Sterilisation (Mann)
Entscheidung für sich - Sterilisation (Mann) Archiv Gesundheit

Neuester Testbericht: ... vom Chefarzt persönlich operiert, da es zu dieser Zeit kaum Männer gab die das haben machen lassen. Man wollte örtlich betäuben aber es ka... mehr

Entscheidung für sich
Sterilisation (Mann)

AndreaGamberino

Name des Mitglieds: AndreaGamberino

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Sterilisation (Mann)

Datum: 09.11.00, geändert am 09.11.00 (244 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: s.t.

Nachteile: s.t.

Sterilisation - Wer nimmt das Opfer auf sich?
Jedes Jahr lassen sich im Schnitt mehrere hunderttausend Frauen und nur
bis zu hunderttausend Männer sterilisieren. Dabei ist der Eingriff beim Mann d eutlich unkomplizierter und dauert unter örtlicher Betäubung nur eine halbe Stunde. Bei der Frau ist die Sterilisation aufwendiger und wird meist unter Vollnarkose gemacht. Die Kosten sollten im Vorfeld in jedem Fall mit der Krankenkasse abgesprochen werden.
Der Eingriff wird in der Regel von den
Krankenkassen bezahlt, bei ambulant durchgeführten Sterilisationen aber wird nur eine ganz geringe Pauschale erstattet. Bei privaten Versicherungen auf Vertragsbedingungen achten.

Mit der Sterilisation ist in aller Regel Schluß mit der Fruchtbarkeit. Nur die wenigsten bereuen ihren Entschluß, denke ich. Die Möglichkeit ,
die Samen- bzw. Eileiter wieder zusammenzuführen besteht, aber es gelingt
nicht immer die Fruchtbarkeit wieder herzustellen. Je länger die Sterilisation zurückliegt, desto geringer die Chance, daß der Eingriff wieder rückgängig zu machen ist. Für diese Maßnahme kommt die Krankenkasse üblicherweise nicht auf.

Sterilisation ist es nach wie vor die sicherste Art der Verhütung. Ob man sich für den Eingriff entscheiden kann, hängt bei den Männern meist von der Frage nach der Potenz ab. Rein biologisch verändert die Sterilisation beim Mann gar nichts, die dennoch in manchen Fällen auftretenden Folgen sind´psychischer Natur.
Einige Männer haben nach der Sterilisation häufiger
Depressionen, leiden unter Lustlosigkeit und Erektionsproblemen. Die
meisten bemerken keine Veränderung, nein ,ich muß es anders schreiben:
den meisten merkt man keine Veränderung an ... !!

Eine Sterilisation ist nicht mit der Kastration zu verwechseln. Während
bei einer Sterilisation nur die
Samenleiter durchtrennt werden und alles andere unverändert bleibt, bedeutet die Kastration die Entfernung der komplette
n Hoden, was sich spürbar auf den Hormonhaushalt auswirkt.

Sterilisation ja oder nein - die Zweifel, ob man nicht doch noch mal im
Leben in die Situation kommt, Kinder zu wollen, wiegen wiederum vor
allem bei Männern schwer.

Man sollte sich darüber im Klaren sein, daß sich die momentane
Lebenssituation, Lebensweise und damit auch die Beziehungssituation
ändern kann. Der Kinderwunsch sollte definitiv ad acta gelegt sein.
Derjenige, der über eine Sterilisation nachdenkt, kann sich die
Entscheidung nicht vom Partner abnehmen lassen, sondern muß
sie unbedingt selber treffen, wenn auch nach gründlicher Absprache
mit dem Partner.
Jeder sollte sich Gedanken machen, ob das Selbstwertgefühl durch
den Eingriff angekratzt wird. Die Entscheidungsfindung zeigt, ob man
überzeugt ist und psychologisch in der Lage die Entscheidung vor sich
und anderen zu vertreten.
Jeder volljährige Mann kann sich ohne Angabe von Gründen sterilisieren
lassen. Aber man sollte mit anderen über das Vorhaben sprechen und
gut überlegen.

Laßt Euch gründlich beraten !!!!!!!!!
Zum Beispiel bei den Pro Familia Beratungsstellen

Fazit: