
Neuester Testbericht: ... zurück in den Raum gewirbelt. Auch modernste Mikrofilter können das nur unzureichend verhindern. Die Abhilfe schafft eine Staubsauganla... mehr
STAUBSAUGEN statt SAUGSTAUBEN
Tipps zum Staubsaugen

Name des Mitglieds: FredOnly
Produkt:
Tipps zum Staubsaugen
Datum: 27.11.02, geändert am 27.11.02 (312 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Gesundes, zentrales System
Nachteile: der nachträgliche Einbau
Andere Vorteile: Nicht nur für Allergiker und Asthmatiker
Aufgrund meines folgenden Berichts können natürlich nicht gleich alle Staubsauger im herkömmlichen Sinne abgeschafft werden. Ich muss schon bei der Realität bleiben. Schliesslich wohnen relativ die meisten von uns in Wohnungen, gekauft oder gemietet, in denen sich die Verwirklichung der Installation eines Zentralgerätes nicht durchführen lässt.- Die andere Realität ist aber auch folgende:
Kein moderner Haushalt kommt ohne Staubsauger aus. Das ist und bleibt eine Tatsache. Die mehr oder weniger handlichen Geräte führen die angesaugte Luft durch einen Spezialfilter und blasen danach die Abluft mit hoher Geschwindigkeit in den Raum. Dabei werden Schmutz und Staubteilchen festgehalten. Bakterien, Viren und Pollen aber zurück in den Raum gewirbelt. Auch modernste Mikrofilter können das nur unzureichend verhindern.
Die Abhilfe schafft eine Staubsauganlage mit einem im Keller, in einem Nebenraum oder in der Garage installierten Zentralgerät, das die Abluft ins Freie leitet. Der Filter ist über eingebaute Rohrleitungen aus Kundststoff mit Steckanschlüssen in verschiedenen Wohnbereichen bis hin zur Garage verbunden, in die ein flexibler Saugschlauch von beliebigen Meterlängen -acht Meter, zum Beispiel- eingeklinkt wird. Dabei schaltet sich das Sauggebläse automatisch ein und beim Ausklinken wieder ab.
Besonders Allergikern und Menschen, die unter Atembeschwerden leiden, bringt diese Anlage Erleichterung, weil sie den Staubanteil in der Raumluft und ihren Gehalt an Blütenpollen, Bakterien, Viren und Milben spürbar verringert. Wir alle atmen diesen Staub in unsere (noch) gesunden Lungen!
Gleichzeitig kann man sich das tägliche Staubwischen ersparen, bei dem die Partikel ohnehin mehr in der Raumluft herumgewirbelt als beseitigt werden.
Beim Saugen selbst ist nur noch das Luftgeräusch hörbar; kein nervtötender Staubsaugermotor. Die Saugkraft ist im
mer gleich bleibend stark, obendrein stärker als bei normalen mit rumschleppenden Staubsauger-Kästen.- Der Saugschlauch selbst ist leicht nachzuziehen; kein Anstossen an Wänden, Möbeln oder Türen. Der Staubbehälter am Zentralgerät muss erfahrungsgemäss nur alle 8 Monate geleert werden.
Es gibt Staubsaugzentralen für Objekte mit einer Saugfläche bis 100, 200, 300 und bis ca. 400 qm. Dementsprechend variiern auch die Kosten. Für ein normales Einfamilienhaus mit drei Wohnebenen sollte man so kalkulieren: Damit es nicht zu einem Druckabfall kommen kann, sollte das Rohsystem maximal dreissig Meter lang sein. Rund 2.200 Euro kostet die Anlage samt Montage. Für Mehrfamilienhäuser gibt es, wie aufgeführt, stärkere Geräte. Sinnvollerweise wird die Anlage beim Bau des Hauses installiert.
Aber was machen die, wie ich, die in einem ´älteren´ Häuschen sitzen? Der nachträgliche Einbau selbst des Systems kostet etwas mehr, je nach baulichen Gegebenheiten. Technische Probleme bereitete der nachträgliche Einbau nicht. Fast in jedem Haus gibt es stillgelegte Schornstein-Züge, Abseiten oder Luftschächte, durch die das Rohystem geführt werden kann.
Die Wände müssen nur an wenigen Stellen durchbrochen und aufgestemmt werden.- Sanitär-Installateure sind dafür zuständig, auch Elektroinstallateure!
Zentrale Staubsauganlagen führen die Abluft direkt ins Freie! Ein Gewinn - nicht nur für Allergiker.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Archiv Haus & Garten

