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Kartoffelig gelungen!
weitere Restaurants Hamburg

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Datum: 21.02.02, geändert am 21.02.02 (400 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: -
Nachteile: -
An alle Ausgehungerten und Ausgehungertinnen!
Wer in Hamburg Hunger hat, für den gibt es sicherlich zahlreiche Möglichkeiten, diesen zu stillen, aber nach vielen Hamburgbesuchen habe ich meinen ganz persönlichen Geheimtipp, den ich Euch nicht vorenthalten möchte: Den Kartoffelkeller in der Deichstr. 21, 20459 Hamburg.
Das Ambiente:
Ein schönes, fast etwas versteckt gelegenes Haus, dass an seiner Rückseite an einem typischen Hamburger Kanal gelegen ist und deshalb auf Pfählen errichtet wurde. Der Name Kartoffelkeller ist nicht ganz treffend, denn in Wirklichkeit erstreckt sich das Restaurant vom Keller bis in das 2. Obergeschoss. Die Eingangstür ist allerdings nur über die Kellertreppe zu erreichen, wodurch der Name dann doch wieder gerechtfertig wird ;-) Die Tische stehen teilweise etwas eng aneinander, so dass man froh ist, wenn man die große Übung des Hinsetzens mit Erfolg absolviert hat. Die Beleuchtung ist gemütlich ohne dass es zu dunkel wirkt. Im ganzen Gebäude stehen Kartoffelsäcke zur Leerung durch die Küchenchefs bereit.
Die Karte:
Wie es sich für einen echten Kartoffelkeller gehört, kommt die Karte in Kartoffelform daher und bietet im Abschnitt der "Hauptgerichte" eher einseitige Ernährung: Bratkartoffeln, Rösti, Salz- und Pellkartoffeln, Pommes Frites & Co. sind hier zu finden. Der eigentliche Gaumenschmaus wird dann durch die Wahl geeigneter "Beilagen" wie Steaks, Schnitzel, Fisch oder reinen Gemüsevariationen zusammengestellt. Für den kleinen Hunger vorweg gibt es z.B. eine Kartoffelsuppe, für die Verdauung danach einen Kartoffelschnaps mit oder ohne Gedöns. Die Preise sind auf Hamburger Niveau und somit nicht gerade als Schnäppchen zu beschreiben. Wer seinen Geldbeutel nicht zu hart strapazieren will, für den gibt es jeweils ein Tagesgericht, mit dem ich bislang immer gut gefahren bin. In ausgezeichneter Erinnerung ist mir ein mit Käse überbackenes Kartoffel-Brokkoli-Gratin, welches
seinerzeit 14,14 DM kostete und jeden Pfennig davon wert war. Bei anderen Besuch kostete das Tagesgericht mal 13,13 DM, dann wieder 16,16 DM, so dass ich davon ausgehe, dass man in diesem Jahr (in dem ich den Kartoffelkeller leider noch nicht besucht habe) mit 7,07 Euro, 8,08 Euro o.ä. zur Kasse gebeten wird.
Die Öffnungszeiten:
Dienstags bis Samstags, jeweils ab 17:00 Uhr. Ich empfehle vor allem für Besuche am Freitag oder Samstag und bei Besuchen mit mehr als zwei Essern vorher zu reservieren, denn der Kartoffelkeller ist immer gut besetzt.
Das Fazit:
Sicherlich ist die Idee eines Kartoffelhauses nicht neu und auch nicht einzigartig, aber die Umsetzung ist der Hamburger Kartoffelkeller-Crew ausgezeichnet gelungen. Der Kartoffelkeller: Mein Favorit in Hamburg. Guten Appetit :-)
gespendet von magic
Fazit:
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