Sepang Kuala Lumpur
Schwierige Verhältnisse in Malaysia - Sepang Kuala Lumpur Archiv Sport

Neuester Testbericht: ... relativ neu ist, fanden bisher auch erst 3 Rennen auf dem Kurs statt und Ferrari ist auf diesem Kurs bisher unbesiegt. Die Sieger waren... mehr

Schwierige Verhältnisse in Malaysia
Sepang Kuala Lumpur

wewels1

Name des Mitglieds: wewels1

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Sepang Kuala Lumpur

Datum: 22.05.03, geändert am 22.05.03 (122 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: gute Rennstrecke mit vielen Überhölmanövern

Nachteile: grosse Hitze

Der 2. Lauf zur Formel 1-Weltmeisterschaft 2002 fand in Sepang/Malaysia statt und gerade dieses Rennen verlangt sowohl von Fahrer als auch Material vieles ab. Gerade die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit sorgen dafür, daß es hier immer viele Ausfälle gibt.


Der Kurs
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Der Kurs in Sepang hat eine Länge von 5542 m und auf den ersten Blick fallen natürlich zwei sehr lange Geraden mit jeweils 800 m Länge auf, wo die Fahrer mit Höchstgeschwindigkeiten von 300 km/h durch den Kurs rasen. Insgesamt müssen 56 Runden absolviert werden, was einer Gesamtlänge von 310,352 km entspricht.
Gerade die recht engen Kurven sind charakteristisch für den Kurs von Sepang und vieles kommt auf den Start an, wer letztendlich diesen WM-Lauf gewinnt.
Die verschiedenen Teams lassen sich für das Malaysia-Rennen immer wieder etwas neue einfallen, denn bei Temperaturen bei etwa 35 Grad ist es sehr wichtig, daß die Fahrer genügend Flüssigkeit aufnehmen. Etwa 1 Liter Flüssigkeit nehmen die Fahrer mit und sie werden über eine Art von Scheibenwischanlage in das Cockpit gespritzt.
Der Kurs in Sepang bietet im Gegensatz zu anderen Formel1-Kursen viele Möglichkeiten des Überholens an und selbst, wenn ein Fahrer nicht so gut vom Start wegkommt, läßt sich das Rennen trotzdem gewinnen.
Das Layout für den Kurs von Sepang wurde übrigens von einem deutschen Architekten entwickelt.


Die bisherigen Sieger
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Da der Kurs in Sepang noch relativ neu ist, fanden bisher auch erst 3 Rennen auf dem Kurs statt und Ferrari ist auf diesem Kurs bisher unbesiegt. Die Sieger waren bisher zweimal Michael Schumacher und einmal Eddie Irvine. Auf dem Kurs kann der Ferrari wahrscheinlich alle seine Vorteile an besten ausspielen, auch wenn die Konkurrenz natrürlich auch nicht schläft.


Das Qualifying
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Gerade beim Qualifying für das Rennen scheint Michael Schumacher fast unbesiegbar zu sein, denn bei
allen bisherigen Rennen in Sepang holte er in Sepang die Pool Position. Ihn zu schlagen dürfte recht schwer sein und für die anderen Teams ist es schon ganz ernüchternd, wenn man Michael schumacher einfach nicht schlagen kann.
Auch in diesem Jahr hat Michael Schumacher alles wieder in Grund und Boden gefahren und am Ende hatte er natürlcih wieder die Pool Position. Neben ihm stand Juan Pablo Montoya, dem meiner Meinung nach zukünftigen Weltmeister. Er hat nur Pech, daß Michael Schumacher einfach nicht zu schlagen ist.


Die Rennstrategie
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Immer wieder stellt sich die Frage "Wieviel Boxenstopps werden die einzelnen Teams einplanen?" Gerade die Wetterbedingungen werden wohl dafür sorgen, daß es vielleicht zu sogar drei oder vier Boxenstopps kommen wird, denn für das Rennen ist Regen angesagt. Mit normalen Reifen läßt sich ein Rennen bei Regen einfach nicht gewinnen, da der Reifen nicht mehr genügend Haftung hat.
Auch wird es vielleicht entscheidend sein, wie gut die Wagen betankt sind. Hierüber wird immer ein grosses Geheimnis gemacht und beim Start kommt man mit einem vollgetankten Tank nicht so gut vom Fleck.


Der Start
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Vieles wird auf den Start ankommen und wer als Erster in die erste Kurve kommt, hat einfach die besten Karten auch das Rennen zu gewinnen.
Der Start hatte es auch 2002 wieder in sich, denn Schumacher hatte sich kurz mit Montoya berührt und M. Schumacher verlor seine Nase und mußte bereits nach einer Runde an die Box. Nach der ersten Runde belegte Michael Schumacher somit nur die Position 21.



Das Rennen
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Nachdem Michael Schumacher das Rennen nach der 1. Runde als 21. wieder aufnahm, begann eine grosse Aufholjagd. Runde um Runde machte er Boden gut und nach 15 Runden verbesserte er sich schon wieder auf den 10. Rang.
An der Spitze blieb lange Zeit Barrichello, aber es zeigte sich sehr schnell, daß Ferrari auf eine 2-Stopp-
Strategie gebaut hat und der grosse Konkurrent Ralf Schumacher nur einmal an die Box muß. Da Barrichello aber nicht von Ralf Schumacher wegkam, hatte er kaum eine Siegchance und in der 2. Rennhälfte mußte er mit einem Motorschaden aufgeben.
Michael Schumacher machte Runde um Runde Boden gut und am Ende sprang sogar ein 3. Platz heraus direkt hinter den beiden BMW-Williams-Piloten.
Einen Überraschungserfolg verzeichneten die beiden Sauber-Piloten Heidfeld und Massa, die die Plätze 5 und 6 belegten.
Eine weitere Enttäuschung erlebten die beiden McLaren-Piloten, die wiederum vorzeitig aufgeben mußten und die Zielflagge nicht sahen. McLaren Mercedes mußte wiederum frühzeitig erkennen, daß sie mit den beiden Topteams Ferrari und BMW noch nicht mithalten können.




Mein Fazit
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Viele Formel1-Fans in Deutschland werden auch beim 2. WM-Lauf wieder zeitig aufgestanden sein, um das Rennen live zu erleben. Das Interesse ist natürlich riesengross, denn auch in diesem Jahr treten wieder vier deutsche Fahrer an, wo allerdings nur die Schumacher-Brüder echte Siegchancen haben.
Auch in diesem Jahr gehöre ich wieder zu denjenigen, die das Rennen live miterleben, auch wenn dies nur am Fernseher ist. Es ist einfach spannend dabeizusein und es wird wieder viel auf die physische Fitness der Fahrer ankommen, wer am Ende des Rennens als Sieger feststeht.
Durch die hohen Temperaturen von nahezu 35 Grad gab es auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von Motorschäden und die Mannschaft mit dem stabilsten Auto gewann wiederum.
Auch wenn diesmal Michael Schumacher das Rennen nicht gewann, drückte er dem Rennverlauf natürlich seinen Stempel auf und er hat eine beeindruckende Aufholjagd vollbracht. Wenn er den Unfall in der 1. Kurve nicht gehabt hätte, hätte er bestimmt auch eine Siegchance gehabt, aber gegen seinen Bruder hätte er es auch sehr schwer gehabt. Ich habe regelrecht mit den Fahrern gelitten, denn 2 Stunden unter dieser H
itze ist sicherlich nicht einfach. Am Ende entschied wieder die beste Taktik und ein reifenschonendes Fahren.


Fazit: