Spirale
Die Wahrheit über die Spirale - Spirale Archiv Gesundheit

Neuester Testbericht: ... nur regelmäßig Hormone ab. Sie ist etwas ganz anderes, als die eigentliche Spirale! Beim einsetzen muss ich zugeben war es schmerzhaf... mehr

Die Wahrheit über die Spirale
Spirale

XxxIGRAINExxx

Name des Mitglieds: XxxIGRAINExxx

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Spirale

Datum: 04.09.02, geändert am 16.02.05 (27557 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: s.T.

Nachteile: teuer

Verhütung? Ja, dringend. Pille? Lieber nicht. Für Frauen mit dieser Maxime gilt die Spirale als gute Alternative. Immerhin rangiert sie auf Platz zwei der am häufigsten gewählten Verhütungsmittel. Und die Vorteile liegen auf der Hand: Sie bietet langfristigen Schutz vor ungewollter Schwangerschaft. Die herkömmliche Kupferspirale kann drei Jahre getragen werden. Dabei keine Ängste, dass „dieses Mal“ ein Malheur passiert sein könnte, kein unnötiges Kopfzerbrechen über die Verhütungsmethode, kein plötzlicher Schock „O Gott, ich hab die Pille vergessen!“. Und die Sicherheitsquote beträgt rund 99 Prozent.

Ist die Spirale Schuld an Entzündungen und Unfruchtbarkeit?

Neue amerikanische Studien besagen: Wahrscheinlich weniger als bisher angenommen. Ältere Untersuchungen, die der Spirale Schuld an einem höheren Infektionsrisiko gaben, wiesen Mängel auf und sind daher nicht aussagekräftig. Was allerdings zusammen mit einer Spirale gefährlich werden kann, ist eine Chlamydien-Infektion Auslöser sind winzige Bakterien, die bei der Liebe übertragen werden. Schon allein der Gedanke daran, lässt bei mir Gänsehaut aufkommen ...

Das Heimtückische: Viele merken nichts von einer Ansteckung, denn sie verläuft oft ohne Symptome. Lässt sich nun eine Frau mit einer unerkannten Chlamydien-Infektion die Kupferspirale einlegen, werden die zerstörerischen Keime zusätzlich ermuntert. Die Folge ist dann meist eine Eileiterentzündung. Und die führt bei jeder fünften betroffenen Frau zu Unfruchtbarkeit, weil der Eileiter so stark vernarbt, dass er kein befruchtungsfähiges Ei mehr durchlässt.

Damit erklärt sich möglicherweise auch das Gerücht, die Spirale mache unfruchtbar. Eine andere amerikanische Studie, die ich in einem Heft beim Frauenarzt gelesen habe, zeigte: Nicht die Spirale war Ursache daran, sondern eine Infektion mit Chlamydien.

Natürlich können dies fatalen Folgen einer Chlamydien-Infektion auch ohne Spirale eintreten.
Wichtig ist deshalb: Wenn man mit der Spirale verhüten möchte, sollte man sich vorher auf unentdeckte Infektionen testen lassen. Erst wenn sicher ist, dass keine heimlichen Krankheitserreger am Werk sind, kann man sich die Spirale unbesorgt vom Arzt einsetzen lassen.

Dies Prozedur ist nicht immer ganz angenehm, vor allem bei Frauen, die keine Kinder geboren haben. Dann ist de Muttermund nicht sehr dehnbar. Diese Frauen sollten sich eine leichte örtliche Betäubung geben lassen. Was viele nicht wissen: Nach ungeschütztem Verkehr verhindert die Kupferspirale auch nachträglich ungewollte Schwangerschaft. Sie muss dann allerdings spätestens nach fünf Tagen eingesetzt werden.

Störend bei der Kupferspirale ist der Einfluss auf die Blutungen: Manche Frauen haben Zwischenblutungen oder stärkere und längere Regelblutungen. Außerdem besteht eine geringe Gefahr, dass es zu einer Eileiterschwangerschaft kommt. Dabei wird ein Ei noch im Eileiter befruchtet und beginnt dort außerhalb der Gebärmutter zu wachsen. Das führt immer zu Komplikationen. Bei unklaren Schmerzen im Unterleib oder ausbleibender Menstruation sollte man unbedingt zum Arzt gehen. Dahinter kann eine solche Eileiterschwangerschaft oder auch eine Entzündung stecken. In beiden Fällen muss die Spirale unverzüglich vom Arzt entfernt werden.

Wenn einem die Begleiterscheinungen der Kupferspirale nicht ganz geheuer sind, kann man statt dessen die gut verträgliche Hormonspirale wählen. Sie ist seit rund vier Jahren auf dem Markt und hat der herkömmlichen Spirale den Rang abgelaufen.

Diese Spirale kann fünf Jahre getragen werden du ist fast genauso sicher wie die Pille. Der Vorteil: Hier wirken Hormone nur lokal in der Gebärmutter und belasten den Organismus nicht. Während der ersten Wochen nach dem Einsetzen kann es zu leichten Zwischenblutungen kommen. Die lassen im Allgemeinen jedoch bald nach.

Frauen mit gewöhnlich sehr starken und schmerzhaften Monatsblutungen finden mit d
er Hormonspirale spürbare Abhilfe. Die Regel wird deutlich schwächer, leichter und beschwerdefreier.

Die Hormonspirale kann auch von Frauen über vierzig getragen werden, die mit der Pille schon Probleme haben. Die Risiken der kupferhaltigen Spirale, wie z.B eine Eileiterschwangerschaft sind bei Hormonspirale verschwindend gering.

Und so funktioniert sie:

Die herkömmliche Spirale, auch Intrauterinpessar (IUP) genannt, besteht aus einem Kunstoff-Gerüst, das mit Kupferdraht umwickelt ist. Sie hat die Form eines abgewandelten T, einer 7 oder eins U. Sie wird vom Arzt während einer gynäkologischen Untersuchung in die Gebärmutter eingesetzt. Günstigster Zeitpunkt: sieben Tage nach Beginn der Menstruation. Am unteren Ende der Spirale befindet sich ein Faden, der in die Scheide hineinreicht. Daran kann die Spirale auch wieder herausgezogen werden.

Die Wirkung beruht auf winzigen Kupferpartikeln, die ständig an die Gebärmutter abgegeben werden. Sie stören die Beweglichkeit der männlichen Samenzellen und verhindern, dass sich ein Ei in der Gebärmutter einnisten kann.

Tragedauer: drei Jahre. Kosten: ca. 125 Euro.

Die Hormonspirale (mirena), auch Intrauterinsystem (IUS) genannt, beseht aus einem T-förmigen Kunststoff-Gerüst mit einem Hormondepot. Es sondert geringe Dosen Gestagen ab – rund 20 mal weniger als die Pille -, das ein Einnisten des Eis in der Schleimhaut verhindert. Zusätzlich verdickt sich der Schleimpropf am Gebärmuttereingang und lässt Samenzellen nicht mehr in den Eileiter durch.

Tragedauer: fünf Jahre. Kosten: ca. 300 Euro.




Fazit:

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