mit dem Hubschrauberflug ist äußerst spannend dargestellt und der Cliffhanger mit dem Absturz ist erste Sahne.
Der Schwarze Tod hatte leider nur mal einen ganz kurzen Auftritt, in dem er Will Mallmann abgeliefert hat. Schade, denn es dreht sich ja hauptsächlich um ihn. Aber es ist ja noch nicht der Showdown, der seine Anwesenheit unentbehrlich macht.
Zwar heißt die Folge "Ein Friedhof am Ende der Welt", doch handelt es sich dabei nur um einen der drei Schauplätze. Und es ist auch noch der Schauplatz, der hier am kürzesten zur Geltung kommt. Aber darin sehe ich kein Problem.
Mir hat die Folge sehr gut gefallen und ich habe sie schon so oft gehört, dass ich nicht mehr mitzählen kann. Alles in allem ein wirklich packender zweiter Teil, der mit Action, etwas Grusel und Humor auf den Showdown hinarbeitet. Sprecher und Sound passen 1A wie man es gewohnt ist und auch erwartet. Von daher vergebe ich wieder volle 5 Sterne und spreche eine definitive Empfehlung aus. Mit der Länge der Spielzeit kann man bei der kurzweiligen Unterhaltung gut leben.
Ich wünsche euch noch einen schönen Samstag und wenn ihr mal zum Südpol reisen wollt, dann haltet euch fern von Bodenspalten im Eis.
Euer Randal
Fazit: Das Fazit hält sich vorsichtshalber fern vom Südpol.
Name des Mitglieds: RandalFlag2



29.01.12
Wie immer, ein sehr ausführlicher und informativer Bericht. Grüße