Plasmaspende
Plasma rettet Leben. - Plasmaspende Archiv Gesundheit

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Plasma rettet Leben.
Plasmaspende

Westernheld

Name des Mitglieds: Westernheld

Produkt:

Plasmaspende

Datum: 04.09.02, geändert am 13.11.04 (2234 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Lebenswichtige Medikamente können mit der Plasmaspende hergestellt werden und somit Leben retten, die eigene Gesundheit wird laufend gecheckt, Impfungen bleiben für die eigene Person immer aktuell.

Nachteile: Eventuelle Unverträglichkeit des Citrates, welches statt des gespendeten Plasmas mit den Blutbestandteilen wieder in den Körper rückgeführt werden.

Hai Leute!

Wer kennt es nicht, das mulmige Gefühl, wenn man beim Arzt ist und eine Impfung bekommt oder Blut zur Untersuchung abgenommen wird. Meistens geschieht das auf freiwilliger Basis; es gibt jedoch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ohne Impfungen, Spritzen oder Gabe von Blut nicht überleben könnten.


Viele Medikamente, sowie einige Impfungen können nur aus dem menschlichen Plasma (flüssiger Bestandteil des Blutes) hergestellt werden. Hier einige Beispiele der biologischen Medikamente, die von einer Plasmaspende hergestellt werden:

Humanalbumin.
Dieses wird aus Plasma hergestellt und bei schweren Verletzungen, zum Ausgleich von Eiweißverlust, bei Verbrennungen, auszehrenden Krebserkrankungen oder schweren operationen verabreicht.

Immuglobine.
Mit Immuglobinen aus Blutplasma kann man lebensbedrohliche Krankheiten verhindern, wie Tetanus (Wundstarrkrampf) oder Hirnhausentzündung durch Zeckenbisse.
Diese Medikamente können ausschließlich von geimpften Personen hergestellt werden, deshalb bekommt man beim Plasmaspenden Impfungen gratis - finde ich toll, denn das ist ein Helfen mit mehreren Gewinnern: Für dijenigen, die die Impfungen brauchen. Für mich, weil ich immer den Impfschutz gewährleistet habe und für die Pharmafirma, die die Medikamente aus dem gespendeten Blutplasma herstellt. Ist doch easy.

Gerinnungsfaktoren.
Blutern kann man mit Gerinnungsfaktoren aus Blutplasma ein normales Leben ermöglichen - sie würden ohne diese bei der kleinsten Wunde verbluten.

Fibrinkleber.
Damit werden schwerste Verletzungen der inneren Organe bekandelt, selbs gerissene Sehnen lassen sich damit wieder verbinden.

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Was ist Plasma und was geschieht bei der Plasmaspende?

Plasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes, dieser macht ca.60% des menschlichen Blutes aus. Plasma besteht etwa zu 92% aus Wasser, 1% aus Mineralsalzen und zu etwa 7% aus Eiweiskörpern (Plasm
aproteine). Die anderen 40% sind Blutzellen - diese werden bei der Plasmaspende mit einer Citratlösung wieder in den Körper zurückgeführt.

Vom über 120 im Plasma enthaltenen Proteienen kann man mehr als ein Viertel direkt zur Behandlung von Krankheiten wie Tetanus (Wundstarrkrampf), Tollwut, Hepatitis (Leberentzündung), Hämophilie (Bluter) und Rhesusunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind nutzen.

Bevor ich als Plasmaspender zugelassen wurde, wurde ich von einem Arzt untersucht: Er nahm mir Blut ab, um meine Blutwerte zu untersuchen - Infektionskrankheiten auszuschließen. Mein Blutdruck wurde gemessen, mein Gewicht festgehalten. Vor der ersten Plasmaspende mußte ich einige Tage warten, bis meine Laborwerte von Blut und Harn ausgewertet waren und die Befunde in Ordnung waren.

Vor der ersten Spende mußte ich mit der ärztlichen Untersuchung auch einen Fragebogen mit meinen Daten und diversen Fragen ausfüllen und unterschreiben.

Als das ok kam, verlief die Spende folgendermaßen:
Eine Vene wurde mit einer Nadel angestochen, diese wurde mit einem Entnahmeschlauch mit dem Spendeapparat (Set) verbunden, wo mein Plasma entnommen wurde und die Blutbestandteile mit einer Citratlösung, nach dem Zentrifugieren (Trennung von Plasma und Blut) wieder in meinen Körper zurückgeführt wurden. Der Vorgang dauert etwa 45 Minuten und ist völlig schmerzfrei.
Danach braucht der Körper wieder 48 Stunden, bis er alle Bestandteile des gespendeten Plasmas ersetzt. Folglich spende ich maximal drei Mal in zwei Wochen Plasma.

Ernährung.
Wichtig ist es, daß man sich als Plasmaspender eiweißreich ernährt und zwei Liter Flüssigkeit auf den Tag verteilt trinkt. Am Tag der Spende sollten keine coffeinhaltigen Getränke wie Kaffee, Cola oder Red Bull dabei sein.

Nebenerscheinungen.
Nebenerscheinungen durch das Spenden sind selten: manchmal sinkt der vorübergehend Blutdruck ab - das ist auch der Grund, warum ich nach dem Spenden noc
h eine halbe Stunde im Plasmazentrum verweile. Manchmal kommt es auch vor, daß nach dem Spenden ein blauer Fleck (Hämatom) entsteht oder durch das Desinfektionsmittel eine Rötung hervorgerufen wird - sind alles Vergänglichkeiten.

Toll für mich ist auch, daß der dort anwesende Arzt immer wieder gesundheitliche Tipps oder Ernährungsberatung gibt. Die Ärzte und die Angestellten sind nett, sie lenken ab, halfen und sind für Fragen immer da.

Außerdem gibts im Plasmazentrum reichlich zu trinken, ein Eis darf man sich aus der Vitrine nehmen - das sind kleine Annehmlichkeiten, die das Wolbefinden steigern.

Als kleines Dankeschön erhält man zusätzlich zu den kostenlosen Impfungen ein kleines Taschengeld von 20 Euro.
Nur eines möchte ich dazu hinzufügen: Nur wegen des Geldes Plasma zu spenden halte ich für wenig sinnvoll, da die Spende aus freiwilligen Stücke erfolgen sollte - denn es gibt Menschen, deren Leben von der Spende abhängen - bitte beim Spenden in erster Linie daran denken!!!

Sollte man einmal einen grippalen Infekt haben oder sich nicht ganz so wohl fühlen, dann ist es besser, ein Mal mit dem Spenden auszusetzen, sich selbst zu erholen und dann erst wieder weitermachen.

Die Termine werden mit den Angestellten im Plasmazentrum vor Ort ausgemacht, ansonsten kann man auch telefonisch einen Spendentermin ausmachen.

Bei der Erstuntersuchung sollte man auch einen Meldezettel und einen Ausweis (Reisepaß oder Führerschein) mit dabei haben.

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Meine Angst vor Nadeln oder Spritzen ist in dieser Zeit sehr gesunken, denn das "Gestochen werden" ist schmerzfrei und die Zufriedenheit ist hoch, da der Gedanke vielleicht jemandem das Leben mit ein wenig Zeit zum Spenden gerettet zu haben, gut tut - denn es könnte mein eigenes Leben oder das eines Familienmitgliedes damit gerettet werden

Liebe Grüße,
Westernheld.

Fazit:

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