Kaffee/ Kakao/ Schokolade Hintergrundinfos
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Kaffee - ein Zaubertrank ?
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egonman

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Kaffee/ Kakao/ Schokolade Hintergrundinfos

Datum: 19.05.02, geändert am 19.05.02 (5086 Lesungen)

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„Kaffee“ - ein Zaubertrank ?



„Kaffee“ gibt den gewissen Kick - ist aber ungesund , behaupten viele . Von wegen . Nach neusten Studien kann „Kaffee“ Gallensteine verhindern , gegen Allergien und Asthma helfen , Konzentration und Kreativität fördern und sogar vor Parkinson schützen .



Schon der Alte Fritz , Preußens Gründer Friedrich der große , trank den „Kaffee“ seinerzeit als Medizin . Dies tat er auf Rat seines holländischen Arztes , der „Kaffee“ zur Anregung des Kreislaufs verschrieb , ihn aber auch für ein recht taugliches Mittel gegen übermäßigen Alkohol-Genuss hielt . Wie wichtig das Tässchen „Kaffee“ für manche früher war , lassen aber auch historische Paragaphen erahnen . In der Türkei zum Beispiel konnte eine Ehe geschieden werden , wenn der Mann seiner Frau den „Morgen-Kaffee“ verweigerte .

Wer hat ihn eigentlich entdeckt - den „Kaffee“ ? Ziegen sollten es gewesen sein . Ein abessinischer Hirte beobachtete , wie seine Herde sich wie tollgewordene Hunde aufführte . Und das in der Nacht . Statt zu ruhen , wie gewohnt , tanzten und rockten sie im Mondschein .
Die Ziegen hatten „Kaffee-Beeren“ genascht . In Legenden wird auch vom Erzengel Gabriel erzählt , der den schwerkranken Mohammed mit „Kaffee“ auf der Stelle heilte und von dem in eine Steinwüste verbannten Omar , der in seiner Not die roten Beeren des „Kaffe-Baums“ kochte und sie überlebte .

Wahr ist , dass sich die Urheimat des „Kaffees“ in Äthiopien befindet , wo in den Wäldern des alten Königreiches Kaffa immer noch unkultivierte wilde „Kaffee-Bäume“ wachsen . Von dort aus gelangte der „Kaffee“ auf die andere Seite des Roten Meeres , nach Arabien .
Im Jemen wurde in Terrassen-Gärten der erste systematische „Kaffee-Anbau“ betrieben , und über Mekka und Medina
, die allerheiligsten Städte Arabiens , wo jahrein , jahraus die islamischen Pilger zusammenströmen , verbreitete sich der „Kaffee-Duft“ im gesamten Vorderen Orient . 1530 eröffnete das erste „Kaffee-Haus“ in Damaskus , 1554 ein weiteres in Konsantinopel . Dort traf sich die erlauchte Männer-Gesellschaft , um über Geschäfte , Politik und Religion zu debattieren .

Europa begegnete dem „Kaffee“ zuerst als Kreislauf-Mittel in Apotheken . Doch nachdem 1630 die erste Schiffs-Ladung „Kaffee“ Venedig erreicht hatte , wurde der Zaubertrank in ganz Italien so beliebt , dass er der kirchlichen Obrigkeit ein Dorn im Auge war . Sie forderte Papst Clemens VII. auf , den Trank des Satans mit dem Kirchenbann zu belegen , so wie die Moslems den Wein für ihre Gläubigen verboten hatten . Der Papst aber fand den Trank so köstlich , dass es eine Sünde wäre , diesen nur den Ungläubigen zu überlassen . Und so konnte Venedig 1647 den heiß geliebten „Türken-Trank“ in seinem ersten „Kaffee-Haus“ , dem bald viele berühmte in ganz Europa folgen sollten , ohne Reue genießen .

Nach Italien und noch vor Österreich und Frankreich setzte sich der „Kaffee“ in England durch . Ärzte waren es , die ihn dort populär machten , um den übermäßigen Alkohol-Konsum einzudämmen . Die große Wiener „Kaffee-Haus-Tradition“ begann 1683 , als die Stadt aus türkischer Belagerung befreit wurde . In Frankreich war’s der türkische Gesandte am Hofe des Sonnen-Königs , der wichtige Vorarbeit leistete . Bei jeder Gelegenheit bewirtete er seine Gäste mit „Kaffee“ , bis eine richtige Mode daraus geworden war . Allein in Paris gab’s 1689 schon 250 Cafetiers , die den Trank aus dem Morgenland ausschenkten .

Den Holländern , die Ende des 17. Jahrhunderts mit ihren Schiffen die Meere beherrschten , ist es zu verdanken , dass sich die „Kaffee-Pflanze“ über Arabien hinaus
ausbreitete .Sie brachten die ersten Stecklinge nach Ceylon und Java und in die Treibhäuser von Amsterdam .
Ein „Kaffee-Baum“ , den der Bürgermeister von Amsterdam König Ludwig XIV. zum Geschenk machte , erhielt im Botanischen Garten von Paris ein eigenes Gewächshaus . Über Amsterdam und Paris wanderte das Gewächs nach Mittelamerika aus , auf die Karibischen Inseln und nach Surinam . so trat der „Kaffee“ seinen Siegeszug um die Welt an . 1673 wurde in Deutschland zum ersten Mal öffentlich „Kaffee“ ausgeschänkt , in Bremen öffnete das erste „Kaffee-Haus“ . Und kurz nach 1700 entstand , zuerst in Hamburg und Leipzig , eine deutsche Institution : das „Kaffee-Kränzchen“ . Da das „Kaffee-Haus“ damals reine Männersache und für die gutbürgerliche Frau tabu war , eröffnete sie kurzerhand in der eigenen Wohnung ihre kleine , private „Kaffee-Runde“.......

Mit der Liebe hat der „Kaffee“ schon immer etwas zu tun gehabt . In einer orientalischen Legende heißt es , dass sich der übermüdete Prophet Mohammed nach dem Genuss von „Kaffee“ so stark fühlte , dass er vierzig Reiter aus dem Sattel heben und vierzig Jungfrauen der Liebe lehren wollte . Ein erfahrener Scheich meinte 1516 : Wenn du zum Weibe gehst , halte dich frei von Sorgen und sei fröhlich . Auch sollst du nicht zu reichlich gegessen , wohl aber einen stärkenden „Kaffee“ getrunken haben . Und ein französischer Schriftsteller formulierte seine Erfahrungen so : Der „Kaffee“ macht feurige Araber , der Tee zeremonielle Chinesen . Reichlich genossen , sollte „Kaffee“ den Damen zu einer üppigen Büste verhelfen und bei den Herren der Schöpfung potenzsteigernd wirken . Doch als die Männer im England des 17. Jahrhunderts die neu eröffneten „Kaffee-Häuser“ , mehr als es für den Haussegen gut tat , frequentierten , änderte die Frauenwelt schnell ihre Ansicht . Die e
insamen Ehegattinnen behaupteten , „Kaffee“ mache impotent - ein ernst zu nehmender Einwand . Sie verfassten im Jahre 1674 eine viel beachtete Schrift und erklärten den „Kaffee-Häusern“ und ihren Männern den Krieg . Doch die Antwort der Männer folgte postwendend . In wohlgesetzten Versen verteidigten die gekränkten Männlichkeiten die Potenz der alles heilenden Bohne .

Schon vor hunderten von Jahren haben Ärzte den „Kaffee“ als eine Art Wunder-Medizin gepriesen : Am Morgen auf nüchternen Magen genossen , galt er als Mittel gegen Augenkatarrh , Gicht , Schwindsucht , Skorbut und Wassersucht . „Kaffee“ sollte helfen gegen rote Äuglein bei den Damen , aber auch bei Leberschwulst und kalter Milz , das erkältete Bäuchlein stärken , die Zähne weiß halten und das Zahnfleisch vor Fäulnis bewahren . Und mancher geschäftstüchtige Medicus verordnete ihn sogar zur Förderung der Lust an der Liebe . Die moderne Medizin ist weit entfernt von solchen Mythen . Doch neue wissenschaftliche Studien bescheinigen dem „Kaffee“ viele heilende Eigenschaften . Das liegt nicht nur an seinem duften Aroma , den Vitaminen , Spurenelementen oder den weiteren rund 2000 Inhalts-Stoffen des „Kaffees“ , sondern vor allem am „Koffein“ , das vorbeugend wirkt :
Schon zwei bis vier Tassen „Kaffee“ täglich können genügen , das Risiko für Gallensteine erheblich zu verringern .
Koffein kann die Lungenfunktion verbessern . Das haben Studien an Asthma-Patienten deutlich gezeigt .
Auch eine positive Wirkung auf das Immun-System konnte man nachweisen : Koffein hindert bestimmte Immun-Zellen daran , die Entzündungs-Substanz Histamin auszuschütten , die bei Asthma und Allergien eine wichtige Rolle spielt .
Außerdem erkranken „Kaffee-Trinker“ seltener an Parkinson . Es wird vermutet , dass Koffein die Gehirnzellen vor Entartung schützt .
Koffein vertreibt die Müdigkeit , erhöht
die Leistungs-Fähigkeit , die Konzentrations- und Kombinations-Fähigkeit und hebt die Stimmung .
Und „Kaffee“ stärkt sogar das Langzeit-Gedächtnis . Lerntests haben bewiesen , dass „Kaffee-Trinker“ schon nach zwei bis drei Tassen einfach besser abschneiden .
In Maßen genossen , ist „Kaffee“ also rundum gesund und für die meisten Menschen ein Genuss ohne Reue .

Dass eine Verbindung zwischen „Kaffee“ und Herz-Erkrankungen bestehe , wurde oft behauptet . Doch ein Zusammenhang zwischen erhöhtem Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko konnte trotz vieler großer Studien nie nachgewiesen werden . Eine totale Enthaltsamkeit in Sachen Koffein wird deshalb selbst Herzkranken nur sehr selten von ihrem Arzt nahe gelegt . Der Verdacht , dass Koffein den Cholesterin-Spiegel negativ beeinflusst , ist mehrfach entkräftet worden . Denn nur bei einer entsprechenden Veranlagung könnte ein sehr hoher „Kaffee-Genuss“ das schädliche LDL-Cholesterin ansteigen lassen . An dieser Nebenwirkung ist dann aber nicht das Koffein schuld , sondern die im „Kaffee-Öl“ enthaltenen Fettstoffe Cafestol und Krahweol . Und diese werden beim „Filter-Kaffee“ in den Poren des Papier-Filters zurückgehalten : Der Filter fischt die Substanzen ganz heraus .
Das Koffein ein Calcium-Räuber ist und „Kaffee-Trinker“ nach amerikanischen Angaben für jede Tasse „Kaffee“ etwa 40 Milligramm Calcium zusätzlich benötigen , ist unter seriösen Wissenschaftlern mehr als umstritten .

Der Tipp :
Wer sich ausgewogen mit calciumreichen Lebens-Mitteln wie zum Beispiel mit , Milch , Milch-Produkten , Joghurt , Käse , Nüssen , Grünkohl , Brokkoli , Spinat , Porree und Sellerie ernährt und es mit dem „Kaffee-Konsum“ nicht total übertreibt , braucht sich um seinen Calcium-Haushalt nicht zu sorgen .
Im Sinne der Vorbeugung gegen Osteoporose wird besonders Frauen in den Wechseljahre
n , die viel „Kaffee“ trinken , neuerdings empfohlen , ein Calcium-Präparat einzunehmen .
Koffein wirkt auch nicht bei jedem gleich : der eine spürt schon geringe Mengen und bezahlt jeden „Nachmittags-Kaffee“ mit einer schlaflosen Nacht . Der andere wiederum kann selbst spät abends noch ungestraft mehrere Tassen trinken und oft erst mit einer Tasse „Kaffee“ als Betthupferl richtig gut einschlafen . Die Wissenschaftler haben dafür folgende Erklärungen :
Je nach Veranlagung wird das Koffein im Körper schneller oder langsamer abgebaut . Und bei starken „Kaffe-Trinkern“ hat sich der Organismus ans Koffein gewöhnt und eine bestimmte Toleranz entwickelt .
Koffein wirkt über das zentrale Nerven-System . Das Herz wird über den Herz-Muskel zu stärkerer Pumpleistung angeregt . Der Blutdruck wird vorübergehend leicht erhöht . Der gesamte Stoffwechsel kommt in fahrt . Die Organe werden besser durchblutet .Koffein wirkt harntreibend und bringt als sanftes Abführ-Mittel den Darm in Schwung . Die Fettverbrennung wird aktiviert , die Muskelspannung erhöht . Dadurch steigt die körperliche Leistungsfähigkeit .
Koffein hilft so über manches Leistungstief hinweg . Körperliche und geistige Ausdauer werden verbessert . Ebenso die Reaktions-Geschwindigkeit , die Konzentrations- und Kombinations-Fähigkeit . Und nicht zu vergessen : Die Kreativität .



Was Wunder , dass man den „Kaffee“ den Zaubertrunk unserer Zivilisation genannt hat . Und etwas ist schon dran an dieser Magie des „Kaffees“ , an seiner zauberhaften Wirkung auf den Geist und das Wohlbefinden des Menschen . Also in diesem Sinne kann man den „Kaffee-Genuss“ wenn er im Rahmen bleibt , nur begrüßen . Kann nur noch allen „Kaffeee-Trinkern“ wünschen , das sie sich ihren „Kaffee“ sehr gut schmecken lassen !

Fazit:

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