
Neuester Testbericht: ... nun schlapp und ausgelaugt und schon setzte das nächste Übel ein: Durchfall und somit die weitere Verweildauer auf der Toilette. Auf jeden... mehr
Magen- und Darmvirus ist keine nette Sache
Übelkeit/Erbrechen Hausmittel

Name des Mitglieds: Papilein
Produkt:
Übelkeit/Erbrechen Hausmittel
Datum: 11.06.01, geändert am 11.06.01 (9230 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: keine
Nachteile: es geht einem total schlecht, man muß sich übergeben und hat Durchfall
denn hier hat man häufig eine Verabredung mit der Kloschüssel. Wer einen Magen und Darmvirus hat, der ist wirklich zu bemitleiden, weil er sich oftmals übergeben muß und später denn mit Durchfall zu rechnen hat.
Eigentlich bin ich nicht sehr kranheitsanfällig, auch Erkälungen verschonen mich recht gut, doch beim Magen und Darmvirus rufe ich offensichtlich immer laut "Hier" wenn es um die Verteilung geht. So ca. zwei Mal im Jahr mu ich mich mit diesem Virus auseinandersetzten, ob ich will oder nicht, denn eigentlich will ich nicht. Zu letzte hatte es mich ganz heftig am langen Wochenende Anfang Mai erwischt, wo ich eigentlich etwas anderes geplant hatte.
Das Wochenende fing eigentlich sehr schön an, wir haben mit meiner Familie gegrillt und einen netten Abend verbracht. In der Nacht dann wachte ich auf und rannte nur noch auf die Toilette, wo ich mich die nächsten Stunde nicht mehr fort traute.
Nachdem ich meinen Magen zwei Mal in die falsche Richtung entleert hatte, ging es mir zwar etwas besser, doch ich war nun schlapp und ausgelaugt und schon setzte das nächste Übel ein: Durchfall und somit die weitere Verweildauer auf der Toilette. Auf jeden Fall fühlt man sich, als müßte man sterben, möchte eigentlich nur schlafen, kann es oftmals aber nicht, weil einem so übel ist, oder man ständig auf die Toilette rennt. Doch nach einigen Stunden bekommt man dann Ruhe und kann schlafen, was für den Körper eine wichtige Erholung ist.
Gegen so einen Virus kann man sich leider nicht wehren, da muß man einfach durch, ob man will oder nicht. Das Erbrechen und der Durchfall haben seinen Sinn, der Körper versucht auf diese Weise, den Virus auszuspülen, was auf keinen Fall mit Medikamenten gestoppt werden sollte, weil es den Genesungsprozeß verlangsamen könnte. So sagt es zumindest mein Arzt und ich muß ihm zustimmen, denn meine Großmutter hatte zur gleichen Zeit diesen Virus und nahm Medikamente gegen die Übelkeit und den Durchfall,
sie hatte vier Tage länger damit zu kämpfen, ich war nach zwei Tagen durch.
Etwas essen möchte man in einem solchen Fall ungern, sollte man besser auch die ersten 12 - 24 Stunden unterlassen. Wichtig ist aber, daß man etwas trinkt. Mir bekommt dann am besten Kamillentee mit Traubenzucker, der Kamillentee beruhigt den Magen und der Traubenzucker baut den schlappen Körper wieder etwas auf. Auf Kristallzucker sollte man aber auf jeden Fall verzichten, der verschlimmert nur das Wohlbefinden, da er ein guter Nährboden für Viren und Bakterien ist. Also auch Hände weg von Cola, zu der früher geraten wurden, inzwischen wird von Ärzten strickt abgeraten.
Auch hilfreich ist eine Gemüsebrühe, die sollte aber nicht zu fett sein, sie enthält auch wichtige Stoffe, die der Körper brauchte, um wieder fit zu werden.
Viel trinken ist auf jeden Fall sehr wichtig, zum einen um den Flüssigkeitsverlußt durch das Erbrechen und den Durchfall auszugleichen, zum anderen um den Virus auzuschwemmen. Wenn aber das Trinken auch zum ständigen Erbrechen führt, sollte man auch davon Abstand halten und besser einen Arzt rufen, der entscheidet, ob man notfalls durch Infusionen Flüssigkeit bekommen sollte, denn die Gefahr einer Austrocknung ist auch bei Erwachsenen gegeben, nicht nur bei Kindern!!!!
Nach ca. 12 - 24 Stunden darf man wieder etwas essen, wenn einem danach ist, doch man sollte mit leichter Kost beginnen, z.B. Zwieback, Knäckebrot, Salzstangen oder Bananen. Fettiges reizt den Magen und man könnte sich wieder übergeben, oder es könnte den Durchfall verstärken. Doch am dritten Tag ist man meistens wieder fit und kann sich dann notfalls um die nächsten Kranken in der Familie kümmern, denn so ein Virus ist leider immer sehr ansteckend und bei uns erwischt es immer einen nach dem anderen... .
Ich hoffe, ich konnte Euch ein paar brauchbare Tips geben, auch wenn man die meisten eigentlich kennt, aber vielleicht hilft es ein bisschen, wenn der nächste
Virus kommt, meine kleine Schwester lag nun vorgestern schon wieder damit flach.... .
Hier geht es zwar um die Hausmittel, die ich in meinem Bericht angegeben habe, doch ich bewerte unten besser die Krankheit, denn auch wenn diese Mittel helfen, so fühlt man sich dennoch schlecht. Traubenzucker hilft einem aber auf jeden Fall schnell wieder auf die Beine, ebenso wie die Gemüsebrühe, hat also eine sehr gute Wirkung, allerdings geht es einem trotzdem schlecht.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Archiv Gesundheit

