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Mehr Spaß geht nicht mehr!
Korg - SP100

Name des Mitglieds: B_Spit_H_43
Produkt:
Korg - SP100
Datum: 15.06.09, geändert am 16.07.09 (180 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Sehr robust, Für Einsteiger ebenso geeignet wie für Profis, preisgünstig zu haben
Nachteile: keine bekannt
Ich spiele nun seit 36 Jahren Klavier. In meiner Studentenzeit verdiente ich sogar mein Geld damit. Damals war ich viel in Jazzkellern unterwegs, aber auch in Bars. Die Auftritte mit den schönsten Erinnerungen hatte ich in Hamburg auf der Reeperbahn. Nach seriösen Jazzkonzerten spielte ich dann so ab Eins in der Nacht dann für Stripperinnen den langsamen Blues...ach ja...nur gut, dass Schwiegermutter nichts von diesem meinem Vorleben weiß *g*
Was soll's...nach dieser Phase und nach dennoch erfolgreich abgeschlossenem Studium wurde ich ja dann seriös und kehrte dem bunten Bühnenleben den Rücken...wenn es auch schwer fiel.
In den Folgejahren juckten mir aber immer wieder die Pianistenfinger und so ganz ohne Publikum; das war nix für mich. Da ich auch beruflich öfter umziehen musste, um Karriere zu machen wurde mir mein Echtklavier doch zu umständlich. Das habe ich zwar noch, aber ich kaufte mir dann ein elektronisches Piano.
Das jetzige Instrument, ein Korg SP100, habe ich nun 9 Jahre!
Es hat viel mitgemacht bisher. Ich nutze es zu Hause wie auch auf der Bühne. Mit Geburtstagen von Freunden, Freunschaftkonzerten zu Wohltätigkeitszwecken usw wird es pro Jahr mindestens 20 mal irgendwohin gekarrt, aufgebaut und in vollem Umfang genutzt. Also durchgespielt bis an die Grenzen.
Das Instrument ist absolut robust. Es rutschte schon mal eine Bühnentreppe runter, weil der Helfer es fallen ließ; ein ander Mal klatsche es lang hin auf Pflastersteine ...ein betrunkener Fan wollte mir ja nur beim Einladen helfen und eh ich dazwischen gehen konnte....Schreck!!!
Nie war an dem Korg was kaputt! Absolute Zuverlässigkeit und definitiv sorgenfrei! Ein Kauf, den ich jederzeit wieder tätigen würde!
Die Tastatur ist gut gewichtet und die Anschlagdynamik ist auch für verwöhnte und gut trainierte Hände völlig ok. Sicher ist da ein Naturinstrument besser; das ist keine Frage.
Dennoch sehe ich das Korg SP100 als ein sehr gutes und dazu noch preiswertes Einsteigermodell. Viele wollen ja auch nur mal schauen, ob sie Zugang zum Piano-Spielen finden könnnen. Dafür ist es ideal und in jedem Falle leichter beschaffbar als ein mehrere Zentner schweres Naturinstrument.
Andere brachen wie ich ein gutes, zuverlässiges Instrument für unterwegs, das man super schnell und einfach auf- und wieder abbauen kann. Das alles kann das SP100 perfekt!
Der Sound, des das Instrument wieder gibt kann sich hören lassen. Sehr klar, weich oder scharf, warm oder kühl...ganz wie man es gerade spielt! Diese Wiedergabenähe zum Naturinstrument ist es was mich am meisten am Korg begeistert! Es verdammt den Pianisten nicht dazu in nur einem einem Genre zu spielen. Aus ERfahrung kann ich sagen: Ich spiele darauf Jazz-Konzerte, Blues, Swing aber auch alles aus Muscal, Oper, Operette, mittelalterliche Musik, lateinamerikanische Musik, Klassik, Rock und auch zur vollelektronischen Musik der Jetztzeit ist es ausdrucksstark einzusetzen.
Ein Board, das keine Grenzen aufgibt! Selbst Bach geht da drauf; auch bei extremst schnellen Fugenläufen. Stets sauber und kristallen perlend Ton für Ton....es sei denn man schludert und spielt Fehler :-)
Ach ja....so vollelektronische Helferlein wie eine automatische Begleitung und all so'n Zeug, das die Gilde der Pianisten sowieso ablehnt hat das Korg SP100 nicht. Man kann lediglich ein paar Klangfarben einstellen wie E-Piano, Violine (wer denkt das zu brauchen), Orgel, Vibraphon und Spinett. Im Grunde brauch das niemand (meine Meinung). Wer richtig spielen kann brauch nur 10 treffsichere bewegliche Finger, gutes Anschlagtraining und Musikalität. Also ich spiele fast nur auf dem Piano-Sound und reize den komplett aus.
Ich bin von dem Instrument begeistert! Auch Anfängern würde ich immer zum SP100 raten. Denn es hat etwas was viele andere nicht haben:
Eine komplette, lückenlose Klaviertastatur.
Wer das richtg kann oder richtig lernen will; der kann nicht verstehen was Keyboarder mit ihren 64 Tasten anfangen wollen...
Was kann das gute Korg noch?
Man kann sich selber aufnehmen, sich wieder anhören und sich so auch ganz gut verbessern.
Mein Korg läuft über eine Aktivbox von Yamaha. Hier gehen die Geschmäcker eh auseinander und besser man prägt da keinen in eine Richtung. Wichtig ist, dass der exzellente Klaviersound von der Box einwandfrei wiedergegeben werden kann; auch wenn man ordentlich laut spielt.
Ich kaufte das Korg wie gesagt vor NEUN Jahren. Es war ein Gebrauchtes, das damals gerade ein Jahr alt war. Man kann also Gebrauchte Geräte finden und tut sich damit wirklich nichts Schlechtes.
Also, nur Mut all jenen, die es mal wissen wollen und viel Spaß per sofort allen die es schon drauf haben :-)
Grüße, Hardy
Schlusserklärung und Rechtlicher Hinweis
(Leider nicht ganz lustig)
Nicht-Diebe müssen das nicht lesen ))
Meine Berichte sind mein geistiges Gut. Dieses stelle ich Dooyoo oder vielleicht auch mal anderen Plattformen für eine von mir nicht näher bestimmte Nutzungsdauer zur Verfügung; das aus reiner Freude am Schreiben und Gelesenwerden.
Da ich auch in beruflicher Hinsicht oft Vorträge formuliere und ausführe, Berichte für die Fachpresse im Bereich Wirtschaft und Finanzen verfasse oder Schulungsmaterial erstelle, setze ich mich schon seit längerem mit dem Urheberrecht auseinander.
Darin werde ich, wie in einigen anderen Bereichen der Rechtsberatung, von einem hochkarätigen Rechtsanwalt meines Vertrauens betreut.
Nachdem ich heute satirische Absätze, wie auch andere, von mir im Internet entdeckte, die aus meinen Berichten geklaut wurden, leiste ich mir den Luxus meinen Anwalt auch mit der Überwachung meiner privaten Spaßberichte zu betrauen. Weil die Rechtsverfolgung bei privatem Gut manchmal schwierig sein kann werden meine Bericht ab heute nicht mehr in meiner Eigenschaft als natürliche Person sondern in meiner Eigenschaft als juristische Person veröffentlicht.
Für Diebe:
Es gilt der generelle Auftrag der sofortigen Rechtsverfolgung bei Missbrauchsfeststellung.
Jeder darf gerne Spaß mit meinen Berichten haben. Aber ich mag es nicht, wenn andere mit meiner Arbeit Geld oder Geldähnliches verdienen wollen.
Daher werden es Diebe meines geistigen Gutes mit folgender Kanzlei zu tun bekommen:
Kanzlei am Siegestor
Dr. Friedo Schröder
Schackstraße 1
80539 München
So, wer das nun nicht glaubt oder leichtfertig missachtet, kann da gerne nachfragen.
Fazit: Ich war noch nie zufriedener mit einem Instrument
Weitere Testberichte: im Bereich Archiv Musik

