Drizzt 6: Der Hüter des Waldes (CD)
Drizzt - Die Saga vom Dunkelelf 6: Der Hüter des Waldes - Drizzt 6: Der Hüter des Waldes (CD) Audiobook / Hörbuch
Drizzt - Die Saga vom Dunkelelf 6: Der Hüter des Waldes - Drizzt 6: Der Hüter des Waldes (CD) Audiobook / Hörbuch

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Kurzbeschreibung: Genre: SciFi & Fantasy

 
 

Drizzt - Die Saga vom Dunkelelf 6: Der Hüter des Waldes

Produkt:

Drizzt 6: Der Hüter des Waldes (CD)

Datum: 08.02.12, geändert am 02.05.12 (128 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: spannend, atmosphärisch, emotional

Nachteile: keine

Hass... Verachtung... Von allen gemieden, gefürchtet und vertrieben. Einsam auf der Suche nach einem zu Hause ohne großartige Hoffnungen, diesen Ort zu finden. Wo auch immer. Wie wäre diese Vorstellung für euch? Seid ihr nicht froh, ein warmes zu Hause zu haben, eine Familie und Freunde? Geborgenheit, die ihr nicht einfach so verlieren werdet.

Und damit sind wir schon beim Thema. Heute geht es um Folge 6 der Hörspielserie "Drizzt - Die Saga vom Dunkelelf". Das von LAUSCH - Phantastische Hörspiele produzierte Hörspiel erschien 2007 auf dem Markt und trägt den Titel "Der Hüter des Waldes".


--- Neue Begriffe ---

Ein paar Begriffe gibt es auch heute, die ich euch etwas näher erklären will. Wir wollen ja nicht dumm sterben, oder?

Winterwolf
Das sind böse und riesige Kreaturen mit Intelligenz und Magie, die häufig in Rudeln anzutreffen sind. Sie lassen sich oft auf Allianzen mit gleichgesinnten Kreaturen ein. Ihre besondere Fähigkeit ist ihr Frosthauch, ein gefährlicher Kegel eisigen Atems.

Worge
Sie sehen aus wie Wölfe, sind böse und intelligent. Auch die Magie nennen sie ihr Eigen. Sie verbünden sich wie Winterwölfe oft mit gleichgesinnten Kreaturen und sind ihren normalen Artgenossen überlegen.


---Die Hauptpersonen des Hörspiels ---

Drizzt Do'Urden
Nicht lange dauert das Glück der Freundschaft mit dem alten Montolio DeBrouchee. Durch einen Angriff der Orcs wird sein treuer Freund getötet und Drizzt muss weiterziehen. Doch überall wird er abgewiesen und gefürchtet. Auch bei den leidenden Mönchen, die ihn aufnehmen, fühlt er sich nicht zu Hause. Bis er nach Zehn Städte kommt. Ob er dort eine neue Heimat findet?

Roddy McGristle
Der Kopfgeldjäger ist seit dem ersten Zusammentreffen mit Drizzt auf Rache aus. Durch den Dunkelelf hat er einen seiner Hunde und sein rechtes Ohr verloren. Blind vor Hass verbündet er sich mit Orckönig Graul. Doch auch der gewaltige Ansturm kann den Dunkelelf nicht besiegen. McGristle schwört sich Rache an Drizzt. Er würde ihm überall hin folgen, egal wohin.

Bruenor Heldenhammer
Der rotbärtige Zwerg und König des Streithammerclans lebt in Zehn Städte und zieht das Menschenmädchen Cattie-Brie als seine Tochter groß. Als eines Tages ein Dunkelelf in der Gegend lebt, ist Bruenor in höchster Alarmbereitschaft und mehr als je zuvor um seine Tochter besorgt, die unbedingt vor Einbruch des Winters vor den Stadtmauern spielen möchte.

Cattie-Brie
Das kleine Mädchen hat ihre Eltern verloren und wird vom Zwerg Bruenor Heldenhammer großgezogen. Sie ist unbekümmert und verspielt. Als sie ihren Zwergenvater überreden kann, noch einmal vor Einbruch des Winters draußen vor der Stadt spielen zu dürfen, begegnet sie dem Dunkelelfen, vor der ihr Vater sie gewarnt hat.


--- Kurze Zusammenfassung der Ereignisse ---

Nachdem der Dunkelelf Drizzt Do'Urden dem Unterreich entkommen ist, muss er sich in der Welt des Lichts zurechtfinden. Auf der Suche nach einer neuen Heimat hielt er sich zunächst im Hintergrund auf. Doch der Drang Freunde zu finden war zu stark. Er geriet in das intrigante Spiel des Barghest-Welpen Ulgulu, der in Gestalt eines Dunkelelfen die Familie Distelwolle grausam ermordete. Alles sprach gegen Drizzt. Aber die Wahrheit blieb nicht lange verborgen und so deckte ein Ermittlungsteam unter Führung von Lady Falkenhand die Wahrheit auf. Drizzt konnte die wahren Täter mit Hilfe des schwarzen Panthers zur Strecke bringen. Eine Begegnung in den Bergen, in denen Drizzt bei einem Angriff von Steingolem seinen Verfolgern das Leben rettete, sorgte für den Beweis der guten Absichten des Dunkelelfen. Nur der Kopfgeldjäger Roddy McGristle gibt die Jagd nicht auf. Blind vor Hass und gierig nach dem Kopfgeld auf den Drow sucht er weiter nach ihm.
Einen Winter verbrachte Drizzt in den eisigen Bergen, bis im Frühling der alte Montolio DeBrouchee in sein Leben trat und ihn als Freund zu sich nach Hause aufnahm. Bei ihm konnten Drizzt und der schwarze Panther eine unbeschwerte Zeit erleben. Doch dann verriet der Flinkling Tephanis Roddy McGristle, wo sich der Drow aufhält...




--- Der Hüter des Waldes ---

Warnung: Wer nicht wissen will, wie die Geschichte endet, liest nach eigenem Ermessen weiter bzw. überspringt den kompletten Abschnitt.

Roddy McGristle dringt in das Lager der Orcs ein, um mit König Graul zu reden. Mit den Informationen einer List über den Aufenthaltsort des Dunkelelfen Drizzt gelingt ihm ein Bündnis mit den Orcs, um gegen den Drow vorzugehen.

Montolio DeBrouchee wittert den baldigen Angriff der Orcs und stellt Fallen im Wald auf. Er erzählt Drizzt von seinen Vernehmungen. Nicht nur die Orcs, sondern auch Laute eines Winterwolfes und Worges sowie Riesen versetzen ihn in Alarmbereitschaft. Der Blinde macht sich aber keine Sorgen, denn er weiß wie er sich gegen diese gigantische Armee zur Wehr setzen kann. Er wird außerdem nicht unbedingt mit Drizzt allein sein.

Kellendil erhält eine Nachricht von Montolio und dem bevorstehenden Angriff. Er lässt sofort seine besten Krieger und Bogenschützen aufmarschieren, um den Kampf nicht zu verpassen.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Das feindliche Heer ist am Aufmarsch und Montolio bezieht mit Drizzt seinen Posten. Als der Kampf beginnt, schießt Montolio mit präzisen Pfeilen viele Angreifer nieder. Wer durch kommt, endet in den ausgelegten Fallen. Das wichtigste Ziel ist König Graul. Drizzt entdeckt aber auch McGristle unter den Feinden. Worges und Riesen machen ihm das Leben schwer, aber der flinke Drizzt lässt sich nicht so leicht überrumpeln. Guenwhyvwar tritt gegen den Winterwolf an.
Mit brennenden Pfeilen kann Drizzt viele weitere Gegner besiegen, während Guenwhwyvar den Kampf gegen den Winterwolf gewinnt.
Auch der Riese lässt sich provozieren und in eine Falle treiben. Die Orcs geraten in weitere Fallen und werden vernichtet. Überlebende enden in Montolios Pfeilen und in Drizzts Säbel. Dann aber bricht eine weitere Angriffswelle hervor, angeführt von Roddy McGristle. Dieser tritt gegen Drizzt an. Während des Kampfes wird Montolio von Graul angegriffen, der den alten Mann zu einer Felswand zurücktreibt. Graul triumphiert und hackt Montolio ein Arm und ein Bein ab. Mit einem letzten Hieb tötet er Montolio. Nun wird Drizzt weiter bedrängt. Aber im letzten Moment dringen Pfeile durch den Wald. Die Unterstützung trifft ein und vertreibt alle übrigen Orcs. Doch die Elfen kommen zu spät. Montolio DeBrouchee ist tot. Würdevoll wird er verbrannt.

Nach einer Weile verlässt auch Drizzt den Wald. Der Zauber seiner neuen Heimat ist verflogen. Er begibt sich erneut auf die Reise, um eine neue Heimat zu finden. Überall wird er beschimpft, bedroht und mit Steinen verjagt. Die Hoffnung aber bleibt, eines Tages in einer neuen Heimat willkommen geheißen zu werden.

Jahre später tritt Drizzt einer Gruppe Mönche bei, deren Bestimmung das Leid ist. Sie glauben, dass es auf der Welt eine endliche Menge Leid gibt. Und je mehr sie selbst leiden, umso weniger Leid bleibt für den Rest der Welt übrig. Sie sind ausgestoßen und verachtet, so wie Drizzt. Der Drow fühlt sich aber nicht zugehörig zu ihnen und beschließt irgendwann, die Mönche wieder zu verlassen. Er glaubt daran, dass das Leben etwas anderes für ihn bereit hält. Die Mönche lassen Drizzt nur ungern wieder gehen, verstehen ihn aber. Bruder Matthäus bittet ihn nur noch sie durch die Minen nach Mirabar zu begleiten. Bruder Jankins erwähnt Zehn Städte, ein Ort, der für Drizzt wie geschaffen zu sein scheint. Drizzt sagt zu die Brüder noch durch die Minen zu begleiten, sie danach aber zu verlassen.

Im Gasthaus Zur Ernte auf der Landstraße zwischen Tiefwasser und Mirabar hört Roddy McGristle ein paar Gäste über die Begegnung mit einem Dunkelelfen reden. Für McGristle eine neue Spur. Er erzählt den Leuten, was Drizzt alles verbrochen hat. Dabei erfindet er weitere Lügen. Ein Mann erzählt ihm von seiner Begegnung mit dem Dunkelelfen. Zwar war es eine harmlose und vernünftige Begegnung, aber er erzählt ziemlich gruselig und spannend. Laut Beschreibung ist sich Roddy sicher, dass es Drizzt war. Endlich erfährt er, dass er vor 2 Wochen mit den trauernden Mönchen durch die Minen wollte. Roddy McGristle gibt die Suche nicht auf.

Drizzt und die Mönche laufen in die Minen. Als sie drin sind, verschließt hinter ihnen jemand das Tor, so dass sie gefangen sind. Die Mönche ahnen bei Hephästos, einem alten roten Drachen, unendliches Leid zu erfahren. Hephästos haust in den Minen bei einem riesigen Schatz und sind sehr böse. Drizzt hat in einem Buch einiges über Drachen und über Hephästos erfahren und glaubt seine Schwächen zu kennen. Als er den ehrfurchterregenden Drachen erblickt, ist Drizzt fest entschlossen es mit dem Tier aufzunehmen.
Während sich die Mönche im Hintergrund aufhalten, spielt Drizzt dem Drachen eine Geschichte vor, in der er ihn bewundert und ihm erzählt selbst ein Drache zu sein, der von einem Magier in einen Dunkelelfen verzaubert wurde. Drizzt bittet Hephästos um Hilfe, aber der Drache ist nicht sehr umgänglich und sieht nicht ein ihm helfen zu wollen. Durch Provokationen gelingt es Drizzt, dem Drachen einige Demonstrationen seiner Macht zu zeigen, um ihn abzulenken. Als Hephästos seinen Feueratem demonstriert, gibt Drizzt den Mönchen das Zeichen zur Flucht. Der Drache ist außer sich vor Zorn und will Drizzt zerquetschen. Auf der Flucht kann sich Drizzt an seine Hörner klammern und ihn noch wütender machen, bis durch das Getobe Felsen von der Decke fallen und Drizzt zum Ausgang rennt. Eine Aufforderung an vermeintliche Kumpane, den Schatz entwenden zu können, bringt Hephästos zum Zögern, so dass die Flucht gelingt.
Drizzt verbringt seine letzte Nacht mit den Mönchen und trennt sich dann von ihnen. Die Mönche geben ihm vom Geld, was sie in der Drachenhöhle gesammelt hatten, ein Pferd und Proviant für den Weg mit.

Der Flinkling Tephanis erzählt seinem neuen Meister Roddy McGristle von den Ereignissen in der Drachenhöhle. Es war er, der die Tore verschlossen hat. Roddy befielt den Feengeist zurück in seinen Sack. Wütend nach Tephanis' Versagen schnürt er den Sack zu und schmettert den Sack zu Boden, bis der Flinkling tot ist.

Drizzt erreicht Zehn Städte und wird erst mal von den Stadtwachen abgewiesen. Drizzt versichert aber in Frieden zu kommen, auf der Suche nach einer Heimat. Als Sprecher Cassius kommt, verweist er den Drow zu einer anderen Stadt von Zehn Städte. Nun bleibt Drizzt hartnäckig, da er schon so oft abgewiesen wurde und sicher auch in einer anderen Stadt nicht willkommen sein wird. Er will doch nur in Frieden leben. So bekommt Drizzt von Cassius den Auftrag eines Beobachtungsposten auf einem Hügel außerhalb der Stadt. So kann er sich bewähren. Nicht sehr begeistert einen Dienst für eine Stadt zu übernehmen, der er nichts schuldig ist, geht er auf das Angebot ein.

Der Winter bricht herein. Die kleine Cattie-Brie bittet ihren Vater, den rotbärtigen Zwerg Bruenor Heldenhammer, noch einmal draußen vor der Stadt spielen zu dürfen. Bruenor kann ihr die Bitte nicht abschlagen, aber er warnt seine Adoptivtochter vor etwas, was draußen sein Unwesen treibt. Ein weißer Löwe oder so etwas.
Draußen spielt Cattie-Brie unbekümmert auf den Felsen, bis sie den angeblichen weißen Löwen entdeckt. Ein schwarzer Panther! Sie hat aber keine Angst vor ihm. Im nächsten Moment erfährt sie von Drizzt den Namen des Panthers. So lernt sie den Dunkelelfen kennen und kommt mit ihm in ein nettes Gespräch. Sie erzählt von sich und ihrem Adoptivvater Bruenor Heldenhammer, dem König des Streithammerclans und Drizzt von sich und seinem bisherigen Leben. Cattie-Brie und Drizzt freunden sich miteinander an und verbringen einen gemeinsamen Nachmittag. Als die Sonne unterzugehen scheint, muss Cattie-Brie nach Hause und verspricht, bald wieder zu kommen.
Als sie zu Hause ankommt, warnt Bruenor sie vor einem Dunkelelfen, der neuerdings auf Calvins Steinhügel sein Unwesen treibt. Er erwartet von ihr das Versprechen, keinen Fuß mehr dort hin zu setzen. Cattie-Brie verspricht es weniger begeistert.
Ein Mann aus Sundabar kommt als Besucher. Roddy McGristle ist da, der auf der Suche nach einem Dunkelelf ist. Er will von Bruenor wissen, ob und wo der Drow ist und zeigt ihm seine Narben und erzählt schlimme Geschichten über ihn. Bruenor aber reagiert gelangweilt von ihm. Außerdem stinkt der Mann und seine Gegenwart ist unerträglich. Nach der Geschichte über den Mord an Bartolomäus Distelwolle und seiner Familie bekommt Cattie-Brie Angst. Nun reicht es Bruenor. Er wirft den stinkenden McGristle aus seinem Haus mit den Worten, dass der Drow ihnen nicht mehr Ärger machen wird als er es bisher tat.

Cattie-Brie besucht Drizzt. Sie weint und ist verwirrt, denn Drizzt hat ihr nichts von Maldobar erzählt. So erzählt Drizzt ihr die ganze und wahre Geschichte über die Geschehnisse in Maldobar und was es mit Roddy McGristle auf sich hat. Cattie-Brie sagt etwas, was Drizzt noch nie zuvor gehört hat. "Ich habe Angst um dich."
Auf dem Heimweg wird Cattie-Brie von Roddy McGristle aufgehalten und bedroht. Er weiß, dass sie bei dem Drow war und will sie zwingen, ihn zu ihm zu bringen. Das Mädchen zerkratzt sein Gesicht und versucht zu flüchten. Endlich trifft Drizzt ein, um ihr zu helfen. Jetzt ist es soweit abzurechnen. Aber Drizzt will nicht kämpfen. Durch Roddys blinde Wut ist ein Kampf unvermeidbar. Er stürzt mit seiner Axt auf den Drow und schlägt seine Waffen zu Boden. Guenwhwyvar hilft Drizzt und kann das Schlimmste verhindern. Aber Roddy schwört Drizzt weiter zu verfolgen, immer und überall. Wie vom Wahnsinn und Hass zerfressen gibt er niemals auf. Drizzt bleibt nichts anderes übrig, als ihn niederzuschlagen.
Als Roddy die Augen öffnet, steht Bruenor über ihm. Wütend auf den Kopfgeldjäger, weil er sein Mädchen angefasst hat, will er ihn aus der Stadt haben. Nun erfährt er von Roddy, dass Cattie-Brie bei dem Drow war und ist auch auf seine Tochter wütend. Cattie-Brie sagt ihrem Vater, das Drizzt ist und dieser Mann hier ein Mörder ist. Und jeder laut ihrem Vater doch eine Chance verdient hat. Bruenor sieht seinen Irrtum ein und verjagt Roddy aus seinem Tal, der verspricht den Dunkelelf zu holen. Mit Schlägen vertreibt der Zwerg den Kopfgeldjäger.

Drizzt steht auf dem Gipfel des südlichen Abhanges und sieht zu, wie Roddy McGristle die Gegend verlässt. Ihm wird klar für immer ein Außenseiter zu bleiben.
Bruenor erscheint und sagt Drizzt, dass dieser Gipfel Bruenors Anhöhe heißt. Drizzt verspricht dem Zwerg weiterzuziehen, da ihm klar geworden ist auch hier nicht erwünscht zu sein. Bruenor erzählt Drizzt, dass man einfach nur versucht zu tun, was man für richtig hält. Und als ein Dunkelelf in seinem Tal herumschleicht und seine Tochter zu ihm geht, glaubt er zu wissen was er weiß. Einen Haufen Steine einen Namen zu geben... man könnte den Gipfel auch Drizzts Anhöhe nennen. Grummelnd verlässt Bruenor Drizzt mit den Worten, er solle gut auf sein Mädchen aufpassen.

Ja, Drizzt hat viele rastlose Jahre voll Einsamkeit und Leid erfahren. Er legt seine Hand auf Guenwhwyvars Schulter und ihm ist klar, dass seine Leidensgeschichte ein Ende hat. Drizzt Do'Urden hat eine Heimat gefunden.


--- Das Ende ---

An dieser Stelle möchte ich in eine Extralesehörprobe das Ende erzählen. Also bitte nur lesen, wenn ihr es auch wissen wollt. Weil ich finde es so emotional und rührend, wie die Geschichte endet.

Drizzt als Erzähler:
Ich stand auf dem Gipfel des südlichen Abhanges und beobachtete, wie der Wagen des Kopfgeldjägers durch das Tal rollte. Mein Blick fiel auf die zusammengepackten Habseligkeiten und ich fragte mich, wo ich als nächstes hingehen sollte. Durch McGristles Auftauchen war mir klar geworden, dass ich ein Außenseiter war und es auch immer bleiben würde.

Bruenor:
Dieser Platz heißt Bruenors Anhöhe.

Drizzt:
Habt keine Sorge. Ich werde gehen und nicht zurückkehren.

Bruenor:
Ach, nur ein Haufen Steine. Ich habe ihn nach mir benannt, aber... was ist es denn? Nur ein Haufen Steine.

Drizzt:
Was wollt ihr damit sagen?

Bruenor:
Nichts ist so wie es scheint, Dunkelelf, nichts. Man versucht das zu tun, was man richtig hält. Und dann findet man heraus, dass man nicht wieß, was man zu wissen glaubte.

Drizzt:
Ich verstehe nicht.

Bruenor:
Ich habe Menschen nie vertraut. Man weiß nie, woran man bei ihnen ist. Aber über die anderen Rassen war ich mir immer sicher. Ein Elf ist ein Elf. Bei Gnomen ist es ebenso und Orcs sind gerade heraus dumm und hässlich. Und dann höre ich, dass ein Dunkelelf in meinem Tal herumschleicht und meine Tochter geht zu ihm hin. Sie lügt mir ins Gesicht.

Drizzt:
Es war nicht ihre Schuld.

Bruenor:
Das hat sie bisher noch nie getan.

Drizzt:
Sie hat versucht, mich zu schützen.

Bruenor:
Ich dachte, ich wüsste, was ich weiß. Bruenors Anhöhe? Was bedeutet das, Drow? Wenn man einem Haufen Steine einen Namen gibt. Man könnte es auch Drizzts Anhöhe nennen. Dann wäre mein Anspruch darauf nicht mehr wert als der euere.

Drizzt:
Ich... Was meint ihr damit?

Bruenor:
Nennt es von mir aus wie ihr wollt. Und behaltet mein Mädchen im Auge! Oh, sie ist ja so dickköpfig. Sie würde einen stinkenden Yeti in diesen wurmdurchsiebten Bergen verstecken...

Drizzt als Erzähler:
Langsam legte ich meine Hand auf Guenwhyvwars Rücken. Vor uns breitete sich das Eiswindtal aus mit den fernen Bergen, die in orangefarbenen Schein der untergehenden Sonne erstrahlten. Ich war dem Fluch meines bösen Blutes entkommen, hatte unzählige Gefahren durchlebt, Freinde getötet, Freunde gefunden. Und jetzt... nach all diesen rastlosen Jahren voller Einsamkeit und Leid fand ich etwas, das ich nicht mehr zu finden geglaubt hatte. Eine Heimat. Ein zu Hause. Und vielleicht ein Ende meiner Leidensgeschichte. Ein Ende der Geschichte. Ein... Ende...


--- Das Hörspiel ---

Was für ein Hörspiel. Eine emotionale Achterbahnfahrt auf der Hoffnung ein Happy End zu erleben. Wobei... begonnen hat doch alles ganz gut für Drizzt. Immerhin hat ein eine Heimat und in Montolio DeBrouchee einen guten Freund. Er ist glücklich. Aber halt nur für kurze Zeit. Roddy McGristle ist irgendwie der Hauptfeind. Durch ihn kommt der Angriff der Orcs zustande. Und ja, es ist ein gigantisches Gemetzel, das mit vielen Fallen und Kampfaktionen deutlich beschrieben wird. Es ist wirklich sehr spannend erzählt und diese Szene könnte noch länger dauern, so Spaß macht sie. Und da man nie genau wissen kann wie es endet, fiebert man tatsächlich an den Fingernägel kauend mit. Der Verlauf der Schlacht erinnert an Star Wars "Die Rückkehr der Jedi Ritter" bei den Ewoks auf Endor. So beginnt das Hörspiel schon mal mit einer sagenhaften Schlacht, die besser nicht sein könnte. Und das zu zweit bzw. zu dritt (Guenwhywvar ist ja auch dabei) gegen eine gigantische Armee. Leider verläuft der Kampf trotz der Erfolge tötlich für Montolio. Die Verstärkung trifft ein, aber für den kauzigen alten Mann zu spät. Also wieder alle Hoffnungen verloren. Keine Heimat mehr, der einzige Freund verloren.

Der Weg auf der Suche nach einer neuen Heimat wird nur kurz dargestellt. Lediglich die Zeit bei den leidenden Mönchen wird etwas länger ausgeführt. Hier geht es um den Weg durch die Minen, wie sie von Tephanis in eine Falle gelockt werden und Drizzt mit dem roten Drachen Hephöstos "auskommen" muss. Eine recht interessante Stelle, die aber nicht wichtig ist. Lediglich eine Station auf der Reise, die ein weiteres Abenteuer darstellt, aber für den weiteren Verlauf völlig belanglos ist. Trotzdem macht es Spaß zu hören, wie Drizzt versucht den Drachen auszutricksen.
Von den Mönchen bekommt Drizzt den Hinweis nach Zehn Städte zu gehen. Na gut, Drizzt war ja inzwischen an mehreren Orten. Ob das nun die Endstation sein wird ist unklar bis dahin.
Die leidenden Mönche sind eine witzige Idee, aber selbst würde ich nicht so ein Mönch sein wollen. Ihr Lebensinhalt besteht daraus, selbst zu leiden, in welcher Form auch immer. Weil sie ja so sozial eingestellt sind und anderen Menschen das Leid abnehmen wollen. Laut ihrem Glauben gibt es eine gewisse Menge an Leid, was sie zu tilgen gedenken. Tja, wenn die wüssten... Komischer Orden. Da würde ich an Drizzts Stelle auch nicht ewig bleiben wollen. Mir fehlt... sagen wir mal so: einfach die Berufung dafür.

Und Roddy McGristle ist weiter auf der Suche nach Drizzt. Blind vor Hass schreckt er vor nichts mehr zurück. Sogar Tephanis bringt er um, nachdem dieser mit der Falle in den Minen versagt hat. So ist das Thema Tephanis also auch erledigt. Nicht schade um ihn.

Als Drizzt dann aber in Zehn Städte ankommt, wird er erst mal wie üblich abgewiesen. Er kann aber dennoch verhandeln und sich so einen Beobachtungsposten außerhalb der Stadt sichern. Nun, nicht gerade das, was er sich vorstellt. Aber besser eine Bewährungsprobe zu bekommen, als komplett abgewiesen zu werden.
Und hier lernt man sie kennen. Cattie-Brie und Bruenor Heldenhammer. Auf Anhieb kann man die beiden ins Herz schließen. Das kleine Mädchen Cattie-Brie und ihr Adoptivvater, der mürrische rotbärtige Zwerg Bruenor Heldenhammer. Zwei Charaktere, die einfach in so eine Fantasy-Geschichte gehören. Obwohl sich Bruenor Sorgen um seine kleine Tochter macht, kann er ihr doch keine Bitte abschlagen. Und so darf Cattie-Brie vor der Stadt vor Einbruch des Winters noch einmal spielen. Und natürlich begegnet sie Drizzt. Normal müsste ein kleines Mädchen vor so eine Schreckensgestalt wie einem Dunkelelfen schreiend zu Papi laufen. Aber Cattie-Brie freundet sich stattdessen mit Drizzt an. Für ihn natürlich etwas ganz Tolles, denn dieses Mädchen ist eine Freundschaft. Und einmal sagt sie, dass sie sich Angst um ihn hat. Wegen Roddy. Das ist ein Gefühl, dass Drizzt bisher nicht kannte. Ein schönes Gefühl.
Tja, wie es aber so läuft, ist das kleine Mädchen in der Gewalt des bösen Kopfgeldjägers und der heldenhafte Drizzt Do'Urden rettet sie, um sich selbst dem Showdown zu stellen. Wobei Showdown etwas übertrieben ist. Er selbst will ja nicht kämpfen, ihm bleibt aber nichts anderes übrig als den bösen Buben niederzuschlagen. Die ganze Sache macht Papazwerg Bruenor natürlich schrecklich sauer. Wie kann der stinkende Mann sich an seinem Mädchen vergreifen? So hat der olle McGristle nichts mehr zu lachen. Er wird einfach durch einen Aggrozwerg komplett verjagt. Und so ist auch er raus aus der Geschichte. Na gut, die Geschichte ist an dieser Stelle fast vorbei.

Für Drizzt bedeuten diese Gegebenheiten wieder weiterziehen zu müssen. Aber der mürrische Zwerg sieht wohl ein, dass der Dunkelelf nicht böse ist und in der allerletzten Szene stellt sich heraus, dass Drizzt bleiben kann und eine Heimat gefunden hat. Also ein Happy End.
All das ist sehr emotional aufgebaut und mit atmosphärischer Musik untermalt, so dass man als Hörer tatsächlich mitfühlen kann und ebenso wie Drizzt in Zehn Städte so etwas wie Heimatgefühle entwickelt.

Das Eiswindtal. Tja, dieser Ort ist die Tundra, in der sich Zehn Städte befinden. Die neue Heimat von Drizzt Do'Urden, der tatsächlich auch Freunde gefunden hat. Das kleine Mädchen Cattie-Brie mit Sicherheit und irgendwie auch den Zwergen Bruenor Heldenhammer.

Vor allem gehen die letzten Worte von Drizzt als Erzähler ans Herz. Über 6 Folgen lang fiebert man mit und am Ende findet er seine Heimat. Das ist rührend, man könnte vor Glück heulen. Und die Musik dazu, einfach total stimmig. Auch die Abspannmusik ist verändert und mehr in die Länge gezogen. Sie macht deutlich, dass die Geschichte hier ein Ende nimmt. Drizzt hat seine Heimat und kann nun endlich glücklich sein.

Was ich etwas unpassend finde, ist der Titel. Vielleicht hab ich noch nicht ganz durchgeblickt. Das Hörspiel trägt den Titel "Der Hüter des Waldes". Nun, ist damit Montolio DeBrouchee gemeint? Oder auch Drizzt? Einmal erfährt man, dass er die Gesinnung des Waldläufers angenommen hat. Die er offensichtlich von Montolio gelernt hat. Aber warum ist der Titel so? Ist damit Drizzt gemeint?

"Der Hüter des Waldes" hat eine beachtliche Spieldauer von 68 Minuten, in der absolut keine Langeweile aufkommt. Empfohlen ist das Hörspiel ab 14 Jahren.


--- Tatsächlich ein Ende? ---

Ja und nein. Also ja, weil diese Geschichte über Drizzt Do'Urden ein Ende hat. Wir erinnern uns an die Anfänge in Menzoberranzan? Seine Flucht, die gemeinsame Reise mit Belwar Dissengulp und dem Showdown mit seinem untoten Vater Zaknafein Do'Urden. Der Aufstieg in die Welt des Lichts und alles... und jetzt hat er tatsächlich eine Heimat. Ja, die Geschichte hat ein Ende. Diese Geschichte hat ein Ende. Aber ist das damit auch das Ende der Hörspielserie? Nun, R. A. Salvatore hat noch viele weitere Romane über Drizzt geschrieben. Und auch die Hörspielserie ist hier nicht am Ende. Es geht weiter, aber in etwas anderer Form. Weil Drizzt ja nun eine Heimat und sogar Freunde hat (die wir nicht alle bisher kennengelernt haben) werden die weiteren Hörspiele aus Abenteuern bestehen, die er zusammen mit seinen neuen Freunden erlebt. Und für alle, die es unbedingt wissen wollen: Ja, Bruenor Heldenhammer und Cattie-Brie bleiben uns ab sofort als Hauptpersonen erhalten. Lassen wir doch einfach bis zur nächsten Folge einige Jahre ins Land ziehen, damit auch Cattie-Brie zu einer hübschen jungen Dame heranwachsen kann. Ist ja in dieser Serie sowieso üblich, dass mal eben ein paar Jahre vergehen. Wie alt ist Drizzt denn nun? Wir haben in der ersten Folge seine Geburt erlebt. Oh Mann, ich glaube 6 Folgen spielen in einem Zeitraum von etwa 40 Jahren oder mehr. Man erfährt es leider nicht genau.


--- Das Booklet ---

Auch hier besteht das Cover wieder aus einem Booklet, das aus 3 Doppelseiten aufgebaut ist.
Die erste Doppelseite zeigt auf der rechten Seite ein Bild mit einem in schwarz gekleideten Mann, der einen in rot gekleideten Mann ein Schwert auf die Schulter hält. Sieht nicht nach einem Angriff aus. Der rot Bekleidete mit Glatze kauert am Boden und könnte ein Bettler oder ein Mönch sein. Der Mann in Schwarz ist ein Mensch. Auf der linken Seite, auf der noch der Mann in rot zu sehen ist, stehen auch die Sprecher und Produktionsnotizen aufgelistet.
Die zweite Doppelseite zeigt wieder eine Karte. Aber nicht vom Unterreicht, sondern von der Oberwelt. Die vergessenen Reiche FAERÛN. Ganz oben link ist das Eiswindtal markiert, aber besonders viel ist mit dieser Karte nicht anzufangen. Nur der Name Tiefwasser, der auch mal im Hörspiel erwähnt wird, ist eingetragen. Das ist eine in Dungeons & Dragons bekannte Stadt. Die Karte ist auf der rechten Seite und teilweise auf der linken. Der Rest der linken Seite zeigt ein Bild von einem Dunkelelfen, der ein kaum erkennbares Echsenwesen oder sonst was mit einem Schwert bedroht.
Und auf der dritten Doppelseite sehen wir links ein Bild von Drizzt und Guenwhwyvar in den Bergen. Rechts sind Begriffserklärungen.
Die Vorderseite brauche ich nicht beschreiben, das ist ja das Produktbild. Auf der Rückseite wird Werbung für weitere Hörspiele aus dem Hause LAUSCH gemacht. Auch die Angabe der Homepage www.merlausch.de ist angegeben und die Adresse des Labels:

LAUSCH- Phantastische Hörspiele
Neuer Kampf 25
20359 Hamburg


--- Die Sprecher ---

Drizzt Do'Urden: Tobias Meister
Tephanis: Robert Missler
Bruder Jankins: Peter Woy
Cattie-Brie: Joyce Sanha
König Graul: Helmut Gentsch
Roddy McGristle: Wolf Frass
Montolio DeBrouchee: Günther Kütemeyer
Bruder Matthäus: Helmut Gentsch
Bruenor: Uwe Hügle
Hephästos: Klaus Dittmann
Kellendil: Stefan Brentle
In weiteren Rollen: Konrad Halver, Robert Missler, Andreas Wilken, Martin Schleiß, Günter Merlau, Udo Baumhögger, Frederik Bolte, Jens Pfeifer, Janet Sunjic, Patricia Nigiani


Hier hat Tobias Meister als Drizzt Do'Urden eine weitere Bestleistung gezeigt. Ein Hochgenuss ihn in der Hauptrolle zu haben. Wirklich ein Topsprecher, der es absolut drauf hat in jeder Situation zu überzeugen.
Wolf Frass als Roddy McGristle ist mit seiner dunkelkratzigen Stimme ebenfalls der geborene Bösewicht voll Hass. Eine exzellente Sprecherwahl, was sehr für ihn spricht.
Besonders gefällt mir auch Uwe Hügle als Bruenor. Das ist genau die typische Stimme eines mürrischen Zwerges, wie man sie sich vorstellt. Ständig am Murren und Schimpfen, aber das Herz am rechten Fleck. Und die Sprüche sind auch nicht ganz ohne. Das ist eine absolut klasse Besetzung.
Und Joyce Sanha als Cattie-Brie ist ebenfalls total passend als kleines Mädchen, die einem das Herz zum Schmelzen bringen kann. Und ich bin sicher, es handelt sich da um eine echte Kinderstimme. Muss so sein, denn eines verrate ich mal. In den weiteren Folgen haben wir für Cattie-Brie eine andere Sprecherin, da sie ja dann schon groß ist. Was irgendwie auch schade ist.
Alle anderen Sprecher sind auch hervorragend eingesetzt und machen insgesamt das Hörspiel zu einem Vergnügen der Extraklasse.


--- Hörprobe ---

Die offizielle Hörprobe von LAUSCH gibt euch die Vorbereitungen der Schlacht gegen die Orcs zu hören. Es ist aber nur eine kurze Probe von 1,5 Minuten. Dennoch recht unterhaltsam. Hier der Link dazu (und bitte nicht vergessen ihn wieder zu flicken):

http://www.merlausch.de/drizzt-06-der-huter-des-w aldes/

Einfach auf der Seite den Abspielbutton der Hörprobe anklicken. Kennt sich ja jeder aus mit sowas.


--- Lesehörprobe ---

Cattie-Brie:
(singt und pfeift fröhlich)

Roddy:
Haha, hab ich dich, Kleine!

Cattie-Brie:
Lass mich los! Lass mich los!

Roddy:
Hähä, wusste ich's doch, dass du den Dunkelelf kennst. Ich hab's an deinen Augen gesehen.

Cattie-Brie:
Ihr wisst überhaupt nichts! Ihr verbreitet nur Lügen!

Roddy:
Dann hat dir der Dunkelelf also seine Version von der Geschichte erzählt.

Cattie-Brie:
Gar nichts hat er! Ich weiß gar nicht, von wem ihr sprecht!

Roddy:
Ha ha ha ha, du bist bei dem Drow gewesen. Und du wirst mich jetzt zu ihm bringen!

Cattie-Brie:
Nein, das wird' ich nicht! (kratzt sein Gesicht)

Roddy:
Aah! Au! Ah, diese kleine Wildkatze hat mir das Gesicht zerkratzt. Warte nur, ich... ich wird' dich lehren, was es heißt...

Cattie-Brie:
Drizzt!

Roddy:
Dann bist du also doch noch aufgetaucht, um dich deinem Schicksal zu stellen.

Drizzt:
Lauf, Cattie-Brie! Das hier ist nicht für deine Augen!

Roddy:
Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie lang ich auf diesen Tag gewartet habe, Dunkelunke. Los, Batz, fass! (sein Hund klefft)

Drizzt:
Genug! Ihr habt mich lange genug verfolgt. Ich bewundere eure Ausdauer, aber euren Zorn trifft den Falschen. Ich habe die Distelwolles nicht getötet.

Roddy:
Ach, zur Hölle mit den Distelwolles. Du hast meinen Hund getötet und mir mein Ohr genommen!

Drizzt:
Ich will nicht kämpfen. Nehmt euren Hund und verschwindet. Und dann sollen sich unsere Wege besser nie wieder kreuzen.

Roddy:
Ha ha ha ha ha ha! Ha ha ich... ich werde dich bis ans Ende der Welt jagen, Drow. Kein Loch wäre tief genug um mich davon abzuhalten. Ich wird' dich jetzt erledigen. Und falls du wegrennen solltest krieg' ich dich eben später! (greift an)

Drizzt als Erzähler:
Mit seiner gewaltigen Axt hieb der Kopfgeldjäger in blindem Zorn auf mich ein.

Roddy:
Oooch, ich werde dich zerquetschen, Dunkelelf! Koste es, was es wolle!

Drizzt:
Geht zurück nach Maldobar und nehmt euren Hund mit!


--- Der Preis ---

Auf amazon.de gibt es derzeit nur ein gebrauchtes Exemplar für 12,99 Euro zzgl. 3,00 Euro Versandkosten. Von einem privaten Anbieter. Ansonsten wohl ausverkauft.
Bei pop.de kann "Der Hüter des Waldes" aber bestellt werden. Das Hörspiel kostet hier nur 6,95 Euro.


--- Meine Meinung ---

Als ich damals Drizzt ausprobiert habe, hab ich mir nur die ersten beiden Folgen gekauft. Sofort war ich gefesselt und habe bis Folge 6 bestellt. Mehr war damals noch nicht erschienen. Von Anfang bis Ende totale Begeisterung und diese letzte Folge gab mir ein etwas wehmütiges Gefühl. Ein Abschied von Drizzt, aber diese Folge hat noch einmal alles geboten, was mir an der Serie gefällt. Action, harte Kämpfe, ein emotionales Verfolgen von Drizzts Reise und gegen Ende etwas Humor und ein Ende, das mir tatsächlich Tränen in die Augen gebracht hat. Und das nicht nur beim ersten Mal. Diese Geschichte ist so mitreißend und spannend erzählt. Wobei die letzte Folge verhältnismäßig weniger Grausamkeiten zu bieten hatte. Es ging vielmehr um die Endstation seiner Leidensgeschichte. Ich möchte mal behaupten, ein gefühlvolles Ende, das mit der passenden Musik den Hörer in eine sentimentale Stimmung versetzt. Bei mir ist die volle Wirkung zur Geltung gekommen und darum liebe ich diese Serie auch total. Vor allem diese Folge hat bei mir Eindruck hinterlassen. Selten konnte ich in einer Hörspielserie so sehr mitfühlen und bangen. Die musikalisch erschaffene Atmosphäre trägt einen großen Teil dazu bei. Und darum kann ich auch nur positiv über "Der Hüter des Waldes berichten. Für mich ist vor allem diese Folge eines meiner größten Hörspielschätze und daher auch eine besondere Freude, darüber zu berichten.

Auf jeden Fall vergebe ich volle 5 Sterne und spreche eine absolute Kaufempfehlung aus.

Ist es nicht schön, eine Heimat und Freunde zu haben?

Euer Randal

Fazit: Das Fazit ist noch immer gerührt.

Name des Mitglieds: RandalFlag2