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Ein paar Tipps um die Katastrophe beim Campen zu vermeiden
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0Loki

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Reise Tipps

Datum: 21.03.02, geändert am 21.03.02 (11316 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: naturgebunden

Nachteile: man sollte doch das eine oder andere beachten

.Vorwort
2.Tipps zum Zelten
3.Tipps zum Campen mit Wohnwagen
4.Tipps zum Campen mit Wohnmobil
5.Allgemeine Tipps zum Campen
6.Fazit


1.Vorwort
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Der Eine oder Andere wirds in meinem Profil herausgelesen haben,jedenfalls ist Campen eines meiner Hobbys.
Zwar gehe ich nicht mehr jedes Jahr auf Wald und Wiesentour,doch gelegentlich mache ich auch heute noch einen kleinen Wochenendausflug und im Laufe der Jahre haben sich zwei drei Tipps eingefunden,mit denen ich euch nun vor dem einen oder anderen Reinfall bewahren möchte.


2.Tipps zum Zelten
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Als allerwichtigstes beim Zelten ist eine vollständige und funktionierende Ausrüstung.
Man glaubt es kaum in was für Katastrophen man kommen kann wenn man einen Zeltausflug nicht entsprechend vorbereitet.

So sollte man vor Beginn eines Zeltausfluges das Zelt zumindest mal aufgebaut haben,auch wenn es sich um ein komplizierteres Zelt (also nicht gerade ein Igluzelt) handelt oder man es eine Weile nicht benutzt hat.
Nachkontrollieren sollte man hierbei vor allem ob die Stangen,Heringe und Planen vollständig und intakt sind.

Darüberhinaus ist es zuweilen äußerst praktisch diese Dinge in Vorat mitzunehmen,da zum Einen sowas schnell kaputt geht,zum Anderen man sie auch anderweitig verwenden kann.
Eine zusätzliche Plane kann als Matschschutz vor das Zelt ausgelegt sein,damit man nicht gleich zum Morgen in Socken oder Barfuß hineinstapft oder aber auch mit entsprechenden Stangen und Heringen als Sonnen- und Regenschutz aufgebaut werden beim Lagerfeuer.

Dann brauch man dazu natürlich ein paar Dinge,auf die das normale Großstadtkind nicht unbedingt kommt,die aber lebenswichtig sind:
-Taschenlampe mit ausreichenden Ersatzbatterien.
Glaubt mir spätestens beim ersten Toilettengang in der Nacht werdet ihr heil froh sein nicht in ein Dornennest gelaufen zu sein.
-Sitzmöglichkeiten

Entweder eine Decke oder Klappstühle,am Besten beides.
Einfach um beim Essen auch mal sich hinsetzen zu können.
-Grill/Kochmöglichkeit
Mancher glaubt noch heute,daß ganz Deutschland übersäht sei mit Feuerstellen,doch dem ist nicht so.
Oftmals ist ein offenes Feuer sogar lebensbedrohend insbesondere im Sommer,wo es lange nicht geregnet hat.
-Kühlboxen
Nichts schmeckt widerlicher als warmes Bier!
-Eine gute Karte der Gegend
Spätestens wenn ihr einkaufen müsst und euch in der Gegend nicht mehr zurechtfindet ist sie unabdingbar.
Allerdings auch für das Tagesprogramm empfiehlt sich eine gute Wanderkarte mit den lokalen Sehenswürdigkeiten
-Festes Schuhwerk
Zu Tag sieht man ja wo man hinläuft,nicht so bei Nacht.
Da empfiehlt es sich doch ein festes Schuhwerk anzuhaben,denn eine Taschenlampe beleuchtet nur einen gewissen Teil.

Freies Campen hat seine Vorzüge,wie die Ungezwungenheit,doch sie ist nicht jedermanns Sache.
Der Eine oder Andere wird gewaltig fluchen über fehlende Sanitäreinrichtungen und dergleichen,weshalb man vorab klären sollte wie Naturgebunden man wirklich sein will


3.Tipps zum Campen mit Wohnwagen
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Deutlich bequemer als das Zelt ist der Wohnwagen.
Neben einer Kochstelle und einem Klo ist der deutlichste Luxus gegenüber einem Zelt das richtige Bett.
Nichtsdestotrotz ist auch das Campen mit Wohnwagen nicht gänzlich frei von Katastrophen,die man vermeiden könnte.

Als allererstes gilt auch hier die Ausrüstung zu überprüfen.
Funktionieren die Brems- und Blinklichter des Wohnwagens?
Eine Frage die beantwortet gehört bevor man von der Polizei angehalten wird.
Hat man genügend Gas zum Kochen und Heizen?
Eine recht unangenehme Erfahrung sind die Preisunterschiede zwischen Großhändler und Campingplatz in dieser Hinsicht.
Kann man überhaupt mit nem Hänger fahren?
Bevor man auf der Auto
bahn umkippt sollte man doch erstmal etwas üben.

Darüberhinaus gibt es auch hier ein paar Dinge die man mitnehmen sollte:
Neben Taschenlampen,Batterien sowie natürlich die übergroßen Außenspiegel ist vor allem eine Menge Gesellschaftsspiele vonnöten.
Hin und wieder erlebt man auch nen richtigen Regentag wo man im Wohnwagen festsitzt und man sich gewaltig auf die Nerven geht.
Da sind ein paar Gesellschaftsspiele doch sinnvoll.


4.Tipps zum Campen mit Wohnmobil
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Ein Wohnmobil fährt sich angenehmer als ein Wohnwagen und bietet dennoch alle Möglichkeiten.
Nichtsdestotrotz sind auch hier Gesellschaftsspiele,Karten,Taschenlampen und dergleichen ebenso bedeutend.

Darüberhinaus muss man beim Wohnmobil über eine Besonderheit nachdenken:
Ihr habt nicht die Möglichkeit des Wohnwagens,diesen abzukoppeln und aufzubauen.
Das heißt jeder kleine Einkauf bedeutet eine Unmenge an Arbeit,da ihr alles wieder einpacken müsst.

Daher empfiehlt es sich beim Wohnmobil ein Zusatzfahrzeugt mitzunehmen und/oder ein Extrazelt aufzubauen.
Sei es ein Roller,bei dem man natürlich nur bedingt Einkäufe tätigen kann oder ein Zelt,das man abschließen kann so hat man doch die Möglichkeit von der Stelle zu kommen ohne die komplette Campingausrüstung einzuräumen.


5.Tipps zum Campen allgemein
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Ein alter Camperspruch lautet:
"Gott schütze uns vor Regen und Wind
Und vor Campern,die keine sind"

In dem Spruch liegt mehr Wahrheit als man meint,denn nichts ist nervenaufreibender als das stetige Gemeckere über den zeitweiligen Verlust der gewohnten Luxusgüter.

Mit anderen Worten sucht euch aus,mit wem ihr Campen geht.

Wie ihr seht habe ich in allen drei Bereichen eine gute Karte aufgeführt und das mit Grund!
Auch wenn man "frei" campen geht,also irgendwo in der Pampa sein Lager
aufschlägt ist es ungemein wichtig zu wissen wo man ist.
Neben dem allerwichtigsten Punkt des Einkaufens ist auch die Frage wo man am Abend noch hingehen könnte bedeutend,oder wo man mal kurz essen gehen kann.
Oder um mal eine etwas krassere Erfahrung einfließen zu lassen:
Die Frage wie nahe man einem Zielgebiet auf einem Truppenübungsplatz ist.
Wir waren auf ner Zelttour und waren drei Tage lang etwa fünf Kilometer davon weg,als ein sogenanntes "Nachtschießen" stattfand.
An Schlaf könnt ihr da nicht mehr denken.

Achtet auch darauf entsprechende Möglichkeiten zur Insektenvertreibung zu haben.
Nichts juckt mehr als ein paar tausend Schnackenstiche!


6.Fazit
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Campen ist eine eher ungezwungenere Möglichkeit seinen Urlaub zu verbringen,aber keine die man unvorbereitet angehen kann.
Gar so ungezwungen,wie sich der eine oder andere das Leben in der Natur vorstellt ist es nicht und ich hoffe meine Tipps haben euch ein klein wenig weitergeholfen.

Denn nichtsdestotrotz ist obgleich all dieser Dinge,die man beachten muss das Leben in der Natur ein Erlebnis das zu missen ich nicht bereit wäre.

Euer Lügenprinz


Anmerkung:
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Fazit: