Akte Mystery - Ambrose Bierce (CD)
Ich hab Angst! - Akte Mystery - Ambrose Bierce (CD) Audiobook / Hörbuch
Ich hab Angst! - Akte Mystery - Ambrose Bierce (CD) Audiobook / Hörbuch

Erhältlich in: 2 Shops

Kurzbeschreibung: Genre: Krimi / Thriller / Jahr: 2008

 
 

Ich hab Angst!

Produkt:

Akte Mystery - Ambrose Bierce (CD)

Datum: 10.11.11

Bewertung:

Vorteile: Die 4. Geschichte ist OK, Lesestimme der 2.Geschichte

Nachteile: Nicht gruselig, nicht unheimlig, nicht mystisch - langweilig!

°°° Der Hörverlag Akte Mystery °°°

Neulich habe ich mir ein merkwürdiges Hörbuch gekauft. Nicht gekauft sondern bei Ebay für 1 Euro ersteigert, um es mal genau beim Namen zu nennen. Der Titel und die Beschreibung des Hörbuches klangen sehr interessant, sie klangen sogar sehr überzeugend auf mich. Die Laufzeit des Hörbuches ist 70 Minuten, in welchen es um 4 verschiedene Geschichten geht.

Die mich überzeugende Beschreibung des Hörbuches klang so:

Mysteriöse Geschichten zwischen Realität und Übernatürlichem werden zu einem düsteren Reigen verwoben: Grabräuber auf dem Friedhof, Dämonen auf dem Dachboden oder dunkle Gestalten anderer Art offenbaren das Grauen, das hinter der Fassade des Alltäglichen lauert. Doch was ist dran an diesen Geschichten? Entscheiden Sie selbst. Aber passen Sie auf, dass Ihre Träume nicht zu Albträumen werden!

Die Geschichten:

-Das Ovale Portrait von Edgar Allan Poe - gelesen von Uwe Koschel
-Der mittlere Zeh vom rechten Fuß von Ambrose Bierce - gelesen von Oliver Rohrbeck
-Eine Schreckensnacht von Anton Tschechnow - gelesen von Uwe Koschel
-Mrs. Lannisfree von August Derleth - gelesen von Moritz Stoepel


Ich höre zu!

Um das zu können schmiss ich den Inhalt des Hörbuches auf meinen Schlepptop und sendete diesen dann an meinen MP3 Player. Gespannt hörte ich dann also zu, als ich auf meinem Arbeitsplatz sass. Die Tonqualität empfand ich als sehr gut. Ich hörte alles und verstand die Sprecher bestens (mein MP3 Player ist etwas leise). Als ich die erste Geschichte hörte, meinte ich na ja...vielleicht ist die 2. Geschichte besser. Nach der 2. Geschichte wurde es allerdings nicht besser. Die 3. Geschichte begann recht gut, flaute dann allerdings wieder ab. Die 4. Geschichte war ein kleines bisschen so wie das gesamte Hörbuch eigentlich sein sollte, aber auch nur sehr dezent.


Mal kurz auseinander genommen..

Die erste Geschichte liest Uwe Koschel. Seine Stimme mag ich nicht da sie irgendwie alt und verschrumpelt klingt. Er liest über eine Geschichte in der es sich um ein Portrait einer jungen Dame handelt. Es sieht täuschend echt aus und besitzt eine wahnsinnige Geschichte. Sie sollte zumindest wahnsinnig und mystisch rüber kommen, doch das tut sie nicht.

Die zweite Geschichte wird von Oliver Rohrbeck gelesen. Seine Stimme ist jung und sehr sympathisch. Ihm hörte ich gerne zu. Er betonte die Sätze sehr gut und formte seine Stimme während des lesen´s zu einer unheimlichen Stimme. Er liest über einen Mörder, der in einem Geisterhaus ermordet wurde.

Die dritte Geschichte wird wieder von Uwe Koschel gelesen. Auch diese Geschichte hört sich natürlich durch seine Stimme nicht so schön jung und lebendig wie die 2. an. Er liest über einen Mann der nächtlich einen Sarg sieht. Nur in der Nacht, denn am Tage ist nichts zu sehen. Wie es dazu kommt erfährt man während der Geschichte. Auch warum er überhaupt Särge sieht und wie sie wieder verschwinden.

Die 4. Geschichte gefiel mir am besten. Erstmal durch den Leser Moritz Stoepel, es hört sich manchmal sogar an als ob 2 Leser lesen. Es ist aber nur einer und man hört dass er sehr gut mit seiner Stimme umgehen kann. Er legt Spannung hinein, andere Töne, Rätselraten, Fragen - ich finde es sehr gut wie er die Geschichte rüber bringt. Natürlich ändert das nichts wenn der Text im allgemeinen nicht so spannend ist. Die 4. Geschichte ist ganz OK, da hört man sogar einen Geist (eine andere Stimme) rufen. Das war meiner Meinung nach allerdings auch schon das gruseligste an der ganzen Geschichte.


Meine unüberzeugte Meinung

Ich war sehr enttäuscht als das Hörbuch zu Ende war. Ich hoffte immer das noch was spannendes und gruseliges kommt, aber es kam einfach nichts. Die Geschichten sind alle irgendwie langweilig, nicht mitreißend und schon gar nicht unheimlich. Der 4. Leser - Moritz Stoepel brachte seine Geschichte am besten rüber, die gefiel mir auch am besten aber den Rest kann man vergessen! Die Geschichten enden teilweise einfach mit einem letzten Satz der gesagt wird - welcher wohl ein mystisch-unheimliches Ende bedeuten sollte, dem war aber nicht so. Mir kam es einfach nur so vor als ob die Geschichten abrupt aufhörten. Mystisch und unheimlich war da gar nichts.

Die Geschichten sind weder unheimlich noch mystisch und darum gebe ich 2 Sterne für dieses Hörbuch. Die 4. Geschichte an sich war sehr gut, der Rest war nett aber nicht wirklich unterhaltsam auf die unheimliche Art. Die Beschreibung des Hörbuches vom Hörverlag ist vollkommen überzogen und passt nicht!

Viele Grüße

Fazit: negativ

Name des Mitglieds: sonnenblume125