Knochenmarktransplantation
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Hilfe durch Knochenmarktransplanta tionen???
Knochenmarktransplantation

MausiHasi2

Name des Mitglieds: MausiHasi2

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Knochenmarktransplantation

Datum: 16.09.00, geändert am 16.09.00 (62 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: -----

Nachteile: -----

Was ist Leukämie???:

Leukämie ist eine bösartige Erkrankung des weißen Blutzellsystems. Die Bezeichnung Leukämie geht auf die häufig vorhanden Vermehrung der weißen Zellen zurück. Leukämien betreffen immer den gesamten Organismus, da die im Knochenmark gebildeten bösartigen bösartigen Zellen über den Blutstrom alle Winkel des Körpers erreichen. Damit besteht ein wesentlicher Unterschied zu anderen bösartigen Erkrankungen ( zum Beispiel Lungen- oder Darmkrebs), die anfänglich stets lokalisiert sind und durch eine frühzeitige Operation geheilt werden können. Deshalb sind operative Maßnahmen zur Therapie nicht geeignet, vielmehr muß eine Chemotherapie durchgeführt werden um die Vermehrung der Leukämiezellen im Knochenmark zu stoppen. Die Ursachen einer Leukämie sind trotz intensiver Forschung bis heute unbekannt geblieben. Wie die Atombombenkatastrophen von Hiroshima und Nagasaki gezeigt haben, erhöht eine Strahlenbelastung das Leukämierisiko. Immer wieder sind auch bestimmte Medikamente, Umweltgifte und Viren als Leukämie-auslösende Ursachen diskutiert worden, allerdings häufig ohne schlüssige Beweise. Vieles deutet daraufhin, daß Leukämien Erkrankungen der Knochenmarkstammzellen sind.

Der Arzt wird vom Leukämiekranken häufig gefragt, ob zur Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte eine besondere Diät erforderlich ist. Eine besondere Ernährungszusammenstellung kann in der Anfangsphase einer Leukämie-Behandlung erforderlich sein, wenn es durch den medikamentenbedingten Zellzerfall zu einer Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut kommt. Darüber hinaus sind aber keine besonderen diätischen Maßnahmen erforderlich. Durch die ausgesprochene Infektanfälligkeit der Leukämiekranken sollten Kontakte mit erkrankten Familienmitgliedern oder anderen Personen vermieden werden. Leukämien sind keine erblichen oder übertragbaren Erkrankungen.



Wie wird eine Knochenmarktransplantation durchgeführt???:

Die Durchführung einer allogenen Kn
ochmarktransplantation dtellt erhebliche organisatorische und medizinische Anforderungen und muß wegen der Risiken auf jüngere Patienten ( unter 45.Jahren)beschränkt bleiben.Einige Tage vor der Transplantation wird beim Patienten eine hochdosierte Chemotherapie, gegebenenfalls kombiniert mit Ganzkörperbestrahlung, durchgeführt, die alle Leukämiezellen im Organismus abtöten soll. Am Transplantationstag erfolgt in Vollnarkose die Markentnahme beim Knochenmarkspender. Abhängig vom jeweiligen Körpergewicht des Empfängers werden pro Transplantation etwa 500-1500 ml Knochenmarksblut benötigt. Anschließend wird das Spendermark, das zuvor von Fett und Knochensplittern befreit wurde, direkt in eine große Körpervene des Empfängers infundiert. Die Knochenmarktransplantation ähnelt also einer normalen Blutübertragung. Mit dem Blutstrom erreichen die im Transplantat enthaltenen Stammzellen die Knochenmarkhöhle des Patienten, wo sie sich innerhalb von wenigen Wochen zu einem funktionsfähigen blutbildenen Gewebe entwickeln.



Gibt es Risiken???:

Ja!! Unmittelbar nach der Knochenmarktransplantation sind die Patienten stark durch Infektionen gefährdet, so daß gegebenenfalls eine sofortige Behandlung mit Antibiotika erforderlich ist. Ein weiteres Problem besteht in einer Entwicklung einer Transplantat-gegen-Wirt-Krankheit, die auf einer Reaktion von Immunzellen des Transplantats gegen Gewebe des Knochenmarkempfängers beruht. Klinisch kommt es zu Entzündungserscheinungen an Haut und Schleimhäuten, schweren wasserartigen Durchfällen sowie Leberveränderungen mit Auftreten einer Gelbsucht. Bei einem Teil der Patienten geht die akute Erkrankung in eine chronische Transplantat-gegen-Wirt-Krankheit über. Das Risiko transplantionsbedingter Todesfälle wird mit 10-40 Prozent angegeben. Trotzdem entschließt man sich bei jüngeren Patienten mit Erkrankungen die mit üblicher Therapie nicht heilbar sind, zur Durchführung einer allogenen Knochenmarktransplantation. Die bes
ten Ergebnisse sind bei Patienten mit schwerer aplastischer Leukämie erzielt worden. Sie überleben zu 60 bis 70 Prozent für lange Zeit, sind somit vermutlich geheilt.



Gibt es genügend Knochenmark???:

Leider nein, dies führt darauf zurück das in den Industrieländern die Familien immer kleiner werden und daher die Chance vermindert wird einen Knochenmarkspender zu finden. Berets jetzt lassen sich bei etwa 70 Prozent der Patienten, denen eine Knochenmarktransplantation die einzige Heilungsmöglichkeit darstellt, keine gewebeverträglichen Geschwister identifizieren. Aus diesem Grunde werden nun in diesen Ländern, Listen von freiwilligen Spendern eingerichtet.



Mein Fazit:

Wer schon mal in einen Kinder-Krankenhaus für Leukämie kranke Kinder gewesen ist, weiß wie schrecklich die Bilder dort sind!! Ich selbst habe vor ca. 3 Jahren diese Erfahrung machen müssen, da dort Renovierungsarbeiten anstanden und meine Firma dabei beteiligt war. Ich hätte vorher nie gedacht, das so viele Kinder an diese Krankheit leiden und will hoffen das meine Kinder ( habe noch keine ), wie auch eure, nie an dieser Krankheit leiden müssen!! Deshalb möchte Ich hier nochmal einen Aufruf zur freiwilligen Spende starten, damit irgendwann genügend Knochenmark zur Verfügung steht.



Mit freundlichen Grüßen
MausiHasi2

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